Wie bitte? Mozilla hat nichts gegen Microsoft erreicht? Mein Gott, wir haben den Internet Explorer 7 - den hätts ohne Mozilla in der Form nie gegeben!
Opera ist eine deutlich größere Firma als Mozilla und hat viermal so viele Mitarbeiter. Nur so nebenbei. Und wieso darf man plötzlich nicht mehr konkurrieren, wenn ein Konkurrent bereits ein gutes Produkt am Markt hat? Wenn das so wäre, dann würden wir noch heute nach Steve Jobs' ursprünglicher Idee für Computer leben: Nur wenige haben einen, nämlich die, die sich einen leisten können. Und Computer wären abgeschlossene Systeme, die in ihrer Software beschränkt wären. (Als Hinweis für die, die das jetzt nicht verstehen: Während Microsoft darauf gesetzt hat, jeden Haushalt mit einem Computer auszustatten, war Apple der Meinung, Computer wären ein Produkt für eine kleine Elite. Microsoft hat recht behalten und besitzt heute das Monopol auf Desktop-Betriebssystemen. Microsoft hat auch deshalb gewonnen, weil Windows von Anfang an mit den Entwicklern zusammen gearbeitet hat. Und das, obwohl Apple als erstes ein grafisches User Interface hatte!)
...Internet Explorer 7 - den hätts ohne Mozilla in der Form nie gegeben!
Also, das ist nun reine Spelulation, die überdies auch zu garnichts mehr nütze ist. Der "IE in dieser Form", sind doch vor z.B. die Tabs, die Opera als erste hatte, die dann Jahre später von damals noch Mozilla, heute Firefox geklaut wurden und danach auch von Microsoft für den IE.
Man könnte also, um mal bei diesem Beispiel zu bleiben, mit Fug und Recht sagen, ohne Opera, hätte es sowohl den IE, als auch Firefox "...in der Form nie gegeben!
Ich habe mich bei dieser Spekulation vollständig deiner Logik bedient und du mußt schon zugeben, wenn man dieser konsequent folgt, kommt man genau dahin...
Opera ist eine deutlich größere Firma als Mozilla und hat viermal so viele Mitarbeiter.
... die alle miteinander nicht von Spenden leben und auch nicht davon leben können.
Was aber das "darf" angeht: Natürlich "dürfen" sie. Nur ob es wirklich sinnvoll ist, darüber dürfen die Meinungen ja wohl noch auseinandergehen.
Ich z.B. halte nichts von der Genforschung an menschlichem Erbmaterial, obwohl diese leider auch bei uns kürzlich in einem gewissen Rahmen erlaubt wurde und in anderen Ländern sogar fast ohne wirkliche Auflagen betrieben werden "darf".-Trotzdem bin ich der Meinung, dass man nicht alles machen sollte, nur weil man es kann (darf).
Fakt ist doch: Opera lebt, gerade bei Handys und Smartphones sehr von der Lizensierung, die es den Herstellern eben erlaubt Opera vorzuinstalliern. Für die User ist er zwar (scheinbar) kostenlos, allerdings bezahlen die das im Kaufpreis ihres Handys oder Smartphones ja mit und auf dieser Grundlage exisitert Opera.
Wenn der Fox jetzt auf dem Smartphone läuft, vielleicht viel schlechter (sprich: langsamer) als Opera ABER dafür "kostenlos" vorinstalliert werden kann, dann wäre es nicht das erste mal in der Geschichte, dass sich das schlechtere Produkt durchsetzt, nur weil es "kostenlos" zu haben ist und die Hersteller die gesparten Lizenkosten lieber in ihre eigene Tasche stecken.
Sollte es so kommen, dann wäre das aber vermutlich früher oder später das Ende von Opera - und zwar trotzdem sie das um Längen bessere Produkt haben. -Ich halte das alles nicht für zu weit hergeholt, ist ja schließlich schon oft genug dagewesen.
Von QuerulantusMaximus am Fr, 23. November 2007 um 00:17 #
Hm, hier hat wohl Sebalin recht. OpenSource hin oder her. Es wäre sehr schade wenn Opera von der Bildfläche verschwinden würde. Opera hat wohl so einige Sachen zuerst gehabt (z.b. Tabs), welche sich heute andere Browserhersteller nur zu gerne an die Brust heften würden. Opera ist innovativ. Außerdem sollte man bedenken, daß die Firefoxentwicklung zum großen Teil von Google bezahlt wird, die Entwickler aber letztendlich das Produkt nicht verkaufen müssen. Außerdem belebt Konkurrenz bekanntlich das Geschäft. Bei den Browsern existiert ja jetzt schon praktisch ein Duopol.
