>> Warum PDF kein Austauschformat ist > Hier geht es um ein Druckformat, nicht um ein Austauschformat!
Jo, echt quatsch. Da möchte ich mal sehen wer seinen Drucker dazu bekommt ne html Datei anzunehmen. Haha... da wird man wohl ewig suchen dürfen es sei denn man zahlt für die Aufbereitung.
Ist ein bißchen viel, dass hier jetzt auszuführen, daher nur in Kurzfrom: Mein Linux/Unix bringt von Haus aus genauso wenig einen Browser mit, wie Windows einen PDF-Reader. PDF-Dateien sind aufgebläht - das Argument ist in heutigen Zeiten schon lange keines mehr. Und es zählt auch nicht, irgendwelche Minderheiten als Totschlagargument heranzuziehen, dann kann ich fast alles argumentativ ins Gegenteil drehen. PDF bzw. dessen Reader ist ein Sicherheitsrisiko. Ach, und HTML bzw. Webbrowser nicht? Gut gelacht. PDFs sind unkomfortabel zu lesen. Finde ich gar nicht. und so weiter und so fort.
Mein Linux/Unix bringt von Haus aus genauso wenig einen Browser mit, wie Windows einen PDF-Reader.
w3m oder lynx sollte auf jedem System installiert sein. Und unter KDE oder Gnome sollte irgendein Browser erst recht zu finden sein (na gut, ein PDF-Reader wahrscheinlich auch?)
PDF-Dateien sind aufgebläht - das Argument ist in heutigen Zeiten schon lange keines mehr. Und es zählt auch nicht, irgendwelche Minderheiten als Totschlagargument
In Zeiten von 16MBit-Anschlüssen in einem Privathaushalt spielt die Größe wahrscheinlich wirklich keine Rolle mehr. Nichts desto trotz lassen sich PDF-Dokumente deutlich langsamer lesen als HTML-Dokumente. Schon deswegen, weil die PDF-Reader zu langsam sind...
PDF bzw. dessen Reader ist ein Sicherheitsrisiko. Ach, und HTML bzw. Webbrowser nicht? Gut gelacht.
Ich wüsste nicht, dass HTML selber Sicherheitslücken aufweist. Und in Zusammenhang mit einem Browser sind es meist Java-Script, PHP/CGI-Skripte, durch die Sicherheitslücken entstehen. Eine statische HTML-Seite wird man kaum exploiten können.
PDFs sind unkomfortabel zu lesen. Finde ich gar nicht.
Bei HTML gibt es sogar den AAA-Standard, der auch Sehbehinderten ermöglicht eine HTML-Seite anzuschauen. Bei PDFs kann man die Zeichengröße nicht beeinflussen (mal abgesehen davon, die Ansicht an sich zu vergrößern).
HTML erscheint mir als Dokumentformat deutlich sinnvoller zu sein als PDF. Das fängt damit an, dass das ganze ordentlich durch das w3w abgesegnet und standardisiert ist. Man kann eine HTML-Seite mit ein paar Befehlen und einem Texteditor selber erstellen. Das geht bei PDF nicht ohne weiteres. Es gibt deutlich mehr Browser-Software als PDF-Software. Bei Linux fällt mir nur xpdf und kpdf als offene Programme ein. Bei Browsern komme ich ohne lange nachzudenken, locker auf 10 Programme.
Ganz ehrlich, wer behauptet das er in dem Rendering von PDF mehr Probleme sieht als in dem von HTML/irgendwelchen Websprachen hat null Ahnung. Seitendarstellungsfehler sind bei mir sehr viel frequenter als PDF-Fehler.
Zudem ist die Aufgeblähtheit von PDF durch ein paar einfache Features zu erklären, die bei HTML/Websprachen bei gleicher Darstellung genauso auftreten würden, gerade Transparenzen und die einfache Umwandlung von etwa Powerpoint in PDF haben mir schon oft treue Dienste geleistet.
"Ich wüsste nicht, dass HTML selber Sicherheitslücken aufweist. Und in Zusammenhang mit einem Browser sind es meist Java-Script, PHP/CGI-Skripte, durch die Sicherheitslücken entstehen. Eine statische HTML-Seite wird man kaum exploiten können."
Eine statische Webseite eignet sich aber auch nicht mal annähernd als PDF-Ersatz.
"Man kann eine HTML-Seite mit ein paar Befehlen und einem Texteditor selber erstellen. Das geht bei PDF nicht ohne weiteres."
Nein, bei PDF muss du die Textdatei noch durch einen virtuellen Drucker jagen... wie schwer...
Ganz ehrlich, wer behauptet das er in dem Rendering von PDF mehr Probleme sieht als in dem von HTML/irgendwelchen Websprachen hat null Ahnung.
Danke
Mit PDF (und Postscript) kann man Vektorgrafiken erzeugen und darstellen. Zudem ist Postscript ein endlicher Automat. Du kannst also prinzipiell einen Webserver mit Postscript programmieren (siehe pshttpd). Ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich behaupte mal, dass das mit PDF auch gehen wird. Das alleine macht das Rendern eines PDF/PS "unerheblich" schwieriger als bei einer HTML-Seite.
Nein, bei PDF muss du die Textdatei noch durch einen virtuellen Drucker jagen... wie schwer...
Äh, dafür braucht man dann erst den virtuellen Drucker (was auch immer Du darunter verstehst), einen Filter, der ASCII nach PDF konvertiert, den PDF-Reader (...). Bei HTML tut's zur Not ein 1MB großer Textbrowser.
Ich halte den Link auch fürn, naja Ihr wißt schon. Papier ist geduldig, das Web noch um so mehr.
Was der Autor nur umschreibt ist, daß Text lesbar sein soll. Warum schlägt er dann nicht Emails vor und zwar im ASCII-Format. Kann sogar ein Blackberry lesen und schreiben (arg). Hat all die Eigenschaften wie HTML, die er so gern wünscht - Blackberries können kein HTML in der Email.
Egal, Dokument ist Dokument. Ein Dokument hat bei mehrseitigen Dokumenten üblicherweise ein Inhaltsverzeichnis mit Seitenangaben. Die Seitenanzahl kann aber HTML nicht garantieren. Done.
HTML/XHTML ist kein Dokumentenformat sondern ein Webseitendarstellungsformat.
Alles andere ist auch Mumpitz im Zusammenhang mit Dokumentenformat.
Darstellungsprogramm? Egal, ist verfügbar für den Fall wir wollen Dokumente lesen.
Programm zu langsam? Ist doch auch egal, wenns mal ein bischen länger dauert.
Sicherheit? Ach ja, wenn ich bei HTML alles perfekt Obtimiere und nur sichere Dateien öffne, dann ist HTML sicherer eine PDF mit veraltetem Reased und eine PDF von einer sagen wir mal russischen Hackerseite öffne. Was ein Vergleich...
Es gibt nur wenige echte Dokumentenformat. PDF gehört dazu - weil es den Ausdruck garantiert. Achja, der Autor hat einen Fehler gefunden.
Wieviele Fehler im Ausdruck gibt es bei XHTML? Eigentlich nur Fehler, weil Ausdruck nicht garantiert wird.
