Diese EDU-Notebooks werden sich IMO auch hierzulande in den Schulen etablieren.Vielleicht in einer etwas üppigeren Ausstattung (besonders für die Oberstufe) Aber durchsetzen werden sich diese EDU-Notebooks IMO auf jeden Fall.
Zumal es sich ja immer weniger Eltern leisten können, ihre Kinder mit superteurer Hardware auszustatten. Da wird es wohl auf solche EDU-Notebooks als allgemeines Lernmittel auch an deutschen Schulen hinauslaufen.
Wie auch immer....in anderen Ländern werden diese EDU-Notebooks dafür sorgen, dass da ganze Generationen von Kindern rund um den Globus mit LINUX-Rechnern aufwachsen.
Was das für MS bedeutet dürfte klar sein. Und genau deshalb engagiert sich MS ja auf einmal so heftig in diesem Segment.
glaube ich kaum. In Deutschland sind wohl bei jedem Schüler mindestens 200EUR für einen Computer flüssig. Und dafür bekommt man heutzutage schon einen anständigen OfficePC mit Windows. Über 80% der Schüler werden sich auch was teureres kaufen, womit man auch zocken kann. Es wird zwar immer gejammert, aber zum prollen ist dann doch Geld da. Sieht man auch an Klamotten der Kinder und an den Autos deren Eltern.
an unserer Schule habe ich damit angefangen, nach und nach einige Rechner mit Edubuntu auszustatten und die Klassen damit zu versorgen. Leider ist unser eigentlicher PC-Admin ein absoluter M$-Jünger und lässt sich davon auch nicht abbringen. Das Kollegium ist zwar von der Terminal-Server-Variante begeistert und hätte das auch gerne, da ich aber nur noch 2 Monate da bin wird sich vermutlich in den nächsten 10 Jahren nichts tun. Schade! )o:
Wenn das Kollegium (also die demokratische Mehrheit) begeistert ist, dann hast du doch schon gewonnen. Der "eigentliche Admin" ist doch sicher kein hauptberuflicher Netzerk-Admin, der das richtig gelernt hat, oder ? Wenn du die Schule verlässt, dann könnten auch externe Anbieter/Gruppen das Netz betreuen, z.B. fsub e.V. , pingos, eine örtliche LUG, ...
An unserem Gymnasium, das ich glücklicherweise vor zwei Jahren verlassen habe, gibt's nur Windoof. Und soweit ich weiß denkt niemand daran, Linux/BSD oder dergleichen einzusetzen. Wieso auch? Der Lehrer zahlt die Windows-Lizenz eh nicht aus eigener Tasche. Und eine Migration kostet auch viel Zeit und Nerven.
Von Chis Hildebrandt am Di, 20. November 2007 um 09:57 #
Bitte korrigieren - so begrüßenswert diese Schulinitiative ist, das Land in dem sie stattfindet heisst "Former Yugoslav Republic of Macedonia" oder in Kurzform FYROM. Das ist der einzige zulässige und offizielle Name des Landes. Der Hintergrund ist politisch sensibel, da ein Bundesland Griechenlands bereits wesentlich länger Macedonia heisst. Offizielle Stellen wie die UN bemühen sich da immer um Korrektheit (z.B. kürzlich hier), und Pro-Linux sollte das auch.
Das stimmt nicht. Die UN, die NATO und die USA haben Mazedonien als Namen anerkannt. Es ist halt nur noch Griechenland die das nicht anerkennen. Das ist aber erst seit 1 Jahr oder so.
Anyhow, die Initiative gab's auch bei uns (Bosnien und Herzegowina) aber dann haben unsere Politiker (vorwiegend Rechts, was sonst) 'nen Vertrag mit M$ unterschrieben...
Von Chris Hildebrandt am Di, 20. November 2007 um 14:59 #
Das ist falsch. Sowohl die UN, als auch die NATO verwenden peinlich genau den derzeit einzig völkerrechtlich gültigen Namen FYROM. Lediglich in bilateralen Angelegenheiten sind einige Staaten bereit davon vorsichtig abzuweichen (USA, Russland, China). Die Lösung dieses Namesproblems ist für den EU-Beitrittskandidaten sehr wichtig, und daher werden mit Jahresende auch wieder Verhandlungen aufgenommen. Bis daraus eine Einigung resultiert (die jedenfalls aber sicherlich nicht einfach Mazedonien heissen wird), sollten besonders Medien hier nicht einseitig Partei ergreifen - das rührt nur wieder unnötige Konkfikte neu auf und behindert die Suche nach einer Einigung.
