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Mi, 1. August 2007, 08:22

Gesellschaft::Politik/Recht

Linux-Einsatz in deutschen Schulen steigt

Nach einer Studie des Informatik-Dienstleisters DLGI investieren die deutschen Schulen in den Informatik-Unterricht, wobei Linux und OpenOffice.org zunehmend eingesetzt werden.

Das Microsoft-Monopol an den Schulen, das zur Zeit bei 99% liegen soll, wird in den kommenden zwei Jahren abbröckeln, fand DLGI in der Studie heraus. In diesem Zeitraum wollen über 50% der befragten Schulen neue PC-Systeme anschaffen, über 40% auch neue Office-Software. Dabei suchen viele aktiv nach Alternativen zu Microsoft.

Von den 1200 befragten Schulen in ganz Deutschland setzen 99% zur Zeit Windows ein, 97% haben ausschließlich Microsoft-Software im Einsatz. Für die DLGI überraschend ist noch keine der befragten Schulen auf Windows Vista umgestiegen. Die Hälfte der Schulen hat dies in den nächsten zwei Jahren auch nicht vor. Nur 36% planen, auf die neueste Version von MS-Office umzustellen.

Dagegen machte DLGI einen deutlichen Zulauf zu Alternativen aus. Ein Viertel der Schulen, die kein Update auf Windows Vista planen, tragen sich mit dem Gedanken, auf Linux umzusteigen. Einfacher scheint vielen wohl ein Umstieg auf OpenOffice.org oder auch StarOffice, der von einem Viertel aller Schulen erwogen wird. Der Qualität des Informatik-Unterrichts würde dies keinen Abbruch tun, denn »Computerkenntnisse müssen ja nicht notwendig Microsoft-Kenntnisse sein«.

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