Die Distribution wurde ja anfangs mit sehr viel Wohlwollen, manche mal geradezu Hype aufgenommen. Aber sie hat ihren Fokus verloren.
Wohin soll die Reise gehen, was soll das besondere an der Distribution bleiben oder werden?
Nichts gegen einen Screenshot-Wettbewerb. Aber das dies ausgerechnet durchgeführt wird, während etliche wichtigen Gentoo-Server seit über zwei Wochen (!) wegen Sicherheitslecks vom Netz sind, ohne das vernünftig kommuniziert wurde, wie es weitergeht, ist ein deutlicher Indikator für die Orientierungslosigkeit.
Und das ist nur die oberflächliche Symptomatik. Weit problematischer ist ja, dass es mit der langfristigen Zuverlässigkeit tendenziell eher bergab geht. Bei einer Source-Code-Distribution will ich ja nicht unbedingt von "Stabilität" sprechen, aber viele Nutzer (so auch ich) haben den Eindruck, dass die Anzahl der Abhängigkeitsprobleme in ebuilds allenfalls gleich bleibt, wenn nicht zunimmt. Von der stockenden Weiterentwicklung von Portage und dem sagen wir "problematischen" Kommunikationsverhalten einiger Entwickler oder ganz zu schweigen.
Alle Projekte in Gentoo arbeiten weitesgehend unabhängig voneinander...Gentoo ist eine Meta-Distrbution. Und nur weil die Infrastruktur ein Problem hat, müssen nicht alle anderen Projekte ihren Arbeit einfrieren und vor Schreck erstarren. Wie soll denn bitte das Artwork-Team beim Security-Audit helfen, zudem der Wettbewerb lange geplant war? Soweit ich informiert bin, wird ein Audit durchgeführt und sowas kostet Zeit. Es gibt einen Eintrag auf der Startseite, der etwas spät kam (bedingt durch Abwesenheit vieler Infra-Leute auf der LWE in San Francisco), in dem steht, dass es kein festes Rückkehrdatum gibt, da alle Services neu aufgebaut werden und der bestehende Code einem Audit unterworfen wird. Was soll man denn sonst noch sagen? Der Server an sich hat keine sensiblen Bereiche von Gentoo tangiert, das CVS und die Pakete an sich haben mit dem Server nichts zu tun. Und was die Stabilität betrifft, möchte ich dir widersprechen, zumindest in Bezug auf x86. Bei meinem Einstieg liefen Updates selten rund, man musste einzelne Pakete aus dem Testzweig holen. Das Chroot, dass ich vor ein paar Tagen erstellt habe, hat dagegen ein stabiles System ohne Unterbrechungen gebaut. Das neue ABI/API-inkompatible Versionen von Bibliotheken, heftig Ärger nach sich ziehen ist ein Umstand, der durch das quellbasierende Wesen der Distribution verursacht wird. Gerade aktuell ist das Update auf libexpat 2.0, das aber mit der Stabilisierung Gnome und KDE verbunden wurde, um den Anteil neu zu bauender Pakete gering zu halten. Insofern würden mich konkrete Probleme und nicht subjektives Im-Urin-Haben interessieren. Seit es die Architekturteams gibt, die sich darum kümmern, dass der stabile Zweig ordentlich gepflegt wird, hat sich einiges verbessert. Das einige Teams schlechte Informationspolitik betreiben ist wohl auch wahr, aber die Mehrheit gibt nützliche Infos auf planet.gentoo.org und wirklich wichtige Dinge werden im Newsletter erwähnt. Dazu kommen noch Meldungen, die beim emerge ausgegeben werden (mit Prioritäten), die sogar gefilterter nach Wichtigkeit geloggt werden können. Diese Logs werden per E-Mail oder spezieller Lesesoftware (app-portage/elogviewer, kelogviewer, elogv) zugänglich gemacht. Informieren muss man sich nur selbst, es gibt viele Kanäle.
Christian Faulhammer, Gentoo Lisp-Projekt und x86 Architektur-Team
Ich setze gentoo auf vielen Rechnern (Servern/Clients) ein und bin ausserordentlich zufrieden. Als vergleich kann ich jederzeit ein debian/[K|U]buntu oder eine openSuSE10.2 heranziehen, mit denen ich ebenfalls zu tun habe ... und bei allem genörgel und gerangel ... gentoo bleibt meine nr.1
Ich hätte heute auch keine Lust/Zeit mehr, ein LFS zu betreiben und alles andere kommt nichtmal entfernt in Frage. Ich versuche zwar auch regelmäßig Debian/Ubuntu/SuSE/Fedora und co wenn sie was neues bringen aber in den letzten 4 oder 5 Jahren konnte mich da leider gar nichts auch nur im Ansatz überzeugen.
