Von Manfred Tremmel am Di, 25. September 2007 um 12:26 #
Das geht doch schon seit Jahren. Hab mittlerweile 500 Euro an die KDEler überwiesen. Spendenquittungen gibts auch, man sollt sie nur nicht zu knapp vor der Steuerklärung anfordern, es dauert...
Von Lord Homer am Mo, 24. September 2007 um 16:22 #
Dafür das KDE, wie so viele andere Projekte auch, nonkommerziell ist, bewegen die viele Helferlein eine ganze Menge. KDE hat mir den Einstieg in Linux sehr einfach gemacht und daher blieb und bleibe ich dem DM auch treu. Ich weiß, dass die Mädels und Jungs, die dahinter stehen, von guten Worten allein nicht leben können und daher spende ich auch, wenn ich kann. Ich staune aber auch, was soviel Motivation und Kreativität bewirken und hervorbringen kann.
Linux und die vielen freien Projekte sind irgendwie cool.
da KDE4 auf dem Linuxtag eine Hauptattraktion ist, finde ich sollte KDE e.V. durchaus darauf bestehen, vom Linuxtag, der ja erhebliche Einnahmen hat, das Geld zu erhalten, um dort aufzutreten. Ich hoffe doch mal, dass die 2600 Euro nicht auch noch Standgebühren bedeuten, sondern nur Aufwandsentschädigungen und Marketingmaterialien.
Ansonsten sollte KDE e.V. sich lieber darauf konzentrieren, die Entwicklung zu unterstützen, mit mehr Events wie Akademy, z.B. auch in den USA.
Von Kevin Krammer am Mo, 24. September 2007 um 23:02 #
Können ja auch nur Mitarbeiter aus den USA und Kanada teilnehmen, wenn sich die Mitarbeiter aus anderen Ländern sorgen um ihre Daten machen.
Außerdem, so wie es derzeit aussieht, wird es eher darauf hinaus laufen, dass es sowohl eine "Europäisches" als auch eine "Amerikanisches" Konferenz geben wird. Wobei man bei gegeben Möglichkeiten natürlich auch jeweils andere Veranstaltungsorte in Betracht ziehen kann, z.B. im asiatischen Raum
Von Sebastian Kügler am Mi, 26. September 2007 um 20:11 #
Die 2600 EUR mit denen der Linuxtag verbucht ist sind grösstenteils Übernachtungskosten und Zugfahrkarten für KDEler, die den Stand am Linuxtag organisiert haben. Dazu kommen Marketingmaterialien. Die Organisation des Linuxtages war bei alledem sehr hilfreich, selbstverständlich brauchten wir keine Standgebühren zu bezahlen.
Wie kommst du darauf, dass der LinuxTag so überhaupt Einnahmen hat, bei den ganzen Freikarten die dort verteilt wurden. Wenn du wüsstest wie viel Geld dort verbraten wurde...
Nun ja, es ist als gemeinnützig anerkannt. Als sozial würde ich das hingegen nicht bezeichnen. Aber da will ich mich nicht drüber streiten. Ist halt nur frustrierend mitzuerleben, wie andere Projekte, bei denen es um elementare Dinge geht, schließen müssen.
Von vicbrother am Di, 25. September 2007 um 10:37 #
Naja, du kannst jedem Projekt ja Geld spenden und damit den Verfall aufhalten.
Aber welche elementaren Dinge meinst du genau? Server, Webauftritt, Speicherplatz und Upload gibt es gratis auf Sourceforge und BerliOS, den Quellcode hochgeladen und schon muss kein Projekt schliessen - solange es Open Source ist.
Dinge wie Analphabetismus, häusliche Gewalt, Hunger, Kindesmissbrauch. Die Leute, die sich ehrenamtlich dort engagieren, verschwenden viel zu viel Zeit damit, sich um die Finanzierung zu kümmern. Oft ist nicht mal klar, ob die Miete für die Räumlichkeiten in zwei Monaten noch aufgebracht werden kann, weil die Politiker mal wieder achselzuckend die Mittel gekürzt haben. Mit Spenden ist das auch so eine Sache. Die hiesigen Firmen spenden lieber eine Parkbank, auf der dann werbewirksam ihr Logo glänzt. Die wirklich hässlichen Probleme werden gern verdrängt, denn sie eignen sich nicht so gut für ein schönes Foto in der Lokalpresse.
