Finde sein Fazit richtig: weniger Distributionen, dafür Kräftebündelung um eine wirklich qualitative Distri zu schaffen... Respekt, es an dieser Stelle anzusprechen!
Man sollte vielleicht nicht unerwähnt lassen, daß der eingebaute grafische Recoverymodus für den X Server sämtlichen Zugriff auf ein normales Terminal (STRG+ALT+F*) verhindert und man somit ziemlich aufgeschmissen ist, wenn man sich nicht von einem 2. Rechner via ssh einloggen kann oder den Recoverymodus, der nicht alle Partitionen mountet, nicht benutzen will. Aufgeschmissen ist man nämlich genau dann, wenn der X Reparaturmodus nicht richtig funktioniert, was bei mir z.B. der Fall war.
Ubuntu läßt hier einem im Stich und gibt einem nichtmal ein Terminal.
Denn meine Erfahrungen zeigen mir, dass KDE technisch um Jahre voraus ist und die Anwendungen auch wesentlich stabiler oder zumindest funktionaler sind.
Aha, gut zu wissen. Aber überflüssig, wie ein Kropf. Und unglaublich gut begründet. Oh man, heise-Trolle schreiben schon Testberichte...
Mag sein, dass KDE technisch fortschrittlicher ist aber das hilft dem einfachen Anwender bei seiner Arbeit nicht weiter. Bei der Benutzerfreundlichkeit ist das gute Gnome um Jahre voraus und deshalb ist und bleibt es auch der Standartdesktop und KDE bleibt der Liebhabernischendesktop für Poweruser, da kann hjb noch so sehr mit dem Fuss auf den Boden stampfen.
Bei Gnome machen sich die Entwickler nämlich richtig Gedanken darüber, wie die Leute die Software einsetzen und die technische Perfektion ist dem untergeordnet. Deshalb kann man da nicht so viel einstellen und braucht sich nicht so viele Sorgen um die Konfiguration machen. Bei KDE vermisst man oftmals diesen Sinn fürs Detail.
Mein Monitor wurde unter Ubuntu 7.10 korrekt erkannt. Die H- und V-Range stimmte auch (habs im Handbuch nachgeschlagen). Ich konnte auch meine gewünschte Auflösung 1280x1024 auswählen. Allerdings waren die möglichen Frequenzen ein Witz. Da wurden 51, 52 und 57Hz angeboten.... Ich hätte da gerne 85Hz. Kann mir jemand sagen wie man das OHNE manuelles editieren der xorg.conf fixen kann? Ich habe eine Nvidia Grafikkarte. Das Problem tritt mit dem NV-, sowie dem Treiber von Nvidia auf. Der Monitor ist ein 19 Zoll CRT.
der Satz ist absolut nicht objektiv und hat in so einem Bericht nichts verloren.
"Was wäre nun aber zu bevorzugen, GNOME oder KDE? Trotz der Arbeit, die bisher in GNOME investiert wurde, wäre es besser, GNOME fallenzulassen."
Muß man denn so fanatisch sein und ein Desktop Environment über alles stellen? Beide haben vor und Nachteile. KDE hat mehr Einstellungsmöglichkeiten und Gnome ist benutzerfreundlicher. Jetzt könnte man überlegen was das Ziel von Ubuntu ist..
Das ist kein Test, das ist bestenfalls der Erfahrungsbericht eines KDE-Fans mit Kubuntu, angereichert mit ein paar News aus dem Changelog. Das Fazit schlägt dann wirklich dem Faß den Boden ins Gesicht und ist dieser Seite unwürdig:
"Einige wirklich krasse Fehler lassen mich daran zweifeln, dass Kubuntu wirklich den gleichen Stellenwert bei Ubuntu hat wie die Haupt-Distribution mit GNOME. In der GNOME-Oberfläche sind viele Dinge besser integriert und die Benutzerfreundlichkeit ist besser. Wenn nun also KDE nur mit Worten, nicht jedoch mit Taten unterstützt wird, sollte Ubuntu endlich Farbe bekennen und zugeben, dass die Aufspaltung in mehrere Desktop-Varianten ein Fehler war, der unnötig Ressourcen bindet. KDE oder GNOME, eines von beiden sollte von den Installationsmedien verschwinden. Kann es sich ein Distributor auf Dauer leisten, zwei Desktops zu unterstützen, nur um es ein paar Aktivisten recht zu machen? Bei den Applikationen wird ja auch nur eine für jeden Zweck in die Standard-Installation gepackt. Alles andere kann natürlich weiter in den Repositorien angeboten werden, aber dann eben »so, wie es ist« und ohne weitere Garantien.
Was wäre nun aber zu bevorzugen, GNOME oder KDE? Trotz der Arbeit, die bisher in GNOME investiert wurde, wäre es besser, GNOME fallenzulassen. Denn meine Erfahrungen zeigen mir, dass KDE technisch um Jahre voraus ist und die Anwendungen auch wesentlich stabiler oder zumindest funktionaler sind."
Selten so einen Schwachsinn in einem Artikel gelesen, das taugt bestenfalls für ein Blog. Doch damit nicht genug, der Autor beginnt nach seiner messerscharfen Analyse zu orakeln:
"Doch eine solche Entscheidung wird ohnehin nicht kommen, denn sie hätte sofort zur Folge, dass sich einige Entwickler damit befassen würden, das Desktopsystem gegen ihr favorisiertes auszutauschen und ihm die gleichen Features zu geben wie dem offiziell unterstützten. Gleichgültig, ob ein solcher Fork intern oder extern passieren würde und egal, wieviele (oder wenige) Anwender er erreicht, er würde passieren."
Nachdem ihm die Glaskugel offensichtlich mehrfach auf den Kopf gefallen war, setzt er im Anschluß an seine Prophezeiungen zu einem fulminanten Finale an:
"Trotz aller Qualitäten zieht Ubuntu 7.10 im direkten Vergleich mit dem gerade veröffentlichten Opensuse 10.3 (die ich nicht selbst getestet habe, mein Eindruck fußt auf dem Review, das ich gelesen habe), den kürzeren."
Nochmal, nehmt den Unsinn vom Netz oder schreibt wenigstens "Glosse" drüber.
In einem Punkt hat der Autor definitiv recht: Kubuntu ist mehr oder minder ein Klotz am Bein. Vieles davon ist aber auch eine schwäche von KDE als solchem: es hat einige 100.000 Einstell-Optionen, von denen ein guter Teil nicht funktioniert bzw. nie geändert werden sollte (da halt nur eine Variante bei dieser System-Config funktioniert). Eine noch wesentlich größere Zahl an Optionen ist schlicht und einfach in dieser Form nutzlos - wobei da GNOME auch noch genug Leichen im Keller hat, etwa dass der "durchsuchen"-Dialog beim Anlegen eines Starters gleich eine Datei sucht und nicht (was wohl viel naheliegender ist) ein Programm aus dem Menü.
Völliger Müll ist dementsprechend die Aussage, dass man GNOME fallen lassen möge und KDE als Standard nutzen solle. Tatsächlich ist KDE toll für Freaks (weniger für Nerds, weil nicht spartanisch genug), für "Normalos" aber völlig unbenutzbar - zum einen verlaufen sich diese in den Optionen, zum anderen integrieren sich die wenigsten der wirklich großen Programme in KDE. Amarok dürfte so ziemlich die einzige Ausnahme eines KDE-Programms sein, für welches es nicht eine bessere Gtk-Lösung gibt.
