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Thema: Schweizer Studenten werden Microsoft-Steuer los

34 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Martina am Di, 11. September 2007 um 14:50 #
Mehr kann ich dazu nicht sagen!
  • Score: 3 Von WishMaster am Di, 11. September 2007 um 15:05 #
    Ich würde eher „sCHön“ sagen ;-)
    • Score: 3 Von August Meier am Mi, 12. September 2007 um 22:50 #
      Dafür habe ich von Firmen, welche im übrigen Europa Hardware mit vorinstalliertem Linux ausliefern, folgende Auskünfte bekommen:

      Dell: "Frühestens in einem Jahr wird Dell PCs/Notebooks mit Linux in der Schweiz verkaufen"
      HP: "Ist nicht vorgesehen, die Schweiz mit vorinstalliertem Linux zu beliefern"

      Beidesmal wurde als Grund angegeben, dass die lokalen Distributoren dies nicht wünschten. Eine Rückfrage bei Einzelhändlern ergab wiederum, dass die sehr gerne liefern würden, die Distributoren aber jeweils von laufenden Verträgen mit Microsoft sprächen... Klingt ein bisschen arg nach Androhung von Repressalien durch MS...

      Traurige Grüsse


      August Meier

    Score: 3 Von xTs am Di, 11. September 2007 um 15:32 #
    Und wann gibt es hier mal sowas? Ich will hier in Deutschland auch keine Microsoft-Steuer zahlen müssen.
    • Score: 3 Von ... am Di, 11. September 2007 um 15:59 #
      Die Microsoft Steuer war sinnlos,den Microsoft lässt Studenten unter codezone.ch mit einer email Adresse einer Schweizer Hochschule oder Uni gratis herunterladen kann, ich weiss nicht ob schon Visa zu Verfügung steht, aber XP und Office Programme waren Damals als ich noch gelegentlich Windows benutzte vorhanden
      • Score: 3 Von akf am Di, 11. September 2007 um 16:13 #
        Die Studenten von heute sind die Entscheider von Morgen. Darum werden die von Microsoft gehegt... und darum ist es auch gut, dass die Alternativen haben.

        P.S.: Für die Einreise in die Schweiz braucht man meines Wissens nach keine Visa. ;-)

        Score: 3 Von Tim am Di, 11. September 2007 um 16:18 #
        Hier in Deutschland gibt es MSDN-AA.
        • Score: 3 Von yxcv am Di, 11. September 2007 um 16:25 #
          codezone.ch und MSDNAA sind ja toll, ändert nur nichts daran, dass man die "vergünstigten" Studenten-PCs (meines Wissens) immer mit Windows bekommt. Nun ist das in der Schweiz wohl anders.
          Wobei zumindest bei nofost das mit dem billiger eh eher ein Witz war, da das alles IBM war und somit höchstens der IBM-Standard-Aufschlag nachgelassen wurde.
          [Ist aber schon länger her, dass ich bei nofost war.]

          cu

    Score: 3 Von ch am Di, 11. September 2007 um 17:34 #
    Was ist daran "Super", dass wahrscheinlich eine Vielzahl schwarzer Windows-Installationen aus der Aktion hervorgehen werden? Naja, vielleicht sehe ich die Sache auch nur zu pessimistisch...
    • Score: 3 Von ;-) am Di, 11. September 2007 um 17:43 #
      Hallo !!

      Hast du nichts von oben gelesen?
      Wer eine "schwarze" Version installiert wäre blöd, wenn man sie gratis haben kann und dann noch eine offizielle. Dieses Angobt, Laptop UND OS, gibt es ja nur für Studenten.

      • Score: 3 Von ch am Di, 11. September 2007 um 18:57 #
        "[...]da sie über ihre Hochschule unter Umständen eine kostenlose Windows-Lizenz bekommen[...]."

        Ja, wer lesen kann ist klar im Vorteil! ;-) "Unter Umständen" bedeutet hier "eventuell".

        • Score: 3 Von Daniel Baumann am Di, 11. September 2007 um 22:44 #
          Bis 31.12.2006 haben sowieso alle Studenten einer schweizer Universitaet oder Fachhochschule beliebige Windows-Lizenzen und Windows-Versionen via MSDNAA (MSD Academic Alliance) kostenlos herunterladen koennen.

          Seit 1.1.2007 werden diese nun direkt ueber die jeweiligen Unis/FHs an die Studenten kostenlos abgegeben (MS will die Online Distribution, vermutlich aus kostengruenden, nicht mehr selber machen und hat das an die Unis/FHs abgewaelzt).

