Das waren bisher nur kleine Fische. Ich Tippe mal auf DSL, Yellowdog oder Mandriva für den nächsten. Offensichtlich hat man in Redmond bemerkt, dass GNU/Linux eine sehr große Gefahr darstellt und jetzt wird sie bekämpft, nach dem amerikanischen Grundprinzip: "Willst Du nicht mein Bruder sein, dann...". Andererseits kann man M$ schon fast dankbar sein - endlich Schluss mit 5.312,3 Distris. ) BTW: Falls _DU_ Distributor bist: Bitte viel viel Geld verlangen -> Ziel: M$ in den Ruin treiben mit dem Aufkauf aller Distris )
Ja meinte ich... Sorry kam nicht rüber. M$ Kauft nur kleine Fische - Ausnahme war wohl N..*. Ich meine auch, dass die kleinen für M$ sehr wohl interesant sind. Zum einen kann man die für n Appel und n Ei überreden und fertig machen und zu anderen hat man am Ende eine größere Zahl von Distris, "die jetzt mit M$" kooperieren und dadurch wird "das FUD" verstärkt. Erst wenn RedHat, Gentoo oder Debian sich der H_U_R_E M$ hingeben wird es Zeit hysterisch zu werden )
Kann man denn mit Gentoo solche Abkommen vereinbaren? Das ist doch eher ein Verein als eine Firma. Sie haben also gar kein kommerzielles Interesse daran, Nutzern Patentsicherheit zu bieten. Oder einen immer größeren Marktanteil zu bedienen und Geld zu erwirtschaften. Da greift Microsoft ins Leere.
Es gibt eine Gentoo Foundation, die sowas sicherlich könnte. Nur du kannst sicher sein, dass 99,9% der Entwickler kein Interesse an einem solchen Abkommen haben. Sollte Gentoo sowas machen, wären alle Beitragenden sofort weg...ich auf jeden Fall.
Von Michael Stehmann am Do, 14. Juni 2007 um 14:58 #
Wie soll das mit Debian gehen? Das sind über tausend DDs (Debian-Developers), die durchaus mit Recht als "starke Persönlichkeiten" bezeichnet werden können. Die haben alle gleiches Stimmrecht und könnten auch notfalls forken. Da gibt es nicht wie in einem Unternehmen eine Geschäftsleitung, die sagt, wo es lang geht.
Die haben klare und starke Regeln (Gesellschaftsvertrag, DFSG), die nicht mal eben über den Haufen geworfen werden können.
Debian als solches ist also beim besten Willen nicht erwerbbar, also nicht "käuflich". Man kann vielleicht den einen oder anderen DD "kaufen", aber eben niemals Debian als Ganzes.
Ein abkommen mit Debian ist aus meiner sicht nicht überhaupt nicht möglich - es steht keine Firma dahinter die das betreibt und das ist eben der Vorteil Debian kann nicht "eingekauft" und platt gemacht werden
tstststs... hier werden offensichtlich "Abkommen" mit "Aufkaufen" verwechselt. im Falle von MS/Novell besteht ein Teil des Abkommens darin, das MS (20000?) SLED/SLES Lizenzen kauft.
Was ist euer Problem?
Die grösste Spaltung der Community betreibt die Community selber, schon seit Jahrzehnten.
Ich wünsche mir das es ein freies BS gibt, was mit allen proprietären Standards (treibern, erweiterungen, programmen) umgehen kann und diese integriert. Frei heisst für mich in dem Fall auch die Freiheit, unfreie Dinge benützen zu dürfen. WINE ist ein schönes Beispiel dafür, ich mag es wenn man die Wahl hat.
Dann gibt es die, die reine Freiheit wünschen, die Abwesenheit von nicht - Offenheit. Diese Freiheit ist ein schönes Ideal, erfordert aber ne Menge Einfluss und Manpower. Und man hat eben nicht mehr die Wahl, sondern muss nehmen was da ist.
