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Thema: Neue Seagate-Festplatten mögen kein Linux

110 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von sebas am Sa, 8. Dezember 2007 um 21:10 #
Ich bin mal gespannt, wann sie drauf zurueckkommen. Scheinbar wollen sie aber erst Ihren Ruf kraeftig schaedigen. In letzter Zeit sehen wir ja mehr Hardwarefabrikanten die anfangen, Linux Unterstuetzung ernst zu nehmen. Seagate ist da offenbar die Ausnahme. Und das wegen eines scheinbar recht dummen Bugs.

Schade, ich war bisher immer sehr zufrieden mit Seagate Platten, aber es gibt ja zum Glueck genuegend gute Alternativen.

Score: 3 Von bal0 am Sa, 8. Dezember 2007 um 21:13 #
Mehr und mehr ist mir Seagate in der letzten Zeit negativ aufgefallen. Auch die Ausfälle bei einigen Macbook-Seagate-Festplatten zeugt von mangelnder Qualität. Ich werde weiterhin mit WesternDigital fahren. Die achten noch ein bißchen auf Qualität.
Score: 3 Von Dr.Riessinger am Sa, 8. Dezember 2007 um 21:22 #
schade für seagte, bisher fand ich seagate platten recht optimal im server-brereich, aber diese aktion wird sicherlich auch negative auswirkungen für seagate selbst haben. man sollte nicht vergessen, dass der anteil der linux-web-server nicht gearde gering ist. also ich denke das seagte das ganz schnell wieder korrigieren wird, bevor ihnen die kundschaft flöten geht.

falls sie aber dieses problem fröhlich ignorieren werden, so werde ich in zukunft keine platten mehr von seagte kaufen!

bye bye

Score: 3 Von rolllar am Sa, 8. Dezember 2007 um 21:55 #
Das war es also. Ich hatte mir vor einigen Wochen beim lokalen Discounter eine FreeAgend usb-Platte gekauft. Sah nett aus nur leider eignete sie sich nicht, weil sie sich immer wieder abmeldete - auch mitten im Lese- und Schreibvorgang und "wurd nicht mehr gesehen". Ich wunderte mich schon, vor allem, da ich unter Windows die Platte wieder mit NTFS bespielen konnte. Dem Händler gab ich sie schon damals mit dem Hinweis zurück, sie läuft nicht unter Linux. Dann kaufte ich eine Toshiba/WD-USB-Platte und damit war das Problem dann nicht mehr gegeben.
Peinlich ist das für einen alten Plattenhersteller, wie Seagate es nun mal ist. Mal wieder nicht an die Spezifikation gehalten. Für mich ist das dann erstmal ein K.O. bei zukünftigen Plattenkäufen.
Score: 3 Von Mailmaster am Sa, 8. Dezember 2007 um 22:17 #
Na, bei der Firmenphilosopie werde ich wohl nächstes Jahr sicherheitshalber komplett einen Bogen um Seagte machen.
Aber sind ja nur ca. 1000 Platten nächstes Jahr, tut Seagate bestimmt nicht weh.
Score: 3 Von Henry am Sa, 8. Dezember 2007 um 22:18 #
Nett übrigens die Originalmeldung:

"SEAGATE'S latest batch of drives, the ironically titled Free Agent series are not compatible with the Open Sauce operating system Linux."

Score: 3 Von vicbrother am Sa, 8. Dezember 2007 um 22:42 #
Und wie funktioniert dieses FreeAgent genau? Die Platte legt sich also schlafen und kappt die Verbindung mit dem Rechner - aber wie merkt die Platte, dass sie wieder aufwachen muss? Drückt man dann einen Knopf? ;)
Score: 3 Von Paul am Sa, 8. Dezember 2007 um 22:45 #
"Laut Rose Allen vom technischen Support des Herstellers soll es zwar diverse Workarounds geben, eine offizielle Unterstützung der »FreeAgent«-Produktfamilie wird es wohl aber von Seagate nicht geben."

