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Do, 6. September 2007, 12:25

Software::Netzwerk

Samba 4 erreicht Alpha-Phase

Nach einer Reihe technischer Vorschauen hat das Samba-Projekt die erste Alpha-Version der kommenden Generation des Servers veröffentlicht.

An Neuerungen wird es der kommenden Version nicht mangeln. Die Funktionalität eines eigenen Directory-Servers analog zu Microsofts Active Directory ist eines der wichtigsten Leistungsmerkmale von Samba 4. Damit soll die kommende Generation von Samba einen aktuellen Windows-Server ersetzen, der den Microsoft-Verzeichnisdienst »Active Directory« bereitstellt. Ferner wird der Server eine eigene LDAP-Implementierung mit sich bringen, die nach Angaben der Entwickler einfacher in der Handhabung sein soll als die Konkurrenz aus Redmond. Die Anmeldung über CIFS soll mit Samba 4 ebenfalls möglich sein. Abgerundet wird die Funktionalität durch die volle Unterstützung der Datei-System-Rechte in Windows (NTFS-ACL), eine leistungsfähigere Prozess-Architektur und umfangreiche Test-Suites zur automatisierten Überprüfung der Windows-Kompatibilität. Letzteres ist gerade für Migrationsprojekte von großer Wichtigkeit.

Die aktuelle Alpha-Version von Samba 4 steht unter der GPLv3 und bringt Unterstützung für Microsofts Management-Konsole mit sich. Zu den weiteren Neuerungen des Servers gehört eine Winbind-Implementierung. Laut Ankündigung erfuhr die aktuelle Veröffentlichung auch eine Aktualisierung von Heimdal. Darüber hinaus haben die Entwickler eine Vielzahl von Fehlern behoben.

Samba 4 Alpha1 kann ab sofort im Quellcode vom Server des Projektes heruntergeladen werden. Wie die Entwickler schreiben, eignet es sich lediglich für die Demonstration neuer Funktionen und den Test. So gilt es für das Team, noch eine Vielzahl von fehlenden Funktionen zu implementieren und Samba 4 weiter zu stabilisieren.

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