Der Vergleich mit Suse, der ohne jede persönliche Erfahrung auskommt, ist natürlich Müll - wobei man schon ohne diese ein KO-Kriterien gegen das "Nürnberger Windows" hat: es ist völlig unmöglich, einen Normalo zu erklären, dass aus ideologischen Gründen diverse Treiber, insbesondere praktisch alle WLAN- oder 3D-Treiber fehlen. So etwas kann man in einer speziellen Nerd-Version machen, aber doch bitte nicht als Standard.
auch wenn ich gnome im moment dem KDE vorziehe finde ich die Kernaussage das Autors mutig und wichtig. Viele werden sich sicher aufregen und es als getrolle und absoluten blödsinn ansehen aber einer der größten schwächen im desktop bereich ist die fragmentierung. Das fängt bei den inkompatiblen paketmangern an und hört bei den Desktop umgebungen noch lange nicht auf. klar gibt es die spezifikationen von freedesktop.org und unter der haube werden immer mehr subsystem vereinheitlich kommunikations schnittstellen geschaffen usw. Aber wo wird das hinführen ? die DEŽs werden bald nur noch eine Art Skin sein und da drunter läuft dann fast das selbe langsam vereinheitlichte system. Da hätte man die arbeit besser gleich in vernüftige anwendungen stecken können anstatt alles doppelt zu programmieren um es dann doch wieder zu vereinheitlichen. Genauso wie die paketmanager viel zu star sind den meisten Anwenderung wird ein paketmanger sicher nicht zum selbstzweck dienen sondern um für ihn nützliche anwendungen zu installiern so lange die anwendung ich den Repositorys geht es über den paketnamer ja wunderbar aber wehe das anwender kommt mal auf die idee neue software auszuprobieren (linuxer sind ja alles standardtypen denen lanweilige 0815 kost ausreicht und die nie experimentieren .. ) dann stellt er fest das der entwickler für seine Distrie ausgerechnet gerade kein paket zu verfügung stellt. Jetzt werden einige sagen na und ? dann soll man sich halt nicht so blöde anstellen und selber anfangen zu compilen , aber dann fragt man sich doch nach den sinn hinter dieser starren paketverwaltung wenn sie einem oftmals doch nix bringt ? Hier ist aufjedenfall handlungsbedarf gefragt so wie da in den letzten jahren in den Beiden bereichen die probleme mehr oder weniger ignoriert wurden und drumherum gewuschtelt wurde kann es doch nicht weiter gehen. Stattdessen werden hippe 3D effekte , bunte desklets usw. geschrieben die zwar nett sind aber für die tägliche arbeit nix/kaum etwas bringen.
>Was wäre nun aber zu bevorzugen, GNOME oder KDE? Trotz der Arbeit, die bisher in GNOME investiert wurde, wäre es besser, GNOME fallenzulassen. Denn meine Erfahrungen zeigen mir, dass KDE technisch um Jahre voraus ist und die Anwendungen auch wesentlich stabiler oder zumindest funktionaler sind.
Ich denke mal, egal zu welchem Lager wir uns mehr verbunden fühlen, KDE- oder dem GTK-Lager (gibt ja mehrere Desktops), der obige Satz ist nicht gerade Jounalistisch Perfekt. Und ich hätte von hjb schon mehr erwartet. Stabilität ist kann man wirklich schlecht vergleichen und hängt von zu vielen Sachen ab, vorallem von der Nutzungsdauer denke ich ... Anders sieht es da schon mit den Features aus und diesem Supersatz, KDE ist technisch im Jahre voraus. Man liest ihn immer wieder von irgendwelchen ehemaligen SUSE Vernatigern und von Leuten die noch nie ein GNOME/XFCE genutzt haben und nun von hjb. Ist da was dran? Jahre hören sich in der OS-Welt wie Welten an. Wenn ich denke wo GNOME vor 2-3 Jahren war... Ich würde gerne mal ein paar Technologien in den Raum werfen die imho maßgeblich von GNOME-Leuten entwickelt wurden und dort auch schon integriert werden. Evt. können ja mal KDE Fans ihren Teil dazu beitragen ohne zu flamen, ist das machbar? Evt. können wir das ja mal klären.
Von Uncle Albert am Mo, 29. Oktober 2007 um 08:27 #
Ein Test der Ubuntu - Distri verfällt zu einem Ranking zwischen Desktop und Distributionen.
Es ist schon unglaublich...der Test fing so gut an! Ausführlich und sachlich...dann aber dieser hinkende Vergleich, der da absolut nicht hineinpasst!!!
Ich selber habe nun seit 6.3 die SuSE gefahren. Mit 10.2 kam der Umstieg auf Ubuntu. Anfangs sehr ungewohnt, weil es halt anders ist.
Mittlerweile sehe ich klare Vorzüge in GNOME gegenüber KDE (Benutzerfreundlichkeit)! Die Installation von Ubuntu und das nachträgliche Installieren von Paketen (Kontext, Konsole, Synaptic) ist doch erheblich einfacher als unter SuSE!
Will sagen, dass es größtenteils eine rein subjektive Entscheidung ist. Ich unterstelle, dass der Autor grundsätzlich SuSE nutzt. Er urteilte zu früh. Anders kann ich mir das Fazit nicht erklären!
Und damit ist das Fazit für mich nur die Hälfte wert!
> Mein Wireless LAN versuchte ich dieses Mal unter GNOME und KDE zu konfigurieren. Wie üblich klappte es erst, nachdem ich mittels > modprobe acerhk autowlan=1 > etwas nachgeholfen hatte. Ärgerlich ist dabei, dass die grafische Oberfläche, sei es GNOME oder KDE, nicht einmal merkt, dass es das WLAN nicht aktivieren kann, und es fälschlicherweise gar als aktiv darstellt. Dies ist unverändert seit der letzten Version. > Wer Distris mit solchen Problemen ausliefert, der sollte lieber Gebrauchtwagen verkaufen und die Finger von Linux lassen. Sowas schadet doch nur.
Von Ulrich Althöfer am Mo, 29. Oktober 2007 um 09:39 #
Hiermit möchte ich dem Resümee von Hans-Joachim Baader in seinem Distributionstest Ubuntu 7.10 VOLL ZUSTIMMEN:
--> Zitat-Anfang. Es wird Zeit für ein neues, distributionsübergreifendes Format samt zugehöriger Infrastruktur, das die Vorteile von DEB, RPM, APT, Portage und Zero Install/Klik in sich vereint. Würden sich die führenden Distributionen, die ja alle »von der Gemeinschaft« gelenkt werden, auf ein solches Format einigen, das auch von der LSB standardisiert werden könnte, dann wären auf einen Schlag mehrere Distributionen redundant und eine Vielzahl von Entwicklern könnten ihre Kräfte bündeln. --> Zitat-Ende.
Zudem finde ich eine offene, konstruktive Kritik gut. Sie dient der Qualität von Linux. Und mein Gefühl sagt mir, daß dazu wohl auch eine Portion Mut gehört.
Mein persönliches Fazit: Weiter so, Hans-Joachim Baader!
Prüft Pro-Linux die Artikel die veröffentlicht werden nicht vorher? Oder darf jeder Schreiben was er will? Ich wäre dafür diesen Artikel zu löschen und den Test von jemanden durchführen zu lassen der den Test Neutral durchführt ohne persönliche Meinungen einfließen zu lassen.
Von Christopher Bratusek am Mo, 29. Oktober 2007 um 10:52 #
Langsam glaube ich, der Artikel war eine Finte. Ein Verhaltenstest, der aufweist, dass der Mensch doch ein Herdentier ist. Einer Flamet voraus, alle anderen flamen hinterher. Das ist wie am Aufseßplatz an der Roten Ampel bei der Straba-Haltestelle. Alle stehen, einer geht bei rot, alle anderen gehen mit. Und ich bin natürlich auch gleich drauf eingestiegen. Mist.
Dieser Psychologische Test wurde durchgeführt von:
Von Kubuntu-User am Mo, 29. Oktober 2007 um 11:19 #
>"Wer jetzt noch eine ältere Version von Ubuntu betreibt, wird Schwierigkeiten haben, zusätzliche Pakete zu installieren. Denn die Binärpakete und die Quellen dazu wurden vom Ubuntu-Servern und allen Mirror-Servern gelöscht. Canonical täte gut daran, sie unter old-releases weiterhin online zu halten."
Ist das wirklich so? Ich war immer der Meinung das die "Lebenszeit" mindestens 2 Jahre beträgt? Ansonsten stimmt der Artikel von hjb mit meinen Erfahrungen bei der Installation überein.
Vorweg: ich nutze openSUSE 10.3 mit dem KDE Desktop und habe eigentlich fast immer den KDE-Destkop benutzt. Seit kurzem teste ich parallel auch Gnome und muss sagen, dass mir vieles gefällt, vieles aber auch nicht.