Das ist doch 'mal eine Aussage mit der man leben kann. Keine offizielle Linux-Unterstützung -> kein Kauf einer Seagate Festplatte. So einfach ist das.. ;)

Score: 3 Von Keno am Sa, 8. Dezember 2007 um 22:49 #
Ich finde es sehr erstaunlich, dass ein größerer Hardwarehersteller wie Seagate sein Produkt anscheinend nur unter Windows testet. Bei Graphikkarten und ihren aufwendigen individuellen Treibern kann ich es ja noch verstehen? Aber eine Festplatte? Spricht nicht gerade für die Entwicklungsabteilung bei Seagate.

Naja, ignorieren sie mich, ignoriere ich sie.

Score: 3 Von Jasager am Sa, 8. Dezember 2007 um 22:58 #
Mir ist natürlich klar, dass ein Heer von Spezialisten diese beeindruckende Technologie entwickelt haben, aber wäre es nicht dennoch am Einfachsten, mal eben ein paar Spezifikationen zu veröffentlichen.
Was die Community daraus bisher zu machen wusste, hat mich sehr beeindruckt und es ist doch anzunehmen, dass der Support schneller im Kernel wäre, als Torvalds die Minorreleases hochzählen kann.

Naja, vielleicht erstmal eine Marktstudie und 5 Gutachten zu den Auswirkungen auf Geistiges Eigentum des Hauses. :(

Score: 3 Von Lord am Sa, 8. Dezember 2007 um 23:14 #
Na da bin ich doch froh, dass die 1000er Seagate Platten nicht lieferbar waren und ich mir dann 4 1TB Platten von Hitachi geholt habe.
Score: 3 Von Dein Foehn am So, 9. Dezember 2007 um 01:39 #
Wer heutzutage noch Hardware auf den Markt bringt, - in einer Zeit, in der sogar Toaster unter NetBSD laufen - die nur unter Windows laeuft, hat echt die Zeit vepennt.

MfG
Dein Foehn

mehr -
Score: 3 Von Lisa Denia am So, 9. Dezember 2007 um 06:25 #
Oh ja, von dieser Festplatten Geschichte kann ich ein Lied singen.
Ich erwarte einfach von dem Hersteller das der mir eine Fesplatte liefert die mindestens 5 Jahre hält. Es ist mir als Kunde wurscht wo die wie produziert wird, der Hersteller hat mir gute Qualität zu liefern.

Früher hat das aus meiner Sicht Maxtor so getan. Ich habe ein RAID aus 5 Maxtor Platten á 80GB im Keller laufen. Das ganze steht seit 2000/2001 und läuft bis heute durch. Nicht die leiseste Spur von Ausfällen. Dazu sind die Platten wirklich sehr, sehr sehr leise. Man hört sie fast garnich. Über Performance kann ich auch nicht klagen. Man muss dazu sagen das es stinknormale Festplatten für den Desktop Betrieb sind, keine speziellen Server Teile.
In meinem normalen Desktop PC steckt ebenfalls eine Maxtor Platte die ebenfalls bis heute durch läuft.

Nur leider wurde Maxtor von Seagate aufgekauft. Die neuen Maxtor Platten sind einfach gelabelte Seagate Geräte. Und mit Seagate habe ich einfach nur mal schlechte Erfahrungen. Ich hatte 2 Platten von denen, beide sind in kurzer Zeit abgeraucht. Dabei ist es mir wie gesagt egal ob die anderen 9998 Platten 20 Jahre laufen, meine taten es nicht.

Die Hersteller arbeiten, so sehe ich das zumindest, auf absoluter Sparflamme um die Platte noch ein paar Cent billiger anzubieten. Die Qualität gerät dabei ins hintertreffen. Anstatt zu denken "Jo, alle Platten aus der Produktion sollen mindestens 5 Jahre laufen" wird gedacht "Ein paar Platten werden schon solange halten, den Rest verkaufen wir auch".

