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Mi, 19. September 2007, 15:57

Software::Büro

IBM veröffentlicht eigenes freies Büropaket

Unter dem Namen »Lotus Symphony« hat IBM eine Version von OpenOffice.org mit eigenen Anpassungen freigegeben.

»Lotus Symphony« besteht aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsprogramm. IBM bezeichnet das Softwarepaket als unternehmenstauglich und bietet es allen Interessierten zum kostenlosen Download und kostenlosen Nutzung an. Dabei gibt es zwei Einschränkungen: Zum Download ist eine Anmeldung, wenn auch kostenlos, erforderlich, und das Paket ist nur auf Englisch erhältlich.

IBM, das erst kürzlich OpenOffice.org beigetreten ist, veröffentlicht Symphony, um den Markt der Büro-Anwendungen offener zu gestalten. Laut IBM bietet Symphony die Möglichkeit, Dokumente langfristig aufzubewahren, ohne sich um Nutzungs- und Lizenzgebühren Sorgen machen zu müssen. Zudem soll sich Symphony ohne Lizenzgebühren in andere Anwendungen integrieren lassen.

Mit »Lotus Symphony« macht IBM seiner eigenen »Lotus Smartsuite« Konkurrenz, die allerdings umfangreicher und nur für Windows verfügbar ist. Der Name Symphony war bereits einmal bei Lotus in Gebrauch. Es bezeichnete ein integriertes Office-Paket für DOS, das im Kern die damals führende Tabellenkalkulation Lotus 1-2-3 enthielt und von 1985 bis 1992 veröffentlicht wurde.

Das neue »Lotus Symphony« ist als Betaversion für Linux und Windows erhältlich. Welche Version von OpenOffice die Basis von Symphony bildet, geht aus den Angaben von IBM nicht hervor. Neben dem standardisierten ODF-Format soll das Produkt auch Dokumente in MS-Office-Formaten lesen und speichern können - in welchen, bleibt unklar. Auch die Unterschiede zu OpenOffice.org werden nicht genannt.

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