Aber ich hoffe mal, daß die Firmen dem besseren und nicht dem für sie billigeren Produkt den Vorzug geben. Nicht das wir dann mit solchen Handys rumlaufen müssen: http://www.telcomhistory.org/vm/Images/main/SeattleExhibit/SeattleTour53.jpg
Von lord_sauron am Fr, 23. November 2007 um 14:19 #
"Opera ist innovativ!" Opera ist in der Vergangenheit innovativ gewesen, stimme ich vollkommen zu, dies sagt aber nichts über die Gegenwart aus. Innovativität muss man immer auf's neue beweisen, innovativ sein ist kein Zustand. Eine Pionierleistung bzw. die Einführung neuer Technologien führt allein zu keiner Daseinsberechtigung! Soll Mozilla jetzt darauf verzichten einen mobilen Browser zu entwickeln, damit ein geschätztes Unternehmen keine Konkurrenz bekommt? Vor einigen Jahren existierte ein absolutes Monopol im Browser-Bereich, ich sehe ein "Duopol", was so ja gar nicht stimmt, als Verbesserung, nicht als Verschlechterung an. Ein Firefox-Browser für Mobiltelefone wäre ein Segen und Opera verbesserte sich dadurch sicherlich noch stärker. Außerdem verfügen fast alle Handys über schlechte proprietäre Browser, gerade diese würden durch Firefox erhebliche Konkurrenz bekommen. Android steht ebenfalls vor der Haustüre mit integriertem Browser, es wäre ein fataler Fehler, wenn Mozilla die Zeichen der Zeit nicht erkennen würde. Für Opera sehe ich keine Gefahr und wenn doch, dann wird Opera es größtenteils selbst verschuldet haben. Des weiteren wird ein Produkt nie nur deshalb verwendet, weil es kostenlos ist. Jemand der von IE zu Firefox wechselt tut dies nicht aus Kostengründen und so ist es im Mobil-Bereich ebenfalls!
1) Opera hatte die Tabs nicht zuerst, hört endlich mit der Unwissenheit auf. 2) Mozilla verdient auch durch Support und würde dies im Mobile Sektor ebenfalls tun. 3) Mozilla verdient auch durch andere Wege wie die Suchmaschinen... Opera allerdings auch. 4) Wenn Opera es in über 10 Jahren nicht schafft auch nur einen kleinen Kuchen vom Markt zu gewinnen, dann sollten sie mal über ihr Produkt nachdenken.
Ein Closed Source Browser ist einfach nicht mehr zeitgemäß und ein kostenpflichtiger für so eine triviale und gleichzeitig dennoch essentielle Anwendung ist ebenfalls nicht mehr aktuell. Was spricht dagegen ebenfalls Opera als OSS zu veröffentlichen und mehr mit der Community zu arbeiten. Geld verdient man damit immer noch genug.
Opera hat den Strukturwandel einfach verpasst und wird zu recht sterben.
Opera ist eine deutlich größere Firma als Mozilla und hat viermal so viele Mitarbeiter. Nur so nebenbei. Und wieso darf man plötzlich nicht mehr konkurrieren, wenn ein Konkurrent bereits ein gutes Produkt am Markt hat? Wenn das so wäre, dann würden wir noch heute nach Steve Jobs' ursprünglicher Idee für Computer leben: Nur wenige haben einen, nämlich die, die sich einen leisten können. Und Computer wären abgeschlossene Systeme, die in ihrer Software beschränkt wären. (Als Hinweis für die, die das jetzt nicht verstehen: Während Microsoft darauf gesetzt hat, jeden Haushalt mit einem Computer auszustatten, war Apple der Meinung, Computer wären ein Produkt für eine kleine Elite. Microsoft hat recht behalten und besitzt heute das Monopol auf Desktop-Betriebssystemen. Microsoft hat auch deshalb gewonnen, weil Windows von Anfang an mit den Entwicklern zusammen gearbeitet hat. Und das, obwohl Apple als erstes ein grafisches User Interface hatte!)
Also, das ist nun reine Spelulation, die überdies auch zu garnichts mehr nütze ist.
Der "IE in dieser Form", sind doch vor z.B. die Tabs, die Opera als erste hatte, die dann
Jahre später von damals noch Mozilla, heute Firefox geklaut wurden und danach auch von
Microsoft für den IE.
Man könnte also, um mal bei diesem Beispiel zu bleiben, mit Fug und Recht sagen, ohne Opera,
hätte es sowohl den IE, als auch Firefox "...in der Form nie gegeben!
Ich habe mich bei dieser Spekulation vollständig deiner Logik bedient und du mußt schon zugeben,
wenn man dieser konsequent folgt, kommt man genau dahin...
Opera ist eine deutlich größere Firma als Mozilla und hat viermal so viele Mitarbeiter.
... die alle miteinander nicht von Spenden leben und auch nicht davon leben können.
Was aber das "darf" angeht: Natürlich "dürfen" sie. Nur ob es wirklich sinnvoll ist, darüber
dürfen die Meinungen ja wohl noch auseinandergehen.