  • Re: - von escom (09. Dez 2007 08:27 Score: 3)
Score: 3 Von cassiel am So, 9. Dezember 2007 um 11:25 #
einmal direkt die Linuxuser, die deswegen genau diese Platte nicht kaufen werden und dann noch alle anderen, die sich denken "Na, wenn die immer so schlampig arbeiten ..." Das ist ja Selbstrufschädigung. Als Aktionär würde ich mir da Sorgen machen ...
Score: 3 Von Vitok am So, 9. Dezember 2007 um 13:26 #
Tja Leute, ich sehe das ganze etwas differenzierter. Klar, es ist übel, wenn die neue Platte (von welchem Hersteller auch immer) unter Linux nicht funzt, wo ist das Problem, das Ding einfach umzutauschen? Ich verwende seit geraumer Zeit Western Digital, sowohl als intern, als auch als Externe Platten (USB-Platten für Dau's? Nun, ich bin eigentlich kein Dau, verwende sie allerdings trotzdem, z. B. für meine Backups). Dann habe ich mir mal eine größere Platte von WD geholt, mit der Bezeichnung 'MyBook' oder so ähnlich. Das Ding lief unter Linux überhaupt nicht, und unter Windows funktionierte sie auch nicht richtig, also das ganze Ding zurückgegeben. Aber deswegen verwende ich weiterhin Platten von WD. ich habe vor kurzem meiner Frau zu einer Seagate-Platte anstelle einer Trekstore geraten, da ich Seagate als Qualitätsplatte in Erinnerung hatte. dennoch kann es natürlich passieren, daß das Ding auch den Geist aufgibt, man steckt da halt nicht drin.
Ich selbst hatte mir vor kurzem einen interne DVD-Brenner besorgt, da mein Externer von Iomege, den ich noch aus Windows-Zeiten hatte, nicht mehr von meinen Distries (ich fahre unterschiedliche Systeme auf meinen Desktoprechner) nicht mehr unterstützt wird. Unter kanotix 2005 lief das Ding ohne Schwierigkeiten, mit den aktuelleren Distries nicht mehr, keine Ahnug warum.
Nun habe ich mich also für den Von Samsung, SH-S202 entschieden. Den Verkäufer bei Media-Markt habe ich gefragt, ob das Ding auch unter Linux läuft, was er mir leider nicht bestätigen konnte, da der Hersteller auch grad nicht telefonisch erreichbar war (die Jungs bei MM geben sich schon echt Mühe, wenn es um Beratung/Hilfe geht). Ok, sagt er, einfach ausprobieren, wenn es nicht läuft, einfach zurückgeben. das ist doch ein Wort, oder? Und, es Läuft. Sogar die Double-Layer-Funktion wird von K3b unterstützt.
Natürlich habe ich das Ergebnis dem Guten Mann mitgeteilt, damit er später weiteren Käufern, die Linux verwenden, diese Frohe Kunde mitteilen kann.
Und was die Preispolitik der Hersteller angeht: Da sind nicht zwingend wir, die Käufer dran Schuld, sondern viel mehr die Bonzen, die Manager und Co KG, die nie genug Geld bekommen können. Wenn die weniger Gierig wären, dann könnten die Armen Inder noch etwas mehr verdienen, oder der Hersteller könnte sogar wieder in Deutschland produzieren, so sehe ich das ganze zumindest.

Also, warten wir doch einfach mal ab, ob Seagate da nicht irgendwann doch noch die Platte Linux-Tauglich anbietet. Es wird sicherlich noch öfter passieren, daß ein Hersteller ein Produkt rausbringt, das nicht gleich auch unter Linux läuft.

In diesem Sinne, ein Frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Gruß,

Vitok

Score: 3 Von Catonga am So, 9. Dezember 2007 um 13:53 #
Was regt ihr euch eigentlich auf?

