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Do, 28. Juni 2007, 15:01

Unternehmen

OpenMoko wird zum Unternehmen

OpenMoko, das Projekt, das ein vollständig offenes Mobiltelefon herstellen will, wird zu einem Unternehmen innerhalb der FIC-Gruppe.

FIC Neo1973 Smartphone

OpenMoko

FIC Neo1973 Smartphone

Nach einigen turbulenten und anstrengenden Wochen, in denen Projekt-Initiator Sean Moss-Pultz nach eigenen Angaben die Kommunikation nach außen vernachlässigen musste, gibt es nun einige Neuigkeiten. So wird OpenMoko zu einem Unternehmen, das nach dem Mobiltelefon FIC Neo1973 im nächsten Jahr drei weitere Mobilgeräte fertigen will.

»Die Dinge werden bei FIC nie mehr so sein wie zuvor«, schreibt Moss-Pultz. Der taiwanesische Hersteller FIC hat für die Produktion von OpenMoko einige Abteilungen umorganisiert und OpenMoko zu einem weitgehend eigenständigen Unternehmen innerhalb der FIC-Gruppe gemacht.

Nachdem die technischen Schwierigkeiten, die das Projekt drei Monate kosteten, überwunden sind, sind laut Moss-Pultz 400 Handys gefertigt worden und weitere 600 sollen nächste Woche fertig sein. Die Geräte werden in China gebaut. Am 9. Juli soll es möglich sein, über openmoko.com ein Gerät zu bestellen. Es werden zwei Varianten angeboten. Das Neo Base wird mit Headset, Ladegerät, zwei 512 MB Micro-SD-Karten und einem USB-Kabel geliefert. Das Neo Advanced, das sich an Entwickler richtet, soll einen zweiten Akku, zusätzliche Kabel und Werkzeuge enthalten. Die zunächst angebotenen Geräte sind noch Revision 1 (GTA 01) und nicht die gleichen, die ab Oktober für den Massenmarkt produziert werden sollen. Sie werden daher für 300 bzw. 450 US-Dollar angeboten.

Das Massenmarkt-Modell soll nach derzeitigen Planungen etwas teurer werden. Diese Revision (GTA 02) wird jedoch zusätzlich WLAN, einen Grafikbeschleuniger und 256 MB Flash enthalten. Der Preis soll 450 bzw. 600 US-Dollar betragen. Dieses Gerät soll dann nicht nur über openmoko.com erhältlich sein.

Im nächsten Jahr will OpenMoko drei weitere Mobilgeräte auf den Markt bringen. Dazu wollen sowohl FIC als auch OpenMoko ihre Ressourcen aufstocken. Einzelheiten nennt Moss-Pultz noch nicht.

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