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Thema: Intel startet Energiespar-Initiative für Linux

69 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von dingo am Sa, 22. September 2007 um 14:09 #
More open?

http://www.openbsd.org/lyrics.html#39

Score: 3 Von Neuer am Sa, 22. September 2007 um 14:49 #
http://www.phoronix.com/scan.php?page=article&item=850&num=1

Hier kann man nachlesen, warum ATI-Grafik offengelegt wird. Laut Intel gibt es von DELL (sagen sie nicht explizit) die Forderung, dies zu tun: "He also mentioned that a major OEM is requiring that by next year their hardware suppliers must either have an open-source driver available or be able to provide an open-source driver within the next twelve months. "

Jetzt bin ich SICHER, dass mein nächster Rechner von Dell kommt.

Gruss,
Kay

  • Score: 3 Von Erik am Sa, 22. September 2007 um 15:33 #
    Achja... *seufz* so funktioniert das halt - unsereins holt sich bei der Frage nach Graphikkarten mit offener Spezifikation und/oder freien Treibern bestenfalls ein breites Grinsen beim Händler ab, und kaum hustet ein Dell-Entscheider was von "OpenSource" ins Telefon, schon stehen sie bei Intel und AMD mit versammelter Mannschaft stramm. ;-)


    lg
    Erik

    • Score: 3 Von Neuer am Sa, 22. September 2007 um 16:28 #
      Kann uns egal sein, aber ich glaube, die User haben da doch letztlich entschieden, weil sie nur Systeme kaufen wollen mit Support, und der ist bei Closed Source Treibern unter Linux praktisch unmöglich.

      Interessant ist jetzt nur noch, wann nVidea nachziehen muss. Von da an wird nie wieder jemand eine Grafikkarte ohne freie Treiber am Markt platzieren können.

      Aber es geht ja auch um Kartenleser, Modems, etc, die sind wohl auch betroffen.

      Wie schön, wenn wir uns dann endlich nicht mehr "ist den Hardware-Herstellern doch egal...." anhören müssen. Das kam von denen, die behaupten, alles besser zu wissen, indem sie den Status Quo zum Naturgesetz erklären.

      Gruss,
      Kay

      • Score: 3 Von Erik am So, 23. September 2007 um 10:44 #
        Klar, Dell als Hersteller ist im Prinzip auch nur der gebündelte Kundenwunsch, nichts anderes. Aber so funktioniert das halt.


        lg
        Erik

        Score: 3 Von asdf am So, 23. September 2007 um 15:46 #
        > Interessant ist jetzt nur noch, wann nVidea nachziehen muss.

        Das finde ich auch interessant. Wenn die Aussage von Intel wirklich stimmt, dann bleibt Nvidia ja gar nichts andere über als nach zu ziehen, oder einen der größten Kunden zu verlieren. Dazu kommt noch die Tatsache dass auch andere Systemhersteller (HP, Lenovo, ...) zur Zeit den Linux Markt austesten, und u.U. in naher Zukunft auch OSS Zulieferer bevorzugen.

        • Score: 3 Von Kevin Krammer am So, 23. September 2007 um 16:36 #
          Man darf allerdings nicht vergessen, dass derzeit Grafikkarten Treiber ohnehin in zwei Teile zerfallen, d.h. in das Kernelmodul und den X-Server Treiber.

          Selbst Intel hat bei den besonders neuen Karten zwar das Kernelmodul als Freie Software und große Teile des X Treibers, aber dieser Teil kann für zusätzliche Features einen proprietären Teil nachladen. D.h. die Funktionalität ist mit den freien Anteilen weitgehend gewährleistet, aber nicht das maximal Erreichbare.

          Vermutlich gibt es zusätzlich auch die Möglichkeit, mit einem aus freier Software bestehenden Kernelteil, zwei alternative X Teile zu bediene, d.h. zum Beispiel einem ebenfalls als freier Software vorliegenden Basistreiber und einem proprietären.

          Um die Gunst der OEMs nicht zu verlieren, müsste Nvidia praktisch nur den Kernelteil unter GPL stellen, denn damit ist er für die Distributoren und OEMs integrierbar und auslieferbar, für die X Treiber gelten dann eh ganz andere Lizenzen.

          • Score: 3 Von Neuer am So, 23. September 2007 um 19:33 #
            Der Intel-Treiber ist bisher zu 100% frei, Zitat Wikipedia:

            ----
            intel_hal.so

            The driver source contains references to a currently-unavailable binary named "intel_hal.so". It is entirely optional, and the advantages are not clear; ostensibly they are increased performance and/or additional features. References in the open source code indicate that it contains or contained (at least) Macrovision support and some minor, optional 3D optimization routines. Calls to the Macrovision code inside the binary were later removed from the 2D driver.[25][26]
            ----

            Es steht zu erwarten, dass Intel diesen nicht-Freien Treiber niemals releasen wird, da er nicht nötig ist. Wie weit DELL im ersten Schritt geht, bleibt abzuwarten, aber wenn das Nvidea Angebot nur teilweise frei ist, und das von Intel oder ATI völlig, dann ist die Entscheidung für DELL ja einfach:

            Die einen sind bei Ubuntu schon dabei, die andere nicht.
            Die einen sind vom Canonical Support abgedeckt, die anderen nicht.

            Wir werden wohl abwarten müssen, ob DELL das so durchzieht. In der ursprünglichen Nachricht war laut Intel auch noch erlaubt in 12 Monaten eine Strategie für Treiber in 12 Monaten zu haben. Kann also noch dauern.