Das beste wäre, wenn die Fundies endlich ihr Traum-HURD verwirklichen und die Realos ihren alltagbezogenen Pragmatismus in Linux verwirklichen.
Aber bitte liebe Fundies, denk auch daran: Der User da draussen (Hausfrau, 3 Kinder, Job) soll damit seine täglichen kleinen Dinge erledigen können, sonst war es vergeblich...
Benutz doch Macosx, bei der gpl bzw somit auch bei Linux ging es niemals nur darum allen leuten ihre kurzsichtigen wünsche zu erfüllen, sonst hätten die authoren der software andere Lizenzen verwendet, wie bsd und co. ja klar es ist erlaubt paar codecs von microsoft oder änliches in die distrie fest zu integrieren, aber ich finde es eine sauerei wenn ein paar distributuion die hand die sie füttert verrät. sprich so egoistisch agieren das man kleine vorteile für sich über das wohl der ganzen community stellt. Und wenn du das nicht siehst benutz doch bitte ein anderes os oder halt wenigstens die klappe.
>Und wenn du das nicht siehst benutz doch bitte ein anderes os oder halt wenigstens die klappe.
Wie dieses grässliche an Hardware gebundelte MacOsX soll für mich eine Alternative sein?
Und meine Klappe soll ich halten? NIEMALS.
Denn ausser freier Software definiert sich Freiheit auch dadurch, sich nicht von irgendwelchen BlackiWids einschüchtern zu lassen und sich dafür einzusetzen wozu man steht. Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.
Mich nervt halt deine ignoranz, du definiert freiheit nach dem bsd prinzip, dann benutz es doch. finde es merkwürdig wenn du eine software benutzt in der alle authoren dieser ein anderes bild von freiheit haben als du, und dann auf die idee kommst diese belehren zu wollen was die freiheit nach deiner meinung sein soll.
Natürlich darfst du linux weiter benutzen wenn du dich an deren auflagen hällst. Aber dann verbreite bitte nicht mehr soviel fud.
Das ist ungefähr so wie wenn ich nur Windows benutzen würde aber jeden von gpl überzeugen wollte, das ist irgendwie leicht paranoid.
> Ich wünsche mir das es ein freies BS gibt, was mit allen proprietären Standards > (treibern, erweiterungen, programmen) umgehen kann und diese integriert. Frei > heisst für mich in dem Fall auch die Freiheit, unfreie Dinge benützen zu dürfen. > WINE ist ein schönes Beispiel dafür, ich mag es wenn man die Wahl hat.
Verwende doch bitte die gebräuchliche Definition von "frei", wenn du von "freien Betriebssystemen" redest. Ein Betriebssystem ist als solches nur frei, wenn es gänzlich aus Freier Software besteht. Dazu zählen AUCH Treiber. Wenn die proprietär sind, ist dein Betriebssystem schon nicht mehr frei!
Das hat mit Wahlfreiheit nichts zu tun. Du bist in deiner Entscheidung, ob du dir proprietäre Software auf dein System klatschst ohnehin frei. Daran ändert auch der Begriff Freie Software nichts. Du darfst dein Betriebssystem nur dann nicht mehr frei nennen.
Als Community-Freund sowieso nicht und für den Fall, dass du kein Community-Freund bist und deiner Sache nur einen liberalen Touch geben willst, um besser auszusehen, wurden die GPL entwickelt.
Das hat nur entfernt was mit Fundamentalismus zu tun. Die GPL ist eine Antwort auf die Notwendigkeit, sich gegen diese Art von Zersetzung von innen heraus zu schützen.
BTW: Falls _DU_ Distributor bist: Bitte viel viel Geld verlangen -> Ziel: M$ in den Ruin treiben mit dem Aufkauf aller Distris
Ich meine auch, dass die kleinen für M$ sehr wohl interesant sind. Zum einen kann man die für n Appel und n Ei überreden und fertig machen und zu anderen hat man am Ende eine größere Zahl von Distris, "die jetzt mit M$" kooperieren und dadurch wird "das FUD" verstärkt.