Von Phillemann am Mi, 12. September 2007 um 11:37 #
Ich würde meine Diplomarbeit im Fach Mathematik auch richtig gerne in HTML schreiben, weil sich Formeln ach so gut damit darstellen lassen und so einfach zu schreiben sind...pff. Davon mal abgesehen, ja, man kann sie in TeX schreiben und zu HTML konvertieren, aber dann sage mir bitte einer einen richtig guten Konverter zu HTML? tth nutzt "font face="symbol"" - ich bitte euch...latex2html ist sehr übel zu bedienen und produziert richtig schlecht zu lesenden Code (nutzt z.B. Bilder fuer Auflistungen - warum nur?) und das letzte Tool, dessen Namen ich vergessen habe, nutzt mathml, was zwar funktionieren mag (da habe ich bisher zu wenig rumgetestet), aber auch überhaupt gar nicht abwärtskompatibel ist, geschweige denn von allen Browsern unterstützt wird. Außerdem habe ich - zumindest unter Linux - schlechte Erfahrungen mit dem Druck von HTML-Seiten gemacht. Opera hat die dumme Angewohnheit regelmäßig über den Rand zu drucken und firefox ist davon auch nicht ganz freigesprochen. Mag sein, dass das nur meine Probleme sind, aber mit ps/pdf treten sie nicht auf. Und PDF ist doch auch irgendein Dokumentenarchivierungsstandard, oder nicht? Warum das denn wohl?
Von August Meier am Mi, 12. September 2007 um 08:35 #
>>In Zeiten von 16MBit-Anschlüssen in einem Privathaushalt
Die Welt besteht nicht nur aus Deutschland resp. Westeuropa.
In den Teilen der Welt, in welchen wesentlich mehr Menschen als in Europa wohnen, sind oft 19.2kbit/s das Ende der Fahnenstange. Lediglich in grossen Ballungszentren kommt es vor, dass sich vermögende Menschen schnellere Anschlüsse leisten können.
Nein, das sind keine Fantasien. Ich bereise oft Länder der ehemaligen Sowjetunion und dort sind Analog-Modems die Regel! Ebenso in weitesten Teilen Afrikas, Asiens und Südamerikas.
Von Anothermous am Mi, 12. September 2007 um 10:54 #
|| In Zeiten von 16MBit-Anschlüssen in einem Privathaushalt
| Die Welt besteht nicht nur aus Deutschland resp. Westeuropa.
Du brauchst gar nicht so weit weg zu schauen. Bleib einfach im Lande: Wer eine zu lange Leitung hat, deren Qualität für den oben genannten Fall nicht annähernd ausreicht (und das dürften selbst in den meisten Städten noch sehr viele Haushalte sein), für den bleiben die 16MBit ein feuchter Traum. Für sehr viele Haushalte in Städten dürften gar die 6MBit nicht annähernd zu erreichen sein, von mittleren und kleineren Orten will ich mal gar nicht erst anfangen, für die interessiert sich scheinbar keine der Telcos.
Mich regt diese flächendeckende Belästigung (aka Werbung) der Telekom, mit der sie ihr VDSL anpreist, massiv auf. In Bezug auf meine Leitung wollte die Telekom nicht einmal 2MBit garantieren (Strecke ist zu lang), trotzdem flattert fast wöchentlich mehrseitige Werbung für (V)DSL ins Haus, und das in Mengen, dass die blaue Tonne vor dem Haus regelmäßig überquillt (natürlich ist auch andere Werbung dabei). Eines Tages platzt mir wahrscheinlich der Kragen und dann sammel ich diesen Papierberg und karr ihn in den nächsten T-Punkt mit der Bitte um Entsorgung. Anderenfalls kann sich die Telekom auch gerne an meinen Müllgebühren beteiligen.
Wenn man schon von 16MBit für private Haushalte schreibt, dann wenigstens richtig: Bis zu 16MBit für wenige, auserwählte private Haushalte.
w3m oder lynx sollte auf jedem System installiert sein. Und unter KDE oder Gnome sollte irgendein Browser erst recht zu finden sein (na gut, ein PDF-Reader wahrscheinlich auch?)
Naja, aber genau das wird MS gerade angekreidet. Das der Browser zu tief ins BS verankert ist. Genau genommen ist ein Browser nicht Teil des BS. Und damit muß ich im Zweifelsfall was nachinstallieren.
Ich wüsste nicht, dass HTML selber Sicherheitslücken aufweist. Und in Zusammenhang mit einem Browser sind es meist Java-Script, PHP/CGI-Skripte, durch die Sicherheitslücken entstehen. Eine statische HTML-Seite wird man kaum exploiten können.
Naja, PDF weist eigentlich auch keine Sicherheitslücken auf. Nur in Verbindung mit einem PDF Leser. Wenn die Datei einfach so auf meiner Kiste liegt, passiert nichts. Genauso wie mit einer HTML Datei. In beiden Fällen ist das Problem die lesene Applikation.
zum Thema pixelgenauigkeit und ähnliches. Also ich verwende hier so ungefähr 4 Browser (IE, Firefox Win, Firefox Linux und Konqueror) und oft genug kommt es vor, dass eine Website mal so, mal so aussieht. Eine PDF Datei sieht eigentlich immer gleich aus. Egal wie ich sie öffne.
PDF ist nicht abwaertskompatibel: Aha, neue Features sind boese, boese. Wenn xpdf abkackt ist das ein Bug, kein PDF Problem.
PDFs sind ein Sicherheitsrisiko: Dann ist JEDE Binaerdatei unsicher. Wenn er seinen html Kram verschickt, muss er das ganze auch irgendwie packen (oder will er jedes Bild als weiteren Anhang schicken?).
PDFs sind unkomfortabel zu lesen: Welche Version bitte? Kann ich nicht nachvollziehen.
PDFs bauen Barrieren auf: Den Link auch gelesen? Adobe arbeitet wohl daran und v7 kann mit Screenreadern zusammen arbeiten. Der Autor bemaengelt, dass es mit eingescannten oder geschuetzten PDFs nicht funktioniert. Das waere mit HTML auch nicht anders.
PDFs sind unbeliebt: Aha.
PDFs erlauben pixelgenaue Formatierung: Schoen, er hat einen Bug gefunden. >Bei den meisten Dokumenten interessiert es den Benutzer herzlich wenig, ob eine Überschrift zwei Pixel verschoben dargestellt wird oder nicht Ueber "meisten" kann man streiten, aber wenn ich eine pixelgenaue Formatierung benoetige, kann ich HTML nicht verwenden. Ergo ist HTML kein Ersatz.
PDFs bündeln alle Inhalte in einer Datei: Doch, das ist wichtig.
>die Darstellung von komplexeren Formel oder Vektor-Grafiken erfordert Erweiterungen, die bei den meisten Anwendern momentan noch nicht installiert sind. Das bedeutet jedoch nicht, man dürfe sie deshalb nicht einsetzen. WTF? Mal davon abgesehen, dass es wieder eine erheblich Schwaeche ist: wie generiere ich das denn vernuenftig? LaTeX skaliert mir die Vektorgrafiken schoen wie es sein soll, generiert huebsche Formeln. Man kann das zwar wengstens in HTML umwandeln, sieht aber dann Kacke aus. Was ist mit Word? Openoffice?
>Use HTML and/or (compressed) Postscript instead. Postscript viewer sind weit weniger verbreitet und taugen wirklich nur zum ausdrucken.
Ich sage nicht, dass PDFs optimal sind. Aber bei HTML kommt man ganz schnell, nahezu bei jedem Dokument, an Grenzen.
