expandieren, drohen sie meist in naher Zukunft zu implodieren. Mandriva, ehemals Mandrake (K(C)lo(w)n) RedHats), versucht sich wieder einmal mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln auf dem Markt zu behaupten. Ich bin gespannt wann der nächste Spendenaufruf, oder Erhöhung der Beiträge für Mitglieder ansteht.
> Wenn Unternehmen expandieren, drohen sie meist in naher Zukunft zu implodieren.
Wie kommst du denn darauf? Das Gegenteil ist der Fall: Wer nicht expandiert, hat mittelfristig wenig Chancen, sich am Markt zu behaupten. Das gilt für den Bäcker am Ort genauso wie für einen kommerziellen Linux-Distributor. Das ist ein Seiteneffekt der Globalisierung. Natürlich geht das nicht bei allen gut, das verbietet schon die Logik, aber einen Automatismus gibt es da nicht.
Neben der freien Version Mandriva One gibt es mehrere kostenpflichtige Angebote wie Mandriva Discovery und Mandriva Powerpack, welche professionelle Support- und etraining-Angebote sowie Probemonate im Mandriva Club beinhalten.
Kostenlos ist auch Mandriva Free, das den Umfang des PowerPack mitbringt (jedoch ohne acroread usw.). Mandriva One ist eine installierbare Live CD mit (acroread usw.) jedoch viel weniger Paketen dar es ja eine CD ist.
Unfreie Software bekommt man für Mandriva aus den PLF Quellen.
Mit den bevorstehenden Releases von Mandriva 2008 und den vielen enthaltenen neuen Features meldet sich dieses Unternehmen definitiv zurück. Eine starke Alternative im Distro-Angebot, schlank und gut gestylt. Nur logisch, dass sie sich auf die Socken machen und sich in der BeneLux-Region dem Markt stellen.
Schade, dass dem einzigen dt. Mandriva-Forum die finanzielle Unterstützung durch Mandriva gekappt wurde. http://www.mandrivauser.de/viewtopic.php?id=18645
Allerdings kann ich die Diskussion dazu nicht mehr finden. Es scheint, als wurde diese gelöscht, eine Spendenaktion durchgeführt und das Forum sieht nun viel besser aus als vorher. Glückwunsch!
Ein Shop fungiert als Mandriva Deutschland. (http://www.mandriva.de) Dort stehen leider immer die gleichen Texte und die News-Seite ist auch nicht besonders gepflegt, sonst sollte einem vielleicht auffallen, dass man das Datum von 2006 nicht auf 2007 umgestellt hat.
Ich könnte mir vorstellen, dass Mandriva und Ubuntu seit dem MS-Deal von Novell dem opensuse von einigen Nutzerkreisen vorgezogen werden würde.
Die Tätigkeit wobo's für Mandriva hatte überhaupt nichts mit einer finanziellen Unterstützung Mandrivas für MandrivaUser.de zu tun, wobo hat in der Hauptsache als freier Mitarbeiter für Mandriva bezahlte Übersetzungstätigkeiten (auf Webseiten, für die Dokumentation der Distro, Newsletter u.v.m.) erledigt.
Wer er darüber hinaus allerdings noch für Mandriva in Deutschland getan hat, geht weit über das hinaus, wofür er bezahlt wurde.
Das Betreiben und die Pflege des Forums waren zum Beispiel nie Vertragsbestandteil, das machte und macht er von Anfang an unentgeltlich, genauso unentgeltlich und freiwillig führte er auf deutschem Boden viele Aktionen für Mandriva durch, wenn es Paris selbst nicht für nötig hielt, da Leute vorbeizuschicken. Zuletzt war er (genauso unbezahlt) dabei, beim Aufbau von Mandriva.de mitzuhelfen.
MandrivaUser.de besteht auf seiner Unabhängigkeit vom Unternehmen Mandriva. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern und wobo wird auch - trotz der Beendigung aller bezahlten Arbeiten für Mandriva - dieses Forum weiterhin administrieren. Weder für ihn noch für die anderen Macher stand da jemals etwas anderes zur Debatte, weil wir in erster Linie für die Community da sind und nicht für Mandriva.
Wer noch einen Beweis benötigt: Unser Rootserver wurde und wird von Communityspenden finanziert, obwohl Mandriva sich mehrfachst angeboten hat, diesen zu finanzieren. Genauso verhält es sich mit der Tatsache, dass wir als offizielles deutschsprachiges Clubforum des Mandriva Clubs fungieren: Dafür erhalten wir keine Zuwendungen, haben aber auf die damalige Anfrage des Clubs klar unsere Bedingungen genannt, zu denen wir bereit sind, von Mandriva als offizielles Clubforum benannt zu werden. Diese Bedingungen kann jeder einsehen, der den Mandriva Club besucht und dort das deutschsprachige Forum anklickt.
