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Mi, 17. Oktober 2007, 15:48

Gesellschaft::Politik/Recht

Alfresco stellt CIFS-Implementation unter die GPL

Der Anbieter des gleichnamigen Content Management Systems Alfresco hat JLAN, eine Java-Implementierung von CIFS, unter die GPL gestellt.

Vor knapp zwei Jahren hatte Alfresco sein Content Management System als Open Source freigegeben. Im Februar 2007 entdeckte das Unternehmen sein Herz für die GPL und stellte das Produkt unter diese Lizenz. Jetzt folgt ein weiteres Produkt von Alfresco, eine in Java geschriebene Implementierung des Netzwerkprotokolls CIFS von Microsoft. CIFS bildet die Grundlage der Windows-Netzwerk-Shares als Nachfolger des SMB-Protokolls.

Zu dem bekannten Samba, das einen freien CIFS-Server und -Client realisiert, gesellt sich nun JLAN, das von Alfresco als eingebettetes virtuelles Dateisystem bezeichnet wird. Es besteht wie Samba aus Server und Client und implementiert nebenbei auch die Protokolle NFS und FTP. Die Geschwindigkeit soll mit der von nativen Dateisystemen vergleichbar sein. Die üblichen in Unternehmen eingesetzten Authentifikationsmethoden NTLM, NTLMSSP, SPNEGO und Kerberos/AD werden unterstützt. Der Zugriff erfolgt in Echtzeit ohne Kopien auf die lokale Festplatte. Auch ein Offline-Zugriff über eine Integration in Microsoft Briefcase soll möglich sein.

Während JLAN früher in den Alfresco Enterprise Content Management Server eingebettet war, wurde es ab dem Frühjahr als eigenständige Applikation angeboten. Die Freigabe unter der GPL wird auch vom Samba-Team begrüßt, das mit jCIFS bereits über eigenen Java-Code verfügt. Laut Chris Hertel, Mitgründer des jCIFS-Projektes, trägt jede CIFS-Implementation zum weiteren Verständnis und zur Nutzung des Protokolls bei.

JLAN steht zum Download auf Sourceforge bereit und soll unter Linux, Windows, Mac OS X und Solaris laufen.

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