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Thema: Eric Raymond attackiert Microsoft wegen Vorgehen bei OOXML

55 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Jasager am Di, 4. September 2007 um 12:28 #
Bei Elmar Geese, Vorsitzender des Linux-Verbandes, würde das wohl anders tönen:
"Natürlich vergewaltigt Microsoft den Geist unserer Open-Source-Definition und versucht durch das Wirrwarr von OSI-zertifizierten und selbsternannten OpenSource-Lizenzen die Begrifflichkeiten aufzuweichen. Dennoch sollten wir aufzeigen, dass es neben der Fundamentalopposition auch noch andere Wege gibt, es ist doch pragmatisch betrachtet schön, dass Microsoft sich überhaupt mit uns beschäftigt"

Oder so... http://www.pro-linux.de/news/2007/11616.html

  • Score: 3 Von hjb am Di, 4. September 2007 um 13:02 #
    Für mich sagt Elmar Geese zwischen den Zeilen etwas ganz anderes: Selbst wenn OOXML Standard werden sollte, ist niemand verpflichtet, ihn zu benutzen. Dieser wertlose Standard sollte ungenutzt und unbeachtet verschimmeln.
    Score: 3 Von hurga am Mi, 5. September 2007 um 13:47 #
    die aussagen von elmar wurden meines wissens nach falsch zitiert.
Score: 3 Von amd-linux am Di, 4. September 2007 um 12:46 #
OOXML scheint gescheitert zu sein!

http://www.noooxml.org/forum/t-18553/iso-records-a-no-vote-on-ooxml

mehr ack
Score: 3 Von AlgorithMan am Di, 4. September 2007 um 13:15 #
Harte Worte, aber durchaus berechtigt
  • Score: 3 Von andre am Di, 4. September 2007 um 14:10 #
    Nein. raymond bringt die Sache ganz knapp und deutlich auf den Punkt. Ich war sehr beeindruckt.
Score: 3 Von akf am Di, 4. September 2007 um 13:16 #
Diesmal kann ich Raymond nur zustimmen...
diesmal!
  • Score: 3 Von Barabbas am Di, 4. September 2007 um 13:32 #
    Naja, recht hat er schon aber mal im Ernst: "dududu, hast gelogen, bestochen und manipuliert. zur strafe darfst du nicht behaupten, eine opensource lizenz entwickelt zu haben".

    nicht so cool, oder?

    • Score: 3 Von John McLane am Di, 4. September 2007 um 13:38 #
      Doch sehr COOL!!!!

      Endlich einer, der es sagt, was alle anderen nur denken!
      "..der Lüge, des Wahlbetrugs und offener Bestechung" <== eine verdammte sauerei von Microsoft!

      Score: 3 Von fk2 am Di, 4. September 2007 um 13:51 #
      Nunja, die letzten 2 Wochen Newsticker waren gefüllt mit Neuigkeiten über Unregelmäßigkeiten und Schweinereien bezüglich der ISO-Abstimmung. Von Pamela Jones wollen wir gar nicht erst anfangen, aber da waren schon einige Hämmer dabei, die einem selbst als neutralen User die Kinnlade runterklappen lassen sollte.

      Und die einzige Waffe die freie Software wohl hat ist, mal abgesehen von der GPLv3, ja das Markenrecht. In dem Sinne ist es eben doch "cool" wenn er das durchsetzt. Ob es MS dann wirklich juckt ist die andere Sache, da traue ich der GPLv3 schon mehr zu, gerade weil der GCC auch bald v3-only veröffentlicht und somit weitere MS-Deals verhindert.

      Score: 3 Von Robert Tulke am Mi, 5. September 2007 um 00:55 #
      Was hast Du daran nicht verstanden, es trifft es auf den Punkt und ich bin Froh das sich bekannte Leute öffentlich dazu äussern! -> damit das auch für alle anderen gehörig wird!
Score: 3 Von slow am Di, 4. September 2007 um 14:03 #
Das ist moderne Lobbyisten-Arbeit (oder wie auch immer man das schreibt)
Harte Realität. Vielleicht klappts ja, dass nicht der mit dem meisten Geld "gewinnt".
Score: 3 Von Sven am Di, 4. September 2007 um 14:21 #
Liebes Pro-Linux Team,

warum gibt es eigentlich bei PL keine Möglichkeit eine Abstimmung (Poll) zu machen? Das wäre nicht nur hier, sondern auch anderen Themen mal interessant zu sehen.