Nachher gleich mal eine schöne Screenshot-Serie erstellen, damit auch ein paar e16 Pix im Wettbewerb stehen .
http://www.pro-linux.de/news/2007/11417.html ...so lang ist das aber nicht her... Die CD ist Bildschön gemacht, bietet 2 (sehr komplette) Themes zum angucken und hat auch eine echt coole qemu-Demo integriert.
jetzt wird wieder auf dem einen Server rumgeritten, der schnellstens abgeschaltet wurde.....
Hab schon alles mögliche ausprobiert, ein Linux das sich derart auf den User konfigurieren lässt ist mir noch nicht untergekommen. Da lasse ich auch gerne alle Pakete kompilieren....
Hier läuft Gentoo auf ner Zahl Servern. Einfach weil es elegant an den Einsatzzweck angepaßt werden kann und die Konfiguration trotzdem wartbar bleibt. Wir haben ziemliches Chaos mit SuSE etc hinter uns, nein, keine Lust das Basissystem alle Naselang von Konsole neu aufzuspielen und ne Liste von Configs (teils grafisch) durchzuarbeiten. Produktiv- und Stagingsever haben nun schon mehrere Jahre keine 'frische' Installation mehr gebraucht. Portage bringt auch bei GCC, GLibc, Baselayout Major-Updates volle Leistung.
Von libexpat Abhängigkeitn am Mi, 22. August 2007 um 15:37 #
> Gerade aktuell ist das Update auf libexpat 2.0, das aber mit der Stabilisierung Gnome und KDE verbunden wurde, um den Anteil neu zu bauender Pakete gering zu haalten.
Ein KDE-Entwickler blogt hier - und entscheidet sich gegen Gentoo.
Die Entscheidung ist jedem überlassen. Niemand wird gezwungen, eine Distribution einzusetzen, und das ist gut so. Hätte obiger Entwickler den offiziellen Rat befolgt, revdep-rebuild -X zu benutzen, wäre ihm einiges erspart geblieben.
Nein, habe einen seiner Sätze falsch verstanden. Nehme alles zurück...aber aus dem Grund wurde expat auch lange zurückgehalten bis KDE 3.5.7 und Gnome 2.18 eh anstanden.
Bitte sachlich bleiben ... Der Link führt zu einem Entwickler eines KDE Google Summer of Code Projekts, ohne seine Arbeit schmälern zu wollen: Das ist seine persönliche Meinung und nicht "offizieller KDE Standpunkt". Wen die Verbindung zwischen diesen Projekten interessiert, der sollte sich den Vortrag des Gentoo KDE Teams auf der diesjährigen Akademy ansehen, Link finde ich gerade nicht. Dort wurden relevante Probleme beim build system, ... usw. diskutiert.
Meiner persönlichen Meinung nach sollte nun gerade ein Entwickler doch wissen, daß ein Upgrade einer Library nun mal weitreichende Konsequenzen haben kann. Schön, daß Gentoo Werkzeuge mitbring um diese weitestgehend automatisch aufzulösen. Bei Gentoo heißt dies nun mal neucomplilieren: Gentoo ist eben eine Sourcedistribution, ja und? Ebenso könnte man SuSE vorwerfen, daß es keine USE Flags gibt.
Und ich bin (natürlich ebenso persönliche Meinung) ganz froh mit Gentoo der "rpm-Hölle" entronnen zu sein, insbesondere wenn es für genau die benötigte Version eines Programmes, oder schlimmer noch einer Library, kein rpm gab.
Aber jeder möge nach seinen Vorstellungen glücklich werden!
Deine Darstellung mag ja sachlich durchaus zutreffend sein.
Allerdings kann man das Verhalten bezüglich des schwerwiegenden Security-Bugs durchaus auch anders *werten*.
