Scheint ja aber auch wieder etwas Rückstand zu geben. Ansich hätte es doch schon Anfang Oktober die 3. Beta geben sollen. Hätten sie vielleicht nicht dreimal hin und her rudern sollen, sondern es einfach bei dem späteren Termin (der ja zwischenzeitlich schon genannt war) belassen sollen. Hätte doch auch keinen gestört. So schaft es nur Verwirrung (aber dafür gibts ein paar mehr Newsmeldungen = Werbung )
> Ist dass jetzt endgültig oder wird es noch 20x verschoben?
4.0 wird (nach derzeitigem Stand) nicht verschoben, aber es ist von vornherein ein reines "Developer-Stable-Release"*. D.h. es fehlen jede Menge Features und Anwendungen, die mangels Ressourcen noch nicht für KDE 4 angepaßt oder neu geschrieben worden sind. Wenn du mit KDE 3.5 halbwegs zufrieden bist und kein Testkarnickel sein willst, solltest du noch mindestens 12 bis 15 Monate warten, bis du es evaluierst.
[*] Sowas als Punkt-Null-Release zu deklarieren, ist schon recht unverfroren. :|
Von Sebastian Kügler am Mi, 17. Oktober 2007 um 01:12 #
KDE 4.0 kommt am 11. Dezember raus, KDE 4.0 beta 3 ist spaetestens Donnerstag fertig.
Ich benutze es im Moment einen Snapshot von heute abend, und es fuehlt sich recht stabil an und ist auch angenehm schnell (obwohl dies hier ein debug build ist). Die meisten Programme starten in < 1 Sekunde. Ein paar Sachen tun's im Moment leider noch nicht, das Artwork hat noch ein paar Luecken noch Luecken, aber die wichtigsten Dinge sind da und machen einen soliden Eindruck.
Eventuell unterschaetzt du wie die Entwicklung im Moment aussieht, und wie viel daran gearbeitet wird. Mehr als 1000 commits woechentlich an den relevanten Teilen (/trunk/KDE und /trunk/playground, wo viel Plasma Entwicklung stattfindet) sollte man nicht unterschaetzen.
> Eventuell unterschaetzt du wie die Entwicklung im Moment aussieht
Ich klopfe mal auf den imaginären Holzrahmen meines Monitors.
> wo viel Plasma Entwicklung stattfindet
Mein Desktop ist ständig mit Anwendungen besetzt - für diese Widgets habe ich keinen Bedarf. Wichtig ist, was die Oberfläche betrifft, daß kwin sauber mit den aktuellen Xorg-Erweiterungen klarkommt. Schön wäre - in Zeiten des Widescreens - eine vernünftige Sidebar auf dem Bildschirm. Die Sidebar von Konqueror als "Universeller Navigationsbereich" kommt doch etwas ärmlich daher.
Bevor nicht endlich die Backends multithreaded sind (ioslaves etc.) - eine Email nicht (weiter-)schreiben zu können, weil KMail wg. des Abholens von Email minutenlang blockiert ist einfach zum Kotzen - werde ich kaum auf KDE 4 umsteigen. KDE liegt da leider locker zehn bis zwölf Jahre hinter $BLUESCREEN_OS zurück. Funktionale Änderungen dieser Art sind es, die ich mir von KDE 4 erhoffe, keinesfalls dieser Plasma-Spielkram.
Von Kevin Krammer am Do, 18. Oktober 2007 um 13:48 #
Mein Desktop ist ständig mit Anwendungen besetzt - für diese Widgets habe ich keinen Bedarf.
Das ist ein übliches Missverständnis. Der Desktop ist nur ein möglicher Container für diese "Widgets", d.h. zum Beispiel für Anzeigen, die man nur hin und wieder kontrollieren möchte.
Andere mögliche Container sind zum Beispiel Panels, d.h. man kann das berühmte "Uhr-Widget" statt in großer Form auf dem Desktop auch in vereinfachter Form auf einem Panel platzieren, so wie bisher das Uhr-Applet von Kicker.
Wenn ich jetzt das Konzept Sidebar richtig verstehe, ist das wahrscheinlich auch damit abgedeckt.
Bevor nicht endlich die Backends multithreaded sind (ioslaves etc.)
IOSlaves sind bereits asynchron, weil sie in einem eigenen Prozess laufen, d.h. im Gegensatz zu Multithreaded ist zwar ein weiterer Kommunikationsweg nötig, aber es gibt auch eine bessere Stabilität, weil ein eventuell abstürzender IOSlave die Applikation nicht "mitreißt".