LG Sven

  • Score: 3 Von Mark am Di, 4. September 2007 um 14:42 #
    Nein, bitte nicht! Ich habe keine Lust dauernd dämliche Abstimmung über mich ergehen zu lassen. Ich weis, ich muss nicht mitmachen, aber tangieren tut es einen trotzdem! Nur meine Meinung.
    Score: 3 Von hjb am Di, 4. September 2007 um 14:43 #
    Hi,

    bisher fehlte uns die Muße, Abstimmungen abzuhalten. Da die nächste Version unserer Software (NB3) ein Abstimmungsmodul enthalten wird, bin ich mir auch nicht sicher, ob wir vorher noch eine Abstimmung durchführen.

    Grüße,
    hjb

    • Score: 3 Von John McLane am Di, 4. September 2007 um 16:04 #
      Ja ein "Re-design" wäre echt mal was tolles ;)
      • Score: 3 Von Hendric am Di, 4. September 2007 um 16:10 #
        Hallo John,

        Ich bin mit dem Design von PL durchweg zufrieden. Ich würde es also begrüßen, wenn sich die PL-Autoren sich auch in Zukunft vorrangig um Inhalte kümmern.

        Gruß Hendric

        • Score: 3 Von jagganaut am Di, 4. September 2007 um 16:42 #
          Es gibt schon ein paar Dinge, die meiner bescheidenen Meinung nach verbessert werden könnten:

          1. Authentifizierung vor dem Posten von Kommentaren. So wäre dem Identitätsklau (vollständig) und dem "ID-Hopping" (einigermaßen) beizukommen.
          2. Automatische Mail-Benachrichtigung bei Antwort auf einen Beitrag den man verfasst hat, ohne dass die eigene Mailadresse öffentlich gemacht werden muss.
          3. Baumartige Darstellung der Threads (mit Auf- und Zuklappmöglichkeit). Lange Threads machen im Moment das Lesen sehr schwierig, weil man häufig nicht weiß, auf welchen Beitrag sich eine Antwort bezieht.

          Aber ansonsten gebe ich dir Recht: Inhalte sind wichtiger als die äußere Erscheinung.

          • Score: 3 Von blubber am Di, 4. September 2007 um 18:58 #
            >3. Baumartige Darstellung der Threads (mit Auf- und Zuklappmöglichkeit). Lange Threads machen im Moment das
            >Lesen sehr schwierig, weil man häufig nicht weiß, auf welchen Beitrag sich eine Antwort bezieht.


            Also bei golem.de nervt mich die Baumansicht der Kommentare extrem, da muss ich jeden Kommentar einzeln anklicken wenn ich ihn lesen will! Was meist eine nicht unerhebliche Ladezeit mit sich bringt... (vor allem mit ISND)

            Hier kann ich einmal die komplette Seite laden und dann (bei Interesse) durch die Kommentare schmökern!

            Ein Zwischending wäre OK, am Besten wäre es natürlich wenn man dass alles in seinem Profil selbst einstellen kann ;)