So schrieb etwa Dein Gentoo-Entwickler-Kollege "marduk" ziemlich verzweifelt wirkend in das Fehlerprotokoll unter https://bugs.gentoo.org/show_bug.cgi?id=187971:
> Could someone own this and be a little more professional about it?
nachdem es ihm wiederholt nicht gelungen war, irgend jemanden bei Gentoo zum Handeln zu bewegen:
> Can anyone give any info as to what the status of this is? I'm getting all > kinds of emails asking what happened with the site and thus far I haven't any > reasonable explanation to explain why it is taking so long to come online
Es ist mir bewusst, das wir ohne Bezahlung und in der Freizeit unsere freiwilligen Beiträge zur Open Source leisten. Das entbindet aber nicht von der Beobachtung, dass das Handling sehr unprofessionell erscheint, und kaum erhöhtes Vertrauen in Gentoo nach sich zieht. Und Vertrauen ist mitentscheidend für die Wahl einer Distribution.
Dann möchte ich aus demselben Bug zitieren. Alle Infra-Leute waren auf der LWE, der Server wurde rechtzeitig abgeschaltet (sofort), nur die Bearbeitung dauerte länger. Also was ist das Problem, wenn keine Gefährdung mehr vorlag?
"infra is listening, please stop insinuating that we aren't. As I already explained, the infra folks were at a conference last week."
Die mailing listen sind was S/N angeht den Foren bei weitem überlegen - und so manche Info kommt da auch zügiger rein... außerdem, wer soll denn die hp updaten, wenn alle im Urlaub sind
denen sag ich: selbst schuld. Die mailing listen sind was S/N angeht den Foren bei weitem überlegen - und so manche Info kommt da auch zügiger rein... Dafür sind Foren kein Push-Medium wie Mailinglisten, die einem den Mail-Account mit hunderten Mails pro Tag zuspammen. Das ML-Archiv brachte im aktuellen Fall auch nichts.
außerdem, wer soll denn die hp updaten, wenn alle im Urlaub sind;) Wer hätte dann den Bugzilla-Eintrag auf private setzen und den Server herunterfahren sollen?
Ein konkretes (wenn auch nicht technisches) Problem besteht glaube ich darin, dass anscheinend ein unzutreffendes Bild dessen existiert, was das Gentoo-Projekt erreichen will: Viele User bemängeln das Fehlen von Features die in bestimmten _Distributionen_ vorhanden sind (Bsp. Binärpakete) und übersehen dabei, dass Gentoo ein Baukasten ist und strenggenommen jede "Gentoo-Instanz" eine separate Distribution darstellt. das ist so, als würde ich eine Autofabrik mit einem Auto vergleichen und mich dann darüber beschweren, dass die Autofabrik nicht fahren kann; und wenn ich mir dann mit meiner Fabrik ein Auto baue, beschwer ich mich gleich im Anschluss darüber, dass ich dafür Zeit aufwenden musste. Zwecklos, imho.
Ich für meine Person bin von Gentoo weg, nicht weil eine Autofabrik nicht fahren kann, sondern weil zu viele Pakete die ich genutzt habe nicht auf dem aktuellen Stand waren oder sich nicht problemlos kompilieren liessen. Ich habe kein Problem damit, die Zeit aufzuwenden die Einzelteile zusammenzubauen bevor ich losfahren kann. Aber wenn ich die Einzelteile auch noch zusammensuchen muss, alte Teile ewig weiterverwenden soll obwohl es Updates gibt und an allem rumfeilen muss, damit es überhaupt passt, dann habe ich irgendwann auch keine Lust mehr und wechsel zu einer anderen Distri. So inzwischen geschehen. Optimal ist Ubuntu auch nicht, aber ich verbringe nicht mehr unnötig viel Zeit damit eine brauchbare, halbwegs aktuelle Version von z.B. Avidemux2 zum laufen zu bekommen, das sich wegen irgendwelchem inkompatiblen Spidermonkey-Kram nicht kompilieren lässt.
"...verstehe nicht warum [jemand] was anderes and Ubuntu haben will [...] Die Entwickler von [Gentoo, et al] sollten mit der Zeitverschwendung aufhören und lieber mal ein einfaches Filesharing-Tool schreiben" -- da musste ich mich echt auf ruhiges Atmen konzentrieren...
Ubuntu ist gut... aber Gentoo ist zudem spannend. Wie gesagt ist Gentoo eben der Baukasten. Es gilt zu frickeln und basteln um dadurch am Schluss stolz auf die eigene Arbeit zu sein. Gentoo stellt für mich genau die FREIHEIT dar, welche ich bei OpenSource haben will. Dass Gentoo einige Probleme mit Servern hat... naja.. wer hat das nicht =)
Linux sollte nich bewertet werden.. sondern geliebt.
