In der Tat wirkt Yast inzwischen ziemlich überladen auf mich. Der Vorteil von Yast war und ist für mich, daß alle Konfigurationstools (X, Hardware, Installation, Update) auf einen Klick zu haben ist, bei Fedora sind alle Tools getrennt.
Ferner wundert es mich, daß nachdem Yast der GPL unterstellt wurde, noch in keiner (zumindest mir bekannten) Distribution Verwendung findet, (z.B. Yast in Fedora).
Also technisch (für die, die sich die YaST-Interna schon mal angesehen haben) finde ich, ist YaST schon in Ordnung; Debian, *buntu und RedHat haben da nichts annähernd Vergleichbares.
Dem Text nach scheint es mir eher um die Optik und die Bedienung zu gehen, oder? Insofern ist die Überschrift etwas irreführend - es sollen doch wohl eher die Konfigurationsdetails der einzelnen Pakete überarbeitet werden, und weniger YaST selbst, oder?
Yast braucht im Hinblick auf das Update- und Paketmanagement viel zu viel Ressourcen: Das führt dazu - obwohl im Vergleich zu OpenSuse 10.1 und 10.2 schon deutliche Verbesserungen in 10.3 zu sehen sind - daß man selbst mit 512MB RAM in Yast nur im Zeitlupentempo die einzelnen Pakete anklicken und aussuchen kann.
Das Installieren und Updaten dauert immer noch sehr lange und ich denke, hier sieht es am Schlimmsten aus: Anstelle diese Prozedur schneller zu machen, verfiel man auf die Idee, die Wartezeit mit einem Schwarz-Weiss-Kintopp zu verkürzen (die schwarzen Linien, die sich durch das hellgraue Kästchen ziehen). Das zeigt mir, daß man Yast gar nicht schneller machen k a n n.
Ein weiteres Problem: Yast ist für die Installation so schlecht konfiguriert, daß es auf einem Rechner z.B. mit 256MB RAM (also unter 512MB RAM) nicht in der Lage ist, die Verzeichnisse der Zusatz-CDs einzubinden, weil eben angeblich zu wenig RAM vorhanden sein soll.
Bitte beachten: Das oben Gesagte gilt nur für das Softwaremanagement, die restlichen Funktionen laufen mit annehmbarer Geschwindigkeit und da liegen auch die Stärken von Yast.
In punkto Softwaremanagement ist Yast sowohl Smart als auch Apt vollkommen unterlegen, Yast ist im Vergleich einfach viel zu langsam.
Das ist etwas, was mich wirklich tierisch stört: Yast löscht nach getaner Updaterei einfach so die Pakete, ohne zu fragen. Auch gibt es in Yast selbst anscheinend keine Möglichkeit, dieses Verhalten zu ändern. Das alte Yast ließ einem hier eine Wahlmöglichkeit.
Um diese Chose auf eine höhere Ebene zu bringen: Wenn Yast bestimmte Dinge eben nicht "kann", dann sucht man sich unter Suse einen Wolf, so auf der Suche nach einer Möglichkeit, Yast beizubringen, die Pakete zu behalten.
Was mich momentan am YaST / zypper am meisten nervt ist das im TextMode YaST und zypper keine möglichkeit gibt alle installierten Pakete upzugraden. Im X11 YaST gibt es diese Funktion unter dem Menüpunkt Software installieren / Löschen -> Paket -> Alle Pakete -> Aktualisieren, falls neuere Version verfügbar.
Hab' ich was übersehen oder gibt es diese Funktion wirklich nicht im Textmode YaST / zypper? Das wäre allerdings extrem schwach.
Also ich finde den Yast prinzipiell gut. Man kann so ziemlich alles damit komfortabel konfigurieren. Nur etwas überladen ist der mittlerweile schon. Aber was mich vor allem vom OpenSuse abschreckt ist nicht der Yast, sondern die vielen verschiedenen Installationstools, die irgendwie alle ihre eigenen Quellen und Programmlisten verwalten. Wenn man nun z.B. Yast und smart gemeinsam verwendet, dann man auf der Platte ein ziemliches Durcheinander. Das gefällt mir gar nicht.