      Score: 3 Von andy am Di, 4. September 2007 um 16:59 #
      Ich finde die Software wirklich klasse so wie sie ist. Superschnell, keine Hölle mit login uns so.
      Steht die unter der GPL?
Score: 3 Von nixname am Di, 4. September 2007 um 16:54 #
Wenn man mit den eigenen Problemen überfordert ist, attackiert man halt irgend jemand anderes. Anstatt mal aus Linux alle Fehler auszubauen und es bedienerfreundlich zu machen, steckt man lieber viel Energie in einen Krieg, den zu gewinnen irrelevant ist. Selbst wenn OOXML nicht Standard wird, wird das wenig an der Praxis ändern, daß MS Office erfolgreich verkauft wird. Als Programmierer brauche ich kein Office-Paket, aber die vielen kleinen und großen Probleme beim Einsatz von Linux auf Desktop- und Privatanwender-PCs sind nervig bis peinlich. Ich finde es lächerlich, mit welchem Kraftaufwand man sich gegen MS engagiert und wie wenig Anstrengungen in bedienbare Software gesteckt wird.
  • Score: 3 Von jmit am Di, 4. September 2007 um 17:29 #
    Ja ist es dann nicht auch lächerlich von Microsoft, wieviel Geld und Anstrengungen in die Zertifizierung stecken? Die sollen sich endlich drum kümmern, dass die unzähligen Fehler aus Vista ausgebaut werden...
    Schwachsinnsargumentation von dir... sorry -.-
    • Score: 3 Von nixname am Mi, 5. September 2007 um 13:59 #
      Mich tangiert nicht, was MS macht. Ich profitiere nicht davon, wenn MS Fehler aus Vista ausbaut - ich benutze es nicht. Und was interessieren Dich Fehler in Vista, wenn Du Linux nutzt? Aber von den unzähligen Bugs und Designfehler in Linux bin ich direkt betroffen.
    Score: 3 Von tradiaz am Di, 4. September 2007 um 17:29 #
    >> Anstatt mal aus Linux alle Fehler auszubauen
    Und du willst "Programmierer" sein?
    Ja genau, so läufts: zuerst macht man alles fertig und Schluss "baut man" mal eben "alle Fehler aus". Achja und natürlich nicht vergessen den Kernel noch schön bedienerfreundlich zu machen. Ich glaube das Problem liegt da, dass du dich einfach noch nicht auskennst. Die VB Syntax zu beherrschen hat nix mit der nötigen Erfahrung zu tun, die man braucht um das hier sinnvoll zu beurteilen zu können, also behalte deine peinlichen Kommentare für dich.
    • Score: 3 Von karsten am Di, 4. September 2007 um 19:43 #
      kannst du diesen unsinn auch begründen?
      linux hat definitiv genügend macken, die man mal ausbügeln müsste, ungeachtet der tatsache, ob ooxml jetzt zertifiziert wird oder nicht. daran vorbeizureden nützt nichts.
      • Score: 3 Von >/dev/null am Mi, 5. September 2007 um 11:08 #
        Kannst du dir vorstellen, das jede denkbare Anwendung ab einer bestimmten Komplexität nicht mehr bugfrei ist? Passt das in deine Welt hinein?
        • Score: 3 Von nixname am Mi, 5. September 2007 um 14:05 #
          Das ist die Welt, in der ich mein Geld verdiene. Aber es geht nicht um bugfreie Software, sondern darum, daß Zeit und Kraft nicht in die Verbesserung des eigenen Produktes gesteckt wird, sondern in Bashing gegen andere. Und das finde ich äußerst lächerlich.
      Score: 3 Von nixname am Mi, 5. September 2007 um 14:02 #
      Ich will nicht Programmierer sein, aber es steht so zumindest in meinem Arbeitsvertrag. Ich wäre auch lieber Berufsurlauber - konnte aber noch keinen entsprechenden Arbeitgeber finden. Sorry - ich bin seit weit über zwei Jahrzehnten Programmierer - und Du gehe mal zu Mami und laß Dir ne neue Windel umbinden... Und Deine Beleidigungen sind Zeichen von Deiner Inkompetenz.
    Score: 3 Von pilotfisch am Di, 4. September 2007 um 17:39 #
    Aber,aber,...
    Das Linux mit seiner Bedienbarkeit für den Standardbenutzer noch etwas aufzuholen hat, streiten hier wohl nur wenige ab. Aber das du die Leistung von Open-Source Programmierern (ob bezahlt oder nicht) und sonstigen freiwilligen Helfern abschätzig bewertest, verstehe ich nicht. Zumal ich denke, dass sich Entwickler eher der Sache widmen anstatt auf Hetzjagt für oder wider etwas gehen.
    • Score: 3 Von nixname am Mi, 5. September 2007 um 16:47 #
      Also ich höre hier vor allem, wie toll Linux sei. Äußert man mal Kritik an der Qualität, dann wird mit "aber MS ist doch noch viel schlimmer" argumentiert. Als ob das die Unzulänglichkeiten beheben würde. Und nein - ich bewerte die Arbeit von Programmierern nicht abschätzig - ich erlaube mir nur ein Urteil über Qualität. Und da bin ich rein gar nicht zufrieden mit dem, was ich in den letzten 10 Jahren erlebt habe. Ich vertrete die Meinung, daß es genug Probleme bei Linux gibt, als daß man sich nicht mit den Problemen von MS beschäftigen braucht.
    Score: 3 Von Alex am Di, 4. September 2007 um 17:52 #
    Du brauchst kein Office für deine Arbeit? Das ich nicht lache. Wie schreibst du dann deine Dokumentation? Mit Lyx, LaTeX oder nur im Code? Warum glaubst du verwendet MS soviel Geld darauf, dass OpenXML als Standard durchkommt. Genau, weil heutzutage auf vielen Computer ein Office (MS, OpenOffice, ...) läuft, und Microsoft mit den verkauften Lizenzen nicht schlecht dabei verdient.
    Sich gegen MS zu engagieren bedeutet, für uns alle zu entscheiden, ob wir auf unseren Rechnern ein System verwenden wollen, welches sich an UNSERE Bedürfnisse anpaßt oder aber ein System zu verwenden, von dem der Herstellter bestimmt, wie sich dessen Nutzer anzupassen haben. Es bedeutet gleichzeitig wählen zu können zwischen verschiedener freier und kostenloser Software oder aber aber gebunden zu sein an einen Hersteller.
    Zum Thema Peinlichkeiten: Letzte Woche war eine Zeitlang der WGA Server von MS nicht verfügbar. Das hieß, dass die Nutzer von Vista keine Aero Oberfläche nutzen konnten und andere Funktionen auch abgeschaltet waren (s. http://golem.de/0708/54450.html). Das finde ich peinlich und überzeugt mich umso mehr, dass besser ich die Kontrolle über meinen Rechner habe, als irgendein Hersteller.

