Vorteile Ekiga: - bessere Integration in Gnome (wer es liebt) - zieht Nummern aus Evolution. - Beherrscht auch das H323-Protokoll und kann damit mit Netmeeting oder Videokonferenzanlagen á la Tandberg, Polycom etc. kommunizieren (schon mal probiert - habe keine zur Hand) - Faltet sich in die Taskleiste (und wartet dort auf Anrufe) - vielleicht kann Linphone 2.0.0 das jetzt auch? - Hat Einsteller für die Bildhelligkeit etc. - große Community - offizieller Bestandteil von Gnome
Nachteile Ekiga: - Zäh und träge, bei mir kommt es immer wieder zu Aussetzern - vor allem auf meiner alten 800MHz Kiste wenn die Videokamera an ist. - ich habe auf einer meiner Maschinen ein Knistern im Ton (aber nur bei Ekiga und nur auf dieser Kiste - kann also eine doofe Konstellation sein, die mich allerdings schon seit langer Zeit verfolgt) - kann nur H.261 (veralteter Videocodec) - Entwickler befürchtet offenbar Softwarepatente und weigert sich beharrlich, bessere Codecs einzubauen
Vorteile Linphone: - Klein und gemein Läuft prima auf meiner alten Kiste - Videocodecs -- H263+ (mein Arbeitspferd - ordentliche Qualität bei 192kbit/s und GSM Ton) -- Theora (da sind garantiert keine Patente drauf- keine Ahnung warum Ekiga das nicht kann), -- Snow (neu in 2.0.0), MPEG4 (nicht zu verwechseln mit H.264) -- kein H.261 (eigentlich schade - darum Videogespräch Ekiga Linphone nicht ohne weiteres möglich) - Bandbreitenregelung - belegt nur wenige Ports (fixe Ports für rtp - das kann auch ein Nachteil sein - weiß nicht) - bislang recht zuverlässig und stabil - Windows-Version (naja, es ist immer noch besser - auf beiden Seiten die selbe Software zu benutzen) - Simon Morlat, der Entwickler - beantwortet zuverlässig nach einigen Tagen jede Frage auf der Mailingliste.
Nachteile Linphone: - Bild läßt sich nicht vergrößern
Also ich hatte bisher keine Probleme meinen sipgate-Account unter Ekiga hinter einem Router zu benutzen. Solange man brav alle Daten einträgt und nicht vergisst einen STUN-Server einzutragen, funktioniert SIP auch hinter einem Router einwandfrei.
Leider sind heutzutage immer weniger Menschen fähig Anleitungen zu lesen und verlassen sich viel zu sehr auf den hilfreichen Nachbarn und/oder auf "Entweder geht es sofort oder es ist Mist!".
Ich habe gerade einige getestet, direkt mit einen Snom300 IP Telefon und g711 ALAW (kein STUN, kein Proxy, kein Registrar). System: Debian SID - wengophone (V2.1.2): ließ sich nicht ohne Wengoaccount nutzen... - ekiga (2.0.11-2): ca. 0,5s delay bei der Widergabe. Einfach Konfiguration. - Linphone (1.99.0-3): stürzt bei Out-of-band Zifferneingabe einfach mit SIGSEGV ab (aber wer braucht schon out-of-band Ziffern?). Ganz ok. - Twinkle (1.1-2): mein Favorit. Bei direktem pc-to-pc (bzw. pc-to-phone) mit reiner Eingabe der IP, wird eine Verbindung zu 81.169.145.87:5060 aufgenommen - warum weiß der Geier (keine Registrar, kein Proxy angegeben). Die IP weist die Verbindung ab und damit wird auch keine Verbindung (INVITE) an die eingegebene IP verschickt. Das war mir heute einen Bugreport wert... Macht ansonsten aber einen guten Eindruck. Leider kann ich keine Verbindung mit dem Snom300 hinbekommen..., aber eine Verbindung zu einem VoIP Sprachserver macht er ohne Probleme und ohne Delay.
Evtl. hat jemand einige meiner Probleme gelöst. Dann würde ich mich über Hinweise freuen.
Von bauzaunhaus am Fr, 30. November 2007 um 17:57 #
Ich kann wengophone aus SID mit einem Sipgate-Account betreiben. Allerdings verwende ich eine config, die ich mit einer früheren Version erstellt habe.