            Gruss,
            Kay

      Score: 3 Von joman am Sa, 22. September 2007 um 23:52 #
      lol! well expressed!
    Score: 3 Von Keno am Sa, 22. September 2007 um 17:07 #
    Hehe, sieht so aus, als würde da jemand gerne ganz vorne mitspielen wollen, wenn in den kommenden Jahren die teuren MS-Produkte nach und nach durch freie Alternativen ersetzt werden. Dell bringt sich halt in Position.
    Score: 3 Von keinDell am So, 23. September 2007 um 14:39 #
    naja, Dell PCs? Ich weiß nicht - ich habe letztens gesehen das die properitäre CDRom Anschlüsse haben.
    Das hat mir schon gereicht. - Danke und Auf nimmer Wiedersehen.
    • Score: 3 Von Neuer am So, 23. September 2007 um 23:56 #
      Das kann Google bestätigen, hier gibt es Adapter:
      http://www.power-on.com/connectors-adapters-oem.html

      Warum machen die das? Kosten?

      Allerdings scheint es der "Mehrheit" (im Dell Forum) egal zu sein:
      http://www.ideastorm.com/article/show/67602

      Gruss,
      Kay

      • Score: 3 Von fangorn am Mo, 24. September 2007 um 08:09 #
        Das ist schon ewig die Firmenphilosophie von Dell. Nicht direkt mit eigenen Steckverbindern, aber schon immer mit eigenen Firmware und BIOS Versionen. "Was das Gerät nicht an Einstellmöglichkeiten bietet muss ich auch nicht supporten". Ich hatte schon öfters enorme Probleme, Einsteckkarten in Dell Mainboards zum laufen zu bekommen. Es waren eben andere als von Dell für diesen Rechner getestet.
Score: 3 Von sxc am Sa, 22. September 2007 um 15:26 #
Funktioniert das unter Linux? Warum sind nicht alle CPUs EE?
  • Score: 3 Von Volker am Sa, 22. September 2007 um 15:49 #
    Die EE Serien von AMD sind ausgesuchte CPUs, die mit niedrigerer Kernspannung betrieben werden können als die normalen Versionen.
    Spezielle software ist dazu nicht notwendig und Funktionieren tut es mit jeder CPU. Allerdings werden die meisten CPUs dann bei der "offiziellen" Taktrate nichtmehr (stabil) laufen...
    Score: 3 Von Anonymous am Sa, 22. September 2007 um 20:13 #
    Siehe der Post über mir.

    Aber du kannst mal versuchen deinen Rechner underzuvolten.
    Gerade bei Notebooks mit Pentium M Prozessoren bringt das jede Menge.


    Nur zu dumm, daß diese Undervolting Möglichkeit noch nicht in den Kernel eingebaut ist.
    Unter Windows geht das einfacher, da muß man nur Notebook Hardware Control installieren und ein bischen
    die Spannung anpassen und schon verbraucht der Rechner weniger Energie.

Score: 3 Von def0 am Sa, 22. September 2007 um 16:27 #
Intel lizensiert die ARM-Architektur, die bei gleicher Performance weniger Strom braucht als x86-kompatible Prozessoren.

Linux läuft auf vielen ARM-Geräten. Der mittlerweile einzige Grund, warum keine Laptop- und Büro-Geräte mit ARM-CPUs hergestellt werden, dürfte sein, dass Vista nicht darauf läuft.

  • Score: 3 Von Neuer am Sa, 22. September 2007 um 16:51 #
    Der Grund, warum ARM auf dem Desktop nicht mehr existiert, ist ganz einfach: Intel hat schon eine eigene Architektur für den Desktop und Stromsparen ist auf dem Desktop - wenn überhaupt - bisher nur sehr sehr kurz ein Thema.

    Dazu kommt, für ARM kenne ich kaum Linux-Distributionen ausser Debian, siehe http://www.debian.org/ports/arm/ und man von daher relativ wenig Auswahl hat. Der Grad an Testung von KDE auf ARM dürfte dadurch eher gering sein.

    Es ist eine Henne und Ei Situation und ARM ist nicht die erste Architektur, die besser wäre, aber x86 nicht ablösen kann. Ich erinnere mich an PowerPC und 68k.

    Soll ich wirklich vermuten, dass wegen des geringeren Stroms, morgen Massen von Extrem-Grafikkarten Nutzern oder "alles von Intel" Office-PCs, oder "AMD lebt" Hobbyisten PCs gegen ARM eingetauscht werden?

    Ich bin mittlerweise fast komplett auf x64 und damit auf der einzigen Architektur, die realistisch x86 ablösen kann, eben weil es nur ne Evolution ist. Für Nintendo DS, für meinen Router, für alles, wo man relativ geschlossene Systeme hat, wird ARM siegen. Und der PC und Notebook-Markt will nicht darauf warten, dass Programme auch für eine neue CPU übersetzt werden. Vielleicht findet sich ja im Ubuntu-Universum mal jemand, der das Risiko eingeht. Bis dahin wird uns x86 oder x64 erhalten bleiben.

    Gruss,
    Kay

    • Score: 3 Von Christopher Bratusek am Sa, 22. September 2007 um 17:15 #
      kleine Anmerkung es ist: x86_64, nicht x64

      NetBSD läuft glaube ich auch noch auf ARM, oder? Und als Desktop KDE? Wegen dem Grad der Teste würde ich eher was kleineres nehmen (e17 z.B.) um es portier-technisch einfacher zu haben. Ich glaube nicht, dass Ubuntu ARM aufnimmt, die haben ja schon PPC aufgeben, es gibt zwar noch updates, aber keine installationsmedien, á la Jeder-wird-innerhalb-von-5-minuten, nach-dem-erscheinen-einen-'mactel'-kaufen. Ausserdem das Marketing, x86 ist der Desktop-Standard und wenn Intel die Rechte an beiden hat, haben die es ja eigentlich in der Hand, welches sie besser vermarkten.

