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Di, 18. September 2007, 08:31

Software::Systemverwaltung

Softwareverteilung opsi in neuer Version

Die freie Softwaremanagement-Lösung opsi wurde in Version 3.1 mit zahlreichen Verbesserungen freigegeben.

Mit opsi lassen sich - ausgehend von einem Linux-Server - Windows-Clients automatisiert installieren und mit Software, Patches und administrativen Skripten versorgen. Eine Hard- und Software-Inventarisierung ist in das Produkt integriert. Dabei sorgt die grafische Verwaltung für den Überblick und ermöglicht die einfache Administration. Neben etlichen mittelständischen Betrieben zählen vor allem Behörden und öffentliche Institutionen zu den Anwendern.

In Version 3.1 ist opsi in zahlreichen Details feinjustiert worden. Unter anderem kann das System jetzt weitgehend konform zu den Konventionen des Linux Standard Base installiert werden, ein vielfach geäußerter Wunsch. Durch verschiedene Maßnahmen ist das System robuster geworden bei Netzwerkproblemen wie z.B. ausbleibenden DHCP-Antworten. Die grafische Verwaltung bietet zusätzliche Informationen über installierte Pakete an. Eine wichtige Neuerung für Administratoren ist, dass der Konfigurationseditor jetzt auch als (javabasiertes) Browser-Applet gestartet werden kann und daher im gesamten lokalen Netz leicht zugänglich ist.

Auch in der technischen Basis hat sich etliches getan. Die LDAP-Unterstützung wurde ausgebaut, z.B. durch Skripte zur Konvertierung der Datenhaltung nach LDAP (und zurück). Praktisch im administrativen Alltag ist auch, dass die Verwaltung der jetzt so genannten »Netboot-Produkte« (eingespielt durch ein Linux-Netzwerk-Bootimage) vereinheitlicht wurde mit der der »gewöhnlichen« Produkte, der »Localboot-Produkte« (installiert ausgehend von einem Windows-Systemdienst).

Opsi bleibt weiterhin Open Source. Auch die neue Version kann in der Standardfassung lauffähig frei heruntergeladen werden. Nur ergänzende Funktionen z.B. für verteilte Systeme oder die Integration in Nichtstandard-Umgebungen müssen beim opsi-Hersteller uib kostenpflichtig geordert werden. uib bietet außerdem Workshops, Schulungen und Supportleistungen an.

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