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Do, 20. September 2007, 14:47

Unternehmen

SCO zweifelt eigene Zukunft an

SCO hat im Rahmen der gerichtlichen Anhörung zum Gläubigerschutz und in einer Mitteilung an die Börsenaufsicht seine Zukunft in Frage gestellt.

Nach der Beantragung des Gläubigerschutzes muss sich SCO momentan einer gerichtlichen Anhörung stellen. Die Webseite Groklaw berichtet ausführlich von dieser Anhörung. Zuerst nahm SCO-Geschäftsführer Darl McBride Stellung. Nach seinen Angaben hat SCO insgesamt 123 Mitarbeiter. McBride macht die Konkurrenz, insbesondere durch Linux, für den Rückgang des SCO-Geschäfts verantwortlich. Er erläutert die Klagen gegen IBM, Novell und andere und plädiert für die Gewährung des Gläubigerschutzes, um die Geschäfte fortführen zu können.

In einem Bericht an die Börsenaufsicht zeigt sich SCO weniger optimistisch, was die Fortführung der Geschäfte angeht. Wenn Novell seine Forderung nach Lizenznachzahlung durchsetzen könne, dann wäre das für SCO nicht bezahlbar und das Unternehmen müsste schließen. Novells Forderungen werden auf 30 Mio. US-Dollar einschließlich der Verzugszinsen beziffert. SCOs einzige Überlebenschance scheint darin zu bestehen, Novell die Zahlungen vorzuenthalten. Novell ist jedoch offenbar der Auffassung, dass die geschuldeten Beträge schon immer Eigentum von Novell waren und daher unabhängig vom Gläubigerschutz zu zahlen sind. Die Verträge mit SCO seien damals entsprechend abgefasst worden. Sollte sich Novell damit durchsetzen, wäre das möglicherweise das schnelle Ende von SCO.

Derweil hat die Börsenaufsicht angekündigt, die SCO-Aktien am 27. September aus dem Handel zu nehmen. SCO will jedoch in einer Anhörung noch eine Änderung der Entscheidung erreichen.

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Kommentare (Insgesamt: 36 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[5]: Hochmut kommt vor dem Fall....! (sys0, Fr, 21. September 2007)
Re[4]: Es wäre wichtig... (TBO, Fr, 21. September 2007)
Re[2]: warum so ein Wirbel? (MS, Fr, 21. September 2007)
Re[4]: Novell (BFabian, Fr, 21. September 2007)
Re[3]: Novell (awg, Fr, 21. September 2007)
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