Dieser komische Fabian Keil ist ein Gott. Wahrscheinlich sendet er an eMails angehängte Dokumente immer per HTML. Ich würd nem zukünftigen Angestellten was husten, wenn der mir ne Bewerbung als HTML, Doc oder odf schickt. Ne PDF zu verschicken ist quasi wie ausgedruckt vorbeibringen.
Bei meinem zahlreichen Bewerbungen als Elektroingenieur musste ich leider feststellen, dass die Personaler selbst bei bekannten großen Firmen, zu inkompetent sind, um ein PDF zu öffnen. Manche können sogar prinzipiell keine eMails lesen, auch wenn sie auf ihrer Homepage eine entsprechende EMail-Adresse angeben. Bei einem telefonischen Gespräch hört man dann nicht selten sinngemäß: "Iimäil, ich weiß nicht ob wir das können."
Bei Nachfragen, wird, wenn EMail akzeptiert, meist doc verlangt.
Ja, siehe Siemens. Bewerbungsforumular für ein Praktikum ist ein .doc von Siemens, das man ausfüllen muss. Leider ist das .doc so kaputt, dass es in SO/OOo völlig verkorkst aussieht. Und sowas von einer Weltfirma.
Schon mal bei einer Bewerbung im doc-Format ein paar mal die "Rückgängig"-Taste des Programms betätigt ?? Sehr interessant was da so alles zu Tage tritt, z.B. noch ein paar Alternativ-Firmen, die der gute Bewerber auch angeschrieben hat.
Lach, wenn ich eine Bewerbung erhielte, bei der es ginge, würde die Person abgelehnt werden. 1.) bedeutet es, daß die Person keine Ahnung von sicheren Umgang hat 2.) blähen dadurch Dokumente auf.
Wenn ich etwas als Doc übermitteln muß, wird der gewollte Inhalt nach Fertigstellung kopiert und in ein sauberes Dokument eingefügt. Gerade wenn man Bilder hat, kann da ein Dokument schon bis zu 50% kleiner werden.
Von Matthias Popp am Di, 11. September 2007 um 18:54 #
Den Blödsinn muß mir mal ein Erklären, was der bringen soll?
PDF ist doch auch auf Postscript nur aufgepropft. Genauer es ist ne Weiterentwicklung . Die keiner braucht.
PDF basiert auf dem gleichen Grafikmodell wie PostScript. Beide sind Seitenbeschreibungssprachen.
Und die Aussage halte ich für ein Gerücht.
Eine der Stärken des PDF ist es, dass es für alle gängigen Plattformen Betrachter-Programme gibt, so dass eine plattformunabhängige Darstellung des Inhaltes möglich ist. Das bedeutet, dass auf jeder Hard- und Softwareplattform mit einem entsprechendem Betrachter-Programm der Inhalt einer PDF-Datei ohne grafischen Unterschied dargestellt wird. PDF ist daher auch ein Format zum Publizieren von Inhalten. Während Vorarbeiten oft in Rich-Text-Editoren gemacht werden, wird das fertige Werk dann als PDF veröffentlicht.
Ich habe noch kein Acroread 8 für Linux geshen, geschweige kann ein anderes Programm mit solchen Dateien umgehen.
Von Matthias Popp am Di, 11. September 2007 um 18:59 #
Die Dateien brauchen noch nicht mal Acrobat 8 ertellt worden sein und trotzdem werde einen Fehlermeldungen um die Ohren gehauen. Das geht sogar soweit das die betreffenden PDFs garnicht angezeigt werden. Von aktuellen Programmen wohlgemerkt.
Von Matthias Popp am Di, 11. September 2007 um 19:39 #
Meinst du das ernst ? Wohl noch nie eine Pdf Datei im Klartext angesehn. Da steht in der ersten Zeile nach welchem PDF Standard die Datei erstellt wurde. Das steht für die 4 %PDF-1.3. Braucht man nur zusammenzählen. Und die Zeile Producer verrät mit welchem Programm die Datei erstellt wurde. Allerdings machen das nicht alle Programme und verewigen sich da. Gleichwohl existiert sie. Manchmal wird auch explizit eine bestimmte Version des Readers verlangt. Bestimmt nicht weils hipp ist. Das es kaputte Dateien gibt will ich allerdings nicht bestreiten.
Ne klar und weils eh überall gleich problematisch ist, in der Praxis meist eine recht sinnfreie Behauptung um sich das Denken zu ersparen, blasen wir gleich noch ein wenig mehr auf, damits sich auch wirklich lohnt.
Von Liberator am Di, 11. September 2007 um 19:55 #
> PDF ist doch auch auf Postscript nur aufgepropft. > Genauer es ist ne Weiterentwicklung. > PDF basiert auf dem gleichen Grafikmodell wie PostScript.
PostScript ist eine komplette stackbasierte Programmiersprache (inkl. der Möglichkeit zum Aufruf externer Programme, unendlichen Schleifen usw.), PDF nicht. PDF ist also nicht "aufgepfropft", sondern, im Gegenteil, "abgespeckt". Zusätzlich kann man mit PDF verlässlich zu bestimmten Seiten im Dokument springen, was bei PostScript nur per Konvention und nicht sehr zuverlässig möglich war.
Von Anonymer Feigling am Mi, 12. September 2007 um 00:11 #
Eben. Mit PDF kann man leider keinen HTTPd mehr schrieben, so wie das mit PostScript noch möglich war. Und auch Fraktale vom Drucker rendern lassen fällt wohl weg.
Von thomas001 am Mi, 12. September 2007 um 00:35 #
was eigentlich sehr sehr schade ist. aber postscript specs haben 774 seiten und pdf specs haben 1310 seiten,beide von adobe also so abgespeckt kann pdf nicht sein. das wegfallen der programmierfaehigkeit muss nun auch kein vorteil sein. ein stack basierender interpreter ist nun nicht die masse an komplexitaet und man kann vielleicht sachen durch code umsetzen die in pdf mit vorhandenden mitteln nicht gehen oder nur durch viel mehr code.
was ist denn groesser ein fraktalalgorithmus in ps oder ein fertig gerendertes fraktal in pdf,vielleicht noch automatisch in der aufloesung des druckers?
Von Zufallsleser am Mi, 12. September 2007 um 09:41 #
Den Blödsinn muß mir mal ein Erklären, was der bringen soll? PDF ist doch auch auf Postscript nur aufgepropft. Genauer es ist ne Weiterentwicklung . Die keiner braucht.
Du scheinst ja Profi zu sein. 1. Heutzutage kann man mit PDF in jede halbwegst "normale" Druckerei kommen, die können das drucken, und wenn du es bezahlst auch noch die Fehler, die du als DTP-Dillettant eingebaut hast, korrigieren. 2. Durch diese Idee wird praktisch jede Software, die irgendwas anzeigt und bearbeiten lässt quasi automatisch als Basis für Drucksachen tauglich - klar, es wird eine Domäne der sich hochheilig vorkommenden Designer- und DTPler Profis aufgebrochen, aber das kümmert nun ja mal niemand weiter.... 3. Es geht auch nicht darum, ob HTML oder PDF für irgendwas besser geeignet sind oder nicht. Fakt ist, HTML ist fürs Web, aus. Für weiter nix. Man kann es weder sinnvoll ausdrucken noch irgendwie anders schwarz auf weiss getrost nach Hause tragen, geschweige denn, dass es irgendwie authentifizierbar ist. PDF lässt sich authentifizieren, dafür gibt es sogar (schon) amtliche, EG-weit gültige Verfahren. PDF-Dokumente sind rechtsgültig und rechtssicher herstellbar, versuch das mal mit HTML *lachmichtot*
Also, die Welt ist keine Scheibe mehr, und überm Tellerrand gehts weiter...