Erst wenn RedHat, Gentoo oder Debian sich der H_U_R_E M$ hingeben wird es Zeit hysterisch zu werden
Wo hat MS Novell denn gekauft? Hat nicht sogar Novell MS Geld gegeben?
Da hat Gentoo ja auch schon mit der dunklen Seite der Macht geflirtet!
Schon vergessen, dieser Sündenfall?
Die haben klare und starke Regeln (Gesellschaftsvertrag, DFSG), die nicht mal eben über den Haufen geworfen werden können.
Debian als solches ist also beim besten Willen nicht erwerbbar, also nicht "käuflich". Man kann vielleicht den einen oder anderen DD "kaufen", aber eben niemals Debian als Ganzes.
Was ist euer Problem?
Die grösste Spaltung der Community betreibt die Community selber, schon seit Jahrzehnten.
Ich wünsche mir das es ein freies BS gibt, was mit allen proprietären Standards (treibern, erweiterungen, programmen) umgehen kann und diese integriert. Frei heisst für mich in dem Fall auch die Freiheit, unfreie Dinge benützen zu dürfen. WINE ist ein schönes Beispiel dafür, ich mag es wenn man die Wahl hat.
Dann gibt es die, die reine Freiheit wünschen, die Abwesenheit von nicht - Offenheit. Diese Freiheit ist ein schönes Ideal, erfordert aber ne Menge Einfluss und Manpower. Und man hat eben nicht mehr die Wahl, sondern muss nehmen was da ist.
Das beste wäre, wenn die Fundies endlich ihr Traum-HURD verwirklichen und die Realos ihren alltagbezogenen Pragmatismus in Linux verwirklichen.
Aber bitte liebe Fundies, denk auch daran: Der User da draussen (Hausfrau, 3 Kinder, Job) soll damit seine täglichen kleinen Dinge erledigen können, sonst war es vergeblich...
Achso. Ich bin wohl ein Realo
Wie dieses grässliche an Hardware gebundelte MacOsX soll für mich eine Alternative sein?
Und meine Klappe soll ich halten? NIEMALS.
Denn ausser freier Software definiert sich Freiheit auch dadurch, sich nicht von irgendwelchen BlackiWids einschüchtern zu lassen und sich dafür einzusetzen wozu man steht. Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.
Natürlich darfst du linux weiter benutzen wenn du dich an deren auflagen hällst. Aber dann verbreite bitte nicht mehr soviel fud.
Das ist ungefähr so wie wenn ich nur Windows benutzen würde aber jeden von gpl überzeugen wollte, das ist irgendwie leicht paranoid.
> (treibern, erweiterungen, programmen) umgehen kann und diese integriert. Frei
> heisst für mich in dem Fall auch die Freiheit, unfreie Dinge benützen zu dürfen.
> WINE ist ein schönes Beispiel dafür, ich mag es wenn man die Wahl hat.
Verwende doch bitte die gebräuchliche Definition von "frei", wenn du von "freien Betriebssystemen" redest.
Ein Betriebssystem ist als solches nur frei, wenn es gänzlich aus Freier Software besteht.
Dazu zählen AUCH Treiber. Wenn die proprietär sind, ist dein Betriebssystem schon nicht mehr frei!
Das hat mit Wahlfreiheit nichts zu tun. Du bist in deiner Entscheidung, ob du dir proprietäre Software auf dein System klatschst ohnehin frei.
Daran ändert auch der Begriff Freie Software nichts.
Du darfst dein Betriebssystem nur dann nicht mehr frei nennen.
Als Community-Freund sowieso nicht und für den Fall, dass du kein Community-Freund bist und deiner Sache nur einen liberalen Touch geben willst, um besser auszusehen, wurden die GPL entwickelt.
Das hat nur entfernt was mit Fundamentalismus zu tun. Die GPL ist eine Antwort auf die Notwendigkeit, sich gegen diese Art von Zersetzung von innen heraus zu schützen.