Na, da bin ich mal gespannt, wie sie die DRM-Technologie implementieren wollen. Das muss ja dann zwangsläufig ein Closed-Source Player sein. Und da Plattformunabhängigkeit gefordert ist, kann dies wohl nur in Java oder .NET/Mono geschehen. Sechs Monate Enwicklungszeit ist dafür recht kurz.
Wieso sollte es keinen DRM- OSS-Player geben? Wer DRM deaktiviert und den Player sich neu baut, der begeht halt eine Straftat. Ist doch das gleiche wie wenn man einen Crack benutzt. Ich wuerde mich aber auch derb verarscht vorkommen, wenn ich Gebueren zahlen wuerde und dann hiese es ich muss mir Windows kaufen, um das Angebot (das ich schon bezahlt habe) nutzen zu koennen.
Ein DRM das man durch neukompilieren umgehen kann ist kein Schutz. Es muss nur einer umgehen und schon ist es praktisch für alle gefallen (durch Tauschbörsen). Ich glaube nicht das es das ist was BBC möchte und gebrauchen kann. Viele der Sendungen die dort ausgestrahlt werden dürften nicht alleine der BBC gehören, das ist also auch Vertraglich ein Problem.
Von Zack McCracken am Di, 31. Juli 2007 um 13:15 #
> Ein DRM das man durch neukompilieren umgehen kann ist kein Schutz. oder: Ein DRM das man durch cracken umgehen kann ist kein Schutz. und da: Sich alles cracken läßt folgt: DRM ist kein Schutz
Ich weiß nicht, was ihr habt. Das ganze ist ein Problem der Schlüssel. Wenn ich den Schlüssel habe ist es einfach, wenn ich den Schlüssel nicht habe ist es ziemlich schwer.
Allerdings kann ich ohne den richtige Schlüssel auch nicht den Film auf den Bildschirm zaubern. Deshalb ist er zwangläufig vorhanden. Nun kann ich auf verschienden Ebenen versuchen den Inhalt oder den Schlüssel abzufangen. Notfalls kann ich den Film auch mit einer Digicam abfilmen und damit das DRM umgehen (auch wenn daran gearbeitet wird Digicams blockierende Verfahren zu entwickeln ähnlich wie das Makrovision bei Videorecordern, das aber auch immer rech einfach umgangen werden konnte).
Von Kevin Krammer am Mi, 1. August 2007 um 14:47 #
Nun kann ich auf verschienden Ebenen versuchen den Inhalt oder den Schlüssel abzufangen.
Richtig. Darum ist es auch wichtig, dass der Player selbst mit dem Contentschlüssel nichts anfangen kann.
Der Player darf mehr oder weniger nur eine Art Vermittler zwischen dem Empfänger und dem Sender des Schlüssels sein, d.h. der Contentschlüssel muss selbst mit dem Schlüssel des Empfängers, z.B. der Grafikkarte, verschlüsselt sein.
Ein DRM das man durch neukompilieren umgehen kann ist kein Schutz.
Ein DRM, das in einem Softwareplayer durchgeführt wird, ist kein Schutz. Der Softwareplayer ist Teil des Übertragungskanals, nicht der Empfänger der Daten.
schon mal was von openIPMP gehört? http://objectlab.com/clients/openipmp/index.htm http://www.pro-linux.de/news/2006/9966.html Es muss also nicht immer ein "closed soure" player sein...
> "aber wir haben einfach mit der Plattform begonnen, die von den meisten Leuten verwendet wird"
Diese Argumentation ist lächerlich. Wer plattformunabhängig programmieren möchte, hat dazu heute mehr Möglichkeiten denn je. Es gibt massenhaft Programmiersprachen, Toolkits und bereits vorhandene, quelloffene Lösungen, die man nutzen kann. Wenn man dies in der Designphase der Entwicklung beachtet, dann sollte es kein Probelm sein, innerhalb kürzester Zeit auch Anpassungen für andere Betriebssysteme zu machen. Vielleicht tue ich dem Netten Mann von der BBC Unrecht, aber für mich sieht das so aus, als ob die einen Player für Windows entwickelt haben, der Player für Mac OS separat später entwickelt wurde/wird und die Linux-Leute ihren Kram selber machen sollen. Wieso ist überhaupt ein Player notendig? Eine Library, welche dann von WMP/Quicktime/MPlayer, etc. genutzt werden könnte für das BBC-DRM-Format würde es doch auch tun(?)