Was Linux angeht, ist er das wohl, wenn auch sicherlich nicht unfehlbar
> Es geht auch nicht darum, ob HTML oder PDF für irgendwas besser geeignet sind oder nicht. Fakt ist, HTML ist fürs Web
Fakt ist, dass Matthias nix von html geschrieben hat.
> PDF lässt sich authentifizieren, dafür gibt es sogar (schon) amtliche, EG-weit gültige Verfahren. PDF-Dokumente sind rechtsgültig und rechtssicher herstellbar
Ich glaube, darum geht es gar nicht. Es geht darum, dass linuxsystemintern vor dem eigentlichen Ausdruck Dateien in Zukunft nicht mehr in PostScript, sondern in PDF umgewandelt werden sollen. und wo da Vor- bzw. Nachteile liegen können. Für was PDF weltweit irgendwie sonst noch eingesetzt wird, dürfte bei diesem Vorgang gar keine Rolle spielen. So habe ich jedenfalls die pro-linux Meldung dazu verstanden.
Von Kurt Pfeifle am Di, 11. September 2007 um 20:56 #
"muss ich dann meinen postscript-drucker wegwerfen?"
Musst Du nicht. Beruhige Dich wieder!
Oder hast Du Deinen PCL-Drucker (oder Deinen Epson-ESC/P) weggeworfen, nur weil CUPS und Linux derzeit PostScript als Standard-Druckformat verwenden?! -- Na also.
Ich will mal behaupten, dass mit PDF als zentralem Spoolformat (und CUPS als verarbeitendem Spoolsystem) auch Dein alter, nicht-PostScript-Drucker sogar noch besser funktionieren wird (Dir werden ein paar Druckoptionen und -tricks offenstehen, die Du heute nicht hast), als er es heute tut (wo PostScript das zentrale Format ist).
Wenn PDF mal zum zentralen Spoolformat erhoben sein wird (es ist noch lange nicht soweit!), dann wird man natürlich weiterhin PostScript drucken können. Genauso wie Du heute schon PDF direkt zum Drucken schicken kannst (falls Du CUPS hast):
und CUPS das automatisch konvertiert (nicht nur nach PostScript, sondern auch nach allem was unterstützte nicht-PostScript-Endgeräte halt so konsumieren!), genauso wird in Zukunft dies funktionieren:
Von GuardOfLicenses am Di, 11. September 2007 um 20:55 #
Gibt es bei einer Umstellung von CUPS auf PDF als Standard kein Lizenzproblem unter GPL? Wäre es nicht möglich, daß die eine oder andere Linux-Distribution sich weigern wird, eine solche Neuerung aufzumnehmen?
PDF ist proprietär, weil Adobe - als Erfinder und Patentinhaber - allein über die Spezifikation dieses Formats entscheidet. Dass die Spezifikation offen ist (im Sinne von "frei und ohne Lizenzkosten zugänglich und implementierbar"), ändert nix daran
Jeder kann den Standard (und hier ist nur der standardisierte Teil bei der ISO) weiterentwickeln - muß halt von der ISO abgesegnet werden. Und hier ist nicht Adobe allein der Entscheider.
Aber Adobe steht es natürlich frei die eigene Implementierung und dessen Spezifikation weiter zu entwickeln.
Deshalb ist nicht PDF selbst proprietär, sondern die spezifische Implementierung von Adobe (in der nächsten Version).
Von Kurt Pfeifle am Di, 11. September 2007 um 21:30 #
Gibt es bei einer Umstellung von CUPS auf PDF als Standard kein Lizenzproblem unter GPL?"
Wie kommst Du denn auf diese schräge Idee?!?
Heute ist PostScript das "Standard"-Spoolformat von CUPS, und auch das Standardformat, das die meisten Unix/Linux-Applikationen generieren, wenn sie was zum Drucken schicken wollen.
# PostScript ist von Adobe entwickelt worden. Aber nicht als proprietäres Format. # Sondern vollständig offengelegt, mit publizierten Spezifikationen, und der aus- # drücklichen Freiheit für jeden, der Willens ist, beliebige Anwendungen schreiben # zu dürfen, die PostScript erzeugen, verarbeiten, manipulieren, lesen, anzeigen, # drucken... können, ohne dass dafür Lizenzkosten fällig sind.
So, jetzt kopieren wir obigen Satz nochmals, ersetzen aber "PostScript" durch "PDF", und fügen noch was an:
# PDF ist von Adobe entwickelt worden. Aber nicht als proprietäres Format. # Sondern vollständig offengelegt, mit publizierten Spezifikationen, und der aus- # drücklichen Freiheit für jeden, der Willens ist, beliebige Anwendungen schreiben # zu dürfen, die PDF erzeugen, verarbeiten, manipulieren, lesen, anzeigen, # drucken... können, ohne dass dafür Lizenzkosten fällig sind. # Aber speziell für's Drucken ist PDF besser geeignet. Es ist direkt als Nachfolger für # das PostScript-Format gedacht -- und wird in weiten Teilen von der Druck- und Grafik- # Industrie auch bereits so angenommen.
(Dass Adobe in den neuesten Versionen der Spezifikation auch allerlei Dinge hinzugenommen hat -- eingebettetes JavaScript, eingebettete .doc-Dateien, eingebettete Multimedia-Files, interaktive Formulare, Buttons, etc. -- hat dazu geführt, dass dieselbe Druck- und Grafik-Industrie darauf gedrängt hat, ein "abgespecktes PDF", optimiert für Druckzwecke, als ISO-anerkanntes Format (PDF/X) zu standardisieren.
Wäre es nicht möglich, daß die eine oder andere Linux-Distribution sich weigern wird, eine solche Neuerung aufzumnehmen?
Na, möglich ist es schon. Aber wahrscheinlich ist es nicht.
Falls eine sich weigert, wär's sie ganz schön doof. Du bräuchtest sie ja dann nicht zu nehmen. (Oder Du kannst sie ja nehmen, falls Dir PDF-unterstützende Distros so gaaaaar nicht gefallen wollen....)
Oder kennst Du eine Distribution, die kein GPL-Ghostscript mit anbietet? (Ghostscript ist nämlich ein PostScript-Interpreter, der dieses Format erzeugen, verarbeiten, manipulieren, lesen, anzeigen, drucken... kann, ohne dass dafür Lizenzkosten fällig sind.).
"Gibt es ein freies PDF-Gegenstück zu Ghostscript?"
Ja, Ghostscript
Ghostscript kann mit PS und PDF umgehen. Wobei es bei letzterem früher päpstlicher als der Papst war, er hat teilweise PDFs abgelehnt die mit Adobe Acrobat erzeugt wurden.
Von Kurt Pfeifle am Mi, 12. September 2007 um 02:30 #
Gibt es ein freies PDF-Gegenstück zu Ghostscript?"
Es gibt sogar mehrere.
Erstens kann Ghostscript selbst (ausser PostScript) auch schon lange PDFs verarbeiten (und auch erzeugen, aus PostScript-Input). Übrigens in der neuesten Version ist Ghostscript richtig gut geworden mit den PDFs (solange man bei PDF-Versionen bis 5 bleibt, und nicht unbedingt auf 7 will).
Zweitens, XPDF,
Drittens, poppler (eine von XPDF abgeleitete Library; geforked von XPDF).
