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Thema: Erfolgreiches erstes Jahr für LiMux

21 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Mike am Mo, 29. Oktober 2007 um 16:06 #
Habe auf der Systems letzte Woche selbige Informationen auf dem LiMux Stand erhalten. :-)
Score: 3 Von haha am Mo, 29. Oktober 2007 um 16:11 #
Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Während die Berliner noch ihren Rosinenbombern nachtrauern ist man in München aktiv.

Gibt's eigentlich irgendwo einen Vergleich zwischen FAI und m23, bzw. was ist wann zu empfehlen?

Grüsse
haha

Score: 3 Von Oh_no am Mo, 29. Oktober 2007 um 16:27 #

Also, kann mir nicht helfen,

die Nachrichten aus München klingen ziemlich ernüchternd. Scheint wohl alles doch nicht so einfach zu sein. Seit Mitte 2006 läuft der Rollout, und am Jahresende hoffen (!) sie, die ersten 2000 Arbeitsplätze umgestellt zu haben; und das werden die die unproblematischen sein.

Und auf den restlichen Windowskisten (12000) sind auf nicht mal der Hälfte Firefox und OpenOffice angekommen.

  • Score: 3 Von Spekulatius am Mo, 29. Oktober 2007 um 17:00 #

    >> die ersten 2000 Arbeitsplätze umgestellt zu haben

    Also ich lese im Text "2000 weitere Arbeitsplätze" also die, die heute schon umgestellt sind plus 2000.

    >> Und auf den restlichen Windowskisten (12000) sind auf nicht mal der Hälfte Firefox und OpenOffice angekommen.

    Wo ist denn diese Info her?
    Evtl. wird gar nicht an allen Arbeitsplätzen ein Officepaket und ein Browser benötigt.
    Wir haben hier 50 Leute, die alle per Post mit Kunden korrespondieren und insgesamt nur 3 MS Officepakete, weil alle ein datenbankbasierendes Korrespondenzsystem mit Textvorlagen und integrierter Archivierung nutzen. Soviel zur Notwendigkeit von Officepaketen an jedem Arbeitsplatz.

    Solche Migrationen dauern halt etwas länger, besonders wenn sich manche SW-Hersteller uneinsichtig zeigen und ihren Kram weiter nur für Windows anbieten. Dann müssen Alternativen gefunden oder evtl. noch extra erstellt werden. Die Alt-SW-Anbieter sind dann aber wg der Uneinsichtigkeit zum Glück auf der neuen Plattform aus dem Rennen. Bremser schneiden sich also ins eigene Fleisch.

    • Score: 3 Von Oh_no am Mo, 29. Oktober 2007 um 17:14 #
      Hi,

      man muß halt etwas genauer lesen; da steht keineswegs "weitere 2000", sondern

      "Bis zum Jahresende sollen noch 2000 Arbeitsplätze umgestellt werden."

      Auf was sich das "noch" bezieht, ist zwar interpretierbar; da jedoch die Zahl der bereits umgestellten Arbeitsplätze nicht erwähnt wurde (ich nehme an, aus gutem Grund) interpretiere ich das "noch" nicht im Sinne von "nochmals", sonderen als "noch bis zum Jahresende".

    Score: 3 Von zyniker am Mo, 29. Oktober 2007 um 17:05 #
    Willkommen in der Realität! Mit einem Fingerschnippen ist die Umstellung nicht getan, und die Erkenntniss, dass sich Arbeitsplätze nicht auf Brower, Email und ein bischen Office beschränken lassen ist nicht neu. Dafür machen die Jungs & Mädels in dem Team einen guten Job. Die Zeit wird zeigen ob das Geld sinnvoll investiert war.

    • Score: 3 Von Oh_no am Mo, 29. Oktober 2007 um 17:22 #

      Ich wollte dem Migrationsteam und den beteiligten Firmen nicht ans Bein pinkeln, sondern zum Ausdruck bringen, daß, wenn man sich als große Organisation erstmal mit MS ins Bett begeben hat, man nur unter größten Schwierigkeiten aus der Kiste rauskommt.
      Score: 3 Von Andreas am Mo, 29. Oktober 2007 um 20:53 #
      Naja, hier tut man so, als ob unter Windows eine Umstellung (Update) von MS Windows 2000 auf Windows XP mit einem Fingerschnipp passieren kann. Hier geht es immerhin um eine komplette Veränderung der Infrastruktur und nicht nur ein Update. Und dazu kommt noch ein Paralell-Betrieb. Hat eigentl. einer der hier Kommentierenden jemals eine Softwareumstellung in einer Organisation (wie die Stadt München - ist ja nicht Hintertupfingen mit 5 Mitarbeitern) durchgeführt?

