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Do, 16. August 2007, 10:24

Software::Desktop::KDE

LinuxMCE will sich in KDE 4 integrieren

Die Entwickler des Medien-Zentrums LinuxMCE und des KDE-GUIs Plasma wollen die beiden Projekte zusammenführen.

LinuxMCE ist ein freies Medien-Zentrum, das als Zusatz zu Kubuntu 7.04 entwickelt wurde. Es stellt einen Videorekorder und viele andere Multimedia-Funktionen bereit. So kann es auch Audio- und Videoströme erzeugen, die im ganzen Haus bereits mit Thin Clients oder leistungsfähigeren Rechnern wiedergegeben# werden können. Die Entwickler behaupten, dass zu seiner Verwendung nur minimale Computer-Kenntnisse nötig sind.

LinuxMCE verwendet die Composite-Funktionalität von X, um eine einfach zu benutzende Vollbild-Bedienoberfläche bereitzustellen. Der Grund hierfür ist, dass übliche Desktops auf Fernseh-Bildschirmen, die aus mehreren Metern Entfernung fernbedient werden, nicht gut funktionieren. Allerdings sind die Bedienoberflächen verschiedener Medienlösungen sehr uneinheitlich. Die Entwickler wünschen sich hier mehr Einheitlichkeit und wollen mit LinuxMCE einen Standard etablieren.

Zudem wollen die Entwickler von LinuxMCE und Plasma, der Bedienoberfläche von KDE 4, nun zusammenarbeiten, um beide Projekte zu integrieren. Ein Prototyp, der zeigt, wie LinuxMCE und KDE (allerdings noch in Version 3.5) zusammenarbeiten können, wurde in der kürzlich freigegebenen Version 0704 veröffentlicht.

Die künftige Arbeit soll LinuxMCE zu einem überzeugenden Medien-Zentrum für KDE 4 machen. In KDE 4.0 wird es allerdings noch nicht enthalten sein, sondern erst in späteren Versionen. Damit wäre dann eine umfassende Medien-Lösung direkt in KDE integriert. Einen Überblick über die bereits jetzt umfangreiche Funktionalität von LinuxMCE gibt ein 25 Minuten langes Video. Die Features, die ein vollständiges Heim-Automatisierungssystem mit einschließen, werden auf einer Wiki-Seite aufgeführt.

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