Von theBohemian am Mi, 12. September 2007 um 03:28 #
Habe letztlich das Vergnügen (;)) gehabt einen CUPS-gesteuerten Drucker via Samba für Windows-Systeme verfügbar zu machen. Das ganze beinhaltet aus einem freien Treiber der die Daten an den Samba-Druckdienst schickt, der Beschreibungsdatei (.PPD) des Zielgeräts und einem generischen Postscript-Konverter. Letzterer ist nicht frei und ist Bestandteil einer jeden Windows Installation (es muss zuvor ein bestimmter Druckertreiber installiert werden).
Weiß jemand, ob hier eine Anpassung notwendig sein wird, wenn das Drucksystem einmal auf PDF umgestellt wird?
Vor einem Jahr bin ich noch als Nestbeschmutzer beschimpft worden, weil ich Programme auf der Basis von Java und PDF schreibe. Heute ist Java "frei" und PDF wird zum Linux-Standard - so ändern sich die Zeiten. Und was machen die Ideologen? Ok - die Inkarnation des Bösen ist nun das MS OOXML-Format - hauptsache, es gehen nicht mal die Schuldigen aus...
Sie hatten auch recht, den Java war nicht frei. Das Problem mit PDF sehe ich allerdings auch nicht.
Allerdings ist OOXML auch ein anderes kaliber, während Java nicht frei war, aber keine Gefahr ist OOXML ein deutlicher Angriff gegen das OpenOffice Projekt. Das wird auch nie "gut" werden. Dafür sind die Ziele dahinter zu sehr gegen OSS gerichtet.
Vor einigen Wochen habe ich jemendem - auf seinen Wunsch hin - ein PDF-Dokument geschickt, das ich per Ghostscript erstellt habe. Sein Adobe Reader konnte nichts damit anfangen und er musste sich erst auch zusätzlich Ghostscript/Ghostview installieren. Solange der PDF Standard offenbar nicht eindeutig formuliert, bzw dermaßen unterschiedlich implementiert ist, dass nicht nur Kleinigkeiten bei der Darstellung unterschiedlich sind, sondern die Darstellung an sich unmöglich ist, kann man nur hoffen, dass die Linux-Initiative dazu führt, ein allgemein lesbares Format aus PDF zu basteln.
Bevor jemand mutmaßt, ich hätte alte Software: Ich schaue ca. alle 3 Monate mal nach, ob eine neue Version von Ghostscipt/Ghostview verfügbar ist. Das sollte m.E. reichen.
Wo ist nun der Unterschied zur regulären Linux-Entwicklung?
Fabian Keil: Warum PDF kein Austauschformat ist
Hier geht es um ein Druckformat, nicht um ein Austauschformat!
> Hier geht es um ein Druckformat, nicht um ein Austauschformat!
Jo, echt quatsch. Da möchte ich mal sehen wer seinen Drucker dazu bekommt ne html Datei anzunehmen.
Haha... da wird man wohl ewig suchen dürfen es sei denn man zahlt für die Aufbereitung.
meint der den bloedsinn ernst?
Mein Linux/Unix bringt von Haus aus genauso wenig einen Browser mit, wie Windows einen PDF-Reader.
PDF-Dateien sind aufgebläht - das Argument ist in heutigen Zeiten schon lange keines mehr. Und es zählt auch nicht, irgendwelche Minderheiten als Totschlagargument heranzuziehen, dann kann ich fast alles argumentativ ins Gegenteil drehen.
PDF bzw. dessen Reader ist ein Sicherheitsrisiko. Ach, und HTML bzw. Webbrowser nicht? Gut gelacht.
PDFs sind unkomfortabel zu lesen. Finde ich gar nicht.
und so weiter und so fort.
w3m oder lynx sollte auf jedem System installiert sein. Und unter KDE oder Gnome sollte irgendein Browser erst recht zu finden sein (na gut, ein PDF-Reader wahrscheinlich auch?)
PDF-Dateien sind aufgebläht - das Argument ist in heutigen Zeiten schon lange keines mehr. Und es zählt auch nicht, irgendwelche Minderheiten als Totschlagargument
In Zeiten von 16MBit-Anschlüssen in einem Privathaushalt spielt die Größe wahrscheinlich wirklich keine Rolle mehr. Nichts desto trotz lassen sich PDF-Dokumente deutlich langsamer lesen als HTML-Dokumente. Schon deswegen, weil die PDF-Reader zu langsam sind...
PDF bzw. dessen Reader ist ein Sicherheitsrisiko. Ach, und HTML bzw. Webbrowser nicht? Gut gelacht.
Ich wüsste nicht, dass HTML selber Sicherheitslücken aufweist. Und in Zusammenhang mit einem Browser sind es meist Java-Script, PHP/CGI-Skripte, durch die Sicherheitslücken entstehen. Eine statische HTML-Seite wird man kaum exploiten können.
PDFs sind unkomfortabel zu lesen. Finde ich gar nicht.
Bei HTML gibt es sogar den AAA-Standard, der auch Sehbehinderten ermöglicht eine HTML-Seite anzuschauen. Bei PDFs kann man die Zeichengröße nicht beeinflussen (mal abgesehen davon, die Ansicht an sich zu vergrößern).
HTML erscheint mir als Dokumentformat deutlich sinnvoller zu sein als PDF. Das fängt damit an, dass das ganze ordentlich durch das w3w abgesegnet und standardisiert ist. Man kann eine HTML-Seite mit ein paar Befehlen und einem Texteditor selber erstellen. Das geht bei PDF nicht ohne weiteres.
Es gibt deutlich mehr Browser-Software als PDF-Software. Bei Linux fällt mir nur xpdf und kpdf als offene Programme ein. Bei Browsern komme ich ohne lange nachzudenken, locker auf 10 Programme.
Zudem ist die Aufgeblähtheit von PDF durch ein paar einfache Features zu erklären, die bei HTML/Websprachen bei gleicher Darstellung genauso auftreten würden, gerade Transparenzen und die einfache Umwandlung von etwa Powerpoint in PDF haben mir schon oft treue Dienste geleistet.
"Ich wüsste nicht, dass HTML selber Sicherheitslücken aufweist. Und in Zusammenhang mit einem Browser sind es meist Java-Script, PHP/CGI-Skripte, durch die Sicherheitslücken entstehen. Eine statische HTML-Seite wird man kaum exploiten können."
Eine statische Webseite eignet sich aber auch nicht mal annähernd als PDF-Ersatz.
"Man kann eine HTML-Seite mit ein paar Befehlen und einem Texteditor selber erstellen. Das geht bei PDF nicht ohne weiteres."
Nein, bei PDF muss du die Textdatei noch durch einen virtuellen Drucker jagen... wie schwer...
Danke
Mit PDF (und Postscript) kann man Vektorgrafiken erzeugen und darstellen. Zudem ist Postscript ein endlicher Automat. Du kannst also prinzipiell einen Webserver mit Postscript programmieren (siehe pshttpd). Ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich behaupte mal, dass das mit PDF auch gehen wird.
Das alleine macht das Rendern eines PDF/PS "unerheblich" schwieriger als bei einer HTML-Seite.
Nein, bei PDF muss du die Textdatei noch durch einen virtuellen Drucker jagen... wie schwer...
Äh, dafür braucht man dann erst den virtuellen Drucker (was auch immer Du darunter verstehst), einen Filter, der ASCII nach PDF konvertiert, den PDF-Reader (...).