Von 10.3 Nutzer am Fr, 30. November 2007 um 15:00 #
Ich finde Yast ist eine wunderbare Schnittstelle zum System. Es ist im Grafikmodus, im Textmodus und von Komandozeile aus zu nutzen. Wer es noch nicht weiß, einfach einmal yast2 -l eingeben. Dadurch erfolgt die Konfiguration immer in konsistenter Art und Weise, egal was der Admin nutzt. Der größte Nachteil ist, meiner Ansicht nach, daß bei einigen Serverdiensten nur begrenzte Optionen existieren, hierdurch wird man halt wieder gezwungen in das Configfile zu greifen.
Schön wäre es, wenn man sich einmal zusammensetzt und einen Konfigurationsstandard auf XML Basis entwickelt, der dann von allen Yast,Webmin,etc. benutzt werden kann. Anwendungen, bei welchen die Entwickler diesen neuen Standard nicht implementieren könnten per XSLT bedient werden.
daß alle Konfigurationstools (X, Hardware, Installation, Update) auf einen Klick zu haben ist, bei Fedora
sind alle Tools getrennt.
Ferner wundert es mich, daß nachdem Yast der GPL unterstellt wurde, noch in keiner (zumindest mir
bekannten) Distribution Verwendung findet, (z.B. Yast in Fedora).
Dem Text nach scheint es mir eher um die Optik und die Bedienung zu gehen, oder? Insofern ist die Überschrift etwas irreführend - es sollen doch wohl eher die Konfigurationsdetails der einzelnen Pakete überarbeitet werden, und weniger YaST selbst, oder?
Das führt dazu - obwohl im Vergleich zu OpenSuse 10.1 und 10.2 schon deutliche Verbesserungen in 10.3 zu sehen sind - daß man selbst mit 512MB RAM in Yast nur im Zeitlupentempo die einzelnen Pakete anklicken und aussuchen kann.
Das Installieren und Updaten dauert immer noch sehr lange und ich denke, hier sieht es am Schlimmsten aus:
Anstelle diese Prozedur schneller zu machen, verfiel man auf die Idee, die Wartezeit mit einem Schwarz-Weiss-Kintopp zu verkürzen (die schwarzen Linien, die sich durch das hellgraue Kästchen ziehen).
Das zeigt mir, daß man Yast gar nicht schneller machen k a n n.
Ein weiteres Problem:
Yast ist für die Installation so schlecht konfiguriert, daß es auf einem Rechner z.B. mit 256MB RAM (also unter 512MB RAM) nicht in der Lage ist, die Verzeichnisse der Zusatz-CDs einzubinden, weil eben angeblich zu wenig RAM vorhanden sein soll.
Bitte beachten: Das oben Gesagte gilt nur für das Softwaremanagement, die restlichen Funktionen laufen mit annehmbarer Geschwindigkeit und da liegen auch die Stärken von Yast.
In punkto Softwaremanagement ist Yast sowohl Smart als auch Apt vollkommen unterlegen, Yast ist im Vergleich einfach viel zu langsam.
Yast löscht nach getaner Updaterei einfach so die Pakete, ohne zu fragen.
Auch gibt es in Yast selbst anscheinend keine Möglichkeit, dieses Verhalten zu ändern.
Das alte Yast ließ einem hier eine Wahlmöglichkeit.
Um diese Chose auf eine höhere Ebene zu bringen:
Wenn Yast bestimmte Dinge eben nicht "kann", dann sucht man sich unter Suse einen Wolf, so auf der Suche nach einer Möglichkeit, Yast beizubringen, die Pakete zu behalten.
Im X11 YaST gibt es diese Funktion unter dem Menüpunkt Software installieren / Löschen -> Paket -> Alle Pakete -> Aktualisieren, falls neuere Version verfügbar.
Hab' ich was übersehen oder gibt es diese Funktion wirklich nicht im Textmode YaST / zypper?
Das wäre allerdings extrem schwach.
Schön wäre es, wenn man sich einmal zusammensetzt und einen Konfigurationsstandard auf XML Basis entwickelt, der dann von allen Yast,Webmin,etc. benutzt werden kann. Anwendungen, bei welchen die Entwickler diesen neuen Standard nicht implementieren könnten per XSLT bedient werden.