    So verstanden? Na ja wahrscheinlich nicht.

    Gruß,
    Alex

    • Score: 3 Von Anonymous Coward am Di, 4. September 2007 um 19:58 #
      Wie schreibst du dann deine Dokumentation? Mit Lyx, LaTeX oder nur im Code?
      Quellcode-Dokumentation gehört an genau eine Stelle, nämlich in den Quelltext. Die Idee, mit OpenOffice.org zu dokumentieren ist einfach nur lächerlich, besonders seit es javadoc, Doxygen usw. usf. gibt.
      • Score: 3 Von Alex am Di, 4. September 2007 um 23:49 #
        Mhm schade knapp die Intention meines Beitrages verfehlt. Ich habe Dokumentation geschrieben und nicht Quelltextdokumentation. Wie dir hoffentlich bewusst ist, ist das ein großer Unterschied. Die Quelltextdoku soll er ja im Quelltext machen. Wo denn auch sonst? Es heißt ja auch so oder? Ich hatte nicht vor meinen Code nach OpenOffice zu kopieren und ihn dann dort zu dokumentieren. *LachMichSchlapp*
        Aber was macht er mit den Konzepten(Grob- und Feinkonzept), Pflichtenheft, Technische Dokumentation, Anwenderdokumentation usw. Sicher nicht im Quellcode oder? Es gibt schließlich noch andere die bei der Entwicklung einer Software eine Rolle spielen und oft genug auch was zu sagen haben, weil sie das Projekt finanzieren. Mit was erstellst du eine Präsentation zu deinem Projekt? Zeigst du dem Kunden auch mal eben deinen Quellcode oder die compilierte Quelltextdoku? Ich glaube die würden dich auslachen.
        Was ist also lächerlich daran seine Dokumentation in OpenOffice zu schreiben, wenn das Format von OpenOffice ISO Norm ist. Nichts ! Siehst du?
        Also nun hacke weiter mal an deinem 1-Mann Projekt (vorausgesetzt du bist Entwickler) und erfreue deinen Arbeitgeber mit jeder Menge Quelltextdokumentation. Er wird dich belohnen. ;-)

