Von DerZerstörer am Sa, 1. Dezember 2007 um 18:50 #
Ich finds gut das die keine großen neuen Features einbauen wollen... ich denke da nur an das Config Tool für die die Grafiktreiber/Bildschirme welches in Gutsy eingeführt wurde... gut gemeint aber, aber bei jedem der damit was eingestellt hat resultierte das in einer xorg.conf die quasi nicht mehr zu gebrauchen war... auf einen stabilen Betriebssystem hat sowas meiner Meinung nach nichts zu suchen. Das ist auch nur ein Beispiel, ich finde es auf jeden fall richtig (und wichtig) das die hauptsächlich Aktualisierungen durchführen und das was man bis jetzt hat verbessert, bugs fixt usw. und keine halbgaren neuen Tools und Features einbaut.
Xorg 7.3 hat auch ein gutes Häuflein an bugs. Da gibts vermutlich so oder so genug zu tun, bis am ende ein stabiles Produkt bei raus kommt. KDE 4 wäre auch quatsch. Das braucht auch keinen langen support, weil es eh nur ein Anfang ist. 3.5.8 läuft gut und satbil. Desweiteren ließe sich vermutlich eh darüber streiten ob KDE 3 oder 4 besser ist.
>> Desweiteren ließe sich vermutlich eh darüber streiten ob KDE 3 oder 4 besser ist.
Du meinst natürlich KDE 3.5.8 oder KDE 4.0 ... als Zweig wird KDE 4 gegenüber 3 viele Türen öffnen, wo da mehr Potential liegt, steht wohl außer Frage.
KDE4 hätte ich deutlich besser gefunden. Wenn es noch diesen Monat herauskommt, hat man bis zum Kubuntu Release 4 Monate Zeit, um Bugs zu beseitigen. Dann sollte es nun wirklich stabil laufen. Und dann müssen sie KDE 3 wegen LTS noch über Jahre hinaus supporten. Und dass KDE4 eine deutliche Verbesserung wird, sobald alle Teile stabil laufen werden, darüber wird man bald nicht ernsthaft streiten können.
> KDE4 hätte ich deutlich besser gefunden. Wenn es noch diesen Monat herauskommt, hat man bis zum Kubuntu Release 4 Monate Zeit, um Bugs zu beseitigen
Ich glaube nicht, dass KDE4 in 4 Monaten an dem Punkt ist, an dem es ein vollwertiger Ersatz für KDE3 ist. Viele Distros werden es anbieten aber wichtige Prgramme wie Kontact und Konqueror werden in diesen Fällen in der 3er Version mitlaufen oder nicht brauchbar funktionieren. Ich halte die Entscheidung, KDE4 als Option anzubieten und ansonsten auf das bewährte KDE3 zu setzen, für durchaus vernünftig.
4 Monate, um KDE 4 Stabil zu kriegen - der war gut! Also wenn das bis zu dem _nächsten_ LTS so stabil läuft, wie es hier gebraucht wird, haben alle beteiligten Entwickler meinen ehrlichen Respekt. Wahrscheinlich wird es nach den 4 Monaten dann 2-3 Releases gegeben haben, die wenigstens die allerdicksten Hunde beseitigen; stabil wird's dann irgendwann Mitte 2010 als "KDE 4.2". Und nein, das ist _nicht_ als Getrolle gemeint!
Ich finds gut das die keine großen neuen Features einbauen wollen... ich denke da nur an das Config Tool für die die Grafiktreiber/Bildschirme welches in Gutsy eingeführt wurde... gut gemeint aber, aber bei jedem der damit was eingestellt hat resultierte das in einer xorg.conf die quasi nicht mehr zu gebrauchen war...
Dem muss ich zustimmen! Ich habe es für den Mehrbildschirmbetrieb eingesetzt und das Ergebnis war in der Tat sehr unschön. Mit nvidia-settings unter Debian Sid habe ich wesentlich brauchbarere Einstellungen erhalten. Ohnehin scheint mir der Mehrwert von Ubuntu gegenüber Debian eher begrenzt. Habe gerade ein mit vorinstalliertem Ubuntu ausgeliefertes Lenovo-Notebook erworben. Habe das Ubuntu durch Debian ersetzt und vermisse nichts. Alles funktioniert praktisch genauso gut. Nur für den wlan-Treiber brauchte es ein zusätzliches apt-get install und für die bildschirmhintergrundbeleuchtung musste das Modul "video" nachgeladen werden, ansonsten lief wirklich die gesamte hardware out-of-the-box. Daher bleibt mir der ganze Hype um Ubuntu immer noch ein wenig unverständlich.
