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Do, 19. Juli 2007, 13:03

Software::Desktop::Gnome

GNOME stellt Online-Desktop vor

In einem Vortrag auf der derzeit laufenden GNOME-Anwender- und Entwickler-Konferenz in Birmingham hat Havoc Pennington Pläne für einen GNOME-Online-Desktop vorgestellt.

Architektur des Online-Desktops

online-desktop.org

Architektur des Online-Desktops

Immer mehr Anwendungen laufen im Webbrowser, stellt Pennington fest. GNOME könnte das ideale Fenster in diese Online-Welt sein: integriert mit allen Online-Anwendungen, sicher, virenfrei, einfach einzurichten und danach wartungsfrei. Die Chance für GNOME ist laut Pennington, dass die Konkurrenz auf diesem Gebiet zu langsam und unflexibel agiert,so wird die nächste Windows-Version wahrscheinlich Windows Live integrieren, das sei aber weit entfernt von einer Internet-Integration. In den Vortragsunterlagen (PDF) wird Pennington konkreter: »Microsofts Ansatz ist Scheiße.«

So wird vielerorts Windows bald nur noch eingesetzt, um einen Webbrowser zu starten - Open Source ist hierzu jedoch eine kostenlose, sehr einfache Alternative. Dies erstreckt sich auch auf die »GNOME Mobile & Embedded Initiative«.

Das Ziel des »Online-Desktop« soll es sein, eine solide Basis zum Starten des Browsers zu bieten, in dem dann alles andere abläuft. Keine Benutzerdaten sollen mehr lokal gespeichert werden. Damit wird es auch möglich, statt seines normalen Systems eine Live-CD zu booten und damit ohne Einschränkungen zu arbeiten. Um dies zu erreichen, müssen die besten Web-Anwendungen in den Desktop integriert und die Standardeinstellungen geändert werden. Es muss auch dafür Sorge getragen werden, dass der eingesetzte Webbrowser hervorragend läuft.

Zur Speicherung von Daten auf den Servern sollen vorhandene Dienste genutzt werden, soweit vorhanden. Es gibt jedoch Daten, die sich noch nicht auf vorhandenen Diensten unterbringen lassen. Dafür will das Projekt Serverkomponenten entwickeln und mindestens einen Server beispielhaft selbst betreiben. Solch ein Server sollte auch nicht von einem gewinnorientierten Unternehmen betrieben werden. Weitere Maßnahmen zur Implementierung sind eine HTTP-Bibliothek, die Cache und Cookies gemeinsam mit dem Browser nutzt, und eine Anbindung an DBUS.

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