        Gruß,
        Alex

        • Score: 3 Von nixname am Mi, 5. September 2007 um 14:46 #
          Nun - ich würde trotzdem nie einem Kunden ein Office-Dokument als Pflichtenheft oder sonstige Doku ausliefern, auch wenn Du es wohl mit OO erstellen würdest. Ich bevorzuge das PDF-Format - weil ich da leicht gewährleisten kann, daß es nicht einfach manipuliert werden kann. Lächerlich ist zu glauben, daß durch eine ISO-Norm aus einem Office-Format ein Dokumentenformat entstehen würde. Latex-Quelltexte lassen sich auch schön in CVS verwalten - und können mit einem einfachen Editor erstellt werden. Mit Programmierern, die mit Officeprogrammen arbeiten, habe ich bisher eher schlechte Erfahrungen gemacht. Die Qualität ihres Codings ist eher unterdurchschnittlich.
      Score: 3 Von der der den Hebel nicht zieht. am Mi, 5. September 2007 um 06:52 #
      >Sich gegen MS zu engagieren bedeutet, für uns alle zu entscheiden, ob wir auf unseren Rechnern ein System >verwenden wollen, welches sich an UNSERE Bedürfnisse anpaßt

      ja nee is klar...

      Ich will aber nicht dass alle für mich entscheiden!! Ich will für mich entscheiden! Und NUR DASS ist Freiheit! Und sooooooooooo schlecht wie die *nix*fundamentalistefraktion ist manche Software aus Redmond nicht. Evt. deren Geschäftsgebaren, aber ich als Kunde konnte mich sehr gut dagegen wehren.

      Ich weiss ja nicht wo hier alle Arbeiten, aber zu behaupten OO-Calc wäre genauso gut wie Excel (fragt mal nen guten Controller, der beides kennt) oder Evolution und KMail wären alternative zu Outlook finde ich schon heftig. Es ist ok wenn man es nicht mag (Aussehen, Bedienung und Funktionalität) und dann was anderes benutzt. Aber deswegen ist es nicht besser. Für mich zählt nicht, dass es Opensource ist!!!!! Es muss meine Anforderung erfüllen und zwar schnell und günstig.

      • Score: 3 Von Alex am Mi, 5. September 2007 um 14:19 #
        Siehst du noch klar? Lese meinen Beitrag aufmerksam durch, denn dann wirst du feststellen, dass:
        a) ich nicht für dich entscheiden will, was du zu benutzen hast
        b) ich nicht behauptet habe, dass Microsoft nur schlechte Software entwickelt (.NET, Visual Studio 2005 sind MEINER Meinung nach ganz brauchbare Software)
        c) ich ebenso nie behauptet habe, dass die Komponenten von OpenOffice mit ihren Pendant in MS Office funktional überlegen oder unterlegen sind

        Was ich will ist, EIN gemeinsamer Standard für Office-Dokumente, der auch von den verschiedenen Produkte implementiert werden kann (OpenOffice, MS Office, KOffice, Abiword, GNumeric, ...). Das ist Herstellerunabhängigkeit die es jedem erlauben würde die Dokumente mit jedem Programm SEINER Wahl zu öffnen und zu bearbeiten.
        Zudem bin ich mir sicher, dass für einen großen Teil von Anwendungsfällen die Funktionalität von OpenOffice ausreichend ist. Das heißt es wäre kein zwingender Grund mehr da Word oder Excel zu benutzen. Genau das ist ja der Grund warum sich MS so viel Mühe bei der ISO Abstimmung gegeben hat und diese Feststellung hat nichts damit zu tun, ob die Software Open Source ist oder nicht.

        Gruß,
        Alex

      Score: 3 Von nixname am Mi, 5. September 2007 um 14:18 #
      Ja - ich brauche kein Office. Ich benutze Latex und das seit Jahren. Ich schreibe schneller einen Geschäftsbrief mit Latex, als mit OO. Auf meinem Rechner läuft OO wie nen Käfer, der auf dem Rücken liegt. Latex tut. Und ich benutze Doxygen und Javadoc - ja.

      Sich gegen MS zu engagieren heißt, das Spiel anderer zu spielen. Unsere Bedürfnisse - ich bezweifle ernsthaft, daß wir beide gemeinsame Bedürfnisse haben. Ich lebe davon, daß ich Kunden habe, die meine Software kaufen. Meine Kunden sind an mich gebunden - so wie ich an meine Kunden gebunden bin. Sowas nennt man Partnerschaft. Die lebt davon, daß ich die Wünsche und Kritik meiner Kunden ernst nehme - mit einem "aber MS-Produkte" sind doch noch viel schlimmer" kann ich keinen Kunden halten. Von kostenloser Software kann ich leider auch nicht leben - sorry, ich habe kein Problem damit, für ein Produkt auch zu bezahlen (ich bezahle beim Bäcker ja auch nicht nur das Mehl, sondern auch die Arbeit). Und mich interessiert nicht, ob ein Server von MS erreichbar ist oder nicht. Ich brauche ein Linux-System, was brauchbar ist. Wo hindert Dich MS daran, Kontrolle über Deinen Rechner zu haben?

