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Fr, 15. Juni 2007, 08:47

Software::Desktop::KDE

Jeff Mitchell gibt Auskunft über Amarok 2.0

In einem Interview mit KDE.news hatt Amarok-Entwickler Jeff Mitchell die Änderungen von Amarok 2.0 gegenüber 1.4 erläutert.

Amarok hebt sich nach Ansicht von Mitchell durch mehrere Dinge von der Konkurrenz ab. Eines davon sind die »Browser«, die je nach Situation die Musiksammlung auf verschiedene Art durchstöbern lassen. Aus Entwicklersicht können sie unabhängig voneinander geändert werden. Man konnte auch jederzeit seine Musiksammlung sehen, da die Playlist immer angezeigt wurde.

Der zweite Punkt ist laut Mitchell die Innovation. So seien Features wie Last.fm-Anbindung zuerst in Amarok verfügbar gewesen. Andere wie dynamische Kollektionen sind seines Wissens immer noch einzigartig.

Der letzte Punkt ist, dass die Entwickler Ideen der Benutzer von Amarok aufgreifen und dabei einen Ausgleich zwischen Features und einfacher Benutzbarkeit zu finden.

Amarok 2.0, das kurz nach KDE 4 erscheinen soll, wird eine Portierung auf KDE 4 und neue Features enthalten, wobei letztere nach Angaben des Entwicklers viel mehr Arbeit machen als die Portierung.

Amarok verwendet Skriptsprachen, um einige Funktionen auszuführen. So lassen sich Plugins schreiben, die das Programm via DCOP-Funktionen steuern. Auch als Schnittstelle zu diversen Webdiensten werden sie eingesetzt. In Amarok 2.0 wird DCOP durch DBUS ersetzt, aber die Skriptfähigkeit bleibt erhalten.

Größere Änderungen soll Amarok 2.0 bei den Playlisten erhalten. Bisher wird Amarok extrem langsam, wenn Playlisten tausende von Songs umfassen. Die neue Version soll so große Playlisten überflüssig machen und die Song-Informationen besser darstellen. Andere Änderungen an den Playlisten sind noch in Arbeit.

Die Kontextansicht soll in den Mittelpunkt rücken und die Darstellung mit echten Kontrollelementen durchführen, anstatt einfach HTML-Seiten darzustellen. Die Anbindung an Webdienste wird im Rahmen eines neuen Frameworks generalisiert. Auch die Kollektionen werden erneuert, mobile Geräte sollen mit dem KDE-Framework Solid eingebunden werden, und native Portierungen auf Mac OS X und Windows sind in Arbeit. Möglich wird die Portierung durch die Verfügbarkeit der kdelibs auf diesen Plattformen.

Amarok 2.0 wird eine Anbindung an mehrere Online-Musikläden haben. Den Anfang machte Magnatune in Version 1.4.4, doch liegen dem Team so viele Anfragen von anderen Läden vor, dass nun ein allgemeines Framework geplant ist. Von der verkauften Musik geht eine kleine Provision an Amarok, mit dem die weitere Entwicklung finanziert werden kann. Das Projekt untersucht zudem zur Zeit, ob neben Songtexten und Wikipedia-Einträgen auch zusätzliche Informationen wie Tabulaturen und Konzertdaten bereitgestellt werden können.

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