>und dann war da noch so ein Java-Programm dessen Namen ich vergessen habe.< Das Teil heißt sip-communicator - man findet es hier: http://www.sip-communicator.org
Ich habe jedoch nicht so gute Erfahrungen gemacht - ist aber noch Alpha - somit sei das entschuldigt.
(immer mal nett, von Zeit zu Zeit daran erinnert zu werden um mal wieder vorbeizuschauen)
Laptec Notebook. 640x480er Auflösung, läuft möglicherweise unter Linux besser als unter Windows, sehe ich mir die Bewertungs-Kommentare an... Kostet 23 EUR. Kannste bei mediamarkt/saturn kaufen, musst nur angeben die zum Atelco-preis haben zu wollen, sonst kostet sie 29 EUR
Von fungs_nologin am Sa, 1. Dezember 2007 um 03:59 #
Logitec quickcam skype bei conrad für 15 eur läuft mit os kerneltreibern sofort mit akzeptabler bildquali. Ist sogar mit kopfhörer-mikro und bei conrad wird man mit 5-eur-guts. Quasi überhäuft... Gilt aber erst ab 25 eur einkauf.
Von vicbrother am Fr, 30. November 2007 um 18:02 #
Laut Spiegel-Online ( http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,520463,00.html ) spielt SIP keine Rolle (siehe eine der letzten Grafiken - 98% nutzen zur Telefonie Skype) und damit auch Ekiga und Linphone nicht.
Aber das kann man ja ändern, indem man seine Bekannten davon übereugt, Skype in die Tonne zu treten. Was da aber als Alternative noch hochkommt ist Jingle für XMPP (z.B. Google Talk) - das ist auch ein offener Standard und dürfte durch seine IM-Wurzeln wohl eher mit Skype vergleichbar sein.
Von Dunkelstern am Sa, 1. Dezember 2007 um 19:40 #
Schön wär's wenn jingle auch vernünftig funktionieren würde. Gibt's schon ein IM programm unter Linux was das einsetzt? Ich habe mal versucht die Jingle unterstützung in Kopete zu reparieren aber das kannste total vergessen. Die originale libjingle ist ne katastrophe.
Naja, ich habe meine Diplom-Arbeit in diesem Bereich geschrieben und zweifle sehr stark daran, dass Skype sich durchsetzen wird. Ich will nicht sagen, dass Skype schlecht ist, aber im Unternehmensbereich wird es sich nicht etablieren können. Und die Nutzer, die zu Hause über den Rechner telefonieren, werden definitiv nicht über den zukünftigen VoIP-Standard entscheiden.
Was SIP anbelangt, ist es mittlerweile der Defacto-Standard bei VoIP. Viele Unternehmen nutzen intern schon VoIP und kommunizieren nur nach Außen über ein Gateway, welches in herkömmliche leitungsvermittelnde Netze weiterleitet. Intern werden in der Regel SIP oder proprietäre Protokolle von Cisco genutzt. Aber Cisco stellt seine Produkte gerade auf SIP um, um konkurrenzfähig und zukunftssicher zu bleiben. Für Unternehmen ist klar, dass sie sich nicht an einen Anbieter (Skype) binden werden, sondern andere Lösungen (SIP: Cisco, SNOM, Grandstream, Thomson,...) nutzen werden.
Was die SPON-Zahlen anbelangt, denke ich, dass hier natürlich noch der private Nutzen von VoIP den größten Teil ausmacht, da Unternehmen derzeit kaum VoIP für externe Verbindungen nutzen. Sollte sich aber die Netzwerk-Infrastruktur ändern, wie es die Telekommunikationsanbieter anstreben, und VoIP über Telefone (und nicht Rechner) genutzt werden, dann wird definitiv nicht Skype als Sieger hervorgehen. Übrigens, in den Backbones nutzen die Telekommunikationsanbieter schon heutzutage VoIP. Und da wird nicht Skype genutzt.
PS: Ich habe nichts gegen Skype und habe es auch selber eine Zeit lang genutzt, um nach Kanada zu telefonieren, da es damals das ausgereifteste Produkt für Linux war.