          Von daher war und ist, fuer schweizer Studenten, Windows grundsaetzlich immer kostenlos. Daher ist es besonders gut, dass mit dem wegfallen der Windows Zwangslizenz alle sparen, selbst die, die nachher Windows benutzen.

      Score: 3 Von Keno am Di, 11. September 2007 um 19:13 #
      Das ist aber Microsofts Problem, bzw. das derer, die mit einem schwarzgebrannten XP gegen Microsoft-Lizenzen verstossen.

      Aber was ist daran schlecht, wenn Linux-User nicht mehr wie bislang für nicht benötigte MS-Lizenzen zahlen müssen und so die Laptops um 75 Euro günstiger bekommen? Das ist super!

Score: 3 Von wefva am Di, 11. September 2007 um 15:55 #
Das sie die Apple-Notebooks nicht einfach mit MacOS ausliefern ... schon komisch ;)
Score: 3 Von ETHStudi am Di, 11. September 2007 um 16:25 #
"Bisher wurden alle Geräte ausschließlich mit Windows geliefert." stimmt nicht ganz in dieser Form. Die Neptun-PCs wurden jeweils mit vorinstalliertem Windows ausgeliefert. Zusätzlich lag aber auch eine DVD bei, ab welcher man sehr einfach ein vorkonfiguriertes Windows oder Linux (jeweils einzeln oder als Dual-Bootsystem) installieren konnte.
  • Score: 3 Von yxcv am Di, 11. September 2007 um 16:27 #
    aber den Windows-Aufschlag musstest wohl damals trotzdem mitbezahlen. Das was du beschreibst ist lediglich eine vereinfachte Linux-Installtion, was aber auch nicht zu unterschätzen ist. ;)

    cu

    • Score: 3 Von ETHStudi am Di, 11. September 2007 um 16:49 #
      hmm... ja, das ist natürlich richtig. Hab wohl zu wenig genau gelesen.
      Die Linux-Installation war nicht sehr schwer, wenn ich mich richtig erinnern kann. Es ist ja alles bereits auf die Hardware abgestimmt und vorkonfiguriert.
Score: 3 Von theBohemian am Mi, 12. September 2007 um 02:54 #
Könnte man auch die Apples ohne Mac OS bekommen? :)
Score: 3 Von Mattes am Mi, 12. September 2007 um 09:10 #
Windows hin, Linux her, das Interessante ist doch der verbilligte Rechner. Oder sind das nur Peanuts? Gibt es solche Aktionen auch von Deutschen Hochschulen?

Gruss
Mattes

Score: 3 Von kimi am Mi, 12. September 2007 um 09:48 #
Lasst mal die rosa Linuxbrille weg.
Den schweizer Studenten ist nur endlich aufgefallen dass sie für Windowslizenzen zahlen, die sie eigentlich kostenlos bekommen können! Da sind die Studenten dann gleich auf die Barikaden gegangen. Vergesst das in Deutschland, da kriegen die Studenten noch nicht mal den Arsch hoch wenn es,richtig, an den eigenen Geldbeutel geht.

Grüzi

Score: 3 Von nex am Mi, 12. September 2007 um 12:10 #
also ich hab gerade mein Elektrotechnikstudium abgeschlossen und ich kenne keinen Kommilitonen der Linux ernsthaft eingesetzt hat, genau so wenig wie ich selber. Die Leute wollen ihren Computer nicht um des selbst willens benutzen sondern ihre Anwendungen verwenden. Dass der Linux Desktop auch nicht wirklich einen Erfolg hat darf nicht verwundern. Seit Mitte der 90iger Jahre sind die Anwendungen und die Umgebung zwar besser geworden, aber sie sind immer noch nicht praktikabel und produktiv anwendbar. Es hat sich zu früher als ich für Freunde noch den Kernel neu kompiliert habe, damit die PnP Soundkarte funktioniert nicht wirklich viel in Sachen Anwenderfreundlichkeit getan. Die meisten Linuxentwickler sind dafür einfach zu sehr ideologisch verbohrt.

Ich bin trotzdem froh dass es Linux gibt, denn es hat Microsoft ein bisschen Feuer unterm Arsch gemacht. Und das einzige was ich unter Windows gelegentlich vermisse ist die bash, obwohl man die nicht wirklich braucht....

  • Score: 3 Von Michael am Mi, 12. September 2007 um 12:30 #
    > ich kenne keinen Kommilitonen der Linux ernsthaft eingesetzt hat, genau so wenig wie ich selber

    Das merkt man deinem Kommentar deutlich an. Wenn du es ernsthaft benutzt hättest, würdest du nicht solchen Unsinn schreiben.