> Ohnehin scheint mir der Mehrwert von Ubuntu gegenüber Debian eher begrenzt. Das ist wohl wahr, leider will das kaum jemand glauben. Und so wird weiterhin wertvolle Manpower für das x-te *buntu* verschwendet, anstatt Debian direkt zu unterstützen. Im Hintergrund lacht der Ballmer sich krumm und schief und Bills Schatztruhen füllen sich immer weiter.
>Das ist wohl wahr, leider will das kaum jemand glauben
Ich habe einfach sehr gerne aktuelle Software in einer semi-stabilen Variante bei mir auf dem Rechner. Das liefert Debian weder mit testing, noch mit unstable. Ubuntu ist für mich daher einfach Debian ohne die Debian-typischen Unannehmlichkeiten.
> Ich habe einfach sehr gerne aktuelle Software in einer semi-stabilen Variante bei mir auf dem Rechner. Das liefert Debian weder mit testing, noch mit unstable.
Blödsinn! Ubuntu == Debian sid. Du hast noch nie Debian ausprobiert, wetten?
> Ubuntu ist für mich daher einfach Debian ohne die Debian-typischen Unannehmlichkeiten.
Das ist auch nur ein Beispiel, ich finde es auf jeden fall richtig (und wichtig) das die hauptsächlich Aktualisierungen durchführen und das was man bis jetzt hat verbessert, bugs fixt usw. und keine halbgaren neuen Tools und Features einbaut.
Da gibts vermutlich so oder so genug zu tun, bis am ende ein stabiles Produkt bei raus kommt.
KDE 4 wäre auch quatsch. Das braucht auch keinen langen support, weil es eh nur ein Anfang ist. 3.5.8 läuft gut und satbil. Desweiteren ließe sich vermutlich eh darüber streiten ob KDE 3 oder 4 besser ist.
Du meinst natürlich KDE 3.5.8 oder KDE 4.0 ... als Zweig wird KDE 4 gegenüber 3 viele Türen öffnen, wo da mehr Potential liegt, steht wohl außer Frage.
Ich glaube nicht, dass KDE4 in 4 Monaten an dem Punkt ist, an dem es ein vollwertiger Ersatz für KDE3 ist. Viele Distros werden es anbieten aber wichtige Prgramme wie Kontact und Konqueror werden in diesen Fällen in der 3er Version mitlaufen oder nicht brauchbar funktionieren. Ich halte die Entscheidung, KDE4 als Option anzubieten und ansonsten auf das bewährte KDE3 zu setzen, für durchaus vernünftig.
Na, sooo extrem sehe ich das auch nicht aber bis Herbst 2008 mit dem Umstieg zu warten, ist schon vernünftig.
Dem muss ich zustimmen! Ich habe es für den Mehrbildschirmbetrieb eingesetzt und das Ergebnis war in der Tat sehr unschön. Mit nvidia-settings unter Debian Sid habe ich wesentlich brauchbarere Einstellungen erhalten. Ohnehin scheint mir der Mehrwert von Ubuntu gegenüber Debian eher begrenzt. Habe gerade ein mit vorinstalliertem Ubuntu ausgeliefertes Lenovo-Notebook erworben. Habe das Ubuntu durch Debian ersetzt und vermisse nichts. Alles funktioniert praktisch genauso gut. Nur für den wlan-Treiber brauchte es ein zusätzliches apt-get install und für die bildschirmhintergrundbeleuchtung musste das Modul "video" nachgeladen werden, ansonsten lief wirklich die gesamte hardware out-of-the-box. Daher bleibt mir der ganze Hype um Ubuntu immer noch ein wenig unverständlich.
Das ist wohl wahr, leider will das kaum jemand glauben. Und so wird weiterhin wertvolle Manpower für das x-te *buntu* verschwendet, anstatt Debian direkt zu unterstützen. Im Hintergrund lacht der Ballmer sich krumm und schief und Bills Schatztruhen füllen sich immer weiter.
Ich habe einfach sehr gerne aktuelle Software in einer semi-stabilen Variante bei mir auf dem Rechner. Das liefert Debian weder mit testing, noch mit unstable. Ubuntu ist für mich daher einfach Debian ohne die Debian-typischen Unannehmlichkeiten.
Blödsinn! Ubuntu == Debian sid. Du hast noch nie Debian ausprobiert, wetten?
> Ubuntu ist für mich daher einfach Debian ohne die Debian-typischen Unannehmlichkeiten.
die da wären?