      • Score: 3 Von Alex am Mi, 5. September 2007 um 14:36 #
        Schon wieder dieses Missverständnis... ;-)
        Ich meinte mit einem System, was sich an unsere Bedürfnisse anpaßt, ein System, dass du an deine Bedürfnisse anpassen kannst und ich gleichzeitig an meine anpassen kann. Also nix mit den gleichen Bedürfnissen, wir sind ja nicht im Kommunismus.
        Wenn du LaTeX zur Dokumentation benutzt ist das dein gutes Recht, ich stelle mir das nur etwas schwierig vor, wenn du dem Kunden das Dokument übergibst. Wahrscheinlich in Form eines PDFs? OK das ist sicher für ihn zu händeln, auch wenn er das Dokument nicht direkt bearbeiten sondern nur kommentieren kann.
        Mir geht es nicht darum gegen Microsoft zu schießen und jede Software von MS zu verteufeln. Ich benutze sie auf Arbeit ja selber. Was ich aber will ist, dass MS keinen zweiten ISO Standard etablieren kann, damit auch die Software, die ich privat benutze, Dokumente der ISO Norm öffnen und bearbeiten kann. Bist du meinem Link auf golem.de gefolgt? Wohl nicht, denn sonst hättest du lesen können, was ich zur Kontrolle meines Rechners meinte. Ich finde das MS nicht bestimmen sollte, welche Software auf meinen Rechner gerade läuft oder nicht.

        So ich muss eben mal los ;-)
        Viele Grüße,
        Alex

        • Score: 3 Von nixname am Mi, 5. September 2007 um 17:18 #
          Ich vertrete die Meinung, daß es reine Zeitverschwendung ist, die Standardisierung eines Formates verhindern zu wollen, weil es rein gar nichts daran ändert, daß MS sein Format auf dem Markt etablieren wird. Besser wäre es, die Zeit in die Verbesserung des Produktes Linux/OpenOffice zu stecken. Denn wenn man sich mal mit einem "Poweruser" unterhält, der zum Beispiel mit Excel arbeitet, der wird einem schnell erklären, warum OO-Calc nicht als Ersatz für ihn taugt.

          Dokumente, die ich zu Programmen ausliefere, soll der Kunde gar nicht bearbeiten können. Ich habe mir früher immer den Scherz erlaubt, wenn mir Firmen AGBs im .doc-Format geschickt haben, den Gerichtsstandort auf meine Stadt umzuändern, bevor ich das Dokument ausgedruckt und unterschrieben zurück gesendet habe. PDFs lassen sich nicht so leicht manipulieren.

          Mich nervt die Politik, die von Linux-Organisationen betrieben wird. Da ist von Freiheit wenig zu spüren. Da hat man einem Kunden ein Linux-Server eingerichtet und mit dem nächten Update läuft die ISDN-Karte nicht mehr, weil der Treiber "böse", da proprietär ist. Und dann ist MP3 für alles Übel auf der Welt verantwortlich - im nächsten Release der Distribution gibt es dann kein Java mehr, weil jetzt Java böse ist. Sorry, aber das ist genau das, was den "real existierenden Sozialismus" zum Scheitern gebracht hat. Statt aus Fehlern zu lernen, wird nach Schuldigen - also dem "Bösen" gesucht und immer neue Sündenböcke präsentiert. Ob da ein "wir haben den richtigen ISO-Standard" zu einer Änderung der Einstellung führt, wage ich zu bezweifeln. Und nächstes Jahr fragen sich dann wieder viele, warum MS immernoch so erfolgreich sein Office-Paket verkauft und warum Linux auf dem Desktop immernoch ein Schattendasein führt. Daß man als "User" auf einer ein Jahre alten Suse 10.0 Installation kein Firefox 2.x installieren kann, das wird nicht als k.o.-Kriterium für Linux anerkannt. Daß allerdings der 2.xer Firefox sich sogar noch auf einem 7 Jahre altem W2k ohne Probleme installieren läßt, das wird völlig ignoriert.

