Deine Einschätzung von Ubuntu in Ehren, mir würde da allerdings eine Begründung fehlen, warum Ubuntu für Server weniger geeignet sei. Für mich als alt-Debianer ist Ubuntu nur eine andere Release-Politik.
Mein Mediawiki für die Abteilung ist dann halt neuer und fehlerfreier.
Und meine Server-Applikation hat Python2.5, alle schicken Module, etc. und neueres MySQL ohne persönliche Mühen. Ein Mischen von Stable und Testing bei Debian empfand ich durchaus als Mühe.
Einen Mangel an Stabilität konnte ich bisher bei Weitem nicht beobachten. Dieser würde mich auch überraschen.
Aber es geht ja nicht um Server, sondern um Appliances. Und als jemand, der ein Ubuntu 7.10 als minimale virtuelle Maschine unter kvm erstellt hat, würde ich sagen, es wäre nett, eine bessere Ausgangsversion zu haben, weil:
a) Die Installation von 7.10 unter KVM musste, weil ich Intel-VMX habe (mit AMD wäre es kein Thema), ohne Hardware-Virtualisierung erfolgen und war also langsam. Danach konnte man es erst einschalten. b) Man musste eine ganze Menge unsinniges Zeugs entfernen, das die virtuelle Maschine nur unnötig aufgebläht hat. Bluetooth Daemons, X11 mit Ausnahme von Xvnc, KDE, Gnome, Compiler, etc. c) Der Kernel ist per Default nicht "linux-virtual", viele unnötige Module sind installiert. etc.
Hätte es JeOS schon gegeben, hätte ich das nehmen können und dadurch einige Zeit gespart. Alles selbst machen zu können ist Fähigkeit. Alles selbst machen zu müssen ist Verschwendung.
Mein Mediawiki für die Abteilung ist dann halt neuer und fehlerfreier.
Und meine Server-Applikation hat Python2.5, alle schicken Module, etc. und neueres MySQL ohne persönliche Mühen. Ein Mischen von Stable und Testing bei Debian empfand ich durchaus als Mühe.
Einen Mangel an Stabilität konnte ich bisher bei Weitem nicht beobachten. Dieser würde mich auch überraschen.
Aber es geht ja nicht um Server, sondern um Appliances. Und als jemand, der ein Ubuntu 7.10 als minimale virtuelle Maschine unter kvm erstellt hat, würde ich sagen, es wäre nett, eine bessere Ausgangsversion zu haben, weil:
a) Die Installation von 7.10 unter KVM musste, weil ich Intel-VMX habe (mit AMD wäre es kein Thema), ohne Hardware-Virtualisierung erfolgen und war also langsam. Danach konnte man es erst einschalten.
b) Man musste eine ganze Menge unsinniges Zeugs entfernen, das die virtuelle Maschine nur unnötig aufgebläht hat. Bluetooth Daemons, X11 mit Ausnahme von Xvnc, KDE, Gnome, Compiler, etc.
c) Der Kernel ist per Default nicht "linux-virtual", viele unnötige Module sind installiert. etc.
Hätte es JeOS schon gegeben, hätte ich das nehmen können und dadurch einige Zeit gespart. Alles selbst machen zu können ist Fähigkeit. Alles selbst machen zu müssen ist Verschwendung.
Gruss,
Kay