Das alles machen wir nicht aus einer Ablehnungshaltung gegenüber Mandriva heraus, sondern einfach schlicht und einfach deshalb , weil wir 100% unabhängig und Herr in unserem eigenen Hause bleiben wollen. In letzter Zeit hatte Mandriva einige unglückliche Entscheidungen getroffen, darunter auch die mit wobo. Obwohl wir auf MandrivaUser.de damit nicht glücklich sind, stehen wir aber weiterhin zu Mandriva Linux als eine wirkliche gute Distribution sowie zu unserer Community.
Nur um die Fakten nochmal offiziell zu richtig zu stellen:
Ich bin der Gründer und Admin von MandrivaUser.de und stelle fest: 1. Im Gegensatz zu Mandriva.pl, BlogDrake.net und ähnlichen Seiten ist MandrivaUser.de eine völlig unabhängig von Mandriva existierendes Community-Projekt. 2. Auf unserer Website wird das sehr klar dargestellt, dass wir keine Supportseite von Mandriva sind. Das wird auch klar, wenn man einmal vom Mandriva Clubforum auf unsere Website wechselt. Da wird erst eine Seite zwischengeschaltet, in der ausdrücklich davor gewarnt wird, dass man nun den Bereich von Mandriva verlässt. 3. Mein Job bei Mandriva war, wie tuxdriver bereits ausführte, auf die Übersetzungen von Unternehmensverlautbarungen und der Unternehmens-Website beschränkt. Meine Community-Aktivitäten, die ein Artikel in EasyLinux später als "Community Relations Manager" betitelte, waren weder von Mandriva angeordnet noch bezahlt - im Gegenteil, wir (und ich selbst) stehen Mandriva als Unternehmen sehr kritisch gegenüber - obwohl wir die Distribution selbst als sehr gut bewerten. Ich selbst nutze ArchLinux. 4.Wie tuxdriver ebenfalls schrieb, wurde MandrivaUser.de seit Bestehen einzig und allein aus Spenden finanziert. Das Spendenkonto wurde bereits vor über 2 Jahren eingerichtet und die Diskussion über mein Ausscheiden ist nach wie vor als Thread vorhanden - bei MandrivaUser.de werden sehr selten Threads gelöscht, es sei denn, es sind reine Blödel-Threads.
Warum nicht? Manche der aktiven Leute bei MandrivaUser.de nutzen andere Distributionen, gerade das zeigt, dass die Website erstens mehr als eine reine Frage/Antwort-Seite für Mandriva-Probleme ist und zweitens, dass die gesamt-Atmosphäre der Website den leuten so gut gefällt, dass sie dort bleiben, auch wenn sie mit Mandriva nichts mehr am Hut haben. Ich selbst bin als unschuldiger Mandriva-Benutzer auf dem Linuxtag von unseren Standnachbarn nachhaltig infiziert worden und ArchLinux hat mich mit seinem Rolling Release und dem wirklich unempfindlichen schnellen pacman eben überzeugt. Das hat mich aber keineswegs dazu gebracht, mit der Administration von Mandrivauser.de aufzuhören, ebensowenig wie das der Rauswurf bei Mandriva schaffte oder die Tatsache, dass ich jetzt für einen ganz anderen Linux-Anbieter arbeite.
Job und Geld ist eine Sache, MandrivaUser.de eine andere. Für mich.
Mandriva waere eigentlich die einzige Distribution, die man nehmen koennte...
- (K)Ubuntu ist zu neu - RedHat fuer Firmen - Novell/SuSE ist boese - Debian fuer IT Spieler - Alles andere zu klein oder freaks-only
... aber Mandriva ist ja bekanntlich bald tot.
Seit ich wieder Windows nutze, bin ich manchmal ueberrascht, wie viel gute OpenSource Software es doch fuer Windows gibt. Das merkt man erst, wenn man mal von Linux runter ist...
> wie viel gute OpenSource Software es doch fuer Windows gibt.
Das Meiste ist keine "OpenSource Software fuer Windows", sondern OpenSource Software für Linux oder BSD, welche dank der offenen Quellen in einer Windoze-Umgebung übersetzt wurden. Ich staune auch hin und wieder, wenn ich Linux-Programme unter ZNET finde, welche dann als Windows-Programme deklariert werden.
Für die Amputierten, damit diese auch in den Genuss der freien Software kommen ...
LOL! Ja, den Spruch hört man seit 2002 immer wieder.
