Ich persönlich hoffe auch, daß viele Entwickler ihre Anwendungen/Skripte/... auf GPLv2 only umstellen (habe ich auch mit allem getan, das ich veröffentlicht habe). Die GPLv3 ist meiner Meinung nach eine riesige, nur auf großem Fanatismus aufgebaute, Bremse für Linux.
Tja, so unterschiedlich können Sichtweisen sein. Ich werde jedenfalls an dem Tag an dem die GPLv3 released wird alles von mir auf GPLv3 only umstellen. Diesem Patentgeschachere muss ein Ende bereitet werden.
PS: ich denke, die Abkommens-Serie hat nun langsam ein Ende. Linspire hatte sich ja durch die Kritik an GPLv3 schon vor einiger Zeit selbst bei Microsoft empfohlen. RedHat wird nicht mitmachen und Ubuntu wohl auch nicht. Bei Mandriva ist man eigentlich sehr Community-orientiert (zumindest war das so zu Mandrake-Zeiten), so dass ich mir es bei denen auch nicht vorstellen kann. Bis auf ein paar kleinere Distributoren wird MS wohl niemanden mehr bekommen.
GPLv3only - das finde ich auch richtig. Xandros und Linspire werden dann massive Probleme mit ihrer Debian- bzw. Ubuntu-Grundlage bekommen. Ich glaube auch nicht, daß Novell ganz allein eine weitere GPLv2only-Linuxentwicklung stemmen könnte. Oder gibt es in der neuen GPLv3 doch noch irgendein Schlupfloch? Ich denke nicht.
Nein, besser wäre, wenn jemand das Copyright für das ganze Werk hat und bei Bedarf über eine Umlizenzierung entscheiden kann. Ich denke, die Diskussion um die GPL v3 hat gezeigt, dass die Absichten der FSF nicht immer mit den Absichten der GPL-Nutzer übereinstimmen. Für die einen sind Tivoisation und DRM ein Bug, für die anderen ein Feature.
PS: ich denke, die Abkommens-Serie hat nun langsam ein Ende. Linspire hatte sich ja durch die Kritik an GPLv3 schon vor einiger Zeit selbst bei Microsoft empfohlen. RedHat wird nicht mitmachen und Ubuntu wohl auch nicht. Bei Mandriva ist man eigentlich sehr Community-orientiert (zumindest war das so zu Mandrake-Zeiten), so dass ich mir es bei denen auch nicht vorstellen kann. Bis auf ein paar kleinere Distributoren wird MS wohl niemanden mehr bekommen.
Xandros und Linspire werden dann massive Probleme mit ihrer Debian- bzw. Ubuntu-Grundlage bekommen.
Ich glaube auch nicht, daß Novell ganz allein eine weitere GPLv2only-Linuxentwicklung stemmen könnte.
Oder gibt es in der neuen GPLv3 doch noch irgendein Schlupfloch?
Ich denke nicht.