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Di, 11. September 2007, 17:28

Gesellschaft::Politik/Recht

PDF soll Standard-Linux-Druckformat werden

Die OpenPrinting-Arbeitsgruppe der Linux Foundation will die Umstellung von PostScript auf PDF als Standard-Druckformat vorantreiben.

Eine der Entscheidungen auf dem OSDL Printing Summit in Atlanta 2006 war, das Standard-Druckformat unter Linux von PostScript auf PDF umzustellen. Die Teilnehmer sprachen sich ziemlich einmütig für diesen Schritt aus, da das PDF-Format viele Vorteile gegenüber PostScript bietet. So kommen nicht nur mehr und mehr Drucker auf den Markt, die direkt PDF entgegennehmen können. PDF ist allgegenwärtig und das gebräuchlichste Format für druckbare Dokumente. Es ist plattformunabhängig und portabel, geeignet fürs Web, und die Dateien sind kleiner als PostScript. Till Kamppeter, der Leiter von OpenPrinting, führt als weitere Vorteile an, dass die Nachbearbeitung, Farbverwaltung, Farben mit mehr als 8 Bit pro Kanal und Transparenz mit PDF einfach sind. Zudem würde der Druckvorgang dem von Mac OS X ähnlicher.

Während das Drucken von einfachen PDF-Dateien über CUPS bereits heute möglich ist, gehört nach Ansicht der Foundation zu einer vollständig PDF-fähigen Druck-Infrastruktur noch einiges mehr. Dafür sei noch einiges an Arbeit an verschiedenen Komponenten nötig. Das japanische Team der OpenPrinting-Arbeitsgruppe hat bereits die benötigten CUPS-Filter entwickelt.

Was noch fehlt, ist, dem universalen Druckfilter »foomatic-rip«, mit dem die meisten Druckertreiber ins Drucksystem integriert werden, die Handhabung von PDF beizubringen. Ferner muss dafür gesorgt werden, dass die eingebauten Druckertreiber von Ghostscript auch mit anderen Renderern arbeiten können, beispielsweise XPDF bzw. Poppler.

Um diese Arbeit zu beschleunigen, will die Linux Foundation nun Studenten oder Praktikanten daran arbeiten lassen. Eine genaue Beschreibung der Arbeiten ist für Interessenten verfügbar.

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