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Thema: 25 Jahre SGI

9 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von glasen am Fr, 5. Oktober 2007 um 13:21 #
Meine Indigo2 verstaubt leider auf dem Dachboden, da ich momentan keinen Platz habe diese fest irgendwo aufzubauen.

P.S. :

Gibt es eigentlich irgendwo eine Anleitung im Netz, die einem Klipp und Klar erklärt wie man die GNU-Tools mit dem GCC unter Irix erstellt. Ich bin schon mehrmals fast daran verzweifelt.

  • Score: 3 Von mad am Fr, 5. Oktober 2007 um 16:18 #
    keine ahnung, ich verzweifele eher daran, dass ich kein password fuer die kiste hab. ichhab sie gebraucht gekauft ohne cds und ich will gerne irix behalten und hier nicht auf linux umsteigen. dazu haengt zuviel nostalgie dran. mit irix bin ich in unix gestolpert. :)

    die mad

    • Score: 3 Von naseweis am Fr, 5. Oktober 2007 um 20:19 #
      Ist jetzt vielleicht nicht der legalste Tipp aber es geht ja nur um Denkmalschutz: Such mal im Esel nach IRIX. Es scheint durchaus noch ein paar Fans zu geben.
      Score: 3 Von Anonymous Coward am Fr, 5. Oktober 2007 um 23:30 #
      Kann man da nicht init im bootloader angeben oder das mit Knoppix mounten und dann ganz machen?
      Oder ist das Passwort fuer's System?

      Hmm... sowas muss ich mir auch mal holen. Haben die eigentlich ein ordentliches BIOS wie Open Firmware?

      Andreas

      • Score: 3 Von glasen am Sa, 6. Oktober 2007 um 01:11 #
        Ähm, informier dich mal über die SGI-Maschinen. Da ist mit Knoppix nicht viel zu machen.
        Die Maschinen besitzen ein "Open Firmware"-ähnliches System (soviel ich weiß). Man kann z.B. auch einen NFS-Server als Bootgerät einstellen und auch die Tastatureinstellung (deutsch, englisch, usw.) lässt sich beeinflussen.

        Die Idee mit Init ist eigentlich gar nicht verkehrt. Müsste eigentlich auch bei Irix funktionieren. Ein Versuch kann nicht schaden. Leider hab ich es selbst noch nicht ausprobiert. Eine weitere Möglichkeit wäre die Festplatte aus der SGI-Maschine auszubauen, in einen Linuxrechner einzubauen, die Root-Partition mounten und ein bekanntes Passwort in die Datei "/etc/password" bzw. "/etc/shadow" einzutragen. Falls Irix die gleiche Hashfunktion wie Linux verwendet, sollte dieses Passwort dann eigentlich funktionieren.

        Was die Installationsmedien betrifft :

        Ich hab mir die CDs über meine alte FH besorgt. SGI verschickt alle paar Monate CDs mit dem neuesten System. Der Admin hat mir nach freundlicher Nachfrage einfach eine der älteren Versionen von Irix geschenkt (6.5.14). Diese taugen im Zusammenspiel mit den "Foundation"-CDs (Foundation 1+2, "Development Foundation", "ONC3/NFS v3 for Irix" und "Irix 6.5 Development Libraries") für eine Neuinstallation. Diese sind die einzigen CDs, die man sich kopieren muss und zwingend notwendig für eine Installation sind. Ohne diese geht gar nichts!

        Wer kein CD-Laufwerk besitzt (was bei den älteren Maschinen durchaus der Fall sein kann) muss einen Umweg über einen NFS-Server machen. Leider sind die CDs nicht mit ISO9660 bespielt, sondern mit dem XFS-Vorgänger EFS.
        Ich hab Images der CDs angelegt, diese dann mit dem EFS-Dateisystem gemountet und danach alle Dateien in den NFS-Ordner kopiert. Direkt die CD auslesen hat bei mir nicht funktioniert, deshalb der Umweg über die Images.
        Der Vorteil über den NFS-Server ist, das man die Installation einfach durchlaufen lassen kann. Bei der CD-Installation bekommt man spätestens nach dem zehnten CD-Wechsel eine Krise.

        • Score: 3 Von mad am Sa, 6. Oktober 2007 um 13:01 #
          Ja, das mit dem init klappt schon, dummerweise nur, wenn man dazu ein minisystem booten kann ... von der installations-CD oder von band *g*

          die mad

          Score: 3 Von Anonymous Coward am Mo, 8. Oktober 2007 um 01:12 #
          Jagut, ich hatte jetzt nicht daran gedacht, dass Knoppix nur x86 ist :D, Knoppix heisst fuer mich nur Live-CD. :)

          Andreas

          Score: 3 Von Ano Noym am Mo, 8. Oktober 2007 um 01:30 #
          > Direkt die CD auslesen hat bei mir nicht funktioniert, deshalb der Umweg über die Images.

          Auf SGI-CDs findet sich nicht nur ein anderes Dateisystem, sondern auch ein Partitionssystem. Die Unterstützung für SGI-Partitionen muss also im Kernel aktiviert sein (neben EFS-Support, ich vermute, dass es keinen solchen geben wird), um solche CDs lesen zu können.

          Ich habe an meine SGI (Indigo, R3000-Prozessor) zur Installation ein externes CD-LW gehangen und von dort die Installation von Irix 6.1 gestartet.

      Score: 3 Von Ano Noym am Mo, 8. Oktober 2007 um 01:20 #
      Es gab (gibt?) SGI Irix 6.5 auf den Seiten von SGI zum kostenlosen Downlaod (SGI Hobbyists Program oder so) - schau da ggf. mal.
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