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Thema: Google bringt offene Mobilplattform an den Start

51 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Unwichtig am Mo, 5. November 2007 um 19:42 #
...bei OpenMoko anschliessen? :(
Ein Schelm der beim Alleingang Googles boeses denkt...
  • Score: 3 Von asdf am Mo, 5. November 2007 um 20:01 #
    Eine Entwicklung im Rahmen einer Allianz von 34 Firmen würde ich nicht gerade als Alleingang bezeichnen.

    Auch das "anschließen" an bestehende Projekte ist oft nicht so einfach wie man sich das vorstellt. Verschiedene Projekte/Firmen/Entwickler haben nun mal verschiedene Vorstellungen vom Endprodukt. Gerade bei so großen Unternehmen wie Google eines ist, ist es oft einfacher ein neues Entwicklerteam einzustellen, das genau das macht was man will, als sich an einem bestehenden Projekt zu beteiligen bei welchem man jedes Detail Wochen lang diskutieren muss, um am Ende dann vielleicht doch nicht das bekommt was man will.

    • Score: 3 Von Oh_no am Mo, 5. November 2007 um 23:14 #
      Wenn ich lese, daß Motorola da mitmacht, bin ich mißtrauisch.

      Handies wurden bisher nicht für Endkunden gebaut, sondern für Mobilfunkbetreiber. Und die wollen keine offenen Handies, denn dann könnten sie ihre Handies nicht mehr "branden", sprich, sie so zunageln, daß die Kunden irgendwelchen Schwachsinnscontent beim Provider für teuer Geld kaufen müssen.

      Diesem Wunsch hat Motorola mit seinen Linuxhandies bisher entsprochen. Die wurden möglichst gut zugenagelt. Und für Spielkram gibts nur Java, das keine großartigen Sachen erlaubt; und die soll man möglichst auch beim Provider kaufen ;-)

      Das einzige Argument pro Linux war für die: es ist billiger als Windows bzw. Symbian. Die potentielle Offenheit von Linux war eher eine Bedrohung, die man wegzupatchen versucht hat.

      Und diese neue Allianz hat offenbar auch nix anderes vor, was sollte es sonst für einen Sinn machen, auf so eine beschränkte Hardware nicht nur Linux zu bringen, sondern da noch Java draufzusatteln ?

      Für die ist Openmoko eine Bedrohung, die sie zu kontern versuchen. Ob OpenMoko Erfolg haben wird, steht auf einem anderen Blatt, aber ich denke, daß die die einzigen sind, die ein freies Konzept für die ENDkunden wollen. Alle anderen wollen das etablierte Konzept: den Kunden einsperren.

      Und Google ist zwar noch kein Handyprovider, aber den Kunden einsperren - pardon; möglichst fest an sich binden - wollen die halt auch.

      • Score: 3 Von Querulant am Di, 6. November 2007 um 00:12 #
        Ja, da ist was dran. Ich kann nur hoffen, daß Du wenigstens teilweise Unrecht hast.
        • Score: 3 Von Erik am Di, 6. November 2007 um 06:51 #
          Ja. Die Geschichte lehrt uns, dass Google uns noch immer eingesperrt hat. Googleprodukte, nur nutzbar auf Google-OS. Dokumente, geschrieben und einzig nutzbar mit Googles Officepaket, weil nur sie das proprietäre OpenDocument unterstützen. Google Mail, ansprechbar nur über den Googlebrowser im Webinterface, jegliches POP3-Interface fehlt. Und irgendwie werden sie es auch schaffen, die offene Plattform, die sie da für Mobilgeräte schnüren wollen, eng an sich zu ketten. FUD, kauft FUD! Heute ganz frisch, nur bei mir!


          lg
          Erik

          • Score: 3 Von Neuer am Di, 6. November 2007 um 08:33 #
            Für Google Mail gibt es doch jetzt IMAP?

            Was mir an Google Sorge machen würde, ist dass eine Institution wissen könnte, was ich suche, was ich kaufe, was ich schreibe und wer mir was schreibt... und dann noch in USA.