KDE fühlt sich sehr "rund" an, das System hat eine ewige Entwicklung hinter sich, wurde oft erweitert und oft verbessert. Der Konqueror ist ein hevorragender Dateimanager, Klipper ist hervorragend für die Zwischenablage, die KDE-Konsole ist super und ich erfreue mich nun seit opensuse 10.2 am Kickoff-Menü (ich mag es).
KDE ist wirklcih ein bodenständiges, hervorragendes System... Einsteiger fühlen sich imho bei vernünftiger Vorkonfiguration sofort wohl...aber es hat VIELE Macken!
Das Kontrollzentrum ist wohl KDEs größte Schwäche und zugleich größte Stärke. Hier gibt es wohl keine Option, die es nicht gibt aber viele Optionen die man übersehen kann! Hier gilt es nun abzuwägen, mag man Optionsvielfalt, oder möchte man lieber ein paar Einstellungen weniger in Kauf nehmen, dafür aber die Übersichtlichkeit behalten? Das Kontrollzentrum ist das Paradebeispiel, was KDE in der Entwicklung falsch gemacht hat. Aus Kompatiblitätsgründen wurde das Kontrollzentrum immer erweitert, immer fetter, immer dicker... aber es wurde nie Redesigned! Darüber hat man sich irgendwie nie wirklich gedanken gemacht, solange man in etwa das gefunden hat, was man suchte...
In KDE4 soll das Kontrollzentrum endlich einer Frischzellenkur unterzogen werden und das wird auch wirklich zeit. Altlasten rausschmeißen, auf das Wesentliche und wichtige konzentrieren, ein paar Gimmicks mit einbauen ... fertig
Ich teste Gnome nun einige Zeit und besonders eine Sache finde ich extrem klasse: Desktopelemente brauchen nicht so viel Platz! Unter KDE benötigen Trayicons, Quickstarter usw enorm viel Platz... Unter gnome werden einfach kleinere Symbole verwendet => Man hat mehr Platz zum Arbeiten. Natürlich kann man unter KDE das alles wieder einstellen, aber man muss erstmal die einstlelungen finden
Der Gnome-Desktop wirkt auch teilweise etwas schicker als KDE... z.B. beim Iconset oder auch bei Laptop-Komponenten wie Volume-Up / Down, Brightness Up/Down... Unter gnome gibt's hier schicke Bildchen, unter KDE muss man sich mit KMilo hässliche Graue Kästchen anzeigen lassen.... Das ist zwar nur spielerei, aber das auge bedient ja mit!
Nautilus gefällt mir hingegen als Dateimanager nicht so gut wie Konqueror... generell sind die Gnome-Pendants meiner Meinung nach oft den KDE-Anwendungen unterlegen.
Paradebeispiele sind K3b und Amarok. Diese beiden Programme sind imho zurzeit die Creme de la creme der OSS-Welt. Unter Gnome wirken sie wie fremdkörper... die Schrift ist grausig und die Anwendungen fügen sich nicht nahtlos in die Desktopumgebung mit ein. Banshee und Gnomebaker sind gute Alternativen, aber reichen noch nicht an die Ks heran.
Was gefällt mir auch nicht unter Gnome? Jedes Programm hat eigene Dialoge zum speichern, zum Drucken usw... Unter KDE ist das besser gelöst....
Naja ich bleibe vorerst bei KDE und warte auf KDE4... dann wird sich entscheiden ob ich zukünftig gnome, oder KDE verwenden werde.
Ich setze viele Hoffnungen in KDE4, die Frischzellenkur ist dringend notwendig. Wenn die Entwickler das verbocken, wird es bestimmt viele Benutzer geben, die entweder bei kde 3.5.x bleiben oder halt zu gnome wechseln
Von Dominik Hertel am Mo, 29. Oktober 2007 um 11:51 #
Hallo Herr Baader,
zunächst möchte ich ihnen erstmal zu einem größtenteils durchaus gelungenem Abriss über die Neuerungen in der aktuellen Ubuntuversion beglückwünschen. Allerdings sind mir beim Lesen ein paar Kleinigkeiten aufgefallen. Unter 3.3 berichten Sie über ein "merkwürdiges Verhalten" des Bootloaders. Das von Ihnen beschriebene Verhalten ist durchaus nicht merkwürdig, sondern völlig normal, denn anders als Sie berichteten handelt es sich bei dem Bootloader der CDs meines Wissens nach nicht um GRUB sondern um syslinux - welches bei sogut wie jeder Distribution zum Boot von einem CD-Medium verwendet wird. Und syslinux verhällt sich nunmal so. Des Weiteren installiert sich GRUB als Bootmanager nicht ganz ungefragt: man kann auf der letzten Seite, bevor die Installation startet, wenn man auf "Erweitert" klickt, dem Installer angeben keinen Bootmanager zu installieren - das ist zum Beispiel dann nötig, wenn man Ubuntu auf einem HardwareRAID installieren möchte (bei Controlern, die keine eigene CPU haben ist das mit geringem Zusatzaufwand mittels dmraid möglich, auch wenn das nicht offiziell Dokumentiert ist. Mehr dazu können sie in meinem Artikel im Ubunutuusers-Wiki lesen http://wiki.ubuntuusers.de/Baustelle/Fakeraid). Weiterhin gibt es sehr wohl eine sehr gute Konfigurationsmöglichkeit für die Desktop Effekte. Das Paket heißt "compizconfig-settings-manager" und ist in den Universe-Quellen verfügbar. Installiert man dieses erhält man einen neuen Punkt unter Einstellungen, der sich "Advanced Desktop Effect Settings" (o.Ä.) nennt. Außerdem integriert sich dieses Programm auch in das "Erscheinungsbild"-Applet, wo dann unter Effekte eine Einstellung "Custom" auftaucht. Die meisten Effekte sind sicherlich nur Spielerei, allerdings sind einige auch sehr sinnvoll in Sachen Produktivität - man muss sich nur die Zeit nehmen sie sich mal in Ruhe anzuschaun und ihre Fähigkeiten zu testen! Auch finde ich, dass das neue GIMP ein paar Worte mehr als "es startet schneller" verdient hätte, da sich gerade bei diesem Programm im Vergleich zum Vorgänger sehr viel getan hat. Zumindest wäre ein Link auf einen Artikel, der das entsprechend behandelt angebracht gewesen.