Ich sehe keinen großen Unterschied zwischen Novell/SUSE und Mandriva, außer dass es bei Mandriva keinen Split zwischen Community-Produkt (der Distribution) und dem Unternehmensprodukt (Corporate Server und Desktop, Cluster, etc.) gibt (noch nicht). Mandriva hat voriges Jahr seine Strategie geändert und einen Wechsel des primären Unternehmensfokus vom Enduser-Markt auf den Unternehmensmarkt vollzogen (und das in dem entsprechenden Unternehmensbericht auf ihrer Website auch genau so geschrieben). Im Gegensatz zu einem Rückgang im Enduserbereich hat das Unternehmen eine Zunahme im Corporate Market sowohl bei Produktverkauf als auch bei den wichtigeren Dienstleistungen zu verzeichnen.
versucht sich wieder einmal mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln auf dem Markt zu behaupten.
Ich bin gespannt wann der nächste Spendenaufruf, oder Erhöhung der Beiträge für Mitglieder ansteht.
Wie oft will sich Mandriva denn noch selbst neu erfinden?
lg
Erik
Wie kommst du denn darauf? Das Gegenteil ist der Fall: Wer nicht expandiert, hat mittelfristig wenig Chancen, sich am Markt zu behaupten. Das gilt für den Bäcker am Ort genauso wie für einen kommerziellen Linux-Distributor. Das ist ein Seiteneffekt der Globalisierung. Natürlich geht das nicht bei allen gut, das verbietet schon die Logik, aber einen Automatismus gibt es da nicht.
Ich kenne einige Leute, die Mandriva einsetzen.
Mein 'unnötiger' Senf.
Al
Kostenlos ist auch Mandriva Free, das den Umfang des PowerPack mitbringt (jedoch ohne acroread usw.). Mandriva One ist eine installierbare Live CD mit (acroread usw.) jedoch viel weniger Paketen dar es ja eine CD ist.
Unfreie Software bekommt man für Mandriva aus den PLF Quellen.
http://mandrivauser.de/smarturpmi/
- have a lot of fun -
Nur logisch, dass sie sich auf die Socken machen und sich in der BeneLux-Region dem Markt stellen.
http://www.mandrivauser.de/viewtopic.php?id=18645
Allerdings kann ich die Diskussion dazu nicht mehr finden. Es scheint, als wurde diese gelöscht, eine Spendenaktion durchgeführt und das Forum sieht nun viel besser aus als vorher. Glückwunsch!
Ein Shop fungiert als Mandriva Deutschland.
(http://www.mandriva.de)
Dort stehen leider immer die gleichen Texte und die News-Seite ist auch nicht besonders gepflegt, sonst sollte einem vielleicht auffallen, dass man das Datum von 2006 nicht auf 2007 umgestellt hat.
Ich könnte mir vorstellen, dass Mandriva und Ubuntu seit dem MS-Deal von Novell dem opensuse von einigen Nutzerkreisen vorgezogen werden würde.
Wer er darüber hinaus allerdings noch für Mandriva in Deutschland getan hat, geht weit über das hinaus, wofür er bezahlt wurde.
Das Betreiben und die Pflege des Forums waren zum Beispiel nie Vertragsbestandteil, das machte und macht er von Anfang an unentgeltlich, genauso unentgeltlich und freiwillig führte er auf deutschem Boden viele Aktionen für Mandriva durch, wenn es Paris selbst nicht für nötig hielt, da Leute vorbeizuschicken. Zuletzt war er (genauso unbezahlt) dabei, beim Aufbau von Mandriva.de mitzuhelfen.
MandrivaUser.de besteht auf seiner Unabhängigkeit vom Unternehmen Mandriva. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern und wobo wird auch - trotz der Beendigung aller bezahlten Arbeiten für Mandriva - dieses Forum weiterhin administrieren. Weder für ihn noch für die anderen Macher stand da jemals etwas anderes zur Debatte, weil wir in erster Linie für die Community da sind und nicht für Mandriva.
Wer noch einen Beweis benötigt: Unser Rootserver wurde und wird von Communityspenden finanziert, obwohl Mandriva sich mehrfachst angeboten hat, diesen zu finanzieren. Genauso verhält es sich mit der Tatsache, dass wir als offizielles deutschsprachiges Clubforum des Mandriva Clubs fungieren: Dafür erhalten wir keine Zuwendungen, haben aber auf die damalige Anfrage des Clubs klar unsere Bedingungen genannt, zu denen wir bereit sind, von Mandriva als offizielles Clubforum benannt zu werden. Diese Bedingungen kann jeder einsehen, der den Mandriva Club besucht und dort das deutschsprachige Forum anklickt.
Das alles machen wir nicht aus einer Ablehnungshaltung gegenüber Mandriva heraus, sondern einfach schlicht und einfach deshalb , weil wir 100% unabhängig und Herr in unserem eigenen Hause bleiben wollen. In letzter Zeit hatte Mandriva einige unglückliche Entscheidungen getroffen, darunter auch die mit wobo. Obwohl wir auf MandrivaUser.de damit nicht glücklich sind, stehen wir aber weiterhin zu Mandriva Linux als eine wirkliche gute Distribution sowie zu unserer Community.