Wenn derzeit eine Applikation bei Input/Output irgendwie blockiert, ist das praktisch immer ein Vorgang in der Applikation selbst, nicht verursacht durch das eigentliche IO, z.B. durchlaufen von Filterketten, oder ähnliches.
> d.h. im Gegensatz zu Multithreaded ist zwar ein weiterer Kommunikationsweg nötig Ich wäre mal gespannt, ob man an diesem Punkt splice() probiert und wie es sich dann gegebenenfalls positiv auswirken könnte...
Von Kevin Krammer am Fr, 19. Oktober 2007 um 13:15 #
Hmm, interessanter Syscall.
Funktioniert halt nur unter Linux, da ist dann eben die Frage, ob man wegen einer vielleicht nur kleine Verbesserung (Kontextswitch passiert ohnehin, Copy im Unix Socket ist ansich schon schnell), den Code mit Kompilerdirektiven (#ifdef für Linux/Nicht-Linux) komplizierter macht.
In Debian Unstable ist der größte Teil von 3.5.8 übrigens auch schon zu haben. An Kdeedu z.B, wird aber gerade noch gearbeitet. Ist aber auch so gut wie fertig.
Von Dunkelstern am Di, 16. Oktober 2007 um 16:58 #
So ab heute Abend gibt es auch wieder neue KDEmod Pakete mit verbessertem Theme und so gut wie allen Patches für Archlinux. (Kopete UVC Webcam Unterstützung geht noch nicht und Kickoff mag unter 64Bit noch nicht)
Von Anonymous Coward am Mi, 17. Oktober 2007 um 12:13 #
Der Begriff DSL sagt nichts über das Verhältnis von Upload zu Download aus. Du meinst SDSL, Symmetric Digital Subscriber Line. Wenn schon klugscheißen, dann doch bitte wenigstens richtig...
In Kubuntu Gutsy gibt es bereits seit 6 (!!) Tagen KDE 3.5.8 - nachzuvollziehen in den Debian-Changelogs, da KDE 3.5.8 schon vor ein paar Tagen eingefroren wurde.
Schön, dass nun das flash-Plugin wieder funktioniert, das in jüngster Zeit den konqueror hat freezen lassen. Nun gibt es aber eine kleine andere Unschönheit: Rufe ich http://www.spiegel.de/ auf, so öffnet sich nach dem Laden jeder Seite ein Requester mit den Worten "Unexpected end of data. Some information my be lost".
Ist das nur bei mir so (debian/sid) oder generell? Ich vermute ja, dass die Seite eine falsche (zu große) Content-Length angibt, die Seite aber tatsächlich vorher schon zu ende ist. Habe ich aber noch nicht näher überprüft.
Das schlummert irgendwo tief unten im Gebälk. Derselbe Fehler trat bei mir gestern abend mit einem KDE 3.3.x unter SuSE 8.2 auf (never change a running system..).
Ja, ich weiß, aber ich kam nicht mehr auf den Namen "nspluginviewer", weswegen ich das etwas (im wahrsten Sinne des Wortes) oberflächlicher ausgedrückt habe.
Ist dass jetzt endgültig oder wird es noch 20x verschoben?
Der offizielle Release Schedule listet immer noch den 11. Dezember als geplanten Termin:
http://techbase.kde.org/Schedules/KDE4/4.0_Release_Schedule
Ansich hätte es doch schon Anfang Oktober die 3. Beta geben sollen.
Hätten sie vielleicht nicht dreimal hin und her rudern sollen, sondern es einfach bei dem späteren Termin (der ja zwischenzeitlich schon genannt war) belassen sollen. Hätte doch auch keinen gestört. So schaft es nur Verwirrung (aber dafür gibts ein paar mehr Newsmeldungen = Werbung
Hier steht das die Beta 3 am 18. Oktober veröffentlicht wird.
Das kann man ja auch jeden Tag nen stück weiter schieben wenn man will.
Fax

4.0 wird (nach derzeitigem Stand) nicht verschoben, aber es ist von vornherein ein reines "Developer-Stable-Release"*. D.h. es fehlen jede Menge Features und Anwendungen, die mangels Ressourcen noch nicht für KDE 4 angepaßt oder neu geschrieben worden sind. Wenn du mit KDE 3.5 halbwegs zufrieden bist und kein Testkarnickel sein willst, solltest du noch mindestens 12 bis 15 Monate warten, bis du es evaluierst.
[*] Sowas als Punkt-Null-Release zu deklarieren, ist schon recht unverfroren. :|
Ich benutze es im Moment einen Snapshot von heute abend, und es fuehlt sich recht stabil an und ist auch angenehm schnell (obwohl dies hier ein debug build ist). Die meisten Programme starten in < 1 Sekunde. Ein paar Sachen tun's im Moment leider noch nicht, das Artwork hat noch ein paar Luecken noch Luecken, aber die wichtigsten Dinge sind da und machen einen soliden Eindruck.