Schlussendlich muss ich Ihnen auch in weiten Teilen ihres Fazits widersprechen. Sie werfen Ubuntu zum einen vor innovativ Untätig zu sein, zum anderen prangern sie die Aufspaltung in Ubuntu und Kubuntu an. Zu ersterem: Nennen sie mir eine Distribution, die pünktlich halbjährlich eine neue Version bereitstellt und zwar in der Qualität, wie es Ubuntu tut! Ubuntu übernimmt nicht einfach Weiterentwicklungen im OpenSource-Bereich, sondern fördert diese aktiv mit. So setzt Ubuntu einen signifikanten Aufwand daran, neue, bleeding-edge Technologien zu stabilisieren und benutzbar zu machen, stellt sämtliche Patches, die es dafür schreibt, zur Verfügung und arbeitet diesbezüglich z.B. über das Utnubu-Projekt eng mit seiner Wurzel - Debian - zusammen. Ubuntu hat seit seinem Auftauchen vor wenigen Jahren Linux für den Desktop aktiv gefördert indem es eine Distribution baut, die vergleichsweise sehr benutzerfreundlich ist (was man bisher fast nur von SuSE kannte), sehr aktuell (was man bisher fast nur von Arch und Gentoo kannte) und sehr stabil (was man bisher fast nur von Debian und Slackware kannte). Und Ihre Äußerungen gegenüber der Aufspaltung in Ubuntu und Kubuntu sind auch etwas aus der Luft gegriffen. Sie schreiben: "Was wäre nun aber zu bevorzugen, GNOME oder KDE? Trotz der Arbeit, die bisher in GNOME investiert wurde, wäre es besser, GNOME fallenzulassen. Denn meine Erfahrungen zeigen mir, dass KDE technisch um Jahre voraus ist und die Anwendungen auch wesentlich stabiler oder zumindest funktionaler sind." und "Kann es sich ein Distributor auf Dauer leisten, zwei Desktops zu unterstützen, nur um es ein paar Aktivisten recht zu machen?" Erste Aussage zeugt von wenig technischem Verständnis für die Architektur beider Desktopumgebungen und klingt eher wie ein typischer Post in einem Flameware, bei dem der Verfasser sich technisch versiert geben wollte, letzteres ist einfach nur eine Frechheit in meinen Augen. "Ihre Erfahrungen", die sie als Argument angeben haben sie in keinster Weise auch nur angerissen um diese Aussage zu untermauern. Meine(!) Erfahrungen zeigen mir z.B. das genaue Gegenteil. Ich will Ihnen das kurz erläutern: GNOME hat sich in den letzten Jahren im Vergleich zu KDE sehr viel weiter entwickelt. Es braucht weniger Systemresourcen und bietet ein - für mein Empfinden - konsistenteres Benutzererlebnis. Das wird vor allem durch das GTK2 erreicht, aber auch dadurch, dass sich die einzelnen - wichtigen - Bestandteile der Benutzerumgebung besser integrieren und dadurch, dass die UI wesentlich weniger überladen wirkt als die von KDE. Auch empfand ich den GNOME Desktop bisher stets als wesentlich reaktiver als den von KDE - bisher habe ich noch NIE das Gegenteil vermerken können. Ich bin mir relativ sicher, dass ich nicht der einzige User bin, der das so sieht und dass man GNOME-User sicher nicht als Gruppe von "Aktivisten" bezeichnen kann. Ehrlich gesagt finde ich diese Aussage beleidigend und auch zeugt diese wiederum von wenig Recherche und Sachverständnis Ihrerseits. Eine einfache Google Suche nach "kde gnome survey" bringt einen unter anderem auf diesen recht aktuellen Artikel bei Golem: http://www.golem.de/0708/54300.html
Alles in allem bitte ich Sie hiermit in Zukunft ihre Recherchen und Tests etwas neutraler auszuführen und zu präsentieren anstatt die Plattform auf der sie diese Veröffentlichen für die gefärbte Darstellung ihrer persönlichen Überzeugungen zu nutzen. Dazu gehört vor allem das Recherchieren von Hintergrundinformationen - sowohl technischer als auch sozialer Natur - sowie das Untermauern von Kritik. Alles andere wirkt nämlich nicht sehr Überzeugend.
Von Vista ist ein Compiz-Clone am Mo, 29. Oktober 2007 um 13:06 #
Pro-Linux sollte am besten als Schlusssatz unter einem Artikel schreiben: "Artikel von Autoren spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider." Weil mit solchen Artikeln nimmt die Qualität von Pro-Linux nur ab.
Zitat: Edubuntu hat natürlich im Wesentlichen die gleichen Änderungen wie Ubuntu, dazu kommen Verbesserungen des Thin Clients. Die Geschwindigkeit soll durch die Verwendung von komprimierten Images gestiegen sein. Der Login-Manager LDM für die Thin Clients, unterstützt nun automatisches Login, mehrere Server und Grafik-Übertragung ohne Verschlüsselung, was die Geschwindigkeit ebenfalls steigern soll. Zitatende.
Ich selbst bin Systemverwalter an einem Schulzentrum mit einer durchaus heterogenen IT-Landschaft. Dazu zählen Win-XP, Rechner, Linux-Rechner sowie mehrere LTSP-Terminalserver. Also ein Szenario, was häufiger anzutreffen ist. Seit mittlerweile 5(!!) Versionen versuche ich immer wieder frohen Mutes Ubuntu/Edubuntu einzusetzen, scheitere aber immer wieder und zwar an folgender Stelle: Das Einbinden der Rechner in ein vorhandenes Netz. Die Benutzerauthentifizierung von Ubuntu/Edubuntu mittels LDAP oder aber NIS oder in eine Win-Domäne ist eine einzige Katastrophe! LDAP funktioniert überhaupt nicht, NIS ging in der vorherigen Version, Win-Domäne ist nicht vorgesehen. Dokumentation dazu? Fehlanzeige. Woran liegt es? Wohl daran, dass das System nicht von Lehrern für Lehrer gemacht wird. LTSP: Funktioniert nicht. Es lässt sich zwar installieren, nur kann sich kein ThinClient anmelden. Über die Performance lässt sich deshalb auch keine Aussage machen.
Tipp an die Macher: Werft mal einen Blick auf Yast. NIS-Client? => ja, Name der NIS-Domäne=> xyz-Schule und fertig. Ich höre jetzt schon wieder die Meute heulen, von wegen Mausschubser usw. usf. . Tatsache ist, dass mir für über 90 Arbeiststationen pro Woche 1 Unterrichststunde Zeit zur Verfügung steht - sofern ich diese nicht auch noch vertreten muss. Von daher setzt ich ja auch hauptsächlich Terminalserver ein. Windowmanager? Weder KDE noch Gnome sondern Icewm. Ich muss alles vermeiden, was Schüler verstellen können und was Rechenleistung frisst.
Also ich finde es lustig, wie sich die meisten Leute hier an einer subjektiven Meinung des Autors aufhängen können!
Erinnert mich irgendwie an: "Wer hat Jehova gesagt??" ROFL
Von Linux und generell IT Interessierten hätte ich eine offenere und differenzierte Betrachtungsweise erwartet, aber nicht so ein Geschrei wie im Kindergarten... *kopfschüttel*
Da wird gleich an der journalistischen Integrität des Autors gezweifelt... LOL
Aber selbst bei dem Versuch, objektiv KDE und Gnome zu vergleichen, kommt es doch immer wieder zu Flamewars, nur weil sich irgendwelche unreifen Kiddies ans Bein gepißt fühlen. Und jetzt kommt mir nicht mit: "Ey, ich bin schon 28" oder sowas! Wer bei so nem Kleinkram anfängt rum zuheulen, wie nem Baby, dem man sein Schnuller weggenommen hat, ist nen Kiddy!
Ich hatte Ubuntu auf meinem Rechner mit NForce2-Chipsatz installiert (mit einem Geforce4MX-Onboard-Chip). Ubuntu kam auf die erste Festplatte, auf der zweiten Festplatte befindet sich noch ein Debian Etch. Es klappte alles zunächst ganz hervorragend, selbst der proprietäre NVidia-Treiber wurde eingebunden.
Mann, was war ich stolz. Ich habe dann in Synaptic nach allen zur Verfügung stehenden 3D-Spielen geschaut und alle heruntergeladen, ich wollte einfach sehen, was so an Spielen funktioniert. Nexuiz, Torcs, AlienArena, Openarena, Sauerbraten, alles da. Einfach klasse!
Nach der Downloadorgie startete ich Torcs. Nach dem Begrüßungsbildschirm erhielt ich allerdings kein Bild mehr, ich hörte nur den Ton. Ich schaute nochmals in Synaptic nach, verglich den von Ubuntu installierten Treiber mit den Anweisungen auf der nvidia.com-Seite. Es stimmte alles. Ich startete dann noch Armagetron, Briquolo, usw., immer der gleiche Effekt, bei OpenGL-Spielen hatte ich zwar Ton, aber kein Bild.
Da ich glaubte, daß das wohl am NVidia-Treiber liegen müsse, habe ich kurzerhand den NVidia-Chip abgeschaltet und eine ältere ATI Radeon 7500 hineingesteckt. Danach habe ich den PC hochgefahren. Das auf der zweiten Festplatte installierte Debian Etch hat alles automatisch angepaßt und fuhr mit dem ati-Treiber hoch. OpenGL-Spiele klappen auch mit der ATI genauso wie vorher mit dem NVidia-Chip hervorragend - unter Debian Etch wohlgemerkt.
Nun fuhr ich Ubuntu hoch, leider streikte der X-Server, eine sax-artige Einstellungsmaske tauchte auf, es klappte aber nicht richtig. Ubuntu fuhr im Vesa-Modus hoch. Zum Konfigurieren hatte ich keine Lust, also habe ich einfach die xorg.conf von Etch nach /etc/X11/xorg.conf von Ubuntu kopiert.