Naja, du kannst jedem Projekt ja Geld spenden und damit den Verfall aufhalten.:)
Ach ja, und dann bekommt man ja noch solch tolle Ratschläge. *kopfschüttel*
> Ist halt nur frustrierend mitzuerleben, wie andere Projekte, bei denen es um elementare > Dinge geht, schließen müssen.
Mit Verlaub, das ist absolut kein Grund ausgerechnet bei KDE die Neiddebatte zu eröffnen. 87.000 Euro ist echt ein Witz im Vergleich zu den Geldbergen, die ansonsten für irgendwelchen Quatsch ausgegeben werden. Und 87.000 Euro ist auch ein Witz im Vergleich zu manchem sozialen Projekt.
Und was glaubst Du, was soziale Projekte in Deutschland für Software-Lizenzen im Jahr ausgeben? Könnte man alles einsparen, wenn die auf Projekte wie KDE setzen würden.
87.000 Euro ist echt ein Witz... Entschuldige, aber *das* ist ein Witz. Ich habe mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Ich will hier keinesfalls KDE ans Bein pinkeln, sondern nur darauf hinweisen, dass es nicht allen gemeinnützigen Projekten so gut geht. Mit 87.000 Euro wäre die Arbeit vieler kleiner, enorm wichtiger Projekte über Jahre hinaus gesichert.
Und was glaubst Du, was soziale Projekte in Deutschland für Software-Lizenzen im Jahr ausgeben? Könnte man alles einsparen, wenn die auf Projekte wie KDE setzen würden. Und was glaubst du, wie kreativ viele solcher Projekte sein müssen, um Geld einzusparen. Bei uns läuft schon lange Linux. Für solche Dinge wie Software-Lizenzen ist nämlich sowieso kein Geld da. Von daher profitieren wir auch ganz konkret von freier Software - ein Grund mehr, KDE hier nicht zu kritisieren.
Der "Witz" war nur im Vergleich so gemeint. Und wenn es nach mir ginge, würden Gelder ohnehin anders ausgegeben werden, und zwar bedeutend mehr in Projekte, wie Du sie weiter oben beschreibst.
Nur, wir sind uns einig, dass das alles wenig mit KDE zu tun hat, oder? KDE läuft zu 99% ehrenamtlich und für die Zahl der Benutzer sind die Spenden eher gering. Dank Projekten wie KDE haben auch weniger liquide Organisationen Zugang zu erstklassiger Software. Von daher sehe ich durchaus auch einen sozialen Aspekt bei KDE und ähnlichen Projekten.
Wie gesagt, das sollte keine Kritik an KDE sein. Sorry, falls das so geklungen hat. Natürlich weiß ich die Arbeit von KDE und ähnlichen Projekten zu schätzen. Ich bin ja auch dankbarer Nutzer dieser Software.
Dank Projekten wie KDE haben auch weniger liquide Organisationen Zugang zu erstklassiger Software. Von daher sehe ich durchaus auch einen sozialen Aspekt bei KDE und ähnlichen Projekten.
Ja, ich glaube so können wir das stehen lassen, Keno!
(ich mag KDE)
Linux und die vielen freien Projekte sind irgendwie cool.
da KDE4 auf dem Linuxtag eine Hauptattraktion ist, finde ich sollte KDE e.V. durchaus darauf bestehen, vom Linuxtag, der ja erhebliche Einnahmen hat, das Geld zu erhalten, um dort aufzutreten. Ich hoffe doch mal, dass die 2600 Euro nicht auch noch Standgebühren bedeuten, sondern nur Aufwandsentschädigungen und Marketingmaterialien.
Ansonsten sollte KDE e.V. sich lieber darauf konzentrieren, die Entwicklung zu unterstützen, mit mehr Events wie Akademy, z.B. auch in den USA.
Gruss,
Kay
Außerdem, so wie es derzeit aussieht, wird es eher darauf hinaus laufen, dass es sowohl eine "Europäisches" als auch eine "Amerikanisches" Konferenz geben wird.