Wieviele Leute telefonieren über sip und wissen es nicht? Bei vielen DSL-Anschlüssen die nicht von der Telekom sind, und nahezu jedem Komplettanschluss (ohne Telekom-Anschluss) telefoniert man über VoIP und nutzt dazu das sip-Protokoll.
Und ich glaube dass nur ein kleiner Prozentteil der Skype-Nutzer das auch zur echten Telefonie benutzt, da es einfach mal viel zu teuer ist.
Viele Internetbetreiber, welche zu Ihrem Anschluss noch VoIP anbieten mit externen Endgeräten, setzen auf IAX/AX2. Dieses Protokoll ist nicht nur TCP basierend (also keine skurrilen Firewall-Umkonfigurationen, keinen Proxies, keine STUN, etc) sondern es bietet zudem noch eine erheblich bessere Sprachqualität bei einer geringeren Bandbreite.
Leider setzen alle (die meisten) HW/SW-Hersteller auf SIP, obwohl IXA2 einiges Benutzerfreundlicher wäre (Server, Username und Password, kein sonstiges drum herum wie registrar, STUN, Proxy, etc.)
Nur zur Aufklärung: Skype basiert auf Peer to Peer Streaming Technologie und ermöglicht Videokonferenzen mit guter Qualität über weite Entfernungen z.B. China. Da dieses Programm weit verbreitet ist, ermöglicht es eine gute Videoübertragung. Mit Ekiga konnte ich nach China nicht einmal den Ton sauber übertragen.
Also ich telefoniere über Linphone nach Kolumbien bzw. umgekehrt - meine Leute drüben gehen ins Internetcafé und rufen hier an. Sinn und Zweck ist natürlich eine Videokonferenz.
Nach dem ganzen Drama mit Gnomemeeting und OpenPhone über H323 funzt Linphone wie ein Traum. Bild und Ton sind super und Abbrüche oder Fehlversuche selten.
Ich puffere die Streams über meinen Asterisk-Server - ein beliebiges Account bei Sipgate (die können ja auch Video) würde es auch tun. Sinn und Zweck ist es, daß die Videokonferenz sich nahtlos in meine VoIP Telefonanlage integriert. Ist z.B. der PC mit Linphone ausgeschaltet, landet der Anruf auf dem Telefon -zwar ohne Bild - aber man kann wenigstens Bescheid sagen.
Ich habe aus der Linphone-Windowsversion ein selbstauspackendes und - startendes Paket gebaut, was man einfach von einer Webseite herunterladen kann. Alle Parameter wie die SIP-Kennung und sogar die letzte gewählte Zielnummern sind dann gleich konfiguriert.
Linphone finde ich gut. Kein Grund zum skypen. Conrad
- bessere Integration in Gnome (wer es liebt) - zieht Nummern aus Evolution.
- Beherrscht auch das H323-Protokoll und kann damit mit Netmeeting oder Videokonferenzanlagen á la Tandberg, Polycom etc. kommunizieren (schon mal probiert - habe keine zur Hand)
- Faltet sich in die Taskleiste (und wartet dort auf Anrufe) - vielleicht kann Linphone 2.0.0 das jetzt auch?
- Hat Einsteller für die Bildhelligkeit etc.
- große Community - offizieller Bestandteil von Gnome
Nachteile Ekiga:
- Zäh und träge, bei mir kommt es immer wieder zu Aussetzern - vor allem auf meiner alten 800MHz Kiste wenn die Videokamera an ist.
- ich habe auf einer meiner Maschinen ein Knistern im Ton (aber nur bei Ekiga und nur auf dieser Kiste - kann also eine doofe Konstellation sein, die mich allerdings schon seit langer Zeit verfolgt)
- kann nur H.261 (veralteter Videocodec) - Entwickler befürchtet offenbar Softwarepatente und weigert sich beharrlich, bessere Codecs einzubauen
Vorteile Linphone:
- Klein und gemein
- Videocodecs
-- H263+ (mein Arbeitspferd - ordentliche Qualität bei 192kbit/s und GSM Ton)
-- Theora (da sind garantiert keine Patente drauf- keine Ahnung warum Ekiga das nicht kann),
-- Snow (neu in 2.0.0), MPEG4 (nicht zu verwechseln mit H.264)
-- kein H.261 (eigentlich schade - darum Videogespräch Ekiga Linphone nicht ohne weiteres möglich)
- Bandbreitenregelung
- belegt nur wenige Ports (fixe Ports für rtp - das kann auch ein Nachteil sein - weiß nicht)
- bislang recht zuverlässig und stabil
- Windows-Version (naja, es ist immer noch besser - auf beiden Seiten die selbe Software zu benutzen)
- Simon Morlat, der Entwickler - beantwortet zuverlässig nach einigen Tagen jede Frage auf der Mailingliste.