Danach fuhr Ubuntu hoch, nunmehr aber mit "geilem" 3D-Compiz-Desktop. Selbst die 3D-Spiele funktionierten ansatzweise, allerdings fehlten nun die Fensterrahmen, wenn man z.B. Torcs startete. Torcs funktionierte zwar, aber halt ohne Fensterrahmen. Das war mir auf die Dauer dann doch zu merkwürdig. Jetzt wollte ich den 3D-Desktop loswerden. Nur wie?
In meiner Verzweiflung habe ich dann in Synaptic ganz einfach alles, was "compiz" hieß, hinausgeworfen. Danach startete ich Ubuntu neu und alles sah ganz normal aus. Der Desktop fuhr hoch, rein als 2D-Desktop, ich startete Nautilus. Oh nein, jetzt hatte plötzlich Nautilus keine Fensterrahmen mehr und das, obwohl der 3D-Desktop doch erfolgreich abgeschaltet worden war. Mit der gleichen xorg.conf läuft das parallel installierte Etch ja einbahnfrei. Trotzdem habe ich jetzt irgendwie dieses Ubuntu gekillt.
Ich hatte dann keine Lust mehr und habe dann Slackware 12.0 auf die erste Festplatte installiert (das funktioniert auch übrigens). Vorher sicherte ich die Spiele-deb-Pakete und werde in nächster Zeit versuchen, einige von diesen unter Etch auszuprobieren.
Irgendwo war das natürlich vor allem mein Fehler. Aber es ist jetzt auch ziemlich egal.
Recht "schwierig", dieses Ubuntu, vor allem dann, wenn man immer noch "verbuggte" bzw. demoartige Software als Standard installiert, wie z.B. compiz.
Da muß man, finde ich, Prioritäten setzen:
1. Zunächst einmal muß der normale 2D-Desktop funktionieren und zwar hundertprozentig. 2. Jetzt kann man sich um OpenGL-Unterstützung kümmern. Wenn die funktioniert, gut, wenn nicht, dann ist das auch kein Beinbruch. 3. Erst dann sollte dieser Compiz-Desktop an die Reihe kommen. Und wenn möglich, sollte man diesen Compiz-Desktop selbst anschalten müssen, damit man ihn auch gleich wieder, falls Probleme auftreten, deaktivieren kann (dann weiß man zumindest im vorhinein, wo das zu geschehen hat). Dieses Tool gibt es bestimmt im Ubuntu-Repository, nur installiert war es wahrscheinlich nicht. Vielleicht habe ich es auch ganz einfach übersehen.
Respekt, es an dieser Stelle anzusprechen!
daß der eingebaute grafische Recoverymodus für den X Server
sämtlichen Zugriff auf ein normales Terminal (STRG+ALT+F*) verhindert und man somit ziemlich aufgeschmissen ist,
wenn man sich nicht von einem 2. Rechner via ssh einloggen kann oder den Recoverymodus, der nicht alle Partitionen mountet, nicht benutzen will.
Aufgeschmissen ist man nämlich genau dann, wenn der X Reparaturmodus nicht richtig funktioniert, was bei mir z.B. der Fall war.
Ubuntu läßt hier einem im Stich und gibt einem nichtmal ein Terminal.
Aha, gut zu wissen. Aber überflüssig, wie ein Kropf. Und unglaublich gut begründet. Oh man, heise-Trolle schreiben schon Testberichte...
Bei Gnome machen sich die Entwickler nämlich richtig Gedanken darüber, wie die Leute die Software einsetzen und die technische Perfektion ist dem untergeordnet. Deshalb kann man da nicht so viel einstellen und braucht sich nicht so viele Sorgen um die Konfiguration machen. Bei KDE vermisst man oftmals diesen Sinn fürs Detail.
"Was wäre nun aber zu bevorzugen, GNOME oder KDE? Trotz der Arbeit, die bisher in GNOME investiert wurde, wäre es besser, GNOME fallenzulassen."
Muß man denn so fanatisch sein und ein Desktop Environment über alles stellen? Beide haben vor und Nachteile. KDE hat mehr Einstellungsmöglichkeiten und Gnome ist benutzerfreundlicher. Jetzt könnte man überlegen was das Ziel von Ubuntu ist..
"Einige wirklich krasse Fehler lassen mich daran zweifeln, dass Kubuntu wirklich den gleichen Stellenwert bei Ubuntu hat wie die Haupt-Distribution mit GNOME. In der GNOME-Oberfläche sind viele Dinge besser integriert und die Benutzerfreundlichkeit ist besser. Wenn nun also KDE nur mit Worten, nicht jedoch mit Taten unterstützt wird, sollte Ubuntu endlich Farbe bekennen und zugeben, dass die Aufspaltung in mehrere Desktop-Varianten ein Fehler war, der unnötig Ressourcen bindet. KDE oder GNOME, eines von beiden sollte von den Installationsmedien verschwinden. Kann es sich ein Distributor auf Dauer leisten, zwei Desktops zu unterstützen, nur um es ein paar Aktivisten recht zu machen? Bei den Applikationen wird ja auch nur eine für jeden Zweck in die Standard-Installation gepackt. Alles andere kann natürlich weiter in den Repositorien angeboten werden, aber dann eben »so, wie es ist« und ohne weitere Garantien.
Was wäre nun aber zu bevorzugen, GNOME oder KDE? Trotz der Arbeit, die bisher in GNOME investiert wurde, wäre es besser, GNOME fallenzulassen. Denn meine Erfahrungen zeigen mir, dass KDE technisch um Jahre voraus ist und die Anwendungen auch wesentlich stabiler oder zumindest funktionaler sind."
Selten so einen Schwachsinn in einem Artikel gelesen, das taugt bestenfalls für ein Blog. Doch damit nicht genug, der Autor beginnt nach seiner messerscharfen Analyse zu orakeln:
"Doch eine solche Entscheidung wird ohnehin nicht kommen, denn sie hätte sofort zur Folge, dass sich einige Entwickler damit befassen würden, das Desktopsystem gegen ihr favorisiertes auszutauschen und ihm die gleichen Features zu geben wie dem offiziell unterstützten. Gleichgültig, ob ein solcher Fork intern oder extern passieren würde und egal, wieviele (oder wenige) Anwender er erreicht, er würde passieren."
Nachdem ihm die Glaskugel offensichtlich mehrfach auf den Kopf gefallen war, setzt er im Anschluß an seine Prophezeiungen zu einem fulminanten Finale an:
"Trotz aller Qualitäten zieht Ubuntu 7.10 im direkten Vergleich mit dem gerade veröffentlichten Opensuse 10.3 (die ich nicht selbst getestet habe, mein Eindruck fußt auf dem Review, das ich gelesen habe), den kürzeren."
Nochmal, nehmt den Unsinn vom Netz oder schreibt wenigstens "Glosse" drüber.
Völliger Müll ist dementsprechend die Aussage, dass man GNOME fallen lassen möge und KDE als Standard nutzen solle. Tatsächlich ist KDE toll für Freaks (weniger für Nerds, weil nicht spartanisch genug), für "Normalos" aber völlig unbenutzbar - zum einen verlaufen sich diese in den Optionen, zum anderen integrieren sich die wenigsten der wirklich großen Programme in KDE. Amarok dürfte so ziemlich die einzige Ausnahme eines KDE-Programms sein, für welches es nicht eine bessere Gtk-Lösung gibt.
Der Vergleich mit Suse, der ohne jede persönliche Erfahrung auskommt, ist natürlich Müll - wobei man schon ohne diese ein KO-Kriterien gegen das "Nürnberger Windows" hat: es ist völlig unmöglich, einen Normalo zu erklären, dass aus ideologischen Gründen diverse Treiber, insbesondere praktisch alle WLAN- oder 3D-Treiber fehlen. So etwas kann man in einer speziellen Nerd-Version machen, aber doch bitte nicht als Standard.
klar gibt es die spezifikationen von freedesktop.org und unter der haube werden immer mehr subsystem vereinheitlich kommunikations schnittstellen geschaffen usw. Aber wo wird das hinführen ? die DEŽs werden bald nur noch eine Art Skin sein und da drunter läuft dann fast das selbe langsam vereinheitlichte system. Da hätte man die arbeit besser gleich in vernüftige anwendungen stecken können anstatt alles doppelt zu programmieren um es dann doch wieder zu vereinheitlichen.