Ich bin der Gründer und Admin von MandrivaUser.de und stelle fest:
1. Im Gegensatz zu Mandriva.pl, BlogDrake.net und ähnlichen Seiten ist MandrivaUser.de eine völlig unabhängig von Mandriva existierendes Community-Projekt.
2. Auf unserer Website wird das sehr klar dargestellt, dass wir keine Supportseite von Mandriva sind. Das wird auch klar, wenn man einmal vom Mandriva Clubforum auf unsere Website wechselt. Da wird erst eine Seite zwischengeschaltet, in der ausdrücklich davor gewarnt wird, dass man nun den Bereich von Mandriva verlässt.
3. Mein Job bei Mandriva war, wie tuxdriver bereits ausführte, auf die Übersetzungen von Unternehmensverlautbarungen und der Unternehmens-Website beschränkt. Meine Community-Aktivitäten, die ein Artikel in EasyLinux später als "Community Relations Manager" betitelte, waren weder von Mandriva angeordnet noch bezahlt - im Gegenteil, wir (und ich selbst) stehen Mandriva als Unternehmen sehr kritisch gegenüber - obwohl wir die Distribution selbst als sehr gut bewerten. Ich selbst nutze ArchLinux.
4.Wie tuxdriver ebenfalls schrieb, wurde MandrivaUser.de seit Bestehen einzig und allein aus Spenden finanziert. Das Spendenkonto wurde bereits vor über 2 Jahren eingerichtet und die Diskussion über mein Ausscheiden ist nach wie vor als Thread vorhanden - bei MandrivaUser.de werden sehr selten Threads gelöscht, es sei denn, es sind reine Blödel-Threads.
Danke fürs Lesen
wobo
Warum nicht? Manche der aktiven Leute bei MandrivaUser.de nutzen andere Distributionen, gerade das zeigt, dass die Website erstens mehr als eine reine Frage/Antwort-Seite für Mandriva-Probleme ist und zweitens, dass die gesamt-Atmosphäre der Website den leuten so gut gefällt, dass sie dort bleiben, auch wenn sie mit Mandriva nichts mehr am Hut haben.
Ich selbst bin als unschuldiger Mandriva-Benutzer auf dem Linuxtag von unseren Standnachbarn nachhaltig infiziert worden und ArchLinux hat mich mit seinem Rolling Release und dem wirklich unempfindlichen schnellen pacman eben überzeugt. Das hat mich aber keineswegs dazu gebracht, mit der Administration von Mandrivauser.de aufzuhören, ebensowenig wie das der Rauswurf bei Mandriva schaffte oder die Tatsache, dass ich jetzt für einen ganz anderen Linux-Anbieter arbeite.
Job und Geld ist eine Sache, MandrivaUser.de eine andere. Für mich.
wobo
- (K)Ubuntu ist zu neu
- RedHat fuer Firmen
- Novell/SuSE ist boese
- Debian fuer IT Spieler
- Alles andere zu klein oder freaks-only
... aber Mandriva ist ja bekanntlich bald tot.
Seit ich wieder Windows nutze, bin ich manchmal ueberrascht, wie viel gute OpenSource Software es doch fuer Windows gibt. Das merkt man erst, wenn man mal von Linux runter ist...
Das Meiste ist keine "OpenSource Software fuer Windows", sondern OpenSource Software für Linux oder BSD, welche dank der offenen Quellen in einer Windoze-Umgebung übersetzt wurden.
Ich staune auch hin und wieder, wenn ich Linux-Programme unter ZNET finde, welche dann als Windows-Programme deklariert werden.
Für die Amputierten, damit diese auch in den Genuss der freien Software kommen ...
LOL! Ja, den Spruch hört man seit 2002 immer wieder.
Ich sehe keinen großen Unterschied zwischen Novell/SUSE und Mandriva, außer dass es bei Mandriva keinen Split zwischen Community-Produkt (der Distribution) und dem Unternehmensprodukt (Corporate Server und Desktop, Cluster, etc.) gibt (noch nicht).
Mandriva hat voriges Jahr seine Strategie geändert und einen Wechsel des primären Unternehmensfokus vom Enduser-Markt auf den Unternehmensmarkt vollzogen (und das in dem entsprechenden Unternehmensbericht auf ihrer Website auch genau so geschrieben). Im Gegensatz zu einem Rückgang im Enduserbereich hat das Unternehmen eine Zunahme im Corporate Market sowohl bei Produktverkauf als auch bei den wichtigeren Dienstleistungen zu verzeichnen.
wobo