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Mo, 23. Juli 2007, 13:16

Software::Distributionen::Canonical

Canonical kündigt webbasiertes Managementtool an

Mit Landscape ist es nun auch Enterprise-Nutzern der Ubuntu-Distribution möglich, ihre Systeme mittels einer webbasierten Konsole zu steuern und zu verwalten.

Mit Ubuntu 6.06 LTS legte Canonical einen ersten Grundstein für den Einsatz der Distribution in Unternehmens-Umgebungen an. Während der Support den Ansprüchen der Kunden gerecht wurde, gestaltete sich die Verwaltung einer Vielzahl von Systemen in großen Umgebungen allerdings immer noch schwierig. Entsprechende Webtools, wie sie zum Beispiel Red Hat oder Novell anbieten, waren nicht vorhanden.

Mit Landscape will Canonical nun auch dieses Manko beheben und präsentiert auf der diesjährigen Ubuntu Live 2007-Konferenz für alle zahlenden Supportkunden ein Tool, das die Verwaltung einer Vielzahl von Systemen vereinfachen soll. Das kostenlose Programm ermöglicht es nicht nur, alle installierten Systeme hinsichtlich der Aktualität zu überwachen, sondern auch zu verwalten.

Ähnlich der Lösungen anderer Anbieter können auch bei Landscape Systeme in Gruppen zusammengefasst und automatisch aktualisiert werden. Bei Systemen, die nicht ständig eine Verbindung zum Internet haben, speichert Landscape die nötigen Schritte in eigener Datenbank und führt sie bei der nächsten Verbindung durch. Auch eine Übersicht der vorhandenen Systeme ist mit dem neuen Tool möglich. Dabei listet das Tool nicht nur die Systeme auf, sondern zeigt auch für den Administrator wichtige Informationen wie Fesplattenbelegung oder CPU-Last an. Darüber hinaus zeigt Landscape die vorhandene Hardware nach Gruppen und Kategorien an und ermöglicht so, den Überblick zu behalten. Zu den weiteren Funktionen von Landscape gehört ein Auditing-Tool, das alle durchgeführten Aktionen protokolliert.

Neben Landscape hat der Gründer der Distribution Mark Shuttleworth auch die weitere Zukunft von Ubuntu LTS (Long Term Support) konkretisiert. Laut Aussage von Shuttleworth soll die nächste Ubuntu LTS-Version im April des kommenden Jahres freigegeben werden. Mit Ubuntu 8.04 LTS soll erstmals nach Ubuntu 6.06 LTS ein Produkt erscheinen, das erweiterten Support bieten wird. Weitere LTS-Versionen sollen dann im Zweijahresrhythmus freigegeben werden. Wie Shuttleworth weiter bekannt gab, soll darüber hinaus bereits im September Ubuntus Versionsverwaltungssystem »Bazaar« in einer stabilen Version veröffentlicht werden.

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