      >> Soll ich wirklich vermuten, dass wegen des geringeren Stroms, morgen Massen von Extrem-Grafikkarten Nutzern oder
      >> "alles von Intel" Office-PCs, oder "AMD lebt" Hobbyisten PCs gegen ARM eingetauscht werden?

      AMD lebt (auch bei mir) ... zurück zum Thema: natürlich nicht.

      >> Und der PC und Notebook-Markt will nicht darauf warten, dass Programme auch für eine neue CPU übersetzt werden

      Es will aber auch kein programmierer für eine Architektur umschreiben, wenn niemand sie kauft;
      das heisst: solange nimenad den ersten Schritt macht, steht das Rad still.

      >> Es ist eine Henne und Ei Situation und ARM ist nicht die erste Architektur,
      >> die besser wäre, aber x86 nicht ablösen kann. Ich erinnere mich an PowerPC und 68k

      Problem: ein DAU kauft das wo draufsteht: "NEU!" oder "TOLL" oder "NOCH NIE DAGEWESEN!" oder "DAS MUST-HAVE!" und das was am billigsten ist, einen PPC hätte ich mir auch zugelegt, aber bin ich Krösus? Dann kommt noch diese imense Medienpresänz hinzu. Die kommen alle angeschissen, wenn Microschrott was "neues" bringt und erzählen, wie toll es ist, jeder depp kauft sich das und schwupps, 3 monate nach dem kauf wird das produkt mit zeitschriften aufgepäpelt:

      "Sicher wie nie: mit neuestem Virustod 3.0"

      Was ich damit sagen will: solange niemand auszieht, um x86_32 den gar auszumachen und arm zu etablieren, wird jeder DAU auf die "überparteilichen" Windowsmagazine hören und glauben, dass x86_32 das non-plus-ultra sei.

      • Score: 3 Von Neuer am Sa, 22. September 2007 um 18:42 #
        Zu x64 nur ein Zitat Wikipedia: Während der Entwicklung nannte AMD die Architektur noch x86-64, kurz vor der Markteinführung der Prozessoren änderte AMD allerdings die Bezeichnung in AMD64. Neuerdings wird das Kürzel x64 von Microsoft und einigen Fachpublikationen für dieses erweiterte Programmiermodell verwendet.

        Mit den Medien, muss man ganz einfach begreifen, dass es KEIN IT-Medium schaffen kann, ohne Leserschaft zu existieren. Und folglich drückt sich der Marktanteil der Windows-User in einer Überzahl von Windows-Magazinen aus. Man muss schon sagen, dass es überraschend viele Linux-Magazine im Deutschen Markt gibt. Dass diese Publikationen von der Gier nach neuen Inhalten getrieben sind, dass sie selten genug neue Windows-Releases haben, und dass sie geneigt sind, die Hand, die sie füttert, nicht zu beissen ist doch klar.

        Was erinnere ich mich an Ergüsse über Cairo, und wie jedes andere System obsolet würde, durch was dann viel später Windows 95 oder NT4.0 war. Klar doch, ist Vista dann jetzt endlich sicher. Oder zumindest wenn ich diese Ausgabe eines Magazins kaufe. Und nur so erfahre ich, was ich gegen Spam tun kann, oder mein Windows vor Viren schützen soll, etc.

        Die Magazin-Szene lebt ja von den Defiziten der Systeme. Da ist Vista ein Geschenk sondergleichen. Genug zu lernen für alle, damit sie wieder wie vorher leben können (hab ich inzwischen auch hinbekommen mit meinem Vista), aber nicht zuviel, dass es nicht mit ein paar Magazinkäufen erledigt wäre.

        Sogesehen, sollte die Linux-Magazine sich sehr für Linux auf nicht x64 engagieren. Aber guck mal, wieviele ihre x64 Systeme NICHT unter x64, sondern x86 laufen lassen, wegen irgendwelcher Kleinigkeiten. Linux-User sind eben auch träges Pack. ;-)

        Gruss,
        Kay

      Score: 3 Von Baldrian am Sa, 22. September 2007 um 19:50 #
      Also um hier mal ein paar Missverständnisse zu beseitigen.
      x64 ist keine andere Architektur wie ARM oder PPC.
      Genau genommen heißt es x86_64 . Da ist nicht alles neu denn ansich ist es auch nur eine Weiterentwicklung (64Bit etc.) der x86 Architektur und keine komplett neue bzw. andere. x86_64 Prozessoren sind ja auch x86 kompatibel.
      Ob AMD oder Intel spielt da auch keine Rolle. Für die einen ist es AMD64 für die anderen Intel64 am Ende nimmt sich das aber nichts.

      Arm mag ja besser sein als x86 aber so ist das doch oft. Am Markt sätzt sich nunmal nicht immer das beste durch. So wie auch Microsoft (und wo ich gerade an meinem Rad geschraubt hab; Shimano). x86 ist letztendlich ja auch spott billig.

      • Score: 3 Von Neuer am Sa, 22. September 2007 um 20:04 #
        Richtiger wäre "keine grundsätzlich andere" Architektur. Denn ich würde immer behaupten, dass Itanium von Intel eine andere Architektur war, auch wenn es x86 Code ausführen konnte. Gleiches gilt für den Transmeta Prozessor.

        Dann ob "AMD oder Intel" spielt keine Rolle, stimmt so nicht ganz. Es gibt erhebliche Unterschiede in den Befehlssätzen, was dazu führt, das als x64 nur der Minimalkonsens gilt. Und beim Thema Virtualisierung meine ich zu erinnern, dass einer der Beiden nicht den vollen Weg gegangen ist, was dazu führt, dass es unterschiedlicher Implementierungen bedarf. Für den User wird das nicht so völlig relevant sein, aber bemerkt werden sollte es.

