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Mo, 9. Juli 2007, 08:01

Gesellschaft::Politik/Recht

Novell antwortet auf Microsofts Aussage zur GPLv3

Aus Sicht von Novell ändert die GPLv3 nichts am Abkommen mit Microsoft.

Nach einer letzten Freitag veröffentlichten Mitteilung sieht sich Novell-Vertragspartner Microsoft nicht an die GPLv3 gebunden, da das Verkaufen der Coupons für SUSE Linux Enterprise keine Distribution des Systems darstelle. Jedoch will Microsoft, solange die rechtlichen Einzelheiten noch nicht geklärt sind, die Coupons nur mit der zusätzlichen Bedingung abgeben, dass Novell keine Updates des Systems vornimmt, der Code unter der GPLv3 betrifft.

Novell bezeichnet nun diese Aussage als »einseitig getroffen«. Der Linux-Distributor will seine Updates genau wie bisher fortsetzen. Auch Komponenten, die unter der GPLv3 stehen, sind darin ausdrücklich enthalten. Novell ist sich sicher, Software sowohl unter der GPLv2 als auch GPLv3 ohne rechtliche Probleme vertreiben zu können. Das Unternehmen begrüßt und unterstützt nach eigenen Angaben die GPLv3.

Die Bedingungen, unter denen Microsoft die Coupons abgibt, interessieren Novell demnach nicht. Das Server-Abonnement und der Support sollen dieselben bleiben wie bei anderen Kunden. Die Kooperation mit Microsoft auf technischem Gebiet soll fortgesetzt werden. Auch die Vereinbarung, nicht wegen Patentverletzungen zu klagen, erstreckt sich nach Meinung von Novell weiterhin auf jede Software, die Novell vertreibt, unabhängig davon, ob sie unter GPLv2 oder GPLv3 steht.

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Kommentare (Insgesamt: 14 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Was nun, Microsoft? (name, Mo, 9. Juli 2007)
Einfach mal erklären... (gerd, Mo, 9. Juli 2007)
Re[3]: alles sehr wirr (Jürgen Hamel, Mo, 9. Juli 2007)
Re[3]: alles sehr wirr (Jasager, Mo, 9. Juli 2007)
Re[3]: alles sehr wirr (hand of destiny, Mo, 9. Juli 2007)
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