Die Distribution wurde ja anfangs mit sehr viel Wohlwollen, manche mal geradezu Hype aufgenommen. Aber sie hat ihren Fokus verloren.
Wohin soll die Reise gehen, was soll das besondere an der Distribution bleiben oder werden?
Nichts gegen einen Screenshot-Wettbewerb. Aber das dies ausgerechnet durchgeführt wird, während etliche wichtigen Gentoo-Server seit über zwei Wochen (!) wegen Sicherheitslecks vom Netz sind, ohne das vernünftig kommuniziert wurde, wie es weitergeht, ist ein deutlicher Indikator für die Orientierungslosigkeit.
Und das ist nur die oberflächliche Symptomatik. Weit problematischer ist ja, dass es mit der langfristigen Zuverlässigkeit tendenziell eher bergab geht. Bei einer Source-Code-Distribution will ich ja nicht unbedingt von "Stabilität" sprechen, aber viele Nutzer (so auch ich) haben den Eindruck, dass die Anzahl der Abhängigkeitsprobleme in ebuilds allenfalls gleich bleibt, wenn nicht zunimmt. Von der stockenden Weiterentwicklung von Portage und dem sagen wir "problematischen" Kommunikationsverhalten einiger Entwickler oder ganz zu schweigen.
Es gibt einen Eintrag auf der Startseite, der etwas spät kam (bedingt durch Abwesenheit vieler Infra-Leute auf der LWE in San Francisco), in dem steht, dass es kein festes Rückkehrdatum gibt, da alle Services neu aufgebaut werden und der bestehende Code einem Audit unterworfen wird. Was soll man denn sonst noch sagen? Der Server an sich hat keine sensiblen Bereiche von Gentoo tangiert, das CVS und die Pakete an sich haben mit dem Server nichts zu tun.
Und was die Stabilität betrifft, möchte ich dir widersprechen, zumindest in Bezug auf x86. Bei meinem Einstieg liefen Updates selten rund, man musste einzelne Pakete aus dem Testzweig holen. Das Chroot, dass ich vor ein paar Tagen erstellt habe, hat dagegen ein stabiles System ohne Unterbrechungen gebaut. Das neue ABI/API-inkompatible Versionen von Bibliotheken, heftig Ärger nach sich ziehen ist ein Umstand, der durch das quellbasierende Wesen der Distribution verursacht wird. Gerade aktuell ist das Update auf libexpat 2.0, das aber mit der Stabilisierung Gnome und KDE verbunden wurde, um den Anteil neu zu bauender Pakete gering zu halten.
Insofern würden mich konkrete Probleme und nicht subjektives Im-Urin-Haben interessieren. Seit es die Architekturteams gibt, die sich darum kümmern, dass der stabile Zweig ordentlich gepflegt wird, hat sich einiges verbessert.
Das einige Teams schlechte Informationspolitik betreiben ist wohl auch wahr, aber die Mehrheit gibt nützliche Infos auf planet.gentoo.org und wirklich wichtige Dinge werden im Newsletter erwähnt. Dazu kommen noch Meldungen, die beim emerge ausgegeben werden (mit Prioritäten), die sogar gefilterter nach Wichtigkeit geloggt werden können. Diese Logs werden per E-Mail oder spezieller Lesesoftware (app-portage/elogviewer, kelogviewer, elogv) zugänglich gemacht. Informieren muss man sich nur selbst, es gibt viele Kanäle.
Christian Faulhammer, Gentoo Lisp-Projekt und x86 Architektur-Team
Ich setze gentoo auf vielen Rechnern (Servern/Clients) ein und bin ausserordentlich zufrieden.
Als vergleich kann ich jederzeit ein debian/[K|U]buntu oder eine openSuSE10.2 heranziehen, mit denen ich ebenfalls zu tun habe ... und bei allem genörgel und gerangel ... gentoo bleibt meine nr.1
Nachher gleich mal eine schöne Screenshot-Serie erstellen, damit auch ein paar e16 Pix im Wettbewerb stehen
.
Die CD ist Bildschön gemacht, bietet 2 (sehr komplette) Themes zum angucken und hat auch eine echt coole qemu-Demo integriert.