            Gruss,
            Kay

            • Score: 3 Von Erik am Di, 6. November 2007 um 08:45 #
              Oh, tatsächlich, dann doch. Toll! Das ist das fehlende Puzzlesteinchen, um die Verwandtschaft und Bekanntschaft zu Google Mail zu bringen.


              lg
              Erik

            Score: 3 Von Oh_no am Di, 6. November 2007 um 11:07 #
            Google hat halt 'ne etwas andere Taktik.

            MS will die Kunden mit Zwang einsperren, Google will sich mit Convenience alternativlos machen.

            Hinter der Vielfalt von Suchmaschinen stehen z.B. nur noch 3 große Anbieter: Google und mit weitem Abstand Yahoo und MS.

            Da hat sich bereits eine Monokultur gebildet.

            Und Google ist kein Wohlfahrtsverein, sondern eine AG, die unter den Top Ten des Aktienmarktes rangiert. Google gehört Aktionären, die immer mehr Geld und Wachstum sehen wollen. Also wird es immer mehr Geld und Wachstum geben. Kollateralschäden für die Meinungsvielfalt oder Unabhängigkeit sind da zweitrangig.

            • Score: 3 Von Erik am Di, 6. November 2007 um 11:24 #
              > Google will sich mit Convenience alternativlos machen
              Das ist absolut in Ordnung.

              > Hinter der Vielfalt von Suchmaschinen stehen z.B. nur noch 3 große Anbieter
              Gab es jemals mehr als drei Große?

              > Da hat sich bereits eine Monokultur gebildet.
              Der Eintrittsmarkt ist für jeden offen.

              Google hat es geschafft, mit qualitativ hochwertigen Produkten einen hohen Marktanteil zu erreichen, sie schaffen keine Einstiegshürden für die Konkurrenz außer der Güte der Produkte... so darf man Gewinne machen.


              lg
              Erik

              • Score: 3 Von Oh_no am Di, 6. November 2007 um 15:45 #
                Na ja, irgendwann hast Du keine Auswahl mehr. Wer ein fast- Monopol hat, hat vielerlei Größenvorteile; dem rennen dann die Leute ohne Nachdenken hinterher.

                Und was Google nicht anbietet oder gar verschweigt, das existiert dann auch tatsächlich für die große Mehrheit nicht mehr.

                • Score: 3 Von Frickler am Di, 6. November 2007 um 16:12 #
                  Na ja, irgendwann hast Du keine Auswahl mehr. Wer ein fast- Monopol hat, hat vielerlei Größenvorteile; dem rennen dann die Leute ohne Nachdenken hinterher.

                  Microsoft hat ein Fast-Monopol; trotzdem gibt's genügend Alternativen. Ok, die nutzen nicht viele, aber ist unser Problem? ;-)

                  Und was Google nicht anbietet oder gar verschweigt, das existiert dann auch tatsächlich für die große Mehrheit nicht mehr.

                  Das liegt an der "großen Mehrheit"; das wirst Du nicht dadurch ändern, daß Du sie zwangsbeglückst.

                Score: 3 Von Rufus am Di, 6. November 2007 um 19:34 #
                Der Eintrittsmarkt ist für jeden offen.

                Nun, offen ist er sicher, aber das ist nicht der relevante Punkt. Auch im Markt für Betriebsysteme steht jedem der Eintritt offen.

                Wesentlich für Markteintrittsbarrieren (und daraus folgend: Marktmacht und monopolistische Gewinne für die überlebenden Unternehmen) sind die Einstiegskosten, insbesonderen natürlich auch die damit verbundenen Werbekosten.

                Insofern gibt es im Markt für Suchmaschinen recht hohe Einstiegskosten, weil man recht hoe Beträge in Werbung buttern müsste um Googles Bekanntheit zu erreichen.

                Dazu kommen dann noch Netzeffekte bei der Finanzierung des Betriebs: Man schaltet natürlich eher Werbeanzeigen bei den großen Suchmaschinen statt den kleinen, weil letzte sich weniger Menschen erreichen.

                Insofern ist die Ursache für Googles Quasi-Monopol nicht (nur) in seinen Produkten zu suchen, ebensowenig wie das bei Microsoft der Fall ist.

