Das ist die richtige Entscheidung vom Kubuntu-Entwicklerteam. Je eher die Distris KDE4 anbieten desto eher arbeiten die Nutzer mit dem Desktop. Nach der Freigabe von KDE4 spielen die Entwickler damit den Ball in die Hände der Benutzer, die dann im "Echtbetrieb" mögliche Fehler entdecken und an die Entwickler melden können - so wie es in einer Open Source und Free Software Community auch sein sollte. Software in der Größenordnung von KDE reift nunmal erst beim "Kunden".
Ich bin jedenfalls mehr als gespannt auf KDE4. Unter VirtualBox läuft das KDE4Daily Image schon sehr zackig, mal sehen wie es dann auf dem Nativsystem läuft.
Ist Kubuntu nicht einmal mit dem Ziel gestartet die beste KDE Distribution werden zu wollen? Wurde nicht erst "neulich" verkündet, dass Kubuntu nun absolut gleichberechtigt mit Ubuntu ist? Wie passt diese Entscheidung zu diesen Aussagen?
Ich finde die Entscheidung richtig. Es wäre für Kubuntu von Nachteil gewesen, jetzt nur auf die stabile KDE Version zu setzen und KDE 4.0 außen vor zu lassen. Ich bezweifle sowieso, dass jemand Kubuntu einsetzt und gleichzeitig einen LTS Support verlangt. Die KDE Pakete von Ubuntu/Kubuntu waren bisher immer von sehr schlechter Qualität. Soll heißen, dass mir Konqueror und andere Anwendungen sehr oft abgestürzt sind. Da ist man mit Gnome(ACHTUNG!!! Betrifft nur Ubuntu/Kubuntu) besser bedient. Damit dient Ubuntu/Kubuntu KDE nicht sehr und verschreckt eher noch User, die meinen KDE wäre viel zu buggy. Bisher ist absolut nichts davon zu sehen gewesen, dass KDE gleichberechtigt mit Gnome wäre.
Ich persönlich halte das für keine gute Entscheidung, aber der Druck war wohl zu groß. Gerade das LTS-Release hätte man nutzen können, um nochmal ein bis ins letzte poliertes, sehr stabiles KDE 3.5 auf den Weg zu schicken.
Stattdessen verlässt man die Releasephilosophie und stabilisiert nun parallel 4.0, während man den LTS kurzerhand abbläst. Es erscheint der Eindruck, dass es sich bei Kubuntu um effekthaschende Bastler handelt und da sich Ubuntu jenseits der Homeuser noch immer schwer tut, sich einen Ruf in Sachen Professionalität und Zuverlässigkeit zu erarbeiten, dürfte da wohl was hängen bleiben, auch wenn die Projekte ja formal voneinander getrennt agieren.
Schade, alles nur wegen eines neuen Desktops, der sicherlich ohnehin noch ein wenig reifen muss, da hätten es erstmal auch ein paar optionale Pakete in Universe getan, die dann bis nach der stabilen 8.04 wirklich erstmal von Enthusiasten nebenbei gepflegt werden.
Die Kubuntu-LTS-Version einfach so abzublasen, ist haarsträubend. Frei nach dem Motto: Wenn Du in den Genuß von LTS-Versionen kommen möchtest, dann benutze halt Ubuntu (mit Gnome), das wirkliche 1.Klasse-Ubuntu. Was hätte dagegen gesprochen, Kubuntu 8.04 als LTS-Version mit KDE 3.5.x auszuliefern und KDE 4.0 danach alternativ zum Download bereit zu stellen? Es macht wohl zuviel Mühe und kostet anscheinend zuviel Geld, schließlich muß sich das 1.Klasse-Gnome-Ubuntu (ohne K) auch in Firmen endlich einmal durchsetzen.
Ich bin jedenfalls mehr als gespannt auf KDE4. Unter VirtualBox läuft das KDE4Daily Image schon sehr zackig, mal sehen wie es dann auf dem Nativsystem läuft.
Wurde nicht erst "neulich" verkündet, dass Kubuntu nun absolut gleichberechtigt mit Ubuntu ist?
Wie passt diese Entscheidung zu diesen Aussagen?
Alex
Stattdessen verlässt man die Releasephilosophie und stabilisiert nun parallel 4.0, während man den LTS kurzerhand abbläst. Es erscheint der Eindruck, dass es sich bei Kubuntu um effekthaschende Bastler handelt und da sich Ubuntu jenseits der Homeuser noch immer schwer tut, sich einen Ruf in Sachen Professionalität und Zuverlässigkeit zu erarbeiten, dürfte da wohl was hängen bleiben, auch wenn die Projekte ja formal voneinander getrennt agieren.
Schade, alles nur wegen eines neuen Desktops, der sicherlich ohnehin noch ein wenig reifen muss, da hätten es erstmal auch ein paar optionale Pakete in Universe getan, die dann bis nach der stabilen 8.04 wirklich erstmal von Enthusiasten nebenbei gepflegt werden.
Nein, ich warte jetzt nicht 2 Jahre, damit wieder eine Kubuntu-LTS-Version erscheint. Am Ende wird sie das nächste Mal ebenfalls abgeblasen.
Der werde ich mich wohl jetzt nach einer anderen Distribution umschauen müssen.
Frei nach dem Motto: Wenn Du in den Genuß von LTS-Versionen kommen möchtest, dann benutze halt Ubuntu (mit Gnome), das wirkliche 1.Klasse-Ubuntu.
Was hätte dagegen gesprochen, Kubuntu 8.04 als LTS-Version mit KDE 3.5.x auszuliefern und KDE 4.0 danach alternativ zum Download bereit zu stellen?
Es macht wohl zuviel Mühe und kostet anscheinend zuviel Geld, schließlich muß sich das 1.Klasse-Gnome-Ubuntu (ohne K) auch in Firmen endlich einmal durchsetzen.
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