    Score: 3 Von Frickler am Mi, 12. September 2007 um 12:45 #
    ich kenne keinen Kommilitonen der Linux ernsthaft eingesetzt hat, genau so wenig wie ich selber.

    Das merkt man.

    Die Leute wollen ihren Computer nicht um des selbst willens benutzen sondern ihre Anwendungen verwenden.

    Was anderes mach ich auf meinem Debian Testing auch nicht. Sorry, aber man merkt, daß Du von der Materie nicht wirklich Ahnung hast.

    Dass der Linux Desktop auch nicht wirklich einen Erfolg hat darf nicht verwundern.

    Das sagt nicht wirklich etwas über dessen Tauglichkeit zum Arbeiten aus.

    Seit Mitte der 90iger Jahre sind die Anwendungen und die Umgebung zwar besser geworden, aber sie sind immer noch nicht praktikabel und produktiv anwendbar.

    Man merkt ... siehe oben. Ich kann produktiv arbeiten und die Anwendungen sind mehr als nur praktikabel.

    Es hat sich zu früher als ich für Freunde noch den Kernel neu kompiliert habe, damit die PnP Soundkarte funktioniert nicht wirklich viel in Sachen Anwenderfreundlichkeit getan.

    Du hast scheint's nicht wirklich hingesehen.

    Die meisten Linuxentwickler sind dafür einfach zu sehr ideologisch verbohrt.

    Deine Ahnungslosigkeit hat was penetrantes.

    Und das einzige was ich unter Windows gelegentlich vermisse ist die bash, obwohl man die nicht wirklich braucht....

    Du brauchst keine Scripte. Ich benutze sie andauernd zur Arbeitserleichterung, automatischer Erledigung von lästigem Routinekram und ähnlichem.

    Aber hey, Du darfst gerne Deine Meinung haben. Sie ist nur ausgesprochen unqualifiziert.

    Score: 3 Von nichts am Do, 13. September 2007 um 12:23 #
    mal im ernst.

    Hier hättest Du so unterqualifiziert nach 5 Min. im Gespräch zur Bewerbung die Abfuhr bekommen.

    B.z.w.: Wärest niemals eingeladen worden.

    Gerade in der Automatisierungs- und Steuerungstechnik auf hohem Niveau (Embedded Systeme, Regelung, etc) ist Linux Wissen unverzichtbar! Ich rede nicht von einer Klicki-Bunti-SPS Prammierung. Das ist eine sterbende Spezies von Industrieautomatisation, weil zu teuer und kaum wirklich bezahlbar.

    Das kann nur in Größtkonzernen benutzt werden, aber im breiten Markt der Mittelständischen Apppliktationen sehe ich kaum noch Abschlüsse/Aufträge. Der Markt gehört eindeutig Linux.

    Nichts Weiter

    Score: 3 Von lunetic am Do, 13. September 2007 um 16:21 #
    > also ich hab gerade mein Elektrotechnikstudium abgeschlossen und ich kenne keinen Kommilitonen der Linux ernsthaft eingesetzt hat, genau so wenig wie ich selber.

    Nu weiß ich endlich, warum wir so einen großen Ingenieurmangel haben. Die meisten haben zwar Diplom, aber trotzdem kein wirklich brauchbares Know-How, das man in der Praxis verwenden könnte?

    > Die Leute wollen ihren Computer nicht um des selbst willens benutzen sondern ihre Anwendungen verwenden.

    Das machen wir schon seit 10 Jahren. Es wird immer einige wenige Programme geben, die NUR unter Windows oder Mac laufen, dafür gibt es dann Emulatoren (und die gab es vor 10 Jahren auch schon).
    Anders sieht es nur im Zock- und Multimedia-Bereich aus, das ist mit Linux noch wirklich schwierig, wird aber langsam besser. Aber seit wann braucht man Zock und Multimedia in der E-Technik? Ist mir neu.

    > Seit Mitte der 90iger Jahre sind die Anwendungen und die Umgebung zwar besser geworden, aber sie sind immer noch nicht praktikabel und produktiv anwendbar.

    Na klaro, StarOffice ist im Vergleich zu M$ Office nicht praktikabel *ROTFL* und statt mit KDE arbeiten alle bei uns ausschließlich mit der Kommandozeile *lach*
    Bei den meisten Anwendungen ist doch das Gegenteil eher der Fall, vor allem wenn man einigermaßen sicher im Internet arbeiten oder nur Mails lesen möchte.
    Bei XP hatte ich schon gedacht, das M$-Motto wäre jetzt "Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht".
    Bei Vista hat es mich umgehauen. Das ist für ITler doch fast unbedienbar geworden, man wünscht sich sofort die Kommandozeile her, weil man für jede Aktion ewig braucht, bis sich was bewegt.

