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Fr, 2. November 2007, 09:06

Erste »Season of Usability« beendet

Nach Angaben des OpenUsability-Projektes wurde die erste »Season of Usability« mit der Verbesserung der Oberflächen von fünf Programmen erfolgreich beendet.

Im Mittelpunkt der »Season of Usability« stand die Bedienbarkeit von Computerprogrammen. Die teilnehmenden Studenten sollen mit dem Design von gut benutzbaren Bedienoberflächen vertraut gemacht werden und ein Projekt durchführen, in dem ein freies Programm hinsichtlich der Bedienbarkeit verbessert wird. Die Ergebnisse sollten so der freien Softwarewelt zugute kommen.

OpenUsability ließ sich von Googles »Summer of Code« inspirieren und schloss sich für »Season of Usability« mit FLOSS Usability, Aspiration und dem Open Society Institute zusammen, um eine Reihe von Projekten für Studenten anzubieten.

Zwischen November 2006 und Juni 2007 wurden fünf Programm-Oberflächen aus verschiedenen Anwendungsbereichen analysiert und danach überarbeitet. Die Entwickler der betroffenen Programme begrüßten laut dem Organisator die Ergebnisse, und einige Studenten arbeiten auch nach Ende des offiziellen Zeitplans weiter an ihrem Projekt.

In einem Projekt wurde ein neues Bedienkonzept für Basket erarbeitet, einem KDE-Programm zum Erstellen von Notizen. Das Konzept wurde von den Entwicklern gutgeheißen, eine Implementierung ist aber noch nicht erfolgt. Für Okular, ein KDE-Programm zum Anschauen von Dokumenten, wurde eine neue Toolbar entworfen. Teile davon sollen in eine neue Version von Okular Einzug halten. Für das Softphone OpenWengo wurde ein Benachrichtigungssystem für ankommende Anrufe entworfen, das durch einen Entwickler des Projektes inzwischen implementiert wurde.

Für das Medienzentrum GeeXboX wurde eine neue Oberfläche entworfen, die in der kommenden Version umgesetzt werden soll. Für das OpenPrinting-Projekt wurden neue Druckdialoge entworfen. Die Ergebnisse dieser Arbeit sollen die Art ändern, wie Linux-Anwender ihre Drucker konfigurieren. Anstatt Dutzende von Optionen, von denen viele nicht relevant sind, weil sie z.B. vom konkreten Drucker nicht unterstützt werden, in mehreren Tabs zu präsentieren, sollen die Anwender ihren persönlichen Druckdialog zusammenstellen können.

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