Ich meinte natürlich: "bildschön" oder besser: BILDSCHÖN
:)
Hab schon alles mögliche ausprobiert, ein Linux das sich derart auf den User konfigurieren lässt ist mir noch nicht untergekommen. Da lasse ich auch gerne alle Pakete kompilieren....
Hier auf Server und Client Gentoo
Ein KDE-Entwickler blogt hier - und entscheidet sich gegen Gentoo.
und
http://marc.info/?l=linux-kernel&m=118769020208925&w=2
Meiner persönlichen Meinung nach sollte nun gerade ein Entwickler doch wissen, daß ein Upgrade einer Library nun mal weitreichende Konsequenzen haben kann. Schön, daß Gentoo Werkzeuge mitbring um diese weitestgehend automatisch aufzulösen. Bei Gentoo heißt dies nun mal neucomplilieren: Gentoo ist eben eine Sourcedistribution, ja und? Ebenso könnte man SuSE vorwerfen, daß es keine USE Flags gibt.
Und ich bin (natürlich ebenso persönliche Meinung) ganz froh mit Gentoo der "rpm-Hölle" entronnen zu sein, insbesondere wenn es für genau die benötigte Version eines Programmes, oder schlimmer noch einer Library, kein rpm gab.
Aber jeder möge nach seinen Vorstellungen glücklich werden!
Allerdings kann man das Verhalten bezüglich des schwerwiegenden Security-Bugs durchaus auch anders *werten*.
So schrieb etwa Dein Gentoo-Entwickler-Kollege "marduk" ziemlich verzweifelt wirkend in das Fehlerprotokoll unter https://bugs.gentoo.org/show_bug.cgi?id=187971:
> Could someone own this and be a little more professional about it?
nachdem es ihm wiederholt nicht gelungen war, irgend jemanden bei Gentoo zum Handeln zu bewegen:
> Can anyone give any info as to what the status of this is? I'm getting all
> kinds of emails asking what happened with the site and thus far I haven't any
> reasonable explanation to explain why it is taking so long to come online
Es ist mir bewusst, das wir ohne Bezahlung und in der Freizeit unsere freiwilligen Beiträge zur Open Source leisten. Das entbindet aber nicht von der Beobachtung, dass das Handling sehr unprofessionell erscheint, und kaum erhöhtes Vertrauen in Gentoo nach sich zieht. Und Vertrauen ist mitentscheidend für die Wahl einer Distribution.
"infra is listening, please stop insinuating that we aren't. As I already
explained, the infra folks were at a conference last week."
Die mailing listen sind was S/N angeht den Foren bei weitem überlegen - und so manche Info kommt da auch zügiger rein... außerdem, wer soll denn die hp updaten, wenn alle im Urlaub sind
Die mailing listen sind was S/N angeht den Foren bei weitem überlegen - und so manche Info kommt da auch zügiger rein...
Dafür sind Foren kein Push-Medium wie Mailinglisten, die einem den Mail-Account mit hunderten Mails pro Tag zuspammen. Das ML-Archiv brachte im aktuellen Fall auch nichts.
außerdem, wer soll denn die hp updaten, wenn alle im Urlaub sind;)
Wer hätte dann den Bugzilla-Eintrag auf private setzen und den Server herunterfahren sollen?
Viele User bemängeln das Fehlen von Features die in bestimmten _Distributionen_ vorhanden sind (Bsp. Binärpakete) und übersehen dabei, dass Gentoo ein Baukasten ist und strenggenommen jede "Gentoo-Instanz" eine separate Distribution darstellt.
das ist so, als würde ich eine Autofabrik mit einem Auto vergleichen und mich dann darüber beschweren, dass die Autofabrik nicht fahren kann; und wenn ich mir dann mit meiner Fabrik ein Auto baue, beschwer ich mich gleich im Anschluss darüber, dass ich dafür Zeit aufwenden musste. Zwecklos, imho.
So inzwischen geschehen.
Optimal ist Ubuntu auch nicht, aber ich verbringe nicht mehr unnötig viel Zeit damit eine brauchbare, halbwegs aktuelle Version von z.B. Avidemux2 zum laufen zu bekommen, das sich wegen irgendwelchem inkompatiblen Spidermonkey-Kram nicht kompilieren lässt.
Linux sollte nich bewertet werden.. sondern geliebt.