diese "Verbesserungen" (GUI & Co) sind es nicht wert. Im Zweifel wäre viel kritischer, dass zeitnah alle Sicherheitslücken korrigiert werden. Das können nur die OpenSSH Autoren und ihre Community wirklich leisten.
Was Wine angeht, so haben die Eigentümer im Fall von Wine selbst die Lizenz geändert, und nicht Dritte. Die Sache war damals so, dass es zu der wahrlich luxoriösen Situation gekommen war, dass es 2 Firmen waren, die basierend auf Wine Geld verdienen konnten. Eine davon hat ihre Sachen stets für sich behalten, eine andere hat sie stets und freiwillig veröffentlicht. Nun kam die Gefahr auf, dass die kooperative Firma ihre Verhalten der Anderen hätte anpassen müssen, zum Schaden des Projektes. Darum der Wechsel zur LGPL, die ja fast genauso libraral wie BSD ist, nur dass man eigene Änderungen an den Wine-Libraries weitergeben muss. Aber das war wie gesagt, keinesfalls gegen den Willen der Wine-Community, wenngleich natürlich nicht alle dafür waren.
Du missverstehst die Intention von Leuten, die den TCP-Stack unter eine Lizenz stellen, die es erlaubt, anderen ihre Software zu übernehmen, dass es Ihnen "egal" sei. Im Gegenteil, es ist eher die Absicht, dass dies passiert!
Im Falle von offenen Standards, ist es absolut kritisch, dass es weit verbreitete und fehlerarme Implementierungen gibt. Vorallem auf diese Weise kann etwas zum Standard werden. Wenn MacOS X viel Code von FreeBSD übernimmt, so heisst das einfach nur, dass das allgemeine Niveau steigt. Entwicklungen wie IPv6 wären vollkommen chancenlos, wenn jede Firma das selbst entwickeln (und testen) müsste.
Das ganze Internet, so wie es heute existiert, basiert nicht nur auf der Definition offener Standards, sondern auch auf der Freien Verfügbarkeit des Quellcodes auch für kommerzielle Anbieter. Ohne würden Dinge wie DNS, Mail oder WWW nur schwerlich in der heutigen Form existieren und ihre Bedeutung haben.
In manchen Bereichen brauchen "wir" eher, dass der Code genutzt wird. Aus meiner Sicht wäre die LGPL auch eine gute Wahl für Standards, aber im Zweifel bin ich für deren Verbreitung.
Und eine Implementierung eines Standards unter GPL ist in dem Sinne witzlos, weil sie vielleicht sicherstellt, dass die eigene Implementierung die beste bleibt, aber nicht, dass Systeme zusammen möglichst gut funktionieren. Wenn der Linux TCP-Stack der Beste und konformste Stack ist, so ist es schade, wenn andere diesen Code nicht nutzen können, sondern halbgaren Ersatz stricken müssen. Aber zum Glück gibt es ja BSD-OSes.
Und wie Beispiele zeigen, ist es Autoren nicht egal, was gemacht wird. So hat jemand die Oxygen Icons von KDE4 schon vor dessen Release als Theme für Gnome veröffentlicht. Das muss als unethisch gelten, obwohl ja von der Lizenz abgedeckt. Sowas macht man einfach nicht.
Es gibt für mich jedenfalls ein Grundgesetz beim Umgang mit Freiem Code: Schade nicht dem Autor. Ihm etwas nicht zu geben, was er nicht verlangt hat, ist eine Sache, aber z.B. ein ebenfalls Freies Projekt mit seinem und meinem Code unter einer inkompatiblen Lizenz, zu machen, nimmt ihm seinen verdienten Status und damit das Wichtigste.
diese "Verbesserungen" (GUI & Co) sind es nicht wert. Im Zweifel wäre viel kritischer, dass zeitnah alle Sicherheitslücken korrigiert werden. Das können nur die OpenSSH Autoren und ihre Community wirklich leisten.
Was Wine angeht, so haben die Eigentümer im Fall von Wine selbst die Lizenz geändert, und nicht Dritte. Die Sache war damals so, dass es zu der wahrlich luxoriösen Situation gekommen war, dass es 2 Firmen waren, die basierend auf Wine Geld verdienen konnten. Eine davon hat ihre Sachen stets für sich behalten, eine andere hat sie stets und freiwillig veröffentlicht. Nun kam die Gefahr auf, dass die kooperative Firma ihre Verhalten der Anderen hätte anpassen müssen, zum Schaden des Projektes. Darum der Wechsel zur LGPL, die ja fast genauso libraral wie BSD ist, nur dass man eigene Änderungen an den Wine-Libraries weitergeben muss. Aber das war wie gesagt, keinesfalls gegen den Willen der Wine-Community, wenngleich natürlich nicht alle dafür waren.
Du missverstehst die Intention von Leuten, die den TCP-Stack unter eine Lizenz stellen, die es erlaubt, anderen ihre Software zu übernehmen, dass es Ihnen "egal" sei. Im Gegenteil, es ist eher die Absicht, dass dies passiert!
Im Falle von offenen Standards, ist es absolut kritisch, dass es weit verbreitete und fehlerarme Implementierungen gibt. Vorallem auf diese Weise kann etwas zum Standard werden. Wenn MacOS X viel Code von FreeBSD übernimmt, so heisst das einfach nur, dass das allgemeine Niveau steigt. Entwicklungen wie IPv6 wären vollkommen chancenlos, wenn jede Firma das selbst entwickeln (und testen) müsste.
Das ganze Internet, so wie es heute existiert, basiert nicht nur auf der Definition offener Standards, sondern auch auf der Freien Verfügbarkeit des Quellcodes auch für kommerzielle Anbieter. Ohne würden Dinge wie DNS, Mail oder WWW nur schwerlich in der heutigen Form existieren und ihre Bedeutung haben.
In manchen Bereichen brauchen "wir" eher, dass der Code genutzt wird. Aus meiner Sicht wäre die LGPL auch eine gute Wahl für Standards, aber im Zweifel bin ich für deren Verbreitung.
Und eine Implementierung eines Standards unter GPL ist in dem Sinne witzlos, weil sie vielleicht sicherstellt, dass die eigene Implementierung die beste bleibt, aber nicht, dass Systeme zusammen möglichst gut funktionieren. Wenn der Linux TCP-Stack der Beste und konformste Stack ist, so ist es schade, wenn andere diesen Code nicht nutzen können, sondern halbgaren Ersatz stricken müssen. Aber zum Glück gibt es ja BSD-OSes.
Und wie Beispiele zeigen, ist es Autoren nicht egal, was gemacht wird. So hat jemand die Oxygen Icons von KDE4 schon vor dessen Release als Theme für Gnome veröffentlicht. Das muss als unethisch gelten, obwohl ja von der Lizenz abgedeckt. Sowas macht man einfach nicht.
Es gibt für mich jedenfalls ein Grundgesetz beim Umgang mit Freiem Code: Schade nicht dem Autor. Ihm etwas nicht zu geben, was er nicht verlangt hat, ist eine Sache, aber z.B. ein ebenfalls Freies Projekt mit seinem und meinem Code unter einer inkompatiblen Lizenz, zu machen, nimmt ihm seinen verdienten Status und damit das Wichtigste.
Gruss,
Kay