Genauso wie die paketmanager viel zu star sind den meisten Anwenderung wird ein paketmanger sicher nicht zum selbstzweck dienen sondern um für ihn nützliche anwendungen zu installiern so lange die anwendung ich den Repositorys geht es über den paketnamer ja wunderbar aber wehe das anwender kommt mal auf die idee neue software auszuprobieren (linuxer sind ja alles standardtypen denen lanweilige 0815 kost ausreicht und die nie experimentieren .. ) dann stellt er fest das der entwickler für seine Distrie ausgerechnet gerade kein paket zu verfügung stellt. Jetzt werden einige sagen na und ? dann soll man sich halt nicht so blöde anstellen und selber anfangen zu compilen , aber dann fragt man sich doch nach den sinn hinter dieser starren paketverwaltung wenn sie einem oftmals doch nix bringt ? Hier ist aufjedenfall handlungsbedarf gefragt so wie da in den letzten jahren in den Beiden bereichen die probleme mehr oder weniger ignoriert wurden und drumherum gewuschtelt wurde kann es doch nicht weiter gehen. Stattdessen werden hippe 3D effekte , bunte desklets usw. geschrieben die zwar nett sind aber für die tägliche arbeit nix/kaum etwas bringen.
Ich denke mal, egal zu welchem Lager wir uns mehr verbunden fühlen, KDE- oder dem GTK-Lager (gibt ja mehrere Desktops), der obige Satz ist nicht gerade Jounalistisch Perfekt. Und ich hätte von hjb schon mehr erwartet.
Stabilität ist kann man wirklich schlecht vergleichen und hängt von zu vielen Sachen ab, vorallem von der Nutzungsdauer denke ich ...
Anders sieht es da schon mit den Features aus und diesem Supersatz, KDE ist technisch im Jahre voraus. Man liest ihn immer wieder von irgendwelchen ehemaligen SUSE Vernatigern und von Leuten die noch nie ein GNOME/XFCE genutzt haben und nun von hjb. Ist da was dran? Jahre hören sich in der OS-Welt wie Welten an. Wenn ich denke wo GNOME vor 2-3 Jahren war...
Ich würde gerne mal ein paar Technologien in den Raum werfen die imho maßgeblich von GNOME-Leuten entwickelt wurden und dort auch schon integriert werden. Evt. können ja mal KDE Fans ihren Teil dazu beitragen ohne zu flamen, ist das machbar?
Evt. können wir das ja mal klären.
- Pulseaudio
- NetworkManager
- Avahi
- Gstreamer
- Compiz
- Cairo
- enchant
Mir ist schon klar das viele Sachen davon auch unter KDE genutzt werden können, was ja eigentlich nur für die Desktop unabhängige Entwicklung spricht.
liebe Grüße,
PTP
Ein Test der Ubuntu - Distri verfällt zu einem Ranking zwischen Desktop und Distributionen.
Es ist schon unglaublich...der Test fing so gut an!
Ausführlich und sachlich...dann aber dieser hinkende Vergleich, der da absolut nicht hineinpasst!!!
Ich selber habe nun seit 6.3 die SuSE gefahren. Mit 10.2 kam der Umstieg auf Ubuntu.
Anfangs sehr ungewohnt, weil es halt anders ist.
Mittlerweile sehe ich klare Vorzüge in GNOME gegenüber KDE (Benutzerfreundlichkeit)!
Die Installation von Ubuntu und das nachträgliche Installieren von Paketen (Kontext, Konsole, Synaptic) ist doch erheblich einfacher als unter SuSE!
Will sagen, dass es größtenteils eine rein subjektive Entscheidung ist.
Ich unterstelle, dass der Autor grundsätzlich SuSE nutzt. Er urteilte zu früh. Anders kann ich mir das Fazit nicht erklären!
Und damit ist das Fazit für mich nur die Hälfte wert!
Schade!
Gruß Uncle Albert
> modprobe acerhk autowlan=1
> etwas nachgeholfen hatte. Ärgerlich ist dabei, dass die grafische Oberfläche, sei es GNOME oder KDE, nicht einmal merkt, dass es das WLAN nicht aktivieren kann, und es fälschlicherweise gar als aktiv darstellt. Dies ist unverändert seit der letzten Version.
>
Wer Distris mit solchen Problemen ausliefert, der sollte lieber Gebrauchtwagen verkaufen und die Finger von Linux lassen. Sowas schadet doch nur.
--> Zitat-Anfang.
Es wird Zeit für ein neues, distributionsübergreifendes Format samt zugehöriger Infrastruktur, das die Vorteile von DEB, RPM, APT, Portage und Zero Install/Klik in sich vereint. Würden sich die führenden Distributionen, die ja alle »von der Gemeinschaft« gelenkt werden, auf ein solches Format einigen, das auch von der LSB standardisiert werden könnte, dann wären auf einen Schlag mehrere Distributionen redundant und eine Vielzahl von Entwicklern könnten ihre Kräfte bündeln.
--> Zitat-Ende.
Zudem finde ich eine offene, konstruktive Kritik gut. Sie dient der Qualität von Linux. Und mein Gefühl sagt mir, daß dazu wohl auch eine Portion Mut gehört.
Mein persönliches Fazit:
Weiter so, Hans-Joachim Baader!
Grüße
Ulrich Althöfer, Systementwicklung
Oder darf jeder Schreiben was er will?
Ich wäre dafür diesen Artikel zu löschen und den Test von jemanden durchführen zu lassen der den Test Neutral durchführt ohne persönliche Meinungen einfließen zu lassen.
Dieser Psychologische Test wurde durchgeführt von:
Dr. Prof. Med. Dipl. Psych. Hans Joachim Baader
- Die forschenden Linux Distributoren -
WO??????????????
Ist das wirklich so? Ich war immer der Meinung das die "Lebenszeit" mindestens 2 Jahre beträgt? Ansonsten stimmt der Artikel von hjb mit meinen Erfahrungen bei der Installation überein.
Seit kurzem teste ich parallel auch Gnome und muss sagen, dass mir vieles gefällt, vieles aber auch nicht.
KDE fühlt sich sehr "rund" an, das System hat eine ewige Entwicklung hinter sich, wurde oft erweitert und oft verbessert.
Der Konqueror ist ein hevorragender Dateimanager, Klipper ist hervorragend für die Zwischenablage, die KDE-Konsole ist super und ich erfreue mich nun seit opensuse 10.2 am Kickoff-Menü (ich mag es).
KDE ist wirklcih ein bodenständiges, hervorragendes System... Einsteiger fühlen sich imho bei vernünftiger Vorkonfiguration sofort wohl...aber es hat VIELE Macken!
Das Kontrollzentrum ist wohl KDEs größte Schwäche und zugleich größte Stärke. Hier gibt es wohl keine Option, die es nicht gibt
aber viele Optionen die man übersehen kann!
Hier gilt es nun abzuwägen, mag man Optionsvielfalt, oder möchte man lieber ein paar Einstellungen weniger in Kauf nehmen, dafür aber die Übersichtlichkeit behalten?
Das Kontrollzentrum ist das Paradebeispiel, was KDE in der Entwicklung falsch gemacht hat. Aus Kompatiblitätsgründen wurde das Kontrollzentrum immer erweitert, immer fetter, immer dicker... aber es wurde nie Redesigned! Darüber hat man sich irgendwie nie wirklich gedanken gemacht, solange man in etwa das gefunden hat, was man suchte...
In KDE4 soll das Kontrollzentrum endlich einer Frischzellenkur unterzogen werden und das wird auch wirklich zeit.
Altlasten rausschmeißen, auf das Wesentliche und wichtige konzentrieren, ein paar Gimmicks mit einbauen ... fertig
Ich teste Gnome nun einige Zeit und besonders eine Sache finde ich extrem klasse: Desktopelemente brauchen nicht so viel Platz!
Unter KDE benötigen Trayicons, Quickstarter usw enorm viel Platz...
Unter gnome werden einfach kleinere Symbole verwendet => Man hat mehr Platz zum Arbeiten. Natürlich kann man unter KDE das alles wieder einstellen, aber man muss erstmal die einstlelungen finden
Der Gnome-Desktop wirkt auch teilweise etwas schicker als KDE... z.B. beim Iconset oder auch bei Laptop-Komponenten wie Volume-Up / Down, Brightness Up/Down...