        Gruss,
        Kay

        • Score: 3 Von fuffy am Sa, 22. September 2007 um 20:58 #
          Denn ich würde immer behaupten, dass Itanium von Intel eine andere Architektur war, auch wenn es x86 Code ausführen konnte.
          IA-64 ist eine andere Architektur. x86-Code kann nur via Emulation ausgeführt werden.

          Der Wechsel auf x86-64 ist aber im Prinzip nichts anderes als der auf den 80386er.

          Score: 3 Von Baldrian am So, 23. September 2007 um 15:25 #
          Neue Befehlssätze bzw. unterschiedlich kamen ja schon immer hinzu.
          MMX, SSE(2,3),3DNow... Da hatten AMD ja auch nicht immer das gleich im Angebot (Intel SSE. AMD 3DNow).
          Wenn du jetzt aber code mit -march=x86-64 durch den Compiler jagst, dann hast du das ganze als 64Bit und es läuft sowohl auf einer Intel als auf einer AMD CPU. Höhere Optimierung gab es ja auch schon immer für die verschiedenen Prozessoren.
      Score: 3 Von Anonymous am Sa, 22. September 2007 um 20:15 #
      > Der Grund, warum ARM auf dem Desktop nicht mehr existiert, ist ganz einfach: Intel hat schon eine eigene Architektur für den Desktop und
      > Stromsparen ist auf dem Desktop - wenn überhaupt - bisher nur sehr sehr kurz ein Thema.

      Das würde ich nicht so sehen.
      Das Problem ist, daß das Angebot nicht da ist, die Nachfrage besteht nämlich durchaus.


      Ich hätte z.B. auch gerne einen Stromsparenden Rechner, und zwar nicht vordergründig deswegen,
      weil der dann weniger Strom frißt, sondern weil man so einen Stromsparrechner passiv kühlen kann
      und bei so einem leisen Rechner kann man stressfrei arbeiten.

      • Score: 3 Von Neuer am So, 23. September 2007 um 19:37 #
        Hallo,

        das ging schon mit meinem letzten Rechner, dank passiv gekühlter Grafikkarte war der praktisch lautlos (modulo Laufwerke und Netzteil). Der neue ist noch leiser, weil jetzt dank geschicktem Gehäuse und Lüftertechnik alles praktisch unhörbar ist.

        Gruss,
        Kay

    Score: 3 Von Chris am Sa, 22. September 2007 um 16:57 #
    Schade, dass es so eine Seite nur für Intels x86 Architektur gibt. Vieles davon trifft leider auf meinen PPC Laptop nicht zu. Oder gibt's da eine ähnliche Seite?
    Score: 3 Von Ano Nym am Sa, 22. September 2007 um 17:03 #
    Wenn 90% der Kunden die Systeme nicht nutzen können, dann ist das schon ein gewichtiger Grund, immerhin stellen die ihre Systeme ja gerade für die Kunden her und für niemanden sonst.

    Aber dass die ARM-Architektur keine Verbreitung auf dem Desktop hat liegt auch daran, dass ARM-Chips bei gleicher Taktung weniger Leistung bringen als x86 und noch dazu nur in geringeren Taktungen erhältlich sind. Wenn man ARM-Chips in der GHz-Region takten würde käme man wohl auf einen Stromverbrauch ähnlich den VIA C-Prozessoren - und dann kann man ja auch gleich die nehmen.

    • Score: 3 Von pk am Mo, 24. September 2007 um 11:40 #
      > Aber dass die ARM-Architektur keine Verbreitung auf dem Desktop hat liegt auch daran, dass ARM-Chips bei
      > gleicher Taktung weniger Leistung bringen als x86 und noch dazu nur in geringeren Taktungen erhältlich
      > sind.
      Der Cortex A8 schafft 1Ghz und ist fuer viele Anwedung damit ausreichend.
      http://www.prnewswire.co.uk/cgi/news/release?id=190598

      "
      The Cortex-A8 processor utilizes a superscalar pipeline and with advanced
      branch prediction to deliver more than 2000 DMIPS when clocked at 1GHz.
      The processor features ARM NEON 64/128bit SIMD multimedia technology together
      with a performance optimized level 1 cache and tightly coupled
      size-configurable level 2 cache to deliver high-throughput advanced
      media and gaming processing for next generation devices.
      "

      > Wenn man ARM-Chips in der GHz-Region takten würde käme man wohl auf einen Stromverbrauch ähnlich den VIA
      > C-Prozessoren - und dann kann man ja auch gleich die nehmen.
      Falsch. Die ARM prozis sind deutlich stromsparender.

      Pk

    Score: 3 Von depp am So, 23. September 2007 um 12:32 #
    Das ist m.E. nicht ganz richtig. Soweit ich weiss ist bei der ARM-Architektur ein context-switch (also der Wechsel vom kernel- in den userspace oder umgekehrt) viel "teuerer" als bei einer x86 CPU. Die Konsequenz ist, dass man auf einem ARM Multitasking nicht überstrapazieren sollte, weil sonst viel Leistung den Bach runter geht. Für ein Desktopsystem, wo viele Anwendungen parallel laufen, ist der ARM architekturbedingt IMHO nicht wirklich geeignet.
    Score: 3 Von o13 am Mo, 24. September 2007 um 09:20 #
    > Intel lizensiert die ARM-Architektur, die bei gleicher Performance weniger Strom braucht als x86-kompatible Prozessoren.
    Aeehh... meinst du XScale? Das hat Intel schon vor langer zeit am Marvell abgegeben.

    Falls nicht: Quelle?