Eventuell unterschaetzt du wie die Entwicklung im Moment aussieht, und wie viel daran gearbeitet wird. Mehr als 1000 commits woechentlich an den relevanten Teilen (/trunk/KDE und /trunk/playground, wo viel Plasma Entwicklung stattfindet) sollte man nicht unterschaetzen.
Ich klopfe mal auf den imaginären Holzrahmen meines Monitors.
> wo viel Plasma Entwicklung stattfindet
Mein Desktop ist ständig mit Anwendungen besetzt - für diese Widgets habe ich keinen Bedarf. Wichtig ist, was die Oberfläche betrifft, daß kwin sauber mit den aktuellen Xorg-Erweiterungen klarkommt. Schön wäre - in Zeiten des Widescreens - eine vernünftige Sidebar auf dem Bildschirm. Die Sidebar von Konqueror als "Universeller Navigationsbereich" kommt doch etwas ärmlich daher.
Bevor nicht endlich die Backends multithreaded sind (ioslaves etc.) - eine Email nicht (weiter-)schreiben zu können, weil KMail wg. des Abholens von Email minutenlang blockiert ist einfach zum Kotzen - werde ich kaum auf KDE 4 umsteigen. KDE liegt da leider locker zehn bis zwölf Jahre hinter $BLUESCREEN_OS zurück. Funktionale Änderungen dieser Art sind es, die ich mir von KDE 4 erhoffe, keinesfalls dieser Plasma-Spielkram.
Das ist ein übliches Missverständnis. Der Desktop ist nur ein möglicher Container für diese "Widgets", d.h. zum Beispiel für Anzeigen, die man nur hin und wieder kontrollieren möchte.
Andere mögliche Container sind zum Beispiel Panels, d.h. man kann das berühmte "Uhr-Widget" statt in großer Form auf dem Desktop auch in vereinfachter Form auf einem Panel platzieren, so wie bisher das Uhr-Applet von Kicker.
Wenn ich jetzt das Konzept Sidebar richtig verstehe, ist das wahrscheinlich auch damit abgedeckt.
Bevor nicht endlich die Backends multithreaded sind (ioslaves etc.)
IOSlaves sind bereits asynchron, weil sie in einem eigenen Prozess laufen, d.h. im Gegensatz zu Multithreaded ist zwar ein weiterer Kommunikationsweg nötig, aber es gibt auch eine bessere Stabilität, weil ein eventuell abstürzender IOSlave die Applikation nicht "mitreißt".
Wenn derzeit eine Applikation bei Input/Output irgendwie blockiert, ist das praktisch immer ein Vorgang in der Applikation selbst, nicht verursacht durch das eigentliche IO, z.B. durchlaufen von Filterketten, oder ähnliches.
Ich wäre mal gespannt, ob man an diesem Punkt splice() probiert und wie es sich dann gegebenenfalls positiv auswirken könnte...
lg
Erik
Funktioniert halt nur unter Linux, da ist dann eben die Frage, ob man wegen einer vielleicht nur kleine Verbesserung (Kontextswitch passiert ohnehin, Copy im Unix Socket ist ansich schon schnell), den Code mit Kompilerdirektiven (#ifdef für Linux/Nicht-Linux) komplizierter macht.
Kubuntu finde ich nicht ? Wo denn ?
http://kubuntu.org/announcements/kde-358.php
in Debian sid ist es schon.
Läuft übrigens prima
zumzum
Ist das nur bei mir so (debian/sid) oder generell? Ich vermute ja, dass die Seite eine falsche (zu große) Content-Length angibt, die Seite aber tatsächlich vorher schon zu ende ist. Habe ich aber noch nicht näher überprüft.
Scheint also wirklich ein Problem mit dem Konqueror zu sein und nicht mit den Debian Paketen.
bei mir ist das nicht so (Lenny, KDE3.5.7)
Beste Grüße,
Holger
http://bugs.kde.org/show_bug.cgi?id=89435
Derselbe Fehler trat bei mir gestern abend mit einem KDE 3.3.x unter SuSE 8.2 auf (never change a running system..).
mfg.de
Wieso? Ändert doch aktuell nichts
Und morgen wird der Welthunger bekämpft
Blöd ist halt nur, dass es kein Update für die Fehlerbehbung gibt, d.h. so lange muss an anderer Stelle um das Problem herumgearbeitet werden.
Darum ist es eben interessant, wie lange Adobe sich Zeit lassen wird.