Ich z.B. halte nichts von der Genforschung an menschlichem Erbmaterial, obwohl diese leider auch
bei uns kürzlich in einem gewissen Rahmen erlaubt wurde und in anderen Ländern sogar fast ohne wirkliche
Auflagen betrieben werden "darf".-Trotzdem bin ich der Meinung, dass man nicht alles machen sollte,
nur weil man es kann (darf).
Fakt ist doch: Opera lebt, gerade bei Handys und Smartphones sehr von der Lizensierung, die es den Herstellern
eben erlaubt Opera vorzuinstalliern. Für die User ist er zwar (scheinbar) kostenlos, allerdings bezahlen die
das im Kaufpreis ihres Handys oder Smartphones ja mit und auf dieser Grundlage exisitert Opera.
Wenn der Fox jetzt auf dem Smartphone läuft, vielleicht viel schlechter (sprich: langsamer) als Opera ABER dafür "kostenlos"
vorinstalliert werden kann, dann wäre es nicht das erste mal in der Geschichte, dass sich das schlechtere Produkt
durchsetzt, nur weil es "kostenlos" zu haben ist und die Hersteller die gesparten Lizenkosten lieber in
ihre eigene Tasche stecken.
Sollte es so kommen, dann wäre das aber vermutlich früher oder später das Ende von Opera - und zwar trotzdem sie das
um Längen bessere Produkt haben. -Ich halte das alles nicht für zu weit hergeholt, ist ja schließlich schon oft genug dagewesen.
So oder doch so ähnlich.
Sebalin.
OpenSource hin oder her.
Es wäre sehr schade wenn Opera von der Bildfläche verschwinden würde.
Opera hat wohl so einige Sachen zuerst gehabt (z.b. Tabs), welche sich heute andere Browserhersteller nur zu gerne an die Brust heften würden.
Opera ist innovativ.
Außerdem sollte man bedenken, daß die Firefoxentwicklung zum großen Teil von Google bezahlt wird, die Entwickler aber letztendlich das Produkt nicht verkaufen müssen.
Außerdem belebt Konkurrenz bekanntlich das Geschäft. Bei den Browsern existiert ja jetzt schon praktisch ein Duopol.
Aber ich hoffe mal, daß die Firmen dem besseren und nicht dem für sie billigeren Produkt den Vorzug geben. Nicht das wir dann mit solchen Handys rumlaufen müssen:
http://www.telcomhistory.org/vm/Images/main/SeattleExhibit/SeattleTour53.jpg
wäre ja vielleicht passend zum Big-Firefox.
Opera ist in der Vergangenheit innovativ gewesen, stimme ich vollkommen zu, dies sagt aber nichts über die Gegenwart aus.
Innovativität muss man immer auf's neue beweisen, innovativ sein ist kein Zustand.
Eine Pionierleistung bzw. die Einführung neuer Technologien führt allein zu keiner Daseinsberechtigung!
Soll Mozilla jetzt darauf verzichten einen mobilen Browser zu entwickeln, damit ein geschätztes Unternehmen keine Konkurrenz bekommt?
Vor einigen Jahren existierte ein absolutes Monopol im Browser-Bereich, ich sehe ein "Duopol", was so ja gar nicht stimmt, als Verbesserung, nicht als Verschlechterung an. Ein Firefox-Browser für Mobiltelefone wäre ein Segen und Opera verbesserte sich dadurch sicherlich noch stärker. Außerdem verfügen fast alle Handys über schlechte proprietäre Browser, gerade diese würden durch Firefox erhebliche Konkurrenz bekommen. Android steht ebenfalls vor der Haustüre mit integriertem Browser, es wäre ein fataler Fehler, wenn Mozilla die Zeichen der Zeit nicht erkennen würde. Für Opera sehe ich keine Gefahr und wenn doch, dann wird Opera es größtenteils selbst verschuldet haben.
Des weiteren wird ein Produkt nie nur deshalb verwendet, weil es kostenlos ist. Jemand der von IE zu Firefox wechselt tut dies nicht aus Kostengründen und so ist es im Mobil-Bereich ebenfalls!
2) Mozilla verdient auch durch Support und würde dies im Mobile Sektor ebenfalls tun.
3) Mozilla verdient auch durch andere Wege wie die Suchmaschinen... Opera allerdings auch.
4) Wenn Opera es in über 10 Jahren nicht schafft auch nur einen kleinen Kuchen vom Markt zu gewinnen, dann sollten sie mal über ihr Produkt nachdenken.
Ein Closed Source Browser ist einfach nicht mehr zeitgemäß und ein kostenpflichtiger für so eine triviale und gleichzeitig dennoch essentielle Anwendung ist ebenfalls nicht mehr aktuell. Was spricht dagegen ebenfalls Opera als OSS zu veröffentlichen und mehr mit der Community zu arbeiten. Geld verdient man damit immer noch genug.
Opera hat den Strukturwandel einfach verpasst und wird zu recht sterben.