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Fr, 13. Juli 2007, 18:18

Gesellschaft::Politik/Recht

Japan will standardkonforme Software

In Japan ist eine Richtlinie in Kraft getreten, die Ministerien und Behörden verpflichtet, bei der Beschaffung von Software auf offene Standards und Interoperabilität zu achten.

Die neue Direktive, die auf Japanisch vom Wirtschaftsministerium (METI) veröffentlicht wurde, erwähnt ausdrücklich das offene Dokumentenformat ODF. Dementsprechend beglückwünscht die ODF Alliance Japan zu diesem Schritt und nennt die Richtlinie ein wichtiges weltweites Vorbild.

Die als Interoperabilitäts-Framework bezeichnete Richtlinie schreibt eindeutig vor, dass Produkte, die zu offenen Standards konform und mit anderer Software interoperabel sind, zu bevorzugen sind. An diese Richtlinie sind die Ministerien und Behörden gebunden, sie werden aber auch den privaten Unternehmen empfohlen.

Laut ODF Alliance wird die Richtlinie für marktgerechte Preise, Innovation und einfachen Zugang zu Informationen für den größtmöglichen Nutzerkreis sorgen. Auch Firmen wie Justsystems begrüßen die Regelung. Interoperabilität auf Basis von offenen Standards sei kritisch für beschleunigte Innovation und gebe kleineren und mittleren Unternehmen bessere Wettbewerbs-Chancen im Markt.

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