Bei HTML tut's zur Not ein 1MB großer Textbrowser.
Ich halte den Link auch fürn, naja Ihr wißt schon. Papier ist geduldig, das Web noch um so mehr.
Was der Autor nur umschreibt ist, daß Text lesbar sein soll. Warum schlägt er dann nicht Emails vor und zwar im ASCII-Format. Kann sogar ein Blackberry lesen und schreiben (arg).
Hat all die Eigenschaften wie HTML, die er so gern wünscht - Blackberries können kein HTML in der Email.
Egal, Dokument ist Dokument. Ein Dokument hat bei mehrseitigen Dokumenten üblicherweise ein Inhaltsverzeichnis mit Seitenangaben. Die Seitenanzahl kann aber HTML nicht garantieren. Done.
HTML/XHTML ist kein Dokumentenformat sondern ein Webseitendarstellungsformat.
Alles andere ist auch Mumpitz im Zusammenhang mit Dokumentenformat.
Darstellungsprogramm? Egal, ist verfügbar für den Fall wir wollen Dokumente lesen.
Programm zu langsam? Ist doch auch egal, wenns mal ein bischen länger dauert.
Sicherheit? Ach ja, wenn ich bei HTML alles perfekt Obtimiere und nur sichere Dateien öffne, dann ist HTML sicherer eine PDF mit veraltetem Reased und eine PDF von einer sagen wir mal russischen Hackerseite öffne. Was ein Vergleich...
Es gibt nur wenige echte Dokumentenformat. PDF gehört dazu - weil es den Ausdruck garantiert.
Achja, der Autor hat einen Fehler gefunden.
Wieviele Fehler im Ausdruck gibt es bei XHTML? Eigentlich nur Fehler, weil Ausdruck nicht garantiert wird.
Davon mal abgesehen, ja, man kann sie in TeX schreiben und zu HTML konvertieren, aber dann sage mir bitte einer einen richtig guten Konverter zu HTML? tth nutzt "font face="symbol"" - ich bitte euch...latex2html ist sehr übel zu bedienen und produziert richtig schlecht zu lesenden Code (nutzt z.B. Bilder fuer Auflistungen - warum nur?) und das letzte Tool, dessen Namen ich vergessen habe, nutzt mathml, was zwar funktionieren mag (da habe ich bisher zu wenig rumgetestet), aber auch überhaupt gar nicht abwärtskompatibel ist, geschweige denn von allen Browsern unterstützt wird.
Außerdem habe ich - zumindest unter Linux - schlechte Erfahrungen mit dem Druck von HTML-Seiten gemacht. Opera hat die dumme Angewohnheit regelmäßig über den Rand zu drucken und firefox ist davon auch nicht ganz freigesprochen. Mag sein, dass das nur meine Probleme sind, aber mit ps/pdf treten sie nicht auf.
Und PDF ist doch auch irgendein Dokumentenarchivierungsstandard, oder nicht? Warum das denn wohl?
Die Welt besteht nicht nur aus Deutschland resp. Westeuropa.
In den Teilen der Welt, in welchen wesentlich mehr Menschen als in Europa wohnen, sind oft 19.2kbit/s das Ende der Fahnenstange. Lediglich in grossen Ballungszentren kommt es vor, dass sich vermögende Menschen schnellere Anschlüsse leisten können.
Nein, das sind keine Fantasien. Ich bereise oft Länder der ehemaligen Sowjetunion und dort sind Analog-Modems die Regel! Ebenso in weitesten Teilen Afrikas, Asiens und Südamerikas.
Grüsse
August Meier
| Die Welt besteht nicht nur aus Deutschland resp. Westeuropa.
Du brauchst gar nicht so weit weg zu schauen. Bleib einfach im Lande: Wer eine zu lange Leitung hat,
deren Qualität für den oben genannten Fall nicht annähernd ausreicht (und das dürften selbst in den
meisten Städten noch sehr viele Haushalte sein), für den bleiben die 16MBit ein feuchter Traum. Für
sehr viele Haushalte in Städten dürften gar die 6MBit nicht annähernd zu erreichen sein, von mittleren
und kleineren Orten will ich mal gar nicht erst anfangen, für die interessiert sich scheinbar keine der
Telcos.
Mich regt diese flächendeckende Belästigung (aka Werbung) der Telekom, mit der sie ihr VDSL anpreist,
massiv auf. In Bezug auf meine Leitung wollte die Telekom nicht einmal 2MBit garantieren (Strecke ist
zu lang), trotzdem flattert fast wöchentlich mehrseitige Werbung für (V)DSL ins Haus, und das in
Mengen, dass die blaue Tonne vor dem Haus regelmäßig überquillt (natürlich ist auch andere Werbung
dabei). Eines Tages platzt mir wahrscheinlich der Kragen und dann sammel ich diesen Papierberg und
karr ihn in den nächsten T-Punkt mit der Bitte um Entsorgung. Anderenfalls kann sich die Telekom auch
gerne an meinen Müllgebühren beteiligen.
Wenn man schon von 16MBit für private Haushalte schreibt, dann wenigstens richtig:
Bis zu 16MBit für wenige, auserwählte private Haushalte.
Aber das gehört in einen ganz anderen Thread.
A.
Naja, aber genau das wird MS gerade angekreidet. Das der Browser zu tief ins BS verankert ist. Genau genommen ist ein Browser nicht Teil des BS. Und damit muß ich im Zweifelsfall was nachinstallieren.
Ich wüsste nicht, dass HTML selber Sicherheitslücken aufweist. Und in Zusammenhang mit einem Browser sind es meist Java-Script, PHP/CGI-Skripte, durch die Sicherheitslücken entstehen. Eine statische HTML-Seite wird man kaum exploiten können.
Naja, PDF weist eigentlich auch keine Sicherheitslücken auf. Nur in Verbindung mit einem PDF Leser. Wenn die Datei einfach so auf meiner Kiste liegt, passiert nichts. Genauso wie mit einer HTML Datei. In beiden Fällen ist das Problem die lesene Applikation.
zum Thema pixelgenauigkeit und ähnliches. Also ich verwende hier so ungefähr 4 Browser (IE, Firefox Win, Firefox Linux und Konqueror) und oft genug kommt es vor, dass eine Website mal so, mal so aussieht. Eine PDF Datei sieht eigentlich immer gleich aus. Egal wie ich sie öffne.
bs
PDFs sind ein Sicherheitsrisiko: Dann ist JEDE Binaerdatei unsicher. Wenn er seinen html Kram verschickt, muss er das ganze auch irgendwie packen (oder will er jedes Bild als weiteren Anhang schicken?).
PDFs sind unkomfortabel zu lesen: Welche Version bitte? Kann ich nicht nachvollziehen.
PDFs bauen Barrieren auf: Den Link auch gelesen? Adobe arbeitet wohl daran und v7 kann mit Screenreadern zusammen arbeiten. Der Autor bemaengelt, dass es mit eingescannten oder geschuetzten PDFs nicht funktioniert. Das waere mit HTML auch nicht anders.
PDFs sind unbeliebt: Aha.
PDFs erlauben pixelgenaue Formatierung: Schoen, er hat einen Bug gefunden.
>Bei den meisten Dokumenten interessiert es den Benutzer herzlich wenig, ob eine Überschrift zwei Pixel verschoben dargestellt wird oder nicht
Ueber "meisten" kann man streiten, aber wenn ich eine pixelgenaue Formatierung benoetige, kann ich HTML nicht verwenden. Ergo ist HTML kein Ersatz.