Völlig richtig. Eine plattformunabhängige Entwicklung war eigentlich gar nicht vorgesehen. Ich verstehe das Ganze aber sowieso nicht. Wieso werden die Inhalte nicht einfach zum Download angeboten? Das Fernsehprogramm von BBC kann man doch ohnehin auf herkömmliche Art empfangen, aufzeichnen und so lange archivieren wie man möchte. Wozu der DRM-Quark?
Damit der Einzelne in Zukunft keine Nachweise mehr über die "Wandlungsfähigkeit einiger Politiker" oder anderer unerwünschter Inhalte (geschichtliche Entwicklungen, Dokumentationen über Hintergründe und Zusammenhänge) mehr führen kann. Den freien Downlaod und Archivierung zu erlauben, hiesse die Inhalte im Bewusstsein (=auf der Platte der Anwender oder im Netz) zu überlassen. (Beispiel: Rumsfeld + Husseins Handshake, kritische Berichte über die Praktiken und Ziele von Firmen wie Monsanto, etc.). Sollten bestimmte "Vereine" oder Gruppierungen (wie der T.Cruise angehörige) eines Tages mehrheitlich Einfluss z.B. bei der BBC gewinnen, werden einfach alle unerwünschten Inhalte vom Netz genommen, noch vorhandene Kopien löschen sich nach spätestens 30 Tagen von selbst...
Ergo: Durch die fortschreitende Digitalisierung aller Informationen (Bild, Ton und Schrift) bei zeitgleicher Einführung eines strikten DRM-Systems wird eine Manipulation der zur Verfügung stehenden Inhalte a la 1984 erst möglich.
und die Linux-Leute ihren Kram selber machen sollen Hm ... interessante Hypothese, aber einen Player für DRM geschützen Inhalt selber bauen? Ich frage mich, ob sich dafür ernsthaft Leute finden würden
Davon abgesehen ist das mit den 30 Tagen sowieso Murks! Wieso eine zeitliche Begrenzung? Mein guter alter VHS Rekorder (oder auch eine DVD Recorder) zerschreddert die Bänder doch auch nicht nach 30 Tagen! Wenn man aufgrund von der Größe der Daten nur das Programm der letzten 30 Tage zum Download anböte, ok, aber eine Abspielebeschränkung ist doch nur lächerlich!
Ich denke mal die wollen die Inhalte später einfach nochmals verwehrten. Man könnte die veröffentlichten Dokus zu einem Thema ja zu einer größeren Themen-DVD zusammenpressen - ein Menü drum rum und fertig. Aufwand null und damit maximaler Gewinn pro verkauftem Exemplar.
ZDF und Co verkaufen auch schon etliche Doku DVDs.
Es wird wohl das DRM System vom Windows Media Player genutzt, daher kann man es nicht so einfach portieren. Es geht wohl noch nichtmal unter Vista *grins*
Genau darum finde ich die Aussage der BBC auch so lächerlich. Dadurch dass der WMP verwendet wird ist es ja offensichtlich dass keine Plattformunabhänigige Lösung geplant war. Ich meine: wo ist der Sinn wenn man für 3 Plattformen 3 verschiedene Lösungen verwendet? Wäre es von Anfang an geplant gewesen Plattforumunabhänigig zu sein, dann hätten Sie auch gleich eine Lösung gesucht mit der man nicht auf eine Plattform gebunden ist, und wodurch sie nur ein System statt drei entwickeln hätten müssen.
Sechs Monate Enwicklungszeit ist dafür recht kurz.
Ich wuerde mich aber auch derb verarscht vorkommen, wenn ich Gebueren zahlen wuerde und dann hiese es ich muss mir Windows kaufen, um das Angebot (das ich schon bezahlt habe) nutzen zu koennen.
