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Di, 7. August 2007, 11:56

Unternehmen

Google schließt sich OIN an

Das vor zwei Jahren gegründete Open Invention Network (OIN) kann einen weiteren Unterstützer vermelden - der Suchmaschinenbetreiber Google schließt sich der Patentallianz an.

Das Open Invention Network (OIN), ein im November 2005 von IBM, Novell, Philips, Red Hat und Sony gegründetes Unternehmen, wird im Zuge des Beitritts von Google weitere Patente erwerben, um »die Linux-Umgebung« zu schützen. Nach Angaben auf Seite des Netzwerks verwaltet OIN eine Vielzahl von Patenten. Auf diese Weise versucht das OIN unter erheblichem finanziellen Einsatz, Patentklagen gegen Linux zu verhindern. Zum einen können die in den Patenten abgesteckten Ansprüche - und diese sind wie bei den meisten Softwarepatenten sehr breit gefasst - nicht mehr gegen Linux geltend gemacht werden. Zum anderen kann das OIN, falls eines ihrer Mitglieder verklagt werden sollte, aufgrund der vorhandenen Patente unter Umständen eine Gegenklage einreichen und einen »Waffenstillstand« erreichen.

Wie Google bekannt gab, fühlt sich das Unternehmen der Gemeinschaft verbunden und will deshalb als Lizenznehmer das OIN unterstützen. Laut Chris DiBona, Manager für Open-Source-Angelegenheiten bei Google, benutzt jeder, der die Suchmaschine einsetzt, automatisch Linux. Darüber hinaus setzt Google auf der Mehrzahl der Entwickler-Workstations das freie Betriebssystem ein.

Wie DiBona in seinem Blog schreibt, stellt der Beitritt zum OIN einen weiteren logischen Schritt in der Strategie von Google dar. Als Sponsor des »Summer of Code« und Unterstützer vieler weiterer Projekte gehört Google darüber hinaus zu den größten Gönnern von Linux.

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Kommentare (Insgesamt: 10 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Sony (Jumpy, Do, 9. August 2007)
Re: Schwachsinn (chrm, Mi, 8. August 2007)
Schwachsinn (brummbär, Mi, 8. August 2007)
Re: Das kennt man doch irgendwoher... (hand of destiny, Di, 7. August 2007)
Das kennt man doch irgendwoher... (Anonymus, Di, 7. August 2007)
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