Unter gnome gibt's hier schicke Bildchen, unter KDE muss man sich mit KMilo hässliche Graue Kästchen anzeigen lassen....
Das ist zwar nur spielerei, aber das auge bedient ja mit!
Nautilus gefällt mir hingegen als Dateimanager nicht so gut wie Konqueror...
generell sind die Gnome-Pendants meiner Meinung nach oft den KDE-Anwendungen unterlegen.
Paradebeispiele sind K3b und Amarok. Diese beiden Programme sind imho zurzeit die Creme de la creme der OSS-Welt. Unter Gnome wirken sie wie fremdkörper... die Schrift ist grausig und die Anwendungen fügen sich nicht nahtlos in die Desktopumgebung mit ein.
Banshee und Gnomebaker sind gute Alternativen, aber reichen noch nicht an die Ks heran.
Was gefällt mir auch nicht unter Gnome? Jedes Programm hat eigene Dialoge zum speichern, zum Drucken usw...
Unter KDE ist das besser gelöst....
Naja ich bleibe vorerst bei KDE und warte auf KDE4... dann wird sich entscheiden ob ich zukünftig gnome, oder KDE verwenden werde.
Ich setze viele Hoffnungen in KDE4, die Frischzellenkur ist dringend notwendig. Wenn die Entwickler das verbocken, wird es bestimmt viele Benutzer geben, die entweder bei kde 3.5.x bleiben oder halt zu gnome wechseln
Gruß
Rlf
zunächst möchte ich ihnen erstmal zu einem größtenteils durchaus gelungenem Abriss über die Neuerungen in der aktuellen Ubuntuversion beglückwünschen. Allerdings sind mir beim Lesen ein paar Kleinigkeiten aufgefallen. Unter 3.3 berichten Sie über ein "merkwürdiges Verhalten" des Bootloaders. Das von Ihnen beschriebene Verhalten ist durchaus nicht merkwürdig, sondern völlig normal, denn anders als Sie berichteten handelt es sich bei dem Bootloader der CDs meines Wissens nach nicht um GRUB sondern um syslinux - welches bei sogut wie jeder Distribution zum Boot von einem CD-Medium verwendet wird. Und syslinux verhällt sich nunmal so.
Des Weiteren installiert sich GRUB als Bootmanager nicht ganz ungefragt: man kann auf der letzten Seite, bevor die Installation startet, wenn man auf "Erweitert" klickt, dem Installer angeben keinen Bootmanager zu installieren - das ist zum Beispiel dann nötig, wenn man Ubuntu auf einem HardwareRAID installieren möchte (bei Controlern, die keine eigene CPU haben ist das mit geringem Zusatzaufwand mittels dmraid möglich, auch wenn das nicht offiziell Dokumentiert ist. Mehr dazu können sie in meinem Artikel im Ubunutuusers-Wiki lesen http://wiki.ubuntuusers.de/Baustelle/Fakeraid). Weiterhin gibt es sehr wohl eine sehr gute Konfigurationsmöglichkeit für die Desktop Effekte. Das Paket heißt "compizconfig-settings-manager" und ist in den Universe-Quellen verfügbar. Installiert man dieses erhält man einen neuen Punkt unter Einstellungen, der sich "Advanced Desktop Effect Settings" (o.Ä.) nennt. Außerdem integriert sich dieses Programm auch in das "Erscheinungsbild"-Applet, wo dann unter Effekte eine Einstellung "Custom" auftaucht. Die meisten Effekte sind sicherlich nur Spielerei, allerdings sind einige auch sehr sinnvoll in Sachen Produktivität - man muss sich nur die Zeit nehmen sie sich mal in Ruhe anzuschaun und ihre Fähigkeiten zu testen! Auch finde ich, dass das neue GIMP ein paar Worte mehr als "es startet schneller" verdient hätte, da sich gerade bei diesem Programm im Vergleich zum Vorgänger sehr viel getan hat. Zumindest wäre ein Link auf einen Artikel, der das entsprechend behandelt angebracht gewesen.
Schlussendlich muss ich Ihnen auch in weiten Teilen ihres Fazits widersprechen. Sie werfen Ubuntu zum einen vor innovativ Untätig zu sein, zum anderen prangern sie die Aufspaltung in Ubuntu und Kubuntu an. Zu ersterem: Nennen sie mir eine Distribution, die pünktlich halbjährlich eine neue Version bereitstellt und zwar in der Qualität, wie es Ubuntu tut! Ubuntu übernimmt nicht einfach Weiterentwicklungen im OpenSource-Bereich, sondern fördert diese aktiv mit. So setzt Ubuntu einen signifikanten Aufwand daran, neue, bleeding-edge Technologien zu stabilisieren und benutzbar zu machen, stellt sämtliche Patches, die es dafür schreibt, zur Verfügung und arbeitet diesbezüglich z.B. über das Utnubu-Projekt eng mit seiner Wurzel - Debian - zusammen. Ubuntu hat seit seinem Auftauchen vor wenigen Jahren Linux für den Desktop aktiv gefördert indem es eine Distribution baut, die vergleichsweise sehr benutzerfreundlich ist (was man bisher fast nur von SuSE kannte), sehr aktuell (was man bisher fast nur von Arch und Gentoo kannte) und sehr stabil (was man bisher fast nur von Debian und Slackware kannte). Und Ihre Äußerungen gegenüber der Aufspaltung in Ubuntu und Kubuntu sind auch etwas aus der Luft gegriffen. Sie schreiben:
"Was wäre nun aber zu bevorzugen, GNOME oder KDE? Trotz der Arbeit, die bisher in GNOME investiert wurde, wäre es besser, GNOME fallenzulassen. Denn meine Erfahrungen zeigen mir, dass KDE technisch um Jahre voraus ist und die Anwendungen auch wesentlich stabiler oder zumindest funktionaler sind."
und
"Kann es sich ein Distributor auf Dauer leisten, zwei Desktops zu unterstützen, nur um es ein paar Aktivisten recht zu machen?"
Erste Aussage zeugt von wenig technischem Verständnis für die Architektur beider Desktopumgebungen und klingt eher wie ein typischer Post in einem Flameware, bei dem der Verfasser sich technisch versiert geben wollte, letzteres ist einfach nur eine Frechheit in meinen Augen. "Ihre Erfahrungen", die sie als Argument angeben haben sie in keinster Weise auch nur angerissen um diese Aussage zu untermauern. Meine(!) Erfahrungen zeigen mir z.B. das genaue Gegenteil. Ich will Ihnen das kurz erläutern: GNOME hat sich in den letzten Jahren im Vergleich zu KDE sehr viel weiter entwickelt. Es braucht weniger Systemresourcen und bietet ein - für mein Empfinden - konsistenteres Benutzererlebnis. Das wird vor allem durch das GTK2 erreicht, aber auch dadurch, dass sich die einzelnen - wichtigen - Bestandteile der Benutzerumgebung besser integrieren und dadurch, dass die UI wesentlich weniger überladen wirkt als die von KDE. Auch empfand ich den GNOME Desktop bisher stets als wesentlich reaktiver als den von KDE - bisher habe ich noch NIE das Gegenteil vermerken können. Ich bin mir relativ sicher, dass ich nicht der einzige User bin, der das so sieht und dass man GNOME-User sicher nicht als Gruppe von "Aktivisten" bezeichnen kann. Ehrlich gesagt finde ich diese Aussage beleidigend und auch zeugt diese wiederum von wenig Recherche und Sachverständnis Ihrerseits. Eine einfache Google Suche nach "kde gnome survey" bringt einen unter anderem auf diesen recht aktuellen Artikel bei Golem: http://www.golem.de/0708/54300.html
Alles in allem bitte ich Sie hiermit in Zukunft ihre Recherchen und Tests etwas neutraler auszuführen und zu präsentieren anstatt die Plattform auf der sie diese Veröffentlichen für die gefärbte Darstellung ihrer persönlichen Überzeugungen zu nutzen. Dazu gehört vor allem das Recherchieren von Hintergrundinformationen - sowohl technischer als auch sozialer Natur - sowie das Untermauern von Kritik. Alles andere wirkt nämlich nicht sehr Überzeugend.