PDFs bündeln alle Inhalte in einer Datei: Doch, das ist wichtig.
>die Darstellung von komplexeren Formel oder Vektor-Grafiken erfordert Erweiterungen, die bei den meisten Anwendern momentan noch nicht installiert sind. Das bedeutet jedoch nicht, man dürfe sie deshalb nicht einsetzen.
WTF? Mal davon abgesehen, dass es wieder eine erheblich Schwaeche ist: wie generiere ich das denn vernuenftig? LaTeX skaliert mir die Vektorgrafiken schoen wie es sein soll, generiert huebsche Formeln. Man kann das zwar wengstens in HTML umwandeln, sieht aber dann Kacke aus. Was ist mit Word? Openoffice?
>Use HTML and/or (compressed) Postscript instead.
Postscript viewer sind weit weniger verbreitet und taugen wirklich nur zum ausdrucken.
Ich sage nicht, dass PDFs optimal sind. Aber bei HTML kommt man ganz schnell, nahezu bei jedem Dokument, an Grenzen.
Wahrscheinlich sendet er an eMails angehängte Dokumente immer per HTML.
Ich würd nem zukünftigen Angestellten was husten, wenn der mir ne Bewerbung als HTML, Doc oder odf schickt.
Ne PDF zu verschicken ist quasi wie ausgedruckt vorbeibringen.
Denk ich.
Manche können sogar prinzipiell keine eMails lesen, auch wenn sie auf ihrer Homepage eine entsprechende EMail-Adresse angeben. Bei einem telefonischen Gespräch hört man dann nicht selten sinngemäß: "Iimäil, ich weiß nicht ob wir das können."
Bei Nachfragen, wird, wenn EMail akzeptiert, meist doc verlangt.
Sehr interessant was da so alles zu Tage tritt, z.B. noch ein paar Alternativ-Firmen, die der gute Bewerber auch angeschrieben hat.
Bei PDF ist die Gefahr da viel geringer...
1.) bedeutet es, daß die Person keine Ahnung von sicheren Umgang hat
2.) blähen dadurch Dokumente auf.
Wenn ich etwas als Doc übermitteln muß, wird der gewollte Inhalt nach Fertigstellung kopiert und in ein sauberes Dokument eingefügt. Gerade wenn man Bilder hat, kann da ein Dokument schon bis zu 50% kleiner werden.
PDF ist doch auch auf Postscript nur aufgepropft. Genauer es ist ne Weiterentwicklung . Die keiner braucht.
PDF basiert auf dem gleichen Grafikmodell wie PostScript. Beide sind Seitenbeschreibungssprachen.
Und die Aussage halte ich für ein Gerücht.
Eine der Stärken des PDF ist es, dass es für alle gängigen Plattformen Betrachter-Programme gibt, so dass eine plattformunabhängige Darstellung des Inhaltes möglich ist. Das bedeutet, dass auf jeder Hard- und Softwareplattform mit einem entsprechendem Betrachter-Programm der Inhalt einer PDF-Datei ohne grafischen Unterschied dargestellt wird. PDF ist daher auch ein Format zum Publizieren von Inhalten. Während Vorarbeiten oft in Rich-Text-Editoren gemacht werden, wird das fertige Werk dann als PDF veröffentlicht.
Ich habe noch kein Acroread 8 für Linux geshen, geschweige kann ein anderes Programm mit solchen Dateien umgehen.
>> Von aktuellen Programmen wohlgemerkt.
Ähnliche Probleme gibt's auch bei ODF, Doc oder HTML. Von daher ist die Aussage null und nichtig.
ODF:
Öffne mal ne datei, von KWrite erstellt, in OpenOffice oder Umgekehrt
Doc:
Ne Office97 Datei in Offce XP
HTML:
Die selbe Seite im IE und dann im Firefox
Was ich damit eigentlich sagen wollte: völlig wurst ob PS oder PDF nichts ist perfekt.
> Genauer es ist ne Weiterentwicklung.
> PDF basiert auf dem gleichen Grafikmodell wie PostScript.
PostScript ist eine komplette stackbasierte Programmiersprache
(inkl. der Möglichkeit zum Aufruf externer Programme, unendlichen
Schleifen usw.), PDF nicht. PDF ist also nicht "aufgepfropft",
sondern, im Gegenteil, "abgespeckt". Zusätzlich kann man mit
PDF verlässlich zu bestimmten Seiten im Dokument springen,
was bei PostScript nur per Konvention und nicht sehr
zuverlässig möglich war.
aber postscript specs haben 774 seiten und pdf specs haben 1310 seiten,beide von adobe
also so abgespeckt kann pdf nicht sein. das wegfallen der programmierfaehigkeit muss nun auch kein vorteil sein. ein stack basierender interpreter ist nun nicht die masse an komplexitaet und man kann vielleicht sachen durch code umsetzen die in pdf mit vorhandenden mitteln nicht gehen oder nur durch viel mehr code.
was ist denn groesser ein fraktalalgorithmus in ps oder ein fertig gerendertes fraktal in pdf,vielleicht noch automatisch in der aufloesung des druckers?
Grüsse
August Meier
PDF ist doch auch auf Postscript nur aufgepropft. Genauer es ist ne Weiterentwicklung . Die keiner braucht.
Du scheinst ja Profi zu sein.
1. Heutzutage kann man mit PDF in jede halbwegst "normale" Druckerei kommen, die können das drucken, und wenn du es bezahlst auch noch die Fehler, die du als DTP-Dillettant eingebaut hast, korrigieren.
2. Durch diese Idee wird praktisch jede Software, die irgendwas anzeigt und bearbeiten lässt quasi automatisch als Basis für Drucksachen tauglich - klar, es wird eine Domäne der sich hochheilig vorkommenden Designer- und DTPler Profis aufgebrochen, aber das kümmert nun ja mal niemand weiter....
3. Es geht auch nicht darum, ob HTML oder PDF für irgendwas besser geeignet sind oder nicht. Fakt ist, HTML ist fürs Web, aus. Für weiter nix. Man kann es weder sinnvoll ausdrucken noch irgendwie anders schwarz auf weiss getrost nach Hause tragen, geschweige denn, dass es irgendwie authentifizierbar ist.
PDF lässt sich authentifizieren, dafür gibt es sogar (schon) amtliche, EG-weit gültige Verfahren. PDF-Dokumente sind rechtsgültig und rechtssicher herstellbar, versuch das mal mit HTML *lachmichtot*
Also, die Welt ist keine Scheibe mehr, und überm Tellerrand gehts weiter...
> Du scheinst ja Profi zu sein.
Was Linux angeht, ist er das wohl, wenn auch sicherlich nicht unfehlbar
> Es geht auch nicht darum, ob HTML oder PDF für irgendwas besser geeignet sind oder nicht. Fakt ist, HTML ist fürs Web
Fakt ist, dass Matthias nix von html geschrieben hat.
> PDF lässt sich authentifizieren, dafür gibt es sogar (schon) amtliche, EG-weit gültige Verfahren. PDF-Dokumente sind rechtsgültig und rechtssicher herstellbar
Ich glaube, darum geht es gar nicht. Es geht darum, dass linuxsystemintern vor dem eigentlichen Ausdruck Dateien in Zukunft nicht mehr in PostScript, sondern in PDF umgewandelt werden sollen. und wo da Vor- bzw. Nachteile liegen können. Für was PDF weltweit irgendwie sonst noch eingesetzt wird, dürfte bei diesem Vorgang gar keine Rolle spielen. So habe ich jedenfalls die pro-linux Meldung dazu verstanden.