    Der Omega13.

Score: 3 Von Anonymous am Sa, 22. September 2007 um 20:24 #
bezogen auf den Gesamtstromverbrauch, das verbraucht mein Rechner.

Das habe ich mit einem Stromleistungsmeßgerät nachgemessen.

Unter Windows 2000 beträgt der Stromverbrauch: 130 W
Unter Ubuntu 7.04 beträgt der Stromverbrauch: 90 W


Und das beim gleichen Rechner, dessen CPU keine Stromsparfunktionen mitbringt.
Athlon 3200+ Barton, NForce 2 Board, 1 GB Ram, Geforce 4800 Ti.

Meine Vermutung ist die, daß es wohl am NForce2 Chipsatztreiber liegt,
hier scheint wohl der Linuxtreiber irgendwo Strom sparen zu können.

  • Score: 3 Von Stromsparen rockt am So, 23. September 2007 um 10:17 #
    Hmm, bei mir ist es leider anders rum: Mein Laptop verbraucht unter Windows ca 25 Watt, unter Linux dagegen 34 Watt. Der Unterschied macht sich sehr deutlich in der Akkulaufzeit bemerkbar.

    Die Ursache kann ich nur vermuten, auch Intels PowerTop konnte mir das letztlich nicht verraten. Verdächtigen würde ich aber einfach mal die ATI X1600 Karte... Vielleicht kann die unter Linux einfach von allein keine Stromsparmaßnahmen. Hatte letztens gelesen, dass ein Programmierer nach Offenlegung der Spezifikationen durch AMD mal eben einen kleinen Patch geschrieben hat, so dass sie in einem Stromsparmodus 8 Watt weniger verbraucht.

Score: 3 Von hansl am So, 23. September 2007 um 10:19 #
Engergiesparen ist sinnvoll, nur schrauben Intel und AMD lediglich an den Symptomen herum. Die gerade über uns hinwegschwappende Grüne Welle (CO2, Energieverbrauch senken, etc.) ist doch nichts anderes als geldgeiles Marketing-Geschwätz. Klar, die Umweltprobleme kann man nicht leugnen, aber ich möchte nur daran erinnern, dass vor einem Jahr niemand etwas von CO2 und seinen angeblichen Problemen wusste... ich finds seltsam.

Es ist ja toll, wenn ein Server nicht mehr so viel Energie wie früher verbraucht, allerdings verbraten die Teile dann immer noch sehr viel Energie. Schon mal eine ausgefallene Klimaanlage im Serverraum gehabt? Ich ja, man hätte an der Außenseite der Tür zum Rechenzentrum Spiegeleier braten können. Und das, obwohl die zweite Klimaanlage auf Anschlag lief. Hat aber nicht gereicht.

Oder noch schlimmer: aktuelle High-End - Desktop-PC's für den Gamer von nebenan. Warum brauchen Privatanwender, Gamer, unbedingt jetzt einen QuadCore samt NVidia SLI und zwei Graka's? Kenne da jemanden, der sich so ein 1kW Netzteil in seinen Rechner gezimmert hat, weil das RAID mit den 4x500GB muss ja auch noch versorgt werden... Wozu? Zum spielen?

Der Verbrauch von Energie steht meiner Ansicht in keinerlei Relation zum Nutzen. Die Hardware-Hersteller kümmern sich überhaupt nicht darum, alles nur Marketing. Solange Anwender eingetrichtert bekommen, dass es lebensnotwendig ist, seine MP3s um 2 Sekunden schneller konvertiert zu bekommen, und jetzt noch mehr Details im Game zu sehen - was dann aber immer noch nicht realistisch aussieht - wird sich nichts ändern.

Kurz: wenn mein Aschenbecher im Auto voll ist kaufe ich mir kein neues Auto sondern leere den Aschenbecher.

  • Score: 3 Von loli am So, 23. September 2007 um 10:42 #
    Sehr gut gesagt!

    1.
    Manche Autohersteller werben damit, dass ein *neues* Auto besser für die Umwelt wäre. Berücksichtigen muss man aber, dass allein die Herstellung mehr verbraucht als man je einparen könnte!

    2.
    Und auch unter den Teppich gekehrt wird, dass CO2 lange nicht das schlimmste ist!
    Vielmehr ist CH4, auch bekannt als Methangas um ein Vielfaches schlimmer.Man sollte liebe den Kuhdung auffangen^^

    • Score: 3 Von Thorsten am So, 23. September 2007 um 11:17 #
      Wenn man sich vor Augen führt, wie viele Tiere nur deshalb existieren, weil der Mensch sie zum Verzehr züchtet, wäre es ein Beitrag zum Weltklima, Vegatarier zu werden. ;-)

      Aber mal im Ernst: Es muss ja nicht gleich jeder Vegetarier werden. Nur halb so viel Fleisch zu essen, würde auch reichen. Dann könnte man auch für das Fleisch einen angemesseneren Preis zahlen und würde die Nachfrage nach billigem Fleisch (Ursache für Gammelfleisch) reduzieren.

      Aber das wird jetzt zu Off Topic

      • Score: 3 Von nixname am Mo, 24. September 2007 um 15:05 #
        > Wenn man sich vor Augen führt, wie viele Tiere nur deshalb existieren, weil der Mensch sie zum Verzehr züchtet, wäre es ein Beitrag zum Weltklima, Vegatarier zu werden.;-)
        >
        Nun - das würde wenig helfen: Der größte Methanproduzent ist der Reisanbau in Asien. Und dort ist Reis das Lebensmittel, wovon sich die armen 80% der Bevölkerung ernährt. Viel Spaß dabei, denen zu erklären, daß ihr Leben leider nicht mit Deiner Vorstellung von Politisch Korrekt vereinbar ist.
      Score: 3 Von hordipflomp am So, 23. September 2007 um 11:52 #
      > Und auch unter den Teppich gekehrt wird, dass CO2 lange nicht das schlimmste ist!
      Wer sagt das? Ich hätte gerne ein Auto, das wenig Sprit verbraucht - das schont meinen Geldbeutel und die Umwelt.