Erst wenn man die _Inhalte mnipulieren würde, wäre das ein Vertragsbruch!
oder: Ein DRM das man durch cracken umgehen kann ist kein Schutz.
und da: Sich alles cracken läßt
folgt: DRM ist kein Schutz
Allerdings kann ich ohne den richtige Schlüssel auch nicht den Film auf den Bildschirm zaubern. Deshalb ist er zwangläufig vorhanden. Nun kann ich auf verschienden Ebenen versuchen den Inhalt oder den Schlüssel abzufangen. Notfalls kann ich den Film auch mit einer Digicam abfilmen und damit das DRM umgehen (auch wenn daran gearbeitet wird Digicams blockierende Verfahren zu entwickeln ähnlich wie das Makrovision bei Videorecordern, das aber auch immer rech einfach umgangen werden konnte).
Richtig. Darum ist es auch wichtig, dass der Player selbst mit dem Contentschlüssel nichts anfangen kann.
Der Player darf mehr oder weniger nur eine Art Vermittler zwischen dem Empfänger und dem Sender des Schlüssels sein, d.h. der Contentschlüssel muss selbst mit dem Schlüssel des Empfängers, z.B. der Grafikkarte, verschlüsselt sein.
Ein DRM, das in einem Softwareplayer durchgeführt wird, ist kein Schutz. Der Softwareplayer ist Teil des Übertragungskanals, nicht der Empfänger der Daten.
Fühle Er sich geohrfeigt!
http://objectlab.com/clients/openipmp/index.htm
http://www.pro-linux.de/news/2006/9966.html
Es muss also nicht immer ein "closed soure" player sein...
Diese Argumentation ist lächerlich. Wer plattformunabhängig programmieren möchte, hat dazu heute mehr Möglichkeiten denn je. Es gibt massenhaft Programmiersprachen, Toolkits und bereits vorhandene, quelloffene Lösungen, die man nutzen kann. Wenn man dies in der Designphase der Entwicklung beachtet, dann sollte es kein Probelm sein, innerhalb kürzester Zeit auch Anpassungen für andere Betriebssysteme zu machen. Vielleicht tue ich dem Netten Mann von der BBC Unrecht, aber für mich sieht das so aus, als ob die einen Player für Windows entwickelt haben, der Player für Mac OS separat später entwickelt wurde/wird und die Linux-Leute ihren Kram selber machen sollen.
Wieso ist überhaupt ein Player notendig? Eine Library, welche dann von WMP/Quicktime/MPlayer, etc. genutzt werden könnte für das BBC-DRM-Format würde es doch auch tun(?)
Ich verstehe das Ganze aber sowieso nicht. Wieso werden die Inhalte nicht einfach zum Download angeboten? Das Fernsehprogramm von BBC kann man doch ohnehin auf herkömmliche Art empfangen, aufzeichnen und so lange archivieren wie man möchte. Wozu der DRM-Quark?
Ergo:
Durch die fortschreitende Digitalisierung aller Informationen (Bild, Ton und Schrift) bei zeitgleicher Einführung eines strikten DRM-Systems wird eine Manipulation der zur Verfügung stehenden Inhalte a la 1984 erst möglich.
Hm ... interessante Hypothese, aber einen Player für DRM geschützen Inhalt selber bauen? Ich frage mich, ob sich dafür ernsthaft Leute finden würden
Davon abgesehen ist das mit den 30 Tagen sowieso Murks! Wieso eine zeitliche Begrenzung? Mein guter alter VHS Rekorder (oder auch eine DVD Recorder) zerschreddert die Bänder doch auch nicht nach 30 Tagen! Wenn man aufgrund von der Größe der Daten nur das Programm der letzten 30 Tage zum Download anböte, ok, aber eine Abspielebeschränkung ist doch nur lächerlich!
ZDF und Co verkaufen auch schon etliche Doku DVDs.
Ich meine: wo ist der Sinn wenn man für 3 Plattformen 3 verschiedene Lösungen verwendet? Wäre es von Anfang an geplant gewesen Plattforumunabhänigig zu sein, dann hätten Sie auch gleich eine Lösung gesucht mit der man nicht auf eine Plattform gebunden ist, und wodurch sie nur ein System statt drei entwickeln hätten müssen.
So ist es einfach nur ein ausbund an Ignoranz und Unfähigkeit.
Jojo