Ich finde diese Variante ziemlich nützlich, denn sie "geht mit der Zeit". Sieh dich mal im Netz um, was und wieviele IT-Unternehmen gerade mit Virtualisierung anstellen.
Virtualisierung ist - so wie es grade entwickelt wird - wie eine "neue" Hardwarearchitektur. Aber eine Architektur, auf die alle "abfahren".
Ubuntu hat dies nun erkannt, und macht mit dieser Variante die Lücke, die im Hinblick auf diese Architektur bestand, nun dicht. Finde ich gut !!
Nur einen Haken hat das ganze: Warum Ubuntu nach der freie Software Philosophie keine Varianten für Qemu und für Xen macht, das frage ich mich gerade?!
Von Christian Nobis am Fr, 16. November 2007 um 13:57 #
> Nur einen Haken hat das ganze: Warum Ubuntu nach der freie Software Philosophie keine Varianten für > Qemu und für Xen macht, das frage ich mich gerade?!
Au Ja: Xenubuntu und Qbuntu klingen vom Namen doch richtig genial
Die Idee finde ich ja auch gut, aber die 5 Milliarden Ubuntu-Varianten sind wirklich nervig. Ubuntu (Live, Install, Server), Kubuntu (Live, Install, Server), Xubuntu (Live, Install, Server), Ubuntu, Kubuntu und Xubuntu in jeweils einer DVD-ISO, Fluxbuntu, goIrgendwas, ..., ..., ...)
ACK, fuer sowas reicht doch auch nen extra repo und vll noch nen metapaket was von allem noetigen abhaengt, muss man nich gleich noch ne extra distri bauen.
Genau, und das ist es ja, was die meisten Linuxer nicht kapieren: Marketing. Ubuntu hat es verstanden, hat den entsprechenden Erfolg und wird jetzt dafür angepinkelt - so wie jeder und alles Erfolgreiche. Keine wünschenswerter, aber immerhin ein logischer, vorhersehbarer Vorgang.
Ich denke, dass das einfach ein Vorteil der Paketsystemlogik ist. Ich habe die Pakete und kann mit begrenztem Aufwand eine Distribution so zusammenstellen, wie ich es eben gerne hätte. Natürlich kann man das auch aus den Paketquellen direkt machen. Aber so macht sich einer, der dann vielleicht noch richtig Ahnung, dementsprechende Gedanken und viele können es dann nutzen. Das ist doch, meiner Ansicht nach, effizienter als wenn man erst mal ewig alles zusammensuchen muss. Zudem muss man die neue Distribution nicht nutzen und wenn sie nicht gebraucht wird, wird sie eben wieder eingestellt. Die werden schon ihre Gründe gehabt haben, dies so anzubieten. Mich stört der angebliche "Wildwuchs" nicht. Ähnlich haben genügend auch auf das Erscheinen von Ubuntu reagiert. Ich persönlich bin froh, dass sie es damals gemacht haben und es Ubuntu heute gibt. Habe gestern auf Gutsy upgedatet(?) und es ist einfach 'ne super Sache! Schöne Grüße, phorkyas
Niemand ist gezwungen, Ubuntu oder seine Varianten zu beziehen. Wenn es euch nicht passt, dass Ubuntu so aktiv ist, dann laded euch eines der hundert anderen Linux-Distros runter. :-p
Von VMware Admin am Fr, 16. November 2007 um 14:40 #
Ich finde die Idee gut. Gerade weil das Bauen der Kernel Module, die das VMware Gastsystem so benötigt nicht ganz trivial ist. Je nachdem welche Distri man hat ünterscheiden sich die Vorarbeiten hierzu doch deutlich. Da finde ich es sehr erfreulich, wenn es mal 'ne Distri gibt, die einem das vereinfacht.
Von Debian rulez am Fr, 16. November 2007 um 23:06 #
Der Aufwand, das Modul unter Debian zu bauen, ist gering. Deswegen von einer Server- auf eine Desktop-Distribution (zu mehr taugt Ubuntu aktuell nicht) zu wechseln zeugt von ganz massiver Unfähigkeit.
Deine Einschätzung von Ubuntu in Ehren, mir würde da allerdings eine Begründung fehlen, warum Ubuntu für Server weniger geeignet sei. Für mich als alt-Debianer ist Ubuntu nur eine andere Release-Politik.
Mein Mediawiki für die Abteilung ist dann halt neuer und fehlerfreier.
Und meine Server-Applikation hat Python2.5, alle schicken Module, etc. und neueres MySQL ohne persönliche Mühen. Ein Mischen von Stable und Testing bei Debian empfand ich durchaus als Mühe.
Einen Mangel an Stabilität konnte ich bisher bei Weitem nicht beobachten. Dieser würde mich auch überraschen.