      Was viele zu vergessen scheinen (oder auch gar nicht wissen): Der CO2-Ausstoß geht 1:1 einher mit dem Spritverbrauch!

      Um von diesem Thema abzulenken, hat man hierzulande leider jahrzehntelang erfolgreich alle anderen Abgase als "böse" deklariert - der CO2-Ausstoß war bislang ziemlich egal: Der 3-Wege-Kat reduziert nämlich nur NOx, CO und Kohlenwasserstoffe, nicht aber CO2.

      Und keiner hat's gemerkt, dank erfolgreichem Marketing der Automobilindustrie - und die Gesetzgebung hat mit der Automobilindustrie mitgesungen.

      Ein Diesel verbraucht im Vergleich zum Benziner weniger Sprit und damit ist auch dessen CO2-Ausstoß geringer.

      Damit nicht auffällt was man den Verbrauchern für eine Milchmädchenrechnung kredenzt hat, bescheinigt man dem Diesel eben eine hohe Feinstaubbelastung, die man Dank Rußpartikelfilter technisch schon längst im Griff hat.

      Eigentlich sollte es für ein solch umweltschonendes Auto mit geringem CO2-Ausstoß und Partikelfilter eine schöne steuerliche Vergünstigung geben. Aber leider gibt es die nicht wirklich: Nach wie vor wird ein Diesel (egal ob mit oder ohne Filter) deutlich höher versteuert als ein Benziner.

      Komisch das alles, was?

      • Score: 3 Von Anonymous am So, 23. September 2007 um 16:32 #
        > Nach wie vor wird ein Diesel (egal ob mit oder ohne Filter) deutlich höher versteuert als ein Benziner.

        Und das ist auch richtig so, wir dieseln uns in Deutschland nämlich zu Tode.

        Vor 17 Jahren, als der überwiegende Teil der Privatpersonen noch mit Benzinern gefahren ist, haben unsere Städte nämlich
        nicht so penetrantisch gestunken wie heute.


        Aber heute reicht es, wenn man an eine stark befahrene Straße geht und schon hat man Kopfschmerzen.

        • Score: 3 Von hordipflomp am So, 23. September 2007 um 21:03 #
          > Und das ist auch richtig so, wir dieseln uns in Deutschland nämlich zu Tode.
          Nein, ist es nicht (mehr), s.o.

          Ein Diesel mit Rußfilter ist ziemlich sauber. Allerdings fahren von diesen Autos noch nicht viele auf deutschen Straßen.

          Und warum ist das so? Weil die Franzosen das Patent auf diese Technik haben, und die anderen Hersteller ziehen deshalb ungern nach. Peugeot bietet schon seit 2003 diesen Filter serienmäßig.

          BMW? Audi? VW? Ford? Opel? Daimler? Fehlanzeige!

          Die neue Technik müßte schon großflächig zum Einsatz kommen, damit sie etwas bewirken kann.

          Die Gesetzgebung könnte hier mit ECHTEN Steuererleichterungen regulierend eingreifen, tut sie aber derzeit nicht.

          • Score: 3 Von fangorn am Mo, 24. September 2007 um 08:39 #
            Der Dieselpartikelfilter ist aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Er ist nur das im Moment effektivste günstig herzustellende Verfahren.

            Der Kardinalweg wäre immer noch die Entstehung der Rußpartikel schon im Motor, also während der Verbrennung zu vermeiden. Die Franzosen hatten gar keine ander Wahl. Ohne einen DPF hätten sie nie die Euro4 Norm erfüllen können. OK, das hat von den deutschen Herstellern auch nur VW geschafft, die anderen haben sich dann eben mit Euro3 begnügt.

            Der politisch sinnvolle Weg wäre, nicht eine bestimmte Technologie vorzuschreiben, sondern mit Grenzwerten zu arbeiten. Setzt Grenzwerte, die im Moment nur mit dieser Technologie zu erreichen sind. Meinetwegen verschärft sie alle zwei Jahre. Aber verbietet nicht per Gesetz den Herstellern nach anderen Möglichkeiten zu suchen!

            Es darf nicht so laufen wie beim geregelten Katalysator! Damals wurde der geregelte Katalysator gesetzlich verankert und seither hat sich auf dem Ottomotoren Markt nicht mehr viel getan. Das bedeutet aber auch, dass auch moderne Ottomotoren in 90% der Betriebsfälle immer noch mehr Sprit verbrennen als notwendig wäre, nur um den Katalysator die Schadstoffe reduzieren zu lassen, die eigentlich gar nicht entstehen müssten!!!!!! _gehts_noch_??? (Stichwort Magermix Motor, ...)

            • Score: 3 Von hordipflomp am Mo, 24. September 2007 um 13:16 #
              Nur um mal zu vermitteln, wie gut der Rußpartikelfilter funktioniert:
              http://www.kfztech.de/kfztechnik/motor/diesel/fap.htm

              Zitate:
              Der Peugeot 607 HDi war im Jahr 2000 der erste Pkw weltweit, der serienmäßig mit einem Rußpartikelfilter ausgestattet wurde
              ...
              ...
              Das Rußpartikelfiltersystem FAP reduziert den Partikelausstoß bis an die Nachweisbarkeitsgrenze
              ...
              ...
              Alle Peugeot-Dieselmotoren mit FAP-System unterschreiten dank des Partikelfilters die Grenzwerte der Euro 4-Norm für Rußpartikel um ein Vielfaches.
              ...
              ...
              Ein moderner Common Rail Diesel produziert ohne Filter bei 80000 km rund 3 kg Ruß, mit Filter sind es weniger als 100 g!