Ich habe jahrelang in der Region gelebt und gearbeitet (mit Griechen und Mazedoniern) und habe dabei gelernt mit beiden Seiten sensibel umzugehen. Man sollte keinesfalls eine der beiden Seiten von aussen so selbstverständlich favorisieren, weil man damit nur die extremen und dümmlich nationalistischen Typen des jeweiligen Landes unterstützt.
All das soll uns aber nicht davon abhalten zu feiern, das wieder ein kleiner Teil der Welt mittels freier Software befreit wurde. Ich hätte zwar eher was anderes als Edubuntu verwendet (z.B. Seminarix, Skolelinux oder das neue sidux-edu Projekt), aber letztlich zählt dass es FOSS ist.
Von Chris Hildebrandt am Di, 20. November 2007 um 17:40 #
Die Griechen sollen mal die Luft anhalten und aufhören rumzupiensen.
Wow, da kann man ja jede Menge Bildung und Verständnis für multikulturelle Probleme zwischen den Zeilen durchblitzen sehen. Danke für Deinen hochinteressanten und konstruktiven Vorschlag zur Lösung eines heiklen politischen Problems, das bisher keiner lösen konnte. Naja, jetzt wissen wir ja endlich wie man es machen sollte.
Wird Zeit, dass die sogenannten Entwicklungsländer mal Entwicklungshilfe in Deutschland betreiben. In Sachen IT ist Deutschland Entwicklungsland, in der Industrie, in Schulen und in Universitäten (ausgenommen die Informatik Fachbereiche)
Fax

Diese EDU-Notebooks werden sich IMO auch hierzulande
in den Schulen etablieren.Vielleicht in einer etwas
üppigeren Ausstattung (besonders für die Oberstufe)
Aber durchsetzen werden sich diese EDU-Notebooks
IMO auf jeden Fall.
Zumal es sich ja immer weniger Eltern leisten können,
ihre Kinder mit superteurer Hardware auszustatten. Da
wird es wohl auf solche EDU-Notebooks als allgemeines
Lernmittel auch an deutschen Schulen hinauslaufen.
Wie auch immer....in anderen Ländern werden diese
EDU-Notebooks dafür sorgen, dass da ganze Generationen
von Kindern rund um den Globus mit LINUX-Rechnern
aufwachsen.
Was das für MS bedeutet dürfte klar sein.
Und genau deshalb engagiert sich MS ja auf einmal so
heftig in diesem Segment.
Kann ich mir in der Praxis schlecht vorstellen. Habe die auch mal Unterricht? Etwa in der Mittagspause?
weil's halt Ideologie-Standart ist.
So sieht es garantiert nicht aus:
6 am PC: Multiseat
Grüsse haha
Das Kollegium ist zwar von der Terminal-Server-Variante begeistert und hätte das auch gerne, da ich aber nur noch 2 Monate da bin wird sich vermutlich in den nächsten 10 Jahren nichts tun. Schade! )o:
Greetings,
Chris
Anyhow, die Initiative gab's auch bei uns (Bosnien und Herzegowina) aber dann haben unsere Politiker (vorwiegend Rechts, was sonst) 'nen Vertrag mit M$ unterschrieben...
Und das in einem Entwicklungsland!
Ich habe jahrelang in der Region gelebt und gearbeitet (mit Griechen und Mazedoniern) und habe dabei gelernt mit beiden Seiten sensibel umzugehen. Man sollte keinesfalls eine der beiden Seiten von aussen so selbstverständlich favorisieren, weil man damit nur die extremen und dümmlich nationalistischen Typen des jeweiligen Landes unterstützt.
All das soll uns aber nicht davon abhalten zu feiern, das wieder ein kleiner Teil der Welt mittels freier Software befreit wurde. Ich hätte zwar eher was anderes als Edubuntu verwendet (z.B. Seminarix, Skolelinux oder das neue sidux-edu Projekt), aber letztlich zählt dass es FOSS ist.
Greetings,
Chris
Wow, da kann man ja jede Menge Bildung und Verständnis für multikulturelle Probleme zwischen den Zeilen durchblitzen sehen. Danke für Deinen hochinteressanten und konstruktiven Vorschlag zur Lösung eines heiklen politischen Problems, das bisher keiner lösen konnte. Naja, jetzt wissen wir ja endlich wie man es machen sollte.
Greetings,
Chris