Wobei man bei gegeben Möglichkeiten natürlich auch jeweils andere Veranstaltungsorte in Betracht ziehen kann, z.B. im asiatischen Raum
Und da sag noch einer, mit "freier" Software lasse sich kein Geld verdienen!
Oder glaubst Du das sich der Deutsche Fiskus so einfach Steuergelder entgehen läßt ?
Nun ja, es ist als gemeinnützig anerkannt. Als sozial würde ich das hingegen nicht bezeichnen. Aber da will ich mich nicht drüber streiten. Ist halt nur frustrierend mitzuerleben, wie andere Projekte, bei denen es um elementare Dinge geht, schließen müssen.
Aber welche elementaren Dinge meinst du genau? Server, Webauftritt, Speicherplatz und Upload gibt es gratis auf Sourceforge und BerliOS, den Quellcode hochgeladen und schon muss kein Projekt schliessen - solange es Open Source ist.
Dinge wie Analphabetismus, häusliche Gewalt, Hunger, Kindesmissbrauch. Die Leute, die sich ehrenamtlich dort engagieren, verschwenden viel zu viel Zeit damit, sich um die Finanzierung zu kümmern. Oft ist nicht mal klar, ob die Miete für die Räumlichkeiten in zwei Monaten noch aufgebracht werden kann, weil die Politiker mal wieder achselzuckend die Mittel gekürzt haben. Mit Spenden ist das auch so eine Sache. Die hiesigen Firmen spenden lieber eine Parkbank, auf der dann werbewirksam ihr Logo glänzt. Die wirklich hässlichen Probleme werden gern verdrängt, denn sie eignen sich nicht so gut für ein schönes Foto in der Lokalpresse.
Naja, du kannst jedem Projekt ja Geld spenden und damit den Verfall aufhalten.:)
Ach ja, und dann bekommt man ja noch solch tolle Ratschläge. *kopfschüttel*
> Dinge geht, schließen müssen.
Mit Verlaub, das ist absolut kein Grund ausgerechnet bei KDE die Neiddebatte zu eröffnen. 87.000 Euro ist echt ein Witz im Vergleich zu den Geldbergen, die ansonsten für irgendwelchen Quatsch ausgegeben werden. Und 87.000 Euro ist auch ein Witz im Vergleich zu manchem sozialen Projekt.
Und was glaubst Du, was soziale Projekte in Deutschland für Software-Lizenzen im Jahr ausgeben? Könnte man alles einsparen, wenn die auf Projekte wie KDE setzen würden.
Entschuldige, aber *das* ist ein Witz. Ich habe mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Ich will hier keinesfalls KDE ans Bein pinkeln, sondern nur darauf hinweisen, dass es nicht allen gemeinnützigen Projekten so gut geht. Mit 87.000 Euro wäre die Arbeit vieler kleiner, enorm wichtiger Projekte über Jahre hinaus gesichert.
Und was glaubst Du, was soziale Projekte in Deutschland für Software-Lizenzen im Jahr ausgeben? Könnte man alles einsparen, wenn die auf Projekte wie KDE setzen würden.
Und was glaubst du, wie kreativ viele solcher Projekte sein müssen, um Geld einzusparen. Bei uns läuft schon lange Linux. Für solche Dinge wie Software-Lizenzen ist nämlich sowieso kein Geld da. Von daher profitieren wir auch ganz konkret von freier Software - ein Grund mehr, KDE hier nicht zu kritisieren.
Nur, wir sind uns einig, dass das alles wenig mit KDE zu tun hat, oder? KDE läuft zu 99% ehrenamtlich und für die Zahl der Benutzer sind die Spenden eher gering. Dank Projekten wie KDE haben auch weniger liquide Organisationen Zugang zu erstklassiger Software. Von daher sehe ich durchaus auch einen sozialen Aspekt bei KDE und ähnlichen Projekten.
Dank Projekten wie KDE haben auch weniger liquide Organisationen Zugang zu erstklassiger Software. Von daher sehe ich durchaus auch einen sozialen Aspekt bei KDE und ähnlichen Projekten.
Ja, ich glaube so können wir das stehen lassen, Keno!