      Naja, bei uns im Unternehmen mit rund 20.000 Usern sollten innerhalb von "nur" 12 Monaten einige Rechner (5.000 Stück) auf Windows XP upgedatet werden und von Office 2000 auf Office 2003. Wenn das so schön per Fingerschnipp geht, würde ich die Herren (oder Damen) gern einladen, die Umstellung in 14 Tagen durchzuführen! Übringens sagt selbst Mircosoft, dass eine Kompatibilität von Macro-Word- oder Exceldateien von Office 2000 hin zu Office 2003 nicht gewährleistet wird. Da frage ich mich, warum dann nicht wirklich gleich von Mircosoft Office zu OpenOffice wechseln?

      Prost.

    Score: 3 Von nico am Mo, 29. Oktober 2007 um 19:01 #
    Ein solches Projekt zu stemmen und möglichst bei laufenden betrieb geht eben nicht so schnell wie eine Knoppix hochfahren. Bei jeder migration tauchen während und nach dem prozess wie wunder nicht selten neue Problemschen auf, da ist es sogar egal ob man von Win alt auf Win neu oder von Win alt auf Linux umstellt.Irgend ein Tool oder eine Datenbank wurde immer vergessen und wenn es solitär ist.

    Auch müssen nicht zwingend alle Systeme auf Linux umgestellt werden, wichtiger ist ein gutes zusammenspiel der restlichen Winkisten mit deren tools und den neuen Linuxkram.

    Sehe das sehr positiv. Was passiert, wenn Projekte unter Zeitdruck umgesetzt werden müssen, nur weil im nächsten Monat ein neues Gesetz in Kraft tritt sieht man zu oft an AA, Polizei & Co.

    • Score: 3 Von neuromancer am Mo, 29. Oktober 2007 um 20:55 #
      Je kleiner eine Verwaltung ist, umso einfacher dürfte die Umstellung sein. Und doch hat unsere Kommune von der Umstellung von AS400-OfficeVision Ende der 90er-Jahre auf Windows ein komplettes Jahr für ca. 400 Arbeitsplätze benötigt. Was in der kommunalen Fachwelt als kleine Sensation gilt.

      Von daher ist das Tempo in München gut. Zumal die Stellen im öffentlichen Dienst ja immer mehr eingespart werden und die verbleibenden Mitarbeiter die Arbeit der wegfallenden Kollegen mit übernehmen müssen. Und den Fokus auch woanders als auf EDV liegen haben. Ein Sachbearbeiter im Wohngeld-bEreich möchte seine Fälle erledigt haben und betrachtet die EDV-Umgebung (zu Recht !) als zweitrangig an. Dafür läuft das sehr gut.

Score: 3 Von Donauwelle am Mo, 29. Oktober 2007 um 17:00 #
Hallo,

ich habe einmal einen Vortrag von peter pfläging zu wienux gehört, die scheinen ganz gut klar zu kommen.
Und die Mitarbeiter der Stadt Wien scheinen sehr engagiert zu sein.

Score: 3 Von der da ! am Di, 30. Oktober 2007 um 08:46 #
Je länger man dem Softwaregiganten die Treue hält um so schwerer fällt der Prozeß der Loslösung von diesem und um so teurer wird diese.

Deshalb ist die rechtzeitige Umstellung auf Microsoft freie und offene Standards ein erster Schritt für eine zukünftige Unabhängigkeit vom Softwaregiganten.

Deshalb appeliere ich an alle (wechselwilligen Leser) Leser vollzieht den Wechsel zu micorsoftfreien Formaten sobald wie möglich. Nur so kann Microsoft gezwungen werden, selbst dieses Format zu unterstützen und damit mit der Zeit sein eigenes Grab zu schaufeln.

MFG

MfG

Score: 3 Von Henrik am Di, 30. Oktober 2007 um 11:55 #
Es gibt Unternehmen die sich nicht mal trauen mit einer Linux-Migration in die Öffentlichkeit zu gehen. Da wirkt die Einschüchterungstaktik der Jungs aus Redmond. So gesehen geht die Microsoft-Strategie auf, statt in die Qualität ihrer Software zu investieren gehen die Milliarden aus Lizenzeinnahmen in Lobbyschlachten, Marketingaktivitäten und Anwaltskanzleien.

Softwarepatente sind in Europa aus gutem Grund immer noch illegal! www.patenfrei.de

Score: 3 Von Haben will am Di, 30. Oktober 2007 um 17:59 #
Kann man irgentwo LiMux downloaden? Oder hat ein insider ein ISO?

ich fürde es gerne mal genauer anschauen.

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