Nachteile Linphone:
- Bild läßt sich nicht vergrößern
Programme mit Videotelefoniefunktion unter Linux
- Skype Beta
- OpenWengo (aka Wengophone)
- ekiga
- Linphone
- Gizmo
und dann war da noch so ein Java-Programm dessen Namen ich vergessen habe.
Faktisch habe ich es ueber NAT zwischen Linux und Win nur mit OpenWengo hinbekommen.
Twinkle finde ich sehr gut.
Für Windows habe ich noch kein gutes SIP Programm gefunden
http://de.wikipedia.org/wiki/WengoPhone
Bitte informiere Dich doch selbst, wenn die Beantwortung der Frage derart einfach zu erreichen ist.
lg
Erik
Wenn ich mich mit dem SIP Profil anmelden will, kommt nicht mal eine Anfrage vom Client
Leider sind heutzutage immer weniger Menschen fähig Anleitungen zu lesen und verlassen sich viel zu sehr auf den hilfreichen Nachbarn und/oder auf "Entweder geht es sofort oder es ist Mist!".
SIeht doof aus, aber was solls...
hr
Danach musste ich weil nicht mehr alles funktionierte den PC neu installieren
System: Debian SID
- wengophone (V2.1.2): ließ sich nicht ohne Wengoaccount nutzen...
- ekiga (2.0.11-2): ca. 0,5s delay bei der Widergabe. Einfach Konfiguration.
- Linphone (1.99.0-3): stürzt bei Out-of-band Zifferneingabe einfach mit SIGSEGV ab (aber wer braucht schon out-of-band Ziffern?). Ganz ok.
- Twinkle (1.1-2): mein Favorit. Bei direktem pc-to-pc (bzw. pc-to-phone) mit reiner Eingabe der IP, wird eine Verbindung zu 81.169.145.87:5060 aufgenommen - warum weiß der Geier (keine Registrar, kein Proxy angegeben). Die IP weist die Verbindung ab und damit wird auch keine Verbindung (INVITE) an die eingegebene IP verschickt. Das war mir heute einen Bugreport wert...
Macht ansonsten aber einen guten Eindruck. Leider kann ich keine Verbindung mit dem Snom300 hinbekommen..., aber eine Verbindung zu einem VoIP Sprachserver macht er ohne Probleme und ohne Delay.
Evtl. hat jemand einige meiner Probleme gelöst. Dann würde ich mich über Hinweise freuen.
http://dev.openwengo.com/trac/openwengo/trac.cgi/wiki/WengoPhoneFaq
Ich meinte, daß sich Wengophone nicht ohne Account in Betrieb nehmen läßt - da habe ich auch in der Anleitung nichts gefunden.
Das Teil heißt sip-communicator - man findet es hier: http://www.sip-communicator.org
Ich habe jedoch nicht so gute Erfahrungen gemacht - ist aber noch Alpha - somit sei das entschuldigt.
(immer mal nett, von Zeit zu Zeit daran erinnert zu werden um mal wieder vorbeizuschauen)
Conrad
Conrad
Besten Dank, Mike
http://wiki.ubuntuusers.de/Easycam2#Liste
Dann mit http://www.geizhals.at/deutschland gegenchecken.
P.S.: Wie bekommen ich es hin, dass ich echte Links setze und keinen Text? testLink ?
[a href="link.url"] alternativtext [/a]
(die eckigen durch spitze Klammern ersetzen)
Flash an!
läuft möglicherweise unter Linux besser als unter Windows, sehe ich mir die Bewertungs-Kommentare an...
Kostet 23 EUR.