              => Die Euro4-Norm ist für Peugeots viel zu "lasch". Derzeit gibt es überhaupt keine strengere Norm, die den techn. Vorteil des FAP gerecht, und damit alle anderen Automobilhersteller "alt" aussehen lassen würde - schade eigentlich.

              Die Lobby deutscher Automobilhersteller ist anscheinend zu groß, als daß an der deutschen Gesetzgebung so schnell etwas geändert werden würde.

    Score: 3 Von Neuer am So, 23. September 2007 um 10:51 #
    Die Energiebilanz eines PCs ist schrecklich. In der Produktion wird soviel Energie verbraucht, wie nicht mal mehr annähernd im späteren Leben des PCs. Bei Autos sieht es übrigends nicht wirklich grundsätzlich anders aus.

    Für mich persönlich geht es bei tickless Kernel etc. denn auch mehr um Kostenersparnis, denn anders als Intel oder die Kinderarbeiter in den Bergwerken in der Zulieferung muss ich Deutsche Energie-Monopolpreise bezahlen und da sind dann ein paar Watt übers Jahr schnell viele Euro.

    Auf der anderen Seite habe ich mir einen Gaming-PC zugelegt, weil ich einfach Spass habe, wenn ich Dinge wie Lost Planet zocken kann. Da erfreue ich mich einfach an den Details und kann nicht genug davon bekommen. Und ich erwarte von meinem OSes, dass sie unbenutzte Elemente abschalten könnten, so dass meine tolle Grafikkarte (GTS 8800 640MB) mich nicht arm macht.

    Gruss,
    Kay

    Score: 3 Von hordipflomp am So, 23. September 2007 um 10:52 #
    > Kurz: wenn mein Aschenbecher im Auto voll ist kaufe ich mir kein neues Auto sondern leere den Aschenbecher.
    Und wenn du weniger rauchen würdest, wäre der CO2-Ausstoß schon gleich geringer! ;-) *duck und weg*
    • Score: 3 Von hans am So, 23. September 2007 um 11:09 #
      1:0 für dich ;-)
      Score: 3 Von Anonymous am So, 23. September 2007 um 16:35 #
      Das sehe ich auch so.

      Den Tabak sollte man lieber vergraben und warten bis daraus Erdöl geworden ist, anstatt ihn
      gleich wieder durch Verbrennung in CO2+Rest umzuwandeln.

      • Score: 3 Von aceta am So, 23. September 2007 um 20:15 #
        Die Menge an CO² die beim Verbrennen des Tabaks freigesetzt wird, wurde aber vorher aus der Luft durch die Tabakpflanze aufgenommen. Solange also genausoviel Tabak angebaut wird, wie geraucht wurde beläuft sich die CO²-Bilanz auf null.

        Und bis aus dem Tabak Erdöl geworden wäre, gäbe es wahrscheinlich die Technik zur Verbrennung gar nicht mehr (beziehungsweise viel bessere Techniken, die die Umwelt nicht mehr (so) belasten).

        • Score: 3 Von Neuer am So, 23. September 2007 um 23:59 #
          Ernte? Transport? Herstellung der Verpackung? Hülse? Streichholz/Feuerzeug?

          Die Bilanz ist sicher nicht 0, auch nicht bei pflanzlichen Produkten.

          Gruss,
          Kay

          • Score: 3 Von Erik am Di, 25. September 2007 um 09:01 #
            Es wird ja auch (Gott sei dank) nicht die ganze Pflanze geraucht. Würden die Reste in die Biogasverwertung gehen, sähe die Bilanz sicher positiver aus.


            lg
            Erik

    Score: 3 Von ich am So, 23. September 2007 um 20:08 #
    > aber ich möchte nur daran erinnern, dass vor einem Jahr niemand etwas von CO2 und seinen angeblichen Problemen wusste.

    Komisch, ich wusste das schon vor 20 Jahren und viele andere Leute wussten das auch. Der Treibhauseffekt und die Gefahr, dass der Golfstrom umkippen könnte, sind nun wirklich keine neuen Erkenntnisse. Gut, der BLÖD-Leser wusste das vielleicht nicht, denn er BILDed sich ja immer seine eigene Meinung ohne fachlichen Hintergrund.

    Die Manager kommen nur langsam auf den Trichter, dass man durch Energieeinsparung Geld sparen kann. Dieser Erkenntnisgewinn dauert bei Leuten mit Defiziten in der Allgemeinbildung eben etwas länger.

    • Score: 3 Von zyniker am Mo, 24. September 2007 um 10:13 #
      Du bist wohl auch ein Opfer der Panikmache? Schauen wir doch mal was die Medien so alles hergeben:
      Acrylamid
      Vogelgrippe H5N1
      BSE
      Ozon bzw. FCKW (war mal sehr modern und wahnsinnig gefährlich!)
      CO2
      etc.

      Mir fällt grad net mehr ein.

      Was mich bei der CO2- und Klima - Debatte stutzig gemacht hat, war der Umstand, dass Meterologen schon unglaubliche Schwierigkeiten haben, dass Wetter für kleine Regionen in ein paar Wochen zu bestimmen. Je länger die Zeiträume werden, desto näher gerät das zu reinem raten, wetten & würfeln. Und dann kommen ein paar Klimaforscher und nehmen für sich in Anspruch Aussagen über die nächsten 20, 50, 100 Jahre zu treffen? Die hatten keine Möglichkeit Simulationen auf Basis "vollständiger" Daten zu machen, weil das killt jeden Großrechner und würde noch ein paar Jahrzehnte dauern. Da liegt der Hase im Pfeffer...