                • Score: 3 Von Erik am Di, 6. November 2007 um 20:04 #
                  > Insofern gibt es im Markt für Suchmaschinen recht hohe Einstiegskosten, weil man recht hoe Beträge in Werbung buttern
                  > müsste um Googles Bekanntheit zu erreichen.
                  Du übersiehst bei Deiner (ansonsten richtigen) Analyse den entscheidenden Punkt: Es geht hierbei nicht um die Frage, wie man ein Konkurrenzprodukt mit gleichem Marktanteil entwickelt sondern um ein Ersatzprodukt mit identischer Funktionalität. Eine Suchmaschine zu entwickeln, die qualitativ mit Google mithalten kann, beinhaltet keine allzu hohe Einstiegshürde, man kann sogar auf von Google entwickelte(!) oder von ihnen unterstützte freie Komponenten zurückgreifen. Genau hier liegt aber Unterschied zu Microsoft: Microsoft verbarrikardiert Unternehmen den Markteintritt durch allerlei Hürden. Softwarepatente, proprietäre Datenformate und Zentrierung auf proprietäre Microsoft-Umgebungen (Betriebssystem, Frameworks, etc.) sind ungleich schwerer zu nehmen.


                  lg
                  Erik

                  • Score: 3 Von Oh_no am Di, 6. November 2007 um 21:32 #
                    Hallo Erik,

                    Du hast natürlich recht, daß Google nicht mit Microsoft und seinen diskriminierenden Geschäftspraktiken zu vergleichen ist.

                    Bei der Idee, die hinter dem Kartellrecht steckt, geht es aber auch nicht primär um konkretes Fehlverhalten des Monopolisten, sondern um die schiere Größe und die dadurch bedingte Abwesenheit von Alternativen, die auf lange Sicht immer ungünstig für den Kunden ist.

                    Monopole sind nach dieser Lesart - egal ob sie durch Qualität oder durch Gängelung der Kunden zustandegekommen sind - immer ein Problem.

                    • Score: 3 Von Erik am Di, 6. November 2007 um 22:16 #
                      Bei der Idee, die hinter dem Kartellrecht steckt, geht es aber auch nicht primär um konkretes Fehlverhalten des Monopolisten, sondern um die schiere Größe
                      Das mag bei der Auslegung und dem landläufigen Verständnis von zu zerschlagenden Strukturen der Fall sein, rechtlich hat das allerdings keine Basis. Solange ein Inhaber einer marktbeherrschenden Stellung (wir nehmen an, Google hätte diese) Mitbewerber nicht diskriminiert oder vertragliche oder preisliche Maßnahmen ergreift, die denen bei einer nicht marktbeherrschenden Stellung nicht entsprechen, greift das Kartellrecht nicht - und das hat auch gute Gründe.


                      lg
                      Erik

                    Score: 3 Von Rufus am Mi, 7. November 2007 um 00:08 #
                    Auch? Auf einmal geht es um die Frage, ein vergleichbares Produkt entwickeln zu können? Ist mir neu. Ich habe auch noch mal die Diskussion gelesen und das wurde hierbei mit keinem Wort erwähnt.

                    Mir geht es nicht um ein vergleichbares Produkt. Mir geht es um Marktmacht. Die hat Google ebenso wie Microsoft.

                    Trotzdem kann ich natürlich auch Deinen Ansatz betrachten.

                    Es halte es für ebenso leicht, ein Ersatzprodukt zu Microsofts Windows zu entwickeln. Es hindert Dich niemand daran. Ich habe sogar gehört, ein finnischer Student soll das mal versucht haben und der Ansatz war nichtmal so schlecht. Wie war noch gleich sein Name...?

                    Und was hilft Dir eine Suchmaschine, die nicht ebenso gute Ergebnisse bringt wie die von Google? Aber hat Google den Zugriff auf seine Bewertungs-Schema freigegeben? Und auch die Daten von Tausenden gewisser Seiten, die durch manuelle Edits gesammelt wurden und wesentlich die Suchergebnisse (durch Abwesenheit) bestimmten?

                    Und auch der Ausschluss von Konkurrenz ist bei Google gegeben: Glaubst Du denn, ein Kunde von GMail oder Google Maps oder Orkut oder YouTube wird jemanls etwas anderes sehen als Google Werbung?