Beste Grüße,
Holger
Was soll das für Vorteile bringen, die Umstellung von PostScript auf PDF als Standard-Druckformat?
Da werden zu 90% die Endarbeiten mit PDF gemacht und dann an den Satz bzw. Belichtung geschickt.
"muss ich dann meinen postscript-drucker wegwerfen?"
Musst Du nicht. Beruhige Dich wieder!
Oder hast Du Deinen PCL-Drucker (oder Deinen Epson-ESC/P) weggeworfen, nur weil CUPS und Linux derzeit PostScript als Standard-Druckformat verwenden?! -- Na also.
Ich will mal behaupten, dass mit PDF als zentralem Spoolformat (und CUPS als verarbeitendem Spoolsystem) auch Dein alter, nicht-PostScript-Drucker sogar noch besser funktionieren wird (Dir werden ein paar Druckoptionen und -tricks offenstehen, die Du heute nicht hast), als er es heute tut (wo PostScript das zentrale Format ist).
Wenn PDF mal zum zentralen Spoolformat erhoben sein wird (es ist noch lange nicht soweit!), dann wird man natürlich weiterhin PostScript drucken können. Genauso wie Du heute schon PDF direkt zum Drucken schicken kannst (falls Du CUPS hast):
--> lp -d deindrucker [-o irgendwelche_druckoptionen] /pfad/zu/deiner/PDF.pdf
und CUPS das automatisch konvertiert (nicht nur nach PostScript, sondern auch nach allem was unterstützte nicht-PostScript-Endgeräte halt so konsumieren!), genauso wird in Zukunft dies funktionieren:
--> lp -d deindrucker [-o irgendwelche_druckoptionen] /pfad/zu/deinem/PostScript.ps
"Was soll das für Vorteile bringen, die Umstellung von PostScript auf PDF als Standard-Druckformat?"
Kuckst Du hier:
Und frag' Dich mal,...
Wird's nicht langsam Zeit, hinter'm Mond hervorzukommen?
Hier ein interessanter Austausch von Argumenten über die Tragfähigkeit von PDF als Spoolformat für's Drucken:
Gruss,
- Joerg
Soweit würde ich hier nicht gehen.
Jeder kann den Standard (und hier ist nur der standardisierte Teil bei der ISO) weiterentwickeln - muß halt von der ISO abgesegnet werden. Und hier ist nicht Adobe allein der Entscheider.
Aber Adobe steht es natürlich frei die eigene Implementierung und dessen Spezifikation weiter zu entwickeln.
Deshalb ist nicht PDF selbst proprietär, sondern die spezifische Implementierung von Adobe (in der nächsten Version).
Wie kommst Du denn auf diese schräge Idee?!?
Heute ist PostScript das "Standard"-Spoolformat von CUPS, und auch das Standardformat, das die meisten Unix/Linux-Applikationen generieren, wenn sie was zum Drucken schicken wollen.
# PostScript ist von Adobe entwickelt worden. Aber nicht als proprietäres Format.
# Sondern vollständig offengelegt, mit publizierten Spezifikationen, und der aus-
# drücklichen Freiheit für jeden, der Willens ist, beliebige Anwendungen schreiben
# zu dürfen, die PostScript erzeugen, verarbeiten, manipulieren, lesen, anzeigen,
# drucken... können, ohne dass dafür Lizenzkosten fällig sind.
So, jetzt kopieren wir obigen Satz nochmals, ersetzen aber "PostScript" durch "PDF", und fügen noch was an:
# PDF ist von Adobe entwickelt worden. Aber nicht als proprietäres Format.
# Sondern vollständig offengelegt, mit publizierten Spezifikationen, und der aus-
# drücklichen Freiheit für jeden, der Willens ist, beliebige Anwendungen schreiben
# zu dürfen, die PDF erzeugen, verarbeiten, manipulieren, lesen, anzeigen,
# drucken... können, ohne dass dafür Lizenzkosten fällig sind.
# Aber speziell für's Drucken ist PDF besser geeignet. Es ist direkt als Nachfolger für
# das PostScript-Format gedacht -- und wird in weiten Teilen von der Druck- und Grafik-
# Industrie auch bereits so angenommen.
(Dass Adobe in den neuesten Versionen der Spezifikation auch allerlei Dinge hinzugenommen hat -- eingebettetes JavaScript, eingebettete .doc-Dateien, eingebettete Multimedia-Files, interaktive Formulare, Buttons, etc. -- hat dazu geführt, dass dieselbe Druck- und Grafik-Industrie darauf gedrängt hat, ein "abgespecktes PDF", optimiert für Druckzwecke, als ISO-anerkanntes Format (PDF/X) zu standardisieren.
Wäre es nicht möglich, daß die eine oder andere Linux-Distribution sich weigern wird, eine solche Neuerung aufzumnehmen?
Na, möglich ist es schon. Aber wahrscheinlich ist es nicht.
Falls eine sich weigert, wär's sie ganz schön doof. Du bräuchtest sie ja dann nicht zu nehmen. (Oder Du kannst sie ja nehmen, falls Dir PDF-unterstützende Distros so gaaaaar nicht gefallen wollen....)
Oder kennst Du eine Distribution, die kein GPL-Ghostscript mit anbietet? (Ghostscript ist nämlich ein PostScript-Interpreter, der dieses Format erzeugen, verarbeiten, manipulieren, lesen, anzeigen, drucken... kann, ohne dass dafür Lizenzkosten fällig sind.).
Siehst Du jetzt etwas klarer?
"Ghostscript ist nämlich ein PostScript-Interpreter, der dieses Format erzeugen,..."
Gibt es ein freies PDF-Gegenstück zu Ghostscript?
Das "Standard"-Spoolformat von CUPS wird dann wohl das ISO-Format (PDF/X) sein, oder?
Ja, Ghostscript
Ghostscript kann mit PS und PDF umgehen. Wobei es bei letzterem früher päpstlicher als der Papst war, er hat teilweise PDFs abgelehnt die mit Adobe Acrobat erzeugt wurden.
Es gibt sogar mehrere.
Erstens kann Ghostscript selbst (ausser PostScript) auch schon lange PDFs verarbeiten (und auch erzeugen, aus PostScript-Input). Übrigens in der neuesten Version ist Ghostscript richtig gut geworden mit den PDFs (solange man bei PDF-Versionen bis 5 bleibt, und nicht unbedingt auf 7 will).
Zweitens, XPDF,
Drittens, poppler (eine von XPDF abgeleitete Library; geforked von XPDF).
Reicht das?
Weiß jemand, ob hier eine Anpassung notwendig sein wird, wenn das Drucksystem einmal auf PDF umgestellt wird?
Allerdings ist OOXML auch ein anderes kaliber, während Java nicht frei war, aber keine Gefahr ist OOXML ein deutlicher Angriff gegen das OpenOffice Projekt. Das wird auch nie "gut" werden. Dafür sind die Ziele dahinter zu sehr gegen OSS gerichtet.
Bevor jemand mutmaßt, ich hätte alte Software: Ich schaue ca. alle 3 Monate mal nach, ob eine neue Version von Ghostscipt/Ghostview verfügbar ist. Das sollte m.E. reichen.