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Mi, 15. August 2007, 19:00

Software::Virtualisierung

XenSource von Citrix übernommen

Wie der Hersteller von Terminal- und Application-Server-Software, Citrix, bekannt gab, steigt das Unternehmen durch eine Übernahme von XenSource in den Virtualisierungsmarkt ein.

Nach Angaben von Citrix kostet die Übernahme von XenSource das Unternehmen rund 500 Millionen US-Dollar. Zwar wurde die Akquisition von den Vorständen der beiden Unternehmen bereits genehmigt, doch muss sie noch von den zuständigen Aufsichtsbehörden abgesegnet werden. Die endgültige Übernahme soll deshalb im letzten Quartal 2007 erfolgen.

Durch den Aufkauf von XenSource erhofft sich der Hersteller, im immer stärker wachsenden Virtualisierungsmarkt Fuß fassen zu können. Die Kombination von Citrix und XenSource soll darüber hinaus eine »starke technische« Synergie aufbauen und die Virtualisierung für die Kunden von Citrix weiter vereinfachen. Darüber hinaus verspricht Citrix, die Partnerschaft mit Microsoft zu vertiefen und die Unterstützung von Windows noch mehr zu stärken. Über Vertriebspartner sollen dann die rund 200.000 Kunden des Unternehmens von den Vorteilen der hauseigenen Virtualisierung profitieren.

XenSource veröffentlichte erst kürzlich die Version 4.0 seiner Virtualisierungslösung. Der ursprünglich an der Universität Cambridge entwickelte Virtuelle-Maschinen-Monitor (VMM) läuft direkt auf der x86-Hardware und ermöglicht es, weitere Systeme (Domains) paravirtualisiert auszuführen. Die Technologie wird bereits seit geraumer Zeit von vielen Distributoren angeboten, eine Aufnahme in den Kernel blieb Xen jedoch bisher verwehrt. Erst im kommenden Kernel 2.6.23 sollen Teile von Xen offiziell Einzug in den Linux-Kernel halten.

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