      Kann ja sein, dass die Recht haben, ich glaube das nicht. Natürlich ist es unglaublich toll wenn etwas gegen CO2 getan wird. Ich wage allerdings zu bezweifeln, dass sich dieser Planet von uns unterkriegen lässt. Wenn einer verliert, dann sind wir das. Und ist es schade um die Menschheit? Von daher sehe ich das ganz entspannt. Die Erde kann ohne Menschen existieren, wir aber nicht ohne Erde.

      • Score: 3 Von unreal am Mo, 24. September 2007 um 11:54 #
        Abgesehen davon sind Klimaveränderungen auf dem Globus die Regel und nicht die große Ausnahme, welche erst durch den Einfluß des Menschen entstanden ist.

        Die einzigen Langzeitmessungen sind in der Erde bzw. Gestein zu finden (Ablagerungen). Alle anderen Meßverfahren liefern bestenfalls seit 20-30 Jahren "genaue" Daten. Manche Messdaten werden nach wie vor durch Daumen*Pi Schätzungen korrigiert, da die Messung durch einen örtlichen Einfluß verfälscht wird und man die genaue Verfälschung nicht messen bzw. errechnen kann (z.B. Wärmeabstrahlung von Ballungszentren, etc.).

        Das was hier Supercomputer errechnen, basiert auf Modellen, welche man Aufgrund der Resultate bestenfalls als Anfang einer Wissenschaft bezeichnen kann. Über das Modell des Aktienmarktes weis man wesentlich mehr Bescheid und trotzdem schafft es kein Computer eine detailierte Analyse für die nächsten 2 Wochen abzugeben.

        Das was hier aktuell geschieht ist reinste Hysterie. Davon sollte man sich dringend distanzieren.

        Klimaschutz ja. Aber aufgrund meiner eignen Gedanken.

        PS: Geschrieben auf einem Mac Mini (G4), welcher mindestens 75% weniger benötigt, als die meisten Computerkisten. ;)

        Score: 3 Von o13 am Mo, 24. September 2007 um 14:44 #
        FCKW => War und IST gefaehrlich. Wurde nur durch ZUFALL entdeckt,
        dass es ueberhaupt eine Auswirkung hat und dann Verboten.

        Und das war wesentlich leichter, als das CO2 Problem zu loesen.

        Du musst da differenzieren. Sicher gabs vor allem bei Krankheiten
        wie BSE und H5N1 Panikmache.

        Der Omega13.

      Score: 3 Von Erik am Di, 25. September 2007 um 23:01 #
      > die Gefahr, dass der Golfstrom umkippen könnte
      Wird nach allen Erkenntnissen der Wissenschaft und nach den Ergebnissen aller aktuellen Klimamodelle nicht passieren.

      > denn er BILDed sich ja immer seine eigene
      > Meinung ohne fachlichen Hintergrund
      Ach weißt Du, mir sind Unwissende manchmal lieber als Hysteriker. Das eine globale Erwärmung kommen wird ist das eine, der blinde Aktionismus, der mir teilweise nur noch Kopfschütteln übrig lässt, bar jeden Wissens, ob man damit überhaupt den Verlauf modifizieren kann, das andere.

      > dass man durch Energieeinsparung Geld sparen kann
      Es ist leicht, zu behaupten, dass alle anderen blind sind, ich behaupte das Gegenteil: Manager wissen sehr oft sehr gut, womit man Energie sparen könnte, aber sie wissen darüber hinaus, was sie aufwenden müssen, um erst einmal dort hin zu gelangen. Und ob sich das dann noch für den einen oder anderen rechnet, können Du oder ich von außen mit Sicherheit am wenigsten beurteilen.

      > Dieser Erkenntnisgewinn dauert bei Leuten mit
      > Defiziten in der Allgemeinbildung eben etwas länger.
      Kein Kommentar.


      lg
      Erik

    Score: 3 Von ema-fox am So, 23. September 2007 um 21:22 #
    Ich finde man solte nicht aus den Augen verlieren das ein normaler PC etwa 120 Watt verbraucht, das sind zwei, 60 watt Gluelampen.
    • Score: 3 Von grefabu am So, 23. September 2007 um 22:42 #
      Mein normaler PC braucht 60 Wat, ist mir immer noch ein bisschen viel,...
      Score: 3 Von thomas am So, 23. September 2007 um 23:01 #
      Alles klar, dann rechne mal weiter......
      Warez-Sauger und Gamez-Wichtel lassen die Rechner mitunter 24 Std am Tag laufen. (120x24)x7 und du hast den Wochenverbrauch - und ein Jahr hat 52! Wochen.
      Nebenbei gibt es von diesen Wahnsinnigen genug, welshalb die Energiebilanz ja so verheerend ist.
      • Score: 3 Von TBO am Mo, 24. September 2007 um 08:38 #
        Nicht zu vergessen Unternehmen, wo die Rechner z.T. einfach durchlaufen. Das ist bestimmt noch mehr als die "Gamez-Wichtel" verpulvern.
        Score: 3 Von ema-fox am Mo, 24. September 2007 um 08:52 #
        Okay.
        Eigentlich wolte ich andeuten das der Computer, bei einem Ottonormalverbraucher, einen eher geringen anteil am stromverbrauch hat. Ich habe jetzt nochmal darueber nachgedacht und bin zu dem schluss gekommen das der Anteil doch bei einem Drittel liegen kann. Da ich fuer die restlichen zwei Drittel nicht A++ Geraete angenohmen habe, ist das einsparpotential beim Computer doch erheblich.
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