> also ich hab gerade mein Elektrotechnikstudium abgeschlossen und ich kenne keinen Kommilitonen der Linux ernsthaft eingesetzt hat, genau so wenig wie ich selber.
Nu weiß ich endlich, warum wir so einen großen Ingenieurmangel haben. Die meisten haben zwar Diplom, aber trotzdem kein wirklich brauchbares Know-How, das man in der Praxis verwenden könnte?
> Die Leute wollen ihren Computer nicht um des selbst willens benutzen sondern ihre Anwendungen verwenden.
Das machen wir schon seit 10 Jahren. Es wird immer einige wenige Programme geben, die NUR unter Windows oder Mac laufen, dafür gibt es dann Emulatoren (und die gab es vor 10 Jahren auch schon). Anders sieht es nur im Zock- und Multimedia-Bereich aus, das ist mit Linux noch wirklich schwierig, wird aber langsam besser. Aber seit wann braucht man Zock und Multimedia in der E-Technik? Ist mir neu.
> Seit Mitte der 90iger Jahre sind die Anwendungen und die Umgebung zwar besser geworden, aber sie sind immer noch nicht praktikabel und produktiv anwendbar.
Na klaro, StarOffice ist im Vergleich zu M$ Office nicht praktikabel *ROTFL* und statt mit KDE arbeiten alle bei uns ausschließlich mit der Kommandozeile *lach* Bei den meisten Anwendungen ist doch das Gegenteil eher der Fall, vor allem wenn man einigermaßen sicher im Internet arbeiten oder nur Mails lesen möchte. Bei XP hatte ich schon gedacht, das M$-Motto wäre jetzt "Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht". Bei Vista hat es mich umgehauen. Das ist für ITler doch fast unbedienbar geworden, man wünscht sich sofort die Kommandozeile her, weil man für jede Aktion ewig braucht, bis sich was bewegt.
> Die meisten Linuxentwickler sind dafür einfach zu sehr ideologisch verbohrt. Da ist was dran. Wenn ich bedenke, was für eine Diskussion es um die Nvidia-Treiber gibt und dass in opensuse keine kommerziellen Treiber mehr sein dürfen, weil ein paar selbsternannte Chef-Ideologen das so wollen, das ist in der Tat jämmerlich.
> Und das einzige was ich unter Windows gelegentlich vermisse ist die bash, obwohl man die nicht wirklich braucht.... Hmmm, Anfängern in der IT empfehle ich immer eine Webseite namens "www.google.de". Ich weiß nicht, ob Du das kennst, aber Du kannst mal probieren dort "bash windows" einzugeben. Du erhält dann auf der 1. Seite Treffer wie "Cygwin" oder "mks toolkit". Ist schon klar, man kann nicht alles wissen, aber Google sollte man heutzutage schon kennen...
Nu weiß ich endlich, warum wir so einen großen Ingenieurmangel haben. Die meisten haben zwar Diplom, aber trotzdem kein wirklich brauchbares Know-How, das man in der Praxis verwenden könnte?
> Die Leute wollen ihren Computer nicht um des selbst willens benutzen sondern ihre Anwendungen verwenden.
Das machen wir schon seit 10 Jahren. Es wird immer einige wenige Programme geben, die NUR unter Windows oder Mac laufen, dafür gibt es dann Emulatoren (und die gab es vor 10 Jahren auch schon).
Anders sieht es nur im Zock- und Multimedia-Bereich aus, das ist mit Linux noch wirklich schwierig, wird aber langsam besser. Aber seit wann braucht man Zock und Multimedia in der E-Technik? Ist mir neu.
> Seit Mitte der 90iger Jahre sind die Anwendungen und die Umgebung zwar besser geworden, aber sie sind immer noch nicht praktikabel und produktiv anwendbar.
Na klaro, StarOffice ist im Vergleich zu M$ Office nicht praktikabel *ROTFL* und statt mit KDE arbeiten alle bei uns ausschließlich mit der Kommandozeile *lach*
Bei den meisten Anwendungen ist doch das Gegenteil eher der Fall, vor allem wenn man einigermaßen sicher im Internet arbeiten oder nur Mails lesen möchte.
Bei XP hatte ich schon gedacht, das M$-Motto wäre jetzt "Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht".
Bei Vista hat es mich umgehauen. Das ist für ITler doch fast unbedienbar geworden, man wünscht sich sofort die Kommandozeile her, weil man für jede Aktion ewig braucht, bis sich was bewegt.
> Die meisten Linuxentwickler sind dafür einfach zu sehr ideologisch verbohrt.
Da ist was dran. Wenn ich bedenke, was für eine Diskussion es um die Nvidia-Treiber gibt und dass in opensuse keine kommerziellen Treiber mehr sein dürfen, weil ein paar selbsternannte Chef-Ideologen das so wollen, das ist in der Tat jämmerlich.
> Und das einzige was ich unter Windows gelegentlich vermisse ist die bash, obwohl man die nicht wirklich braucht....
Hmmm, Anfängern in der IT empfehle ich immer eine Webseite namens "www.google.de". Ich weiß nicht, ob Du das kennst, aber Du kannst mal probieren dort "bash windows" einzugeben. Du erhält dann auf der 1. Seite Treffer wie "Cygwin" oder "mks toolkit". Ist schon klar, man kann nicht alles wissen, aber Google sollte man heutzutage schon kennen...
X.