    > Die meisten Linuxentwickler sind dafür einfach zu sehr ideologisch verbohrt.
    Da ist was dran. Wenn ich bedenke, was für eine Diskussion es um die Nvidia-Treiber gibt und dass in opensuse keine kommerziellen Treiber mehr sein dürfen, weil ein paar selbsternannte Chef-Ideologen das so wollen, das ist in der Tat jämmerlich.

    > Und das einzige was ich unter Windows gelegentlich vermisse ist die bash, obwohl man die nicht wirklich braucht....
    Hmmm, Anfängern in der IT empfehle ich immer eine Webseite namens "www.google.de". Ich weiß nicht, ob Du das kennst, aber Du kannst mal probieren dort "bash windows" einzugeben. Du erhält dann auf der 1. Seite Treffer wie "Cygwin" oder "mks toolkit". Ist schon klar, man kann nicht alles wissen, aber Google sollte man heutzutage schon kennen...

    X.

Score: 3 Von Academic Relationship Manager am Mi, 3. Oktober 2007 um 19:57 #
Hallo zusammen
Schweizer Studis können via MSDN AA ihrer Uni/FH oder via direct downloads unsere Software beziehen. Bitte aber unbedingt die Lizenzbestimmungen beachten.
www.academiczone.ch
Microsoft hat alles Interesse daran, dass Studis unsere Software testen, ausprobieren und im Unterricht verwenden können, deshalb bieten wir diesen Dienst an.
Andere Firmen wie zB Apple, Adobe oder IBM tun dies auch. IBM Laptops zB sind bei Neptun für etwa die Hälfte des offiziellen Preises erhältlich.
Wir bei MS sind offen für ehrliche Diskussionen. Wir sehen Linux als interessante Konkurrenz an und probieren natürlich, immer ein paar Nasenlängen voraus zu sein mit Innovationen in unseren Produkten.
Gruss
Marc-Alain Steinemann
  • Score: 3 Von nigratruo am Mi, 14. November 2007 um 18:10 #
    Innovation? Nasenlängen voraus? *grins*
    Sie meinen wohl eher, endlich wieder aufholen zu können. ;-)
    Vista, so spät wie es war, zeigt, dass Microsoft catch-up spielt und die wirklichen Innovationen nicht mehr auf Windows passieren.
    Es ist wirklich erstaunlich, wie das OpenSource System funktioniert. Wie viel mehr Dynamik es bringt. Man darf gespannt sein auf das Rennen. Wobei ich fürche dass Microsoft dabei nur verlieren kann, da die Windows Userbase nur noch schrumpfen wird, die Preise für überteuerte Software fallen (erwiesenermassen 80% Marge drauf ist) und manche Felle davonschwimmen, da Microsoft leider alles an sich krallen will, keine Kontrolle abgeben will.
    Microsoft würde gut dran tun, sich auf die Kernbereiche Windows und Office zu konzentrieren, statt ihre Kräfte überall zu zerstreuen, Firmen auf ihrem "Home-Turf" anzugreiffen, wo sie keinen Fuss fassen werden können (Google, VMware, High-Performance Clustering, Navigationssoftware, embedded devices (alle diese Gebiete sind im Moment von Linux dominiert und das wird auch so bleiben)
    Vista ist bisher eine kleine Katastrophe, sales wise und Ruf-mässig (die öffentliche Meinungs davon ist recht vernichtend: Vermeiden wenn immer möglich, XP verlangen) Bin gespannt wie sich Ubuntu als Alternative entwicklen wird, die Chancen waren jedenfalls noch nie besser für eine wahre Desktop Alternative.
    • Score: 3 Von Marc-Alain Steinemann am Mi, 19. Dezember 2007 um 23:59 #
      Sorry, aber wo bleibt hier die Sachlichkeit?
      Ich sehe eine lange Liste von Behauptungen ohne Quellen, ideologisch geprägt.
      An der Uni wird doch eine andere Art der Argumentation gelehrt.
      Ich diskutiere gern über alles und mit allen, aber eben, in der anderen Art.
Score: 3 Von Ramon Cahenzli am Mo, 19. November 2007 um 14:57 #
Wir haben übrigens auch die Ehre, Studierenden Marken-Laptops ohne Windows-Steuer zur Verfügung zu stellen. Bisher mit Ubuntu vorinstalliert (und zertifizierter Hardware). Ob wir auch ganz ohne Betriebssystem anbieten, das muss die Nachfrage zeigen.

Der Shop ist hier. So gross wie Neptun sind wir zwar (noch) nicht :)

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