Kannste bei mediamarkt/saturn kaufen,
musst nur angeben die zum Atelco-preis haben zu wollen,
sonst kostet sie 29 EUR
Was da aber als Alternative noch hochkommt ist Jingle für XMPP (z.B. Google Talk) - das ist auch ein offener Standard und dürfte durch seine IM-Wurzeln wohl eher mit Skype vergleichbar sein.
Was SIP anbelangt, ist es mittlerweile der Defacto-Standard bei VoIP. Viele Unternehmen nutzen intern schon VoIP und kommunizieren nur nach Außen über ein Gateway, welches in herkömmliche leitungsvermittelnde Netze weiterleitet. Intern werden in der Regel SIP oder proprietäre Protokolle von Cisco genutzt. Aber Cisco stellt seine Produkte gerade auf SIP um, um konkurrenzfähig und zukunftssicher zu bleiben. Für Unternehmen ist klar, dass sie sich nicht an einen Anbieter (Skype) binden werden, sondern andere Lösungen (SIP: Cisco, SNOM, Grandstream, Thomson,...) nutzen werden.
Was die SPON-Zahlen anbelangt, denke ich, dass hier natürlich noch der private Nutzen von VoIP den größten Teil ausmacht, da Unternehmen derzeit kaum VoIP für externe Verbindungen nutzen. Sollte sich aber die Netzwerk-Infrastruktur ändern, wie es die Telekommunikationsanbieter anstreben, und VoIP über Telefone (und nicht Rechner) genutzt werden, dann wird definitiv nicht Skype als Sieger hervorgehen. Übrigens, in den Backbones nutzen die Telekommunikationsanbieter schon heutzutage VoIP. Und da wird nicht Skype genutzt.
PS: Ich habe nichts gegen Skype und habe es auch selber eine Zeit lang genutzt, um nach Kanada zu telefonieren, da es damals das ausgereifteste Produkt für Linux war.
Und ich glaube dass nur ein kleiner Prozentteil der Skype-Nutzer das auch zur echten Telefonie benutzt, da es einfach mal viel zu teuer ist.
Viele Internetbetreiber, welche zu Ihrem Anschluss noch VoIP anbieten mit externen Endgeräten, setzen auf IAX/AX2. Dieses Protokoll ist nicht nur TCP basierend (also keine skurrilen Firewall-Umkonfigurationen, keinen Proxies, keine STUN, etc) sondern es bietet zudem noch eine erheblich bessere Sprachqualität bei einer geringeren Bandbreite.
Leider setzen alle (die meisten) HW/SW-Hersteller auf SIP, obwohl IXA2 einiges Benutzerfreundlicher wäre (Server, Username und Password, kein sonstiges drum herum wie registrar, STUN, Proxy, etc.)
Skype basiert auf Peer to Peer Streaming Technologie und ermöglicht Videokonferenzen mit guter Qualität über weite Entfernungen z.B. China. Da dieses Programm weit verbreitet ist, ermöglicht es eine gute Videoübertragung. Mit Ekiga konnte ich nach China nicht einmal den Ton sauber übertragen.
Nach dem ganzen Drama mit Gnomemeeting und OpenPhone über H323 funzt Linphone wie ein Traum. Bild und Ton sind super und Abbrüche oder Fehlversuche selten.
Ich puffere die Streams über meinen Asterisk-Server - ein beliebiges Account bei Sipgate (die können ja auch Video) würde es auch tun. Sinn und Zweck ist es, daß die Videokonferenz sich nahtlos in meine VoIP Telefonanlage integriert. Ist z.B. der PC mit Linphone ausgeschaltet, landet der Anruf auf dem Telefon -zwar ohne Bild - aber man kann wenigstens Bescheid sagen.
Ich habe aus der Linphone-Windowsversion ein selbstauspackendes und - startendes Paket gebaut, was man einfach von einer Webseite herunterladen kann. Alle Parameter wie die SIP-Kennung und sogar die letzte gewählte Zielnummern sind dann gleich konfiguriert.
Linphone finde ich gut. Kein Grund zum skypen.
Conrad
Die Statistik könnte von Dir stammen...
über die Fritzcard, wo ich ohne PC telefonieren kann?
Oder meinst du Fritz!Box? Dann liegt der Vorteil darin, dass du eben keine Fritz!Box brauchst.