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Fr, 27. Juli 2007, 13:55

Software::Distributionen::Fedora

Fedora startet EPEL-Paketdienst

Das Fedora-Projekt kündigte heute den EPEL-Paketdienst (Extra Packages for Enterprise Linux) an.

Bereits seit geraumer Zeit versorgt das Fedora-Projekt die Nutzer mit Zusatzpaketen, die nicht ein fester Bestandteil der Distribution sind. Im Extra-Verzeichnis finden sich nicht nur nützliche Tools, sondern auch zusätzliche Bibliotheken und Applikationen wie der Helix Player oder diverse KDE-Erweiterungen. Nun soll der Dienst auch auf die Unternehmens-Distributionen ausgeweitet werden. Alle Pakete können entweder durch yum oder up2date installiert werden.

Wie Karsten Wade in einer Mitteilung in der Fedora-Entwicklerliste bekannt gab, steht mit EPEL (Extra Packages for Enterprise Linux) das Extra-Repository auch für Nutzer von RHEL 4 und 5 sowie Nachbauten wie CentOS zur Verfügung. Im Moment verwaltet das Team um die 1000 Pakete. Mit der Zeit soll sich die Zahl weiter erhöhen.

Wie bei Unternehmens-Versionen üblich, soll auch die Paketierung der Extra-Versionen strengen Auflagen unterliegen. Im Gegensatz zu Fedora-Extras wird die Unternehmens-Version nicht ständig auf dem neuesten Stand gehalten, sondern nur aktualisiert, wenn die Qualität sichergestellt werden kann und es für ein Update triftige Gründe gibt. Das von Red Hat offiziell nicht unterstützte Repositorium soll so lange gepflegt werden, bis der Support für die Distribution ausläuft. Im Falle von Red Hat wird die Unterstützung also sieben Jahre nach Veröffentlichung der Distribution auslaufen.

Update: Fälschlicherweise wurde das Repository ursprünglich in der Nachricht nicht EPEL, sondern EPL genannt.

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Kommentare (Insgesamt: 7 || Alle anzeigen || Kommentieren )
EPEL nicht EPL (Surveyor, Sa, 28. Juli 2007)
Re[3]: Interessante Pakete dabei (RipClaw, Fr, 27. Juli 2007)
Re: UPS & Co? (Erik, Fr, 27. Juli 2007)
UPS & Co? (Andreas, Fr, 27. Juli 2007)
Re[2]: Interessante Pakete dabei (Schmidi, Fr, 27. Juli 2007)
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