                    In der Summe halte beides für vergleichbar: Bei Microsoft kannst Du eine Alternative bastelt, aber es wird für lange Zeit eine schlechte Alternative bleiben. Auch Google kann man nachbauen, aber auch hier wird es für lange Zeit eine schlechte Alternative bleiben. Beide kassieren aufgrund ihrer Marktmacht überdurchschnittliche Renditen und beide versuchen ihre Vormachtstellung durch vertikale Integration zu sichern.

                    Dein Ansatz ist natürlich zulässig, aber im Grunde völlig willkürlich gewählt.

                    • Score: 3 Von Erik am Mi, 7. November 2007 um 06:34 #
                      > Auf einmal geht es um die Frage, ein vergleichbares Produkt entwickeln zu können?

                      Re[5]: Wieso nicht...
                      Gesendet von Oh_no am Di, 6. Nov um 11:07

                      Google hat halt 'ne etwas andere Taktik.
                      MS will die Kunden mit Zwang einsperren, Google will sich mit Convenience alternativlos machen.

                      Das behandelt meiner Meinung nach ausschließlich die Frage nach einer funktionalen Alternative, was auch eigentlich richtig ist, denn mir als Kunde ist egal, wie "groß" ein Hersteller ist, solange sein Produkt alle meine Anforderungen erfüllt, inclusive des Supports u.a.

                      > Es halte es für ebenso leicht, ein Ersatzprodukt zu Microsofts Windows zu entwickeln.
                      Aber kein vollständiges. Aber das ist auch nichts mit Google vergleichbares. Nehmen wir mal, um einen Google-MS-Vergleich zu haben... Office. MS Office vs. Googles Officelösung. Und da fällt als allererstes auf, dass Googles Officepaket auf ODF beruht, während MS Office seine eigenen proprietären Formate mitbringt - ein eindeutiges Hemmnis für die Geschwindigkeit der Entwicklung einer Alternative. Punkt für Google. Und so zieht sich das bei beiden Unternehmen durch die Produktpalette, an nahezu jeder Stelle schließt Microsoft echte funktionale Alternativen mit geschlossenen Formaten, Geheimniskrämerei oder mehr oder minder offenen Patentdrohungen aus - bei Google Fehlanzeige: Nicht nur, dass sie es nicht explizit behindern, sie fördern indirekt sogar durch ihre Arbeit an freier Software die von Produkten ihres Unternehmens vollständig unabhängige Konkurrenz.

                      > Aber hat Google den Zugriff auf seine Bewertungs-Schema freigegeben?
                      Muss es nicht, die Algorithmik ist bekannt. Darüber hinaus existieren bereits funktional gleichwertige Alternativen.

                      In der Summe halte beides für vergleichbar: Bei Microsoft kannst Du eine Alternative bastelt, aber es wird für lange Zeit eine schlechte Alternative bleiben. Auch Google kann man nachbauen, aber auch hier wird es für lange Zeit eine schlechte Alternative bleiben. Beide kassieren aufgrund ihrer Marktmacht überdurchschnittliche Renditen und beide versuchen ihre Vormachtstellung durch vertikale Integration zu sichern.
                      Sie sind nicht vergleichbar. Allein die Frage der Interopabilität bringt ein klares Plus für Google. Du kannst von heute auf morgen auf Googles Officepaket verzichten und Deine Dokumente in anderen ODF-Offices bearbeiten, wenn Dir die Online-Verfügbarkeit nicht wichtig ist. Auch kann der Absender seine Dokumente mit Googles Officepaket erstellen oder nicht, das ist Dir mit Deinem ODF-Office vollkommen egal, denn Du musst das nicht, nur um es zu verarbeiten. Ein weiteres Beispiel ist Googles Kalender, der seine Daten per iCal-Protokoll exportiert. Der Abgleich mit einem anderen Programm ist absolut zuverlässig nur einen Mausklick entfernt - danach muss man Googles Kalender nie wieder ansehen, wenn man das nicht möchte.


                      lg
                      Erik

                      • Score: 3 Von Rufus am Mi, 7. November 2007 um 12:23 #
                        Das behandelt meiner Meinung nach ausschließlich die Frage nach einer funktionalen Alternative,...

                        Ach so. Nun, ich hätte das da nicht rausgelesen.