Aber es geht ja nicht um Server, sondern um Appliances. Und als jemand, der ein Ubuntu 7.10 als minimale virtuelle Maschine unter kvm erstellt hat, würde ich sagen, es wäre nett, eine bessere Ausgangsversion zu haben, weil:
a) Die Installation von 7.10 unter KVM musste, weil ich Intel-VMX habe (mit AMD wäre es kein Thema), ohne Hardware-Virtualisierung erfolgen und war also langsam. Danach konnte man es erst einschalten. b) Man musste eine ganze Menge unsinniges Zeugs entfernen, das die virtuelle Maschine nur unnötig aufgebläht hat. Bluetooth Daemons, X11 mit Ausnahme von Xvnc, KDE, Gnome, Compiler, etc. c) Der Kernel ist per Default nicht "linux-virtual", viele unnötige Module sind installiert. etc.
Hätte es JeOS schon gegeben, hätte ich das nehmen können und dadurch einige Zeit gespart. Alles selbst machen zu können ist Fähigkeit. Alles selbst machen zu müssen ist Verschwendung.
Ich finde diese Variante ziemlich nützlich, denn sie "geht mit der Zeit".
Sieh dich mal im Netz um, was und wieviele IT-Unternehmen gerade mit Virtualisierung anstellen.
Virtualisierung ist - so wie es grade entwickelt wird - wie eine "neue" Hardwarearchitektur. Aber
eine Architektur, auf die alle "abfahren".
Ubuntu hat dies nun erkannt, und macht mit dieser Variante die Lücke, die im Hinblick auf diese Architektur
bestand, nun dicht. Finde ich gut !!
Nur einen Haken hat das ganze: Warum Ubuntu nach der freie Software Philosophie keine Varianten für Qemu und für Xen
macht, das frage ich mich gerade?!
Egal, wird sich schon wer finden, der das macht.
Weiter so...
> Qemu und für Xen macht, das frage ich mich gerade?!
Au Ja: Xenubuntu und Qbuntu klingen vom Namen doch richtig genial
irgendwie geht der Zähler der Forum-Beiträge vor .. oder ist schon ein Beitrag gelöscht worden?
Gruesse, nufap
Warum sollte man nicht auch cds anbieten?
Von Ubuntu gibt es dich nur Ubuntu, Kubuntu, Xubuntu , Edubuntu, Ubuntu Studio, Gobuntu und diese neue Variante.
Jede spricht eine andere Gruppe an und wird von anderen gepflegt.
Ich verstehe nicht was dadran so schlimm ist.
Zudem muss man die neue Distribution nicht nutzen und wenn sie nicht gebraucht wird, wird sie eben wieder eingestellt. Die werden schon ihre Gründe gehabt haben, dies so anzubieten. Mich stört der angebliche "Wildwuchs" nicht. Ähnlich haben genügend auch auf das Erscheinen von Ubuntu reagiert. Ich persönlich bin froh, dass sie es damals gemacht haben und es Ubuntu heute gibt. Habe gestern auf Gutsy upgedatet(?) und es ist einfach 'ne super Sache!
Schöne Grüße,
phorkyas
Mein Mediawiki für die Abteilung ist dann halt neuer und fehlerfreier.
Und meine Server-Applikation hat Python2.5, alle schicken Module, etc. und neueres MySQL ohne persönliche Mühen. Ein Mischen von Stable und Testing bei Debian empfand ich durchaus als Mühe.
Einen Mangel an Stabilität konnte ich bisher bei Weitem nicht beobachten. Dieser würde mich auch überraschen.
Aber es geht ja nicht um Server, sondern um Appliances. Und als jemand, der ein Ubuntu 7.10 als minimale virtuelle Maschine unter kvm erstellt hat, würde ich sagen, es wäre nett, eine bessere Ausgangsversion zu haben, weil:
a) Die Installation von 7.10 unter KVM musste, weil ich Intel-VMX habe (mit AMD wäre es kein Thema), ohne Hardware-Virtualisierung erfolgen und war also langsam. Danach konnte man es erst einschalten.
b) Man musste eine ganze Menge unsinniges Zeugs entfernen, das die virtuelle Maschine nur unnötig aufgebläht hat. Bluetooth Daemons, X11 mit Ausnahme von Xvnc, KDE, Gnome, Compiler, etc.
c) Der Kernel ist per Default nicht "linux-virtual", viele unnötige Module sind installiert. etc.
Hätte es JeOS schon gegeben, hätte ich das nehmen können und dadurch einige Zeit gespart. Alles selbst machen zu können ist Fähigkeit. Alles selbst machen zu müssen ist Verschwendung.
Gruss,
Kay