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Do, 13. Dezember 2007, 19:12

OpenLogic will Open Source zählen

Die Firma OpenLogic hat einen Plan vorgestellt, zu ermitteln, welche Open-Source-Software in Unternehmen weltweit eingesetzt wird, und wie häufig.

Open-Source-Software (OSS) wird häufig aus dem Internet heruntergeladen und wird im Software-Inventar von Unternehmen nicht aufgeführt. Daher fehlen genaue Zahlen zum Einsatz von Open Source, und erst recht zur Verbreitung einzelner Programme. Der »Open Source Census« von OpenLogic soll das in den nächsten sechs Monaten ändern.

In der ersten Phase, die das Unternehmen jetzt begonnen hat, wurde das Programm »OSS Discovery« in Version 2.0 Alpha veröffentlicht und unter die AGPLv3 gestellt. Dieses Programm durchsucht ein angegebenes Verzeichnis nach installierter freier Software und gibt einen Bericht aus. Es ist auf Collab.net zu finden.

Laut OpenLogic wissen viele Unternehmen gar nicht, welche OSS sie einsetzen, und setzen vielfach zehnmal mehr ein, als sie selbst schätzen. Genaue Zahlen seien daher wichtig. Zum einen helfen sie Firmen, die besten freien Programme zu identifizieren, und passende Support- und Wartungspläne für die Software zu entwickeln. Sie unterstützen die Unternehmen beim Einhalten von Open-Source-Lizenzen und beim Messen und Berichten der Vorteile von OSS. Außerdem können sie dazu beitragen, Möglichkeiten zur Nutzung weiterer freier Software zu finden.

Die zweite Phase des Projektes soll im ersten Quartal 2008 beginnen. Dann können Unternehmen ihre Daten an einen OpenLogic-Server senden. OpenLogic hofft, einen repräsentativen Querschnitt aller Unternehmen anzusprechen, so dass sich auf die tatsächlich eingesetzte Zahl von OSS-Installationen schließen lässt.

Teilnehmende Personen und Unternehmen sollen vor dem Absenden der Daten kontrollieren können, welche Daten an den Server gesendet werden. Sie sollen später auf ihre eigenen Daten zugreifen und Vergleiche mit ähnlichen Unternehmen anstellen können. Die Daten sollen anonymisiert sein und auch mit den zusätzlich geforderten allgemeinen Angaben keinen Rückschluss auf den Einsender ermöglichen.

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