Na das kann ja was werden. Besonders Dalheimer hat sich in den letzten Jahren in Sachen KDE ja nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ich hoffe da gibts kein böses erwachen. (grad wo KDE4 vor der Tür steht)
Habt ihr Zwei den Artikel gelesen? Die Firme gibt nicht nur Geld, sie entwickelt auch selber für KDE _UND_ beschäftigt zudem noch offizielle KDE Entwickler.
Die Firma hat einen gewissen Einfluss finanziell und durch die Entwicklungen und das Personal auch technisch.
Ja, vorallem positive. Mehr Entwicklung, professioneller Support, usw. usf. Wo ist jetzt das Problem, wenn jemand KDE-Entwickler beschäftigt, und sie zumindest einen Teil ihrer Arbeitszeit an KDE-verwandten Projekten arbeiten? Vor Das kann das Projekt nur voran bringen. Die KDE-Community ist gross genug, so dass ein (kleines) Unternehmen, das einige (wenn auch Kern-)KDE-Entwickler beschäftigt, das Projekt "unterwandern" koennten.
> Die Firma hat einen gewissen Einfluss finanziell und durch die Entwicklungen und das Personal auch technisch.
> Besonders Dalheimer hat sich in den letzten Jahren in Sachen KDE ja nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
Was meinst du damit?
> Ich hoffe da gibts kein böses erwachen. (grad wo KDE4 vor der Tür steht)
Welches "böse Erwachen"? KDAB spendet Geld, was soll da schief gehen? Und wie soll sich das negativ auf KDE4 auswirken? Wer Patron wird, kontrolliert deshalb noch nicht KDE.
Ich verwende kein KDE sondern Xfce. Trotzdem kann ich hier die Kritik nicht nachvollziehen. Muss man denn alles immer schwarz sehen? Kann man sich denn nicht einfach mal freuen, wenn eine kleinere Firma positiv zu einem Projekt beiträgt? Ich find's toll.
Und auch wenn ich selber kein KDE verwende muss ich gestehen dass KDE ein tolles Projekt ist. Vielleicht das erfolgreichste von den großen Projekten neben dem Linuxkernel.
KDE hat nämlich das geschafft was Openoffice und Mozilla nicht geschafft haben. Nämlich die Unabhängigkeit von großen Unternehmen oder Organisationen. Openoffice hängt sehr stark von Sun (und Novell, aber selbst das ich ja teilweise ein "Fork" weil Sun wohl auch sehr zögerlich ist was fremde Beiträge betrifft) ab. Und Mozilla von der Mozilla Foundation, die ihr Geld wohl hauptsächlich von Google bezieht (wegen dem kleinen Suchfeld rechts oben).
KDE hat gezeigt dass sich ein großes Projekt mehr oder weniger demokratisch organisieren lässt, und dass dabei gute Software produziert werden kann. Ganz ohne kommerziellen Hintergrund. Und die anfängliche Kritik bzgl. Qt hat sich eben nicht bewahrheitet. Ganz im Gegenteil, Qt wurde wohl gerade auch durch KDE und den Erfolg wesentlich offener (man denke an den GPL-Windows-Port). Sicherlich liegt das auch daran, dass Trolltech nicht von einer großen Firma gefressen wurde sondern unabhängig geblieben ist.
Die GNU-Projekte selbst (binutils, GCC, GDB) entwickeln sich halt teilweise etwas sehr zögerlich. Klar liegt das auch an der Materie, ein GUI-Programm schreibt sich halt einfacher als eine Compileroptimierung.
genau und Qt hat mir der GPL selbst nach Richard Stallman sogar die bessere license verglichen mit gtk (nur mag Stallmann gtk halt lieber weil gnome ein gnu project ist, womit er mehr kontrolle drüber erhält ...)
außerdem bedeutet Patron auch nur Großspender und nicht mehr...
Die Firma hat einen gewissen Einfluss finanziell und durch die Entwicklungen und das Personal auch technisch.
Da ergeben sich schon Möglichkeiten.
lg
Erik
Ja, vorallem positive. Mehr Entwicklung, professioneller Support, usw. usf.
Wo ist jetzt das Problem, wenn jemand KDE-Entwickler beschäftigt, und sie zumindest einen Teil ihrer Arbeitszeit an KDE-verwandten Projekten arbeiten? Vor Das kann das Projekt nur voran bringen. Die KDE-Community ist gross genug, so dass ein (kleines) Unternehmen, das einige (wenn auch Kern-)KDE-Entwickler beschäftigt, das Projekt "unterwandern" koennten.
> Die Firma hat einen gewissen Einfluss finanziell und durch die Entwicklungen und das Personal auch technisch.
...genauso wie Novell, Intel usw.
Redhat beschäftigt gnome-Entwickler. Und Novell hat mit Ximian Mono unter Kontrolle UND führendes gnome-Personal in der Firma.
Wo ist der Aufschrei?
Was meinst du damit?
> Ich hoffe da gibts kein böses erwachen. (grad wo KDE4 vor der Tür steht)
Welches "böse Erwachen"? KDAB spendet Geld, was soll da schief gehen? Und wie soll sich das negativ auf KDE4 auswirken? Wer Patron wird, kontrolliert deshalb noch nicht KDE.
Und auch wenn ich selber kein KDE verwende muss ich gestehen dass KDE ein tolles Projekt ist. Vielleicht das erfolgreichste von den großen Projekten neben dem Linuxkernel.
KDE hat nämlich das geschafft was Openoffice und Mozilla nicht geschafft haben. Nämlich die Unabhängigkeit von großen Unternehmen oder Organisationen. Openoffice hängt sehr stark von Sun (und Novell, aber selbst das ich ja teilweise ein "Fork" weil Sun wohl auch sehr zögerlich ist was fremde Beiträge betrifft) ab. Und Mozilla von der Mozilla Foundation, die ihr Geld wohl hauptsächlich von Google bezieht (wegen dem kleinen Suchfeld rechts oben).
KDE hat gezeigt dass sich ein großes Projekt mehr oder weniger demokratisch organisieren lässt, und dass dabei gute Software produziert werden kann. Ganz ohne kommerziellen Hintergrund. Und die anfängliche Kritik bzgl. Qt hat sich eben nicht bewahrheitet. Ganz im Gegenteil, Qt wurde wohl gerade auch durch KDE und den Erfolg wesentlich offener (man denke an den GPL-Windows-Port). Sicherlich liegt das auch daran, dass Trolltech nicht von einer großen Firma gefressen wurde sondern unabhängig geblieben ist.
Die GNU-Projekte selbst (binutils, GCC, GDB) entwickeln sich halt teilweise etwas sehr zögerlich. Klar liegt das auch an der Materie, ein GUI-Programm schreibt sich halt einfacher als eine Compileroptimierung.