    Score: 3 Von Erik am Mo, 5. November 2007 um 20:36 #
    Wenn man die Motivation von OpenMoko wirklich verstanden hat, sieht man diese Meldung als Erfolg und nicht als Misserfolg.


    lg
    Erik

    • Score: 3 Von franz007 am Mo, 5. November 2007 um 20:51 #
      sehe ich genau so, das Ziel sollte sein dass ich mir irgendwann ein handy kaufen kann und selbst entscheide mit welchem betriebsystem ich es verwende, und nicht mehr an proprietäre und (manchmal bis zur unkenntlichkeit oder unbenutzbarkeit) gebrandete handys haben
      • Score: 3 Von Frank.Mo am Di, 6. November 2007 um 06:50 #
        Ich glaube nicht das du oder ich selbst entscheide. Ich glaube auch nicht das die Handys der Android Plattform frei von Branding sind. Die T Taste wird es weiter geben. Möglicherweise kann der versierte User die Umprogrammieren, aber das war es dann auch. Aber ich sehe überall Google Anwendungen, die auch alle Daten zugreifen möchten. Ich sehe schon Google Map starten, wenn ich irgendjemand anrufe, mit den neusten Hinweisen auf Lokalen in dem Ort wo der angerufene Wohnt.
    Score: 3 Von Michael am Di, 6. November 2007 um 10:32 #
    Warum schließt OpenMoko sich nicht der Open Handset Alliance an?

    Warum sollte sich eine riesige Gruppe einem einzelnen anschließen und nicht umgekehrt? Tatsache ist, das OpenMoko in all der langen Zeit nicht sonderlich viel auf die Reihe gebracht hat.

Score: 3 Von jaja am Mo, 5. November 2007 um 20:33 #
...z.b. das die Geschichte auf Linux und JAVA laufen soll.
Score: 3 Von hatsch am Di, 6. November 2007 um 08:49 #
für mich sieht das ein bischen so aus, als hätten sich die handy provider nen kompetenten partner gesucht der für sie die speicherung der standortsdaten übernimmt. ich stell mir das so vor:

das BKA fragt T-Mobile nach User Xy.
Xy verwendet praktischerweise Android.
T-Mobile schaltet das User-Xy Bewegungen Overlay auf maps.google.com frei für bka_(a)_google.com
Das BKA hat eine einfache und bequeme Art und Weise User Xy zu verfolgen...

Das einzige was da noch fehlt wäre eine Zeitachse auf Google Maps.

Ein bischen erschreckend. Finden Sie nicht?

  • Score: 3 Von Trajan am Di, 6. November 2007 um 09:34 #
    Und woran liegt der Unterschied zum aktuellen Verfahren?

    Bewegungen werden auch jetzt schon erfasst und gespeichert -> wenn bisher auch nur zu Testzwecken ...
    Für den Zugriff von seiten der Polizei wird ja gerade ein Gesetz ausgearbeitet (Unabhängig von Google!).

    Also ich sehe darin kein Problem - im Gegenteil! Die Kunden fangen damit endlich an die aktuelle Technik zu hinterfragen und nicht nur einfach zu nutzen (Wäre in vielen anderen Situationen auch gut).

    • Score: 3 Von Gläserner Mensch am Di, 6. November 2007 um 09:38 #
      Würdet ihr euch einen Chip in den Körper einpflanzen lassen, damit man jederzeit Ortungstechnisch erfasst werden kann?

      Wenn ihr die Frage mit NEIN beantwortet, dann dürft ihr auch kein Handy nutzen! Denn dieses ermöglicht genau so eine Erfassung. Nur dass sich da lang kein Datenschützer beschwert hat ...

      Wenn ihr aber mit JA antwortet, dann gibt es eh kein Problem ;)

      Score: 3 Von Solala am Di, 6. November 2007 um 09:47 #
      Ach soll doch jeder wissen wo ich bin, wo ich hin gehe, wo ich stehe, was ich kaufe, für musik höre, wieviel oder wenig ich verdiene, was für hobbys ich habe, welchen IQ, mit wem ich ins Bett gehe, was ich esse und was nicht, ob ich diese oder jene Partei wähle, welche Krankheiten ich habe usw... von mir aus kann es jeder wissen...

      Tja, nicht BigBrother ist watching you, sonder Google is watching you! :=/

    Score: 3 Von Oh_no am Di, 6. November 2007 um 11:23 #
    Na, so verschwörungsmäßig läuft es wohl doch noch nicht.

