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Mo, 17. Dezember 2007, 08:22

Linux-Akzeptanz geht in nächste Phase

Für jim Zemlin, den Direktor der Linux Foundation, geht die Linux-Akzeptanz 2008 in die nächste Phase.

In einem Interview mit der E-Commerce Times elf Monate nach der Fusion der Open Source Development Labs (OSDL) und der Free Standards Group (FSG) zur Linux Foundation lässt Zemlin das vergangene Jahr Revue passieren und wagt einen Ausblick auf 2008. Zemlin, der zuvor Direktor der FSG war, wurde nach der Fusion zum neuen Direktor der Linux Foundation. Die neue, von nahezu allen bedeutenden IT-Unternehmen finanziere Organisation legt ihre Schwerpunkte auf die Standardisierung, Förderung und Schutz von Linux.

Für Zemlin hat 2007 einige signifikante Änderungen gebracht. Linux trete in eine zweite Phase der Akzeptanz im Mainstream ein. Es könne mit hunderttausenden von Unterstützern effektiv gegen Windows im Bereich der Plattformen konkurrieren. Auch im Bereich der Hochleistungsrechner wird Linux weiterhin zulegen.

Alle Zutaten für ein beschleunigtes Wachstum von Linux in Call-Centern und auf dem Desktop sind laut Zemlin vorhanden. Für 2008 erwartet er daher, dass Linux, auch durch neue Geräte und Formfaktoren, zur ersten Wahl bei der Rechnerauswahl wird. Die ganze Aktivität des vergangenen Jahres führt laut Zemlin dazu, dass Linux zur dominanten Plattform in sämtlichen Bereichen wird. Die Geschwindigkeit der Änderungen nehme ständig zu. Daher sei Linux in der Lage, schnell viele Verbesserungen zu integrieren.

Zemlin stellt klar, dass er diese Aussagen wirklich auf alle Bereiche der Informationstechnologie bezieht. So sollen Laptops mit Linux zur ersten Wahl für die Anwender werden, da es längere Akkulaufzeiten ermöglichen werde. Die Laptops werden nach seinen Worten tagelang durchhalten, nicht nur Stunden. Ein weiteres riesiges Wachstumsfeld für Zemlin ist das Cloud-Computing. Die virtualisierten, hochverfügbaren Webdienste in solchen Clouds werden von Linux dominiert.

Im dem Desktop-Bereich sei Linux in grafischer Hinsicht äquivalent zur Konkurrenz. Die Unterstützung über den ganzen Lebenszyklus sei ebenfalls konkurrenzfähig. Mehr und mehr vorinstallierte Linux-Systeme geben auch den Anwendungs-Entwicklern mehr Anreize. Dazu komme noch der Preisvorteil von Linux. Die Linux-Distributionen werden sich anpassen und spezialisieren, doch alle werden auf der Linux Standard Base beruhen. Ob einmal eine Distribution dominieren wird, ist laut Zemlin noch offen.

Im Mobilbereich hingegen ist Linux für Zemlin bereits die Standard-Plattform. In Fernsehern, Set-Top-Boxen und vielem anderen sei es bereits weit verbreitet, und bei Mobiltelefonen werde das gleiche eintreten. Da eine Reihe mobiler Plattformen für Linux verfügbar sind, ist noch unklar, ob die Geräte jeweils nur eine oder mehrere davon unterstützen.

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Kommentare (Insgesamt: 103 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Linux im Musik- Bereich noch nicht optimal ... (Windows Kernel Hacker, Mi, 26. Dezember 2007)
Re[8]: World Domination? (M wie Meikel, So, 23. Dezember 2007)
Re[2]: Schöne Welt (Matthias, Do, 20. Dezember 2007)
Re[5]: Schöne Welt (Devent, Do, 20. Dezember 2007)
Re[5]: Laptop-Laufzeit (Dan Portman, Mi, 19. Dezember 2007)
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