    Score: 3 Von Trächtige Tröllin am Di, 4. September 2007 um 22:07 #
    (°°}}})>< <=== *werf*

    Bäh! Trächtige Tröllin

    • Score: 3 Von nixname am Mi, 5. September 2007 um 14:36 #
      Leute, die mit Fischen werfen, stinken entsprechend. Bis Du Dich gewaschen hast, hier ein paar Zeilen zum Nachdenken:

      «Weisheit des dialektischen Materialismus»

      Durch Schweiss und Mühe ohnegleichen
      Ein Körnchen Wahrheit zu erreichen?
      Ein Narr, wer sich so kläglich schinden muss.
      Wir schaffen’s einfach durch Parteibeschluss.

      Und denen, die zu zweifeln wagen,
      Wird flugs der Schädel eingeschlagen.
      Ja, so erzielt man, wie noch nie,
      Der kühnen Geister Harmonie.

      Paßt auf die Linux-Community genauso gut, wie auf die Deppen um Stalin, auf die es gemünzt war.

Score: 3 Von pinky am Di, 4. September 2007 um 17:54 #
Was hat denn jetzt bitte MSOOXML mit den Software-Lizenzen und Freier Software zu tun?

Bei MSOOXML geht es um einen möglichen Standard, dass ist vollkommen unabhängig von einer Software Lizenz und MSOOXML ist wohl für freie als auch für proprietäre Konkurrenten von MS gleich schlecht.

>was nützt es, wenn Microsoft mit den Buchstaben der Open-Source-Definition konform geht, dabei aber ihren Geist vergewaltigt?

Wenn die MS Lizenzen die "Open Source Definition" erfüllen, dann gehen sie doch mit den Lizenzen und Software die darunter steht sowohl mit der Definition als auch mit dem Geist von OpenSource konform, oder?

Was sie evtl. auf ganz anderen Gebieten machen (proprietäre Software, Standards,...) hat doch mit der Lizenz und möglicher Freier Software die von MS kommt nichts zu tun!

Score: 3 Von energyman am Di, 4. September 2007 um 18:26 #
ob der ESR jetzt irgendwas blökt oder in China jemand ins Reisfeld kackt. Was ist der Unterschied?

Oh, moment, auf einigen Seiten wird über das eine berichtet, über das andere nicht. Einfluss auf irgendwas? Beides gleich Null.

Warum wird dem Kerl eigentlich überhaupt noch Beachtung geschenkt?

Score: 3 Von akf am Di, 4. September 2007 um 19:30 #
Mal 'ne ganz dumme Frage: kennt hier irgendjemand Software, die unter einer dieser Lizenzen steht? Ist da was brauchbares bei?

Was wir brauchen ist mehr Freie Software, nicht mehr Lizenzen!

  • Score: 3 Von Henry am Di, 4. September 2007 um 22:23 #
    IronPython (Python für .NET) dürfte eines der bekanntesten Projekte sein, die unter der Ms-PL stehen.
    Ansonsten einfach mal auf codeplex.com suchen - das ist das MS-Pendant zu Sourceforge. Das allermeiste scheint für .NET ausgelegt zu sein, der Rest für andere MS-Produkte, z. B. SQL Server
    • Score: 3 Von Henry am Di, 4. September 2007 um 22:34 #
      In diesem Zusammenhang fällt mir ein: Aus codeplex gibt es auch GPL Software, möglicherweise auch Software unter GPLv3. Da codeplex.com von Microsoft betrieben könnte man nun - ganz unabhängig von der Diskussion um den Novell-Deal- behaupten, dass MS GPLv3 Software vertreibt und somit an die dort festgelegten Regeln in Zusammenhang mit Patenten gebunden ist.
Score: 3 Von IT-Entscheider am Mi, 5. September 2007 um 11:35 #
Eric Raymond? Wer war mal noch Eric Raymond...?
Ach, DER ist das: http://www.linux-community.de/story?storyid=1892
Und den Irak-Krieg hat er auch unterstützt: http://de.wikipedia.org/wiki/Eric_S._Raymond

Ganz tolle Type, ehrlich...

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