    Aber die Verwischung der Grenzen zwischen Geheimdiensten, Polizei und Privatwirtschaft schreitet voran. Siehe Blackwater- Skandal (Irak) und Bespitzelung der US- Bürger durch die NSA in Zusammenarbeit mit den Providern.

    Da keiner den Anfängen wehrt, wird sich das rasant weiterentwickeln und früher oder später in andere Länder "exportiert" werden.

Score: 3 Von Dennis am Di, 6. November 2007 um 09:53 #
Androis ist laut golem unter der Apache Lizenez und damit 100% open source.
Score: 3 Von Christian am Di, 6. November 2007 um 11:05 #
ich hol mir am freitag trotzdem das iphone!

hatte es neulich in der hand... mir sind tränen über die augen gelaufen als ich mich über ssh drauf einloggen konnte.

google hat einfach nicht das gefühl für sowas. das sieht man auch an dem hässlichen gmail.

  • Score: 3 Von Oo.blub.oO am Di, 6. November 2007 um 11:31 #
    lol? Es gibt wirklich Leute die sich das iPhone kaufen? *rofl*

    Mein Beileid.

    • Score: 3 Von Erik am Di, 6. November 2007 um 11:40 #
      Warum nicht?


      lg
      Erik

      • Score: 3 Von Oo.blub.oO am Di, 6. November 2007 um 11:58 #
        Es ist teuer, es kann nix, ist hässlich (wobei das auch wieder jeder anders empfindet), mal eben Akku tauschen ist nicht ...

        Und dazu noch dieser Hammer-Tarif von T-Online. Also bitte ...

        Warum man es sollte wüsste ich beim besten Willen nicht.

        LG
        Oo.blub.oO

        • Score: 3 Von Erik am Di, 6. November 2007 um 12:04 #
          > (wobei das auch wieder jeder anders empfindet)
          Eben.

          > Und dazu noch dieser Hammer-Tarif von T-Online. Also bitte ...
          Man muss es ja nicht im Bundle mit nem T-Mobile-Tarif kaufen.


          lg
          Erik

          Score: 3 Von Christian am Di, 6. November 2007 um 15:47 #
          hässlich? Also ich kenn kein Handy welches hübscher ist, als das iphone. egal ist geschmackssache.
          akku tauschen hast du recht, ist ein großes minus... aber was solls. war bei meinen bisherigen handys auch noch nicht nötig.

          wer zu t-mobile geht ist selbst schuld. man kauft sich das teil einfach im apple store und lässt nen crack drüber laufen - fertig.
          ich hab zwar einen apfel-hau, aber verarschen lass ich mich von so einem verein nicht (die rede ist von t-mobile). dann hat man gerade 400 euro ausgegeben und das ist ein guter preis! oder wenn man mehr geld hat, läd man seine freundin auf ein glas wein nach paris ein und kauft sich nebenher eines ohne sim-lock (frau darf davon aber nichts mitbekommen, sonst gibts ärger!).

          zudem wäre es selbst mit vertrag nicht teurer als vergleichbare geräte (wenn man soetwas geiles überhaupt mit irgendetwas anderes vergleichen kann...).

          • Score: 3 Von Günther Jauch am Mi, 7. November 2007 um 11:23 #
            Lol.
            Genau solche Aussagen erwartet man von einem Apple-Fanboy.
            Du hast einen "apfel-hau" und lässt dich nicht von T-Mobile verarschen (hä?), dafür lieber von Apple?
            Ganz nebenbei scheint dir nicht klar zu sein, dass die Preise von Apple diktiert werden und T-Mobile da nicht mehr viel zu melden hat - das ist eine reine Prestigesache.
            400 Euro sind tatsächlich ein guter Preis - rechnet man die Kosten nicht mit ein die Apple in dem teuren 2-Jahres-Vertrag verlangt.
            Das Geld geht weitestgehend an Apple, nicht an T-Mobile (macht über die 24 Monate gerechnet etwa 800 Euro aus die an Apple gehen).
            Und cracken ist natürlich ne ganz tolle Lösung...

            Mal ganz im Ernst: Wer hat euch Veräppelten eigentlich in's Gehirn geschissen (ist an die Fanboys adressiert, nicht pauschal an alle Apple-Kunden)?

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