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Mo, 22. Oktober 2007, 12:14

Software::Entwicklung

Qtopia Phone Edition zieht auf neue Plattformen

Die Qtopia Phone Edition soll in Zukunft für das Smartphone von OpenMoko und andere Plattformen zur Verfügung stehen.

2006 hatte der norwegische Softwarehersteller Trolltech ein Smartphone-Entwicklungskit namens Greenphone vorgestellt, auf dem die eigene Qtopia Phone Edition unter Linux als Software läuft. Zusammen mit zusätzlicher Software, die laut Trolltech zuvor immer aus verschiedenen Quellen bezogen und selbst integriert werden musste, brachte Trolltech die Qtopia Phone Edition als Greensuite #1 heraus.

Die Greensuite richtete sich sich nicht an Endverbraucher, sondern an Handy-Hersteller. Mit Qtopia Phone Edition und Linux als Basis waren bereits PIM-Anwendungen und weitere Software wie der Medienplayer Helix DNA vorhanden. Dazu gesellten sich ein WAP- und HTML-Browser, Messaging, ein Multimedia-Paket mit Video- und Audio-Aufnahme, DRM, 3D-Grafik, Telefonie mit den Standards 2.5G und 3G sowie Video-Telefonie, Unterstützung von Voice over IP (VoIP), Java MIDP, CLDC und verschiedene JSRs (Java Specification Requests), Ansehen und Ändern von Dokumenten, ein VPN-Client und Synchronisations-Tools.

Nun hat Trolltech nach eigenen Angaben die Qtopia-Greenphones ausverkauft und wird keine Neuauflage produzieren. Stattdessen will das Unternehmen die Software weiter pflegen und auf andere Plattformen portieren. Besonders wird den Entwicklern empfohlen, das FIC Neo1973 von OpenMoko zu verwenden, das laut Trolltech eine von mehreren neuen, kompatiblen Referenzplattformen darstellt. Neue Versionen von Qtopia Phone Edition sind geplant. Durch Zusammenarbeit mit weiteren Herstellern soll die Suite zudem noch weitere Verbreitung finden.

Seit September 2007 ist die Qtopia Phone Edition ebenso freie Software wie Qtopia und die Qt-Bibliothek, auf denen sie beruht. Zu diesem Zeitpunkt hatte Trolltech bereits angekündigt, die Qtopia Phone Edition auf das FIC Neo1973 zu portieren. Dieses erste Smartphone von OpenMoko wird voraussichtlich an Weihnachten für den Massenmarkt bereitstehen, allerdings erst einmal mit einer eigens entwickelten auf GNOME beruhenden Oberfläche.

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