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Mi, 1. August 2007, 11:22

Gesellschaft::Politik/Recht

OpenHAL frei von Copyright-Problemen

Das Software Freedom Law Center hat OpenHAL, einen Bestandteil des freien Atheros-WLAN-Treibers, für rechtlich unbedenklich erklärt.

OpenHAL, ein freier Ersatz für das proprietäre HAL-Modul, das im MadWifi-Treiber für Atheros-WLAN-Chips zum Einsatz kommt, hatte laut Software Freedom Law Center (SFLC) Monate der rechtlichen Ungewissheit hinter sich. Es waren Vorwürfe aufgekommen, dass das Projekt »Material« enthalten könnte, das Urheberrechte des proprietären HAL (Hardware Access Layer) von Atheros verletzt.

Das Problem des proprietären HAL sollte das OpenHAL-Projekt lösen, das von OpenBSD im Rahmen des ark5-Treibers initiiert wurde. Es wurde durch Reverse Engineering entwickelt und bereits in der Anfangszeit vom SFLC untersucht und für rechtlich unbedenklich erklärt.

Nachdem dieses Jahr aber Vorwürfe in die Welt gesetzt wurden, es könnte eine Copyright-Verletzung vorliegen, wurde das SFLC von den Entwicklern gebeten, den Code nochmals zu bewerten. Nach eigenen Angaben führte das SFLC daraufhin eine vertrauliche Untersuchung durch, bei der OpenHAL mit dem HAL-Code von Atheros verglichen wurde. Es ergab sich kein Hinweis auf eine Copyright-Verletzung. So stellt das SFLC nun fest, dass die Entwickler die Arbeit an OpenHAL fortsetzen können, ohne rechtliche Probleme zu bekommen. Sie müssen sich lediglich vom proprietären Code von Atheros fernhalten.

Der nun rechtlich unbedenkliche Treiber dürfte bald in den offiziellen Linux-Kernel Einzug halten, der mit Version 2.6.22 einen neuen WLAN-Stack erhielt, der von der Firma Devicescape beigesteuert wurde. Dem neuen Stack fehlt es jedoch noch an Treibern, da die meisten Treiber noch den alten Stack verwenden. Sie sollen jedoch alle portiert werden, so dass der alte Stack soll allmählich aus dem Kernel verschwinden kann.

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