Mit freundlichen Grüßen,
Dominik Hertel
Mich würde wirklich Interessieren wie er zu den Ergebnissen gekommen ist.
"Artikel von Autoren spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider."
Weil mit solchen Artikeln nimmt die Qualität von Pro-Linux nur ab.
Edubuntu hat natürlich im Wesentlichen die gleichen Änderungen wie Ubuntu, dazu kommen Verbesserungen des Thin Clients. Die Geschwindigkeit soll durch die Verwendung von komprimierten Images gestiegen sein. Der Login-Manager LDM für die Thin Clients, unterstützt nun automatisches Login, mehrere Server und Grafik-Übertragung ohne Verschlüsselung, was die Geschwindigkeit ebenfalls steigern soll.
Zitatende.
Ich selbst bin Systemverwalter an einem Schulzentrum mit einer durchaus heterogenen IT-Landschaft. Dazu zählen Win-XP, Rechner, Linux-Rechner sowie mehrere LTSP-Terminalserver. Also ein Szenario, was häufiger anzutreffen ist.
Seit mittlerweile 5(!!) Versionen versuche ich immer wieder frohen Mutes Ubuntu/Edubuntu einzusetzen, scheitere aber immer wieder und zwar an folgender Stelle:
Das Einbinden der Rechner in ein vorhandenes Netz.
Die Benutzerauthentifizierung von Ubuntu/Edubuntu mittels LDAP oder aber NIS oder in eine Win-Domäne ist eine einzige Katastrophe! LDAP funktioniert überhaupt nicht, NIS ging in der vorherigen Version, Win-Domäne ist nicht vorgesehen. Dokumentation dazu? Fehlanzeige. Woran liegt es? Wohl daran, dass das System nicht von Lehrern für Lehrer gemacht wird.
LTSP: Funktioniert nicht. Es lässt sich zwar installieren, nur kann sich kein ThinClient anmelden. Über die Performance lässt sich deshalb auch keine Aussage machen.
Tipp an die Macher: Werft mal einen Blick auf Yast. NIS-Client? => ja, Name der NIS-Domäne=> xyz-Schule und fertig. Ich höre jetzt schon wieder die Meute heulen, von wegen Mausschubser usw. usf. .
Tatsache ist, dass mir für über 90 Arbeiststationen pro Woche 1 Unterrichststunde Zeit zur Verfügung steht - sofern ich diese nicht auch noch vertreten muss. Von daher setzt ich ja auch hauptsächlich Terminalserver ein.
Windowmanager? Weder KDE noch Gnome sondern Icewm. Ich muss alles vermeiden, was Schüler verstellen können und was Rechenleistung frisst.
Ich bin Ubuntu/Edubuntu mal wieder gefrustet.
cu
Erinnert mich irgendwie an: "Wer hat Jehova gesagt??" ROFL
Von Linux und generell IT Interessierten hätte ich eine offenere und differenzierte Betrachtungsweise erwartet, aber nicht so ein Geschrei wie im Kindergarten... *kopfschüttel*
Da wird gleich an der journalistischen Integrität des Autors gezweifelt... LOL
Aber selbst bei dem Versuch, objektiv KDE und Gnome zu vergleichen, kommt es doch immer wieder zu Flamewars, nur weil sich irgendwelche unreifen Kiddies ans Bein gepißt fühlen.
Und jetzt kommt mir nicht mit: "Ey, ich bin schon 28" oder sowas! Wer bei so nem Kleinkram anfängt rum zuheulen, wie nem Baby, dem man sein Schnuller weggenommen hat, ist nen Kiddy!
Gruß
Die Version für Gnome ist da ja nicht weit gekommen. Oder kann jemand betreffende Link-Seite deuten, auf die Pro-Linux da verweist?
http://www.pro-linux.de/news/2003/5462.html
Es klappte alles zunächst ganz hervorragend, selbst der proprietäre NVidia-Treiber wurde eingebunden.
Mann, was war ich stolz. Ich habe dann in Synaptic nach allen zur Verfügung stehenden 3D-Spielen geschaut und alle heruntergeladen, ich wollte einfach sehen, was so an Spielen funktioniert. Nexuiz, Torcs, AlienArena, Openarena, Sauerbraten, alles da. Einfach klasse!
Nach der Downloadorgie startete ich Torcs. Nach dem Begrüßungsbildschirm erhielt ich allerdings kein Bild mehr, ich hörte nur den Ton. Ich schaute nochmals in Synaptic nach, verglich den von Ubuntu installierten Treiber mit den Anweisungen auf der nvidia.com-Seite. Es stimmte alles. Ich startete dann noch Armagetron, Briquolo, usw., immer der gleiche Effekt, bei OpenGL-Spielen hatte ich zwar Ton, aber kein Bild.
Da ich glaubte, daß das wohl am NVidia-Treiber liegen müsse, habe ich kurzerhand den NVidia-Chip abgeschaltet und eine ältere ATI Radeon 7500 hineingesteckt. Danach habe ich den PC hochgefahren. Das auf der zweiten Festplatte installierte Debian Etch hat alles automatisch angepaßt und fuhr mit dem ati-Treiber hoch. OpenGL-Spiele klappen auch mit der ATI genauso wie vorher mit dem NVidia-Chip hervorragend - unter Debian Etch wohlgemerkt.
Nun fuhr ich Ubuntu hoch, leider streikte der X-Server, eine sax-artige Einstellungsmaske tauchte auf, es klappte aber nicht richtig. Ubuntu fuhr im Vesa-Modus hoch. Zum Konfigurieren hatte ich keine Lust, also habe ich einfach die xorg.conf von Etch nach /etc/X11/xorg.conf von Ubuntu kopiert.
Danach fuhr Ubuntu hoch, nunmehr aber mit "geilem" 3D-Compiz-Desktop. Selbst die 3D-Spiele funktionierten ansatzweise, allerdings fehlten nun die Fensterrahmen, wenn man z.B. Torcs startete. Torcs funktionierte zwar, aber halt ohne Fensterrahmen. Das war mir auf die Dauer dann doch zu merkwürdig. Jetzt wollte ich den 3D-Desktop loswerden. Nur wie?
In meiner Verzweiflung habe ich dann in Synaptic ganz einfach alles, was "compiz" hieß, hinausgeworfen. Danach startete ich Ubuntu neu und alles sah ganz normal aus. Der Desktop fuhr hoch, rein als 2D-Desktop, ich startete Nautilus. Oh nein, jetzt hatte plötzlich Nautilus keine Fensterrahmen mehr und das, obwohl der 3D-Desktop doch erfolgreich abgeschaltet worden war. Mit der gleichen xorg.conf läuft das parallel installierte Etch ja einbahnfrei. Trotzdem habe ich jetzt irgendwie dieses Ubuntu gekillt.
Ich hatte dann keine Lust mehr und habe dann Slackware 12.0 auf die erste Festplatte installiert (das funktioniert auch übrigens). Vorher sicherte ich die Spiele-deb-Pakete und werde in nächster Zeit versuchen, einige von diesen unter Etch auszuprobieren.
Irgendwo war das natürlich vor allem mein Fehler. Aber es ist jetzt auch ziemlich egal.
Recht "schwierig", dieses Ubuntu, vor allem dann, wenn man immer noch "verbuggte" bzw. demoartige Software als Standard installiert, wie z.B. compiz.
Da muß man, finde ich, Prioritäten setzen:
1. Zunächst einmal muß der normale 2D-Desktop funktionieren und zwar hundertprozentig.
2. Jetzt kann man sich um OpenGL-Unterstützung kümmern. Wenn die funktioniert, gut, wenn nicht, dann ist das auch kein Beinbruch.
3. Erst dann sollte dieser Compiz-Desktop an die Reihe kommen. Und wenn möglich, sollte man diesen Compiz-Desktop selbst anschalten müssen, damit man ihn auch gleich wieder, falls Probleme auftreten, deaktivieren kann (dann weiß man zumindest im vorhinein, wo das zu geschehen hat). Dieses Tool gibt es bestimmt im Ubuntu-Repository, nur installiert war es wahrscheinlich nicht. Vielleicht habe ich es auch ganz einfach übersehen.