USB Festplatten taugen doch sowieso nichts und wenn man sich eine externe Festplatte kauft,
dann kauft man als intelligenter Kunde doch eh eine Firewire Festplatte.


Und das das Ding unter Linux nicht richtig funktioniert und Seagate daran nichts ändern will
ist zwar schade, aber wenn man eh keine USB Festplatten benutzt dann hat man auch keine Nachteile.

Score: 3 Von Schugy am So, 9. Dezember 2007 um 14:45 #
Soll jeder Hersteller auch eine Modellreihe nur für Windows anbieten dürfen, dann kaufen wir Desktop-User unseren externen Speicher eben irgendwo anders - ist ja noch genug Auswahl da. Wenn darüber hinaus jemand so verunsichert ist, ob auch jede andere Platte, egal ob PATA, eSATA, SATA oder SCSI mit Linux läuft, dann entgeht denen eben noch mehr Umsatz - das ist dann deren Problem.

Die Massen an Linux-Servern in den großen Daten-Zentren da draußen enthalten bestimmt ganz viele teure Festplatten, aber bestimmt nicht so einen USB2-Kram.

PS. Ich kaufe nie wieder Samsung um 5 € zu sparen. Am Ende verliert man Geld und Nerven. DVD-Rom defekt, Festplatte defekt, DV-Cam defekt, ein Brenner defekt ab Werk, der andere unterstützte nur mdma statt udma2 oder besser. Die guten Features außer Kapazität, Umdrehungen und Preis sind meist nicht auf dem bunten Karton erwähnt.

Score: 3 Von Kevin Krammer am So, 9. Dezember 2007 um 14:50 #
Das meiner Meinung nach wesentlich interessantere an diesem Thema ist, dass die Artikel dazu (hier, auf Slashdot, usw.) in ihren Headlines nur auflisten, dass die Platten unter Linux nicht gehen, während im verlinkten Artikel steht, dass auch Mac OSX betroffen ist.

Fast so als würde man absichtlich schlechte Publicity für Linux machen wollen, was besonders bei einer Site wie pro-linux.de schon ein bischen eigenartig ist.

Score: 3 Von Markus am Mo, 10. Dezember 2007 um 05:31 #
Ich habe mir vor wenigen Tagen die FreeAgent 750 zugelegt, die sowohl USB- als auch einen eSata-Anschluss hat.

Ich betreibe sie ausschließlich an eSata.

Der Sleepmodus, der an USB Probleme macht, stellt bei eSata kein Problem dar. Die Platte braucht zwar 10-15 sec. um aufzuwachen, danach kann man aber mit vollem Tempo lesen und schreiben.

Beim Schreiben an eSata meldet der Kernel jedoch alle paar Sekunden "ATA bus error" und danach "soft resetting port". Dennoch stimmen die Prüfsummen, also kein Datenverlust.

Beim Lesen gibt es interessanterweise keinerlei Fehlermeldungen.

Score: 3 Von DuuDooh am Mo, 10. Dezember 2007 um 08:32 #
Dass mit mein Maxtor One Touch III Turbo schon nach 4 Tagen um die Ohren geflogen ist ?

Dabei handelt es sich um ein USB/Firewire Laufwerk mit 2 Seagate Platten (die entweder RAID0 oder RAID1 gesetzt werden können).

Tja...
Fakt ist: Das Ding will nicht mehr, und meldet massive Error, Data Corruption und das Maxtor Tool meint eine Platte sei defekt und es deaktiviere diese Defekte Platte. Nur komisch, dass nach Deaktivierung noch immer die Fehler kommen.

RAID1 ist für mich was anderes... und ich bitter Enttäuscht von der nicht ganz preiswerten Maxtor :-/

Werde sie wohl auf Garantie einschicken und dann auf Ebay veschachern...

Maxtor/Seagate kommt mir wohl nicht mehr ins Haus.

:-((

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