Ich verstehe Menschen nicht die sich andauernd über das eine oder andere Betriebssystem aufregen oder aufgeilen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht verstehe ich Firmen nicht die immernoch OfficeXP-2007 einsetzen wenn es eine kostenlose Alternative in OpenOffice gibt. Und warum - ja warum soll ich mit jedem neuen Rechner ein vorinstalliertes Betriebssystem kaufen die ich jetzt 9fach vorliegen habe??? Was für eine Verschwendung von Geld. Was Linux angeht schön und gut ich setze es als Server nun beinahe 7 Jahre ein aber als Desktop ist es nur schön anzusehen. Solange nicht wenigstens Adobe oder eine andere FIRMA ein Produkt dafür entwickelt wird es ein Nischenprodukt bleiben für alle Zeiten. Ich lehre nun meine Schüler seid 15 Jahren in ihrer Firma ein möglichst heterogenes Netz aufzubauen um Leistung, Preis und Sicherheit unter einen Hut zu bringen. Also bitte wenn einpaar Jugendliche sich die Zeit um die Ohren schlagen um gegen 4 Uhr Nachts die neueste KDE version zu kompilieren dann läuft doch am Grundgedanken Opensource etwas schief oder nicht???!!!
Also nichts für ungut.
Fröhliche Weihnachten euch allen Linux, Windows, Apple etc. Usern.
Also ich verstehe dein Posting jetzt leider nicht. Auch weiß ich nicht, was es mit dem Vorredner zu tun hat. Also bitte wenn einpaar Jugendliche sich die Zeit um die Ohren schlagen um gegen 4 Uhr Nachts die neueste KDE version zu kompilieren dann läuft doch am Grundgedanken Opensource etwas schief oder nicht???!!!
Was meinst du mit dieser Aussage? Warum sollte dabei etwas mit dem Grundgedanken schief laufen? Fragen über Fragen...
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht verstehe ich Firmen nicht die immernoch OfficeXP-2007 einsetzen wenn es eine kostenlose Alternative in OpenOffice gibt. Ich schon. Du glaubst gar nicht, wie viele VBA-Anwendungen in Unternehmen existieren, angefangen von gescripteten Word-Vorlagen bis hin zu kompletten Access-Anwendungen. Das muss alles portiert oder neu geschrieben werden, bevor man daran denken kann, OpenOffice.org einzusetzen.
Außerdem ist nur die Writer-Komponente eine ernstzunehmende Konkurrenz zu MS Office. Excel kann einiges mehr als Calc und ist wesentlich schneller. Für das Öffnen einer Excel-Arbeitsmappe mit tausenden Formeln braucht Calc locker 10 Minuten, bei jeder Änderung einer Zahl wiederholt sich das, da die Berechnungen neu durchgeführt werden. Excel braucht da nur wenige Sekunden. Da ist Calc ein echter Produktivitätskiller.
Von vicbrother am Fr, 21. Dezember 2007 um 15:54 #
Hallo Sven,
also aus betriebswirtschaftlicher Sicht macht es Sinn, weil große Unternehmen und Behörden pro MS-Lizenz nur wenige Euro ausgeben müssen und daher kaum durch Lizenzkosten Nachteile haben. Die sind eher in einer Schulung von OpenOffice zu suchen: mehr Supportbedarf, Ausfallzeiten von MAs durch Schulung und die Schulungskosten selbst sind u.a. Kostenfaktoren. Auf Dauer wird sich aber sicherlich OpenOffice durchsetzen, wenn es sich im privaten Bereich durchsetzen kann und so in die Firmen hineinschwappt (da dann auch weniger Support und Schulung benötigt werden).
Solange Firmen Ihre Produkte nicht auf Linux übertragen, solange wird Linux sich auf Firmendesktops nur für klar abgegrenzte Bereiche eignen. Wo ist da eigentlich die EU, die doch die Industrie zu allem möglichen zwingen möchte, um die Gesellschaft und die Entwicklung voranzutreiben? Es wurde doch schon der betriebsystemlose Rechnerverkauf gefordert, nun am besten noch, dass jeder Hardwarehersteller seine Produkte mit vollfunkionalen Linuxtreibern herausbringen und Softwarehersteller betriebsystemübergreifende Produkte erstellen müssen. Ok letzteres kommt wohl nie und das ist auch verständlich, aber die erstgenannten Punkte könnte die EU mal angehen
Du lehrst deinen Schülern heterogene Netze aufzubauen? Das spart aber keine Kosten, sondern erfordert doch mehr Spezialisten... Optimal dürfte doch ein homogenes Netz sein oder irre ich mich da?
Wenn Schüler Nachts Open Source kompilieren so ist das doch im Sinne von Open Source: Release Early, Release Often. Nur so können Fehler gefunden und behoben werden...
Dir und allen anderen hier auch frohe Weihnachten und dass der Standarddesktop unter Linux bald KDE sein wird!
Von linux-macht-glücklich am Fr, 21. Dezember 2007 um 18:14 #
> Was Linux angeht schön und gut ich setze es als Server nun beinahe 7 Jahre ein aber als Desktop ist es nur schön anzusehen.
Das sehen die Nicht Freak Normalo Home User bei denen ich es installiert habe (Sidux) ganz anders, das was sie vorher mit XP gemacht haben geht dort auch und noch viel mehr als sie benötigen. Und mir als Home Desktop KlickBunti User reicht es auch mehr als aus, es gibt und geht viel mehr als ich benötige. Wenn Desktop zwingend Photoshop oder Data Becker Gartenplaner bedeutet dann natürlich nicht.
> Aus betriebswirtschaftlicher Sicht verstehe ich Firmen nicht die immernoch OfficeXP-2007 einsetzen wenn es eine kostenlose > Alternative in OpenOffice gibt. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht würde Dir der Netzwerkeffekt in den Sinn kommen. Gestern erst gehabt: Kundin ruft an: "Ich hab' eine Bewerbung bekommen, Endung 'WPS' [damit ist sie schon viel weiter als andere]. Mein Office [OpenOffice, von uns mitsamt dem Netzwerk gestellt] kann damit nichts anfangen." Tja, so war's dann auch. Öffnen konnte nur ich es, und zwar mit MS Office. Ich habe ihr dann PDFs draus gemacht und zurück geschickt.
Und das ist nicht einmal etwas, was vom Kunden kommt, eine Spezifikation oder ähnliches, es ist eine ganz normale Bewerbung, geschrieben von jemandem, der auf seinem Rechner eben ein OEM-"Office" (Works) installiert hat.
ret45ejswaza schrieb: Frechheit von Ubuntu/Canonical. Habe mich so auf eine Kubuntu 8.04 LTS gefreut und nun wird sie abgeblasen?
Wo genau steht das Ubuntu bzw. Canonical dafür verantwortlich ist? Soweit ich es sehe war es eine Entscheidung Riddells und des Kubuntu Teams. Dieses trifft seine Entscheidungen jedoch wiederum ausdrücklich unabhängig von Ubuntu/Canonical!
Nein, ich warte jetzt nicht 2 Jahre, damit wieder eine Kubuntu-LTS-Version erscheint. Am Ende wird sie das nächste Mal ebenfalls abgeblasen.
Der werde ich mich wohl jetzt nach einer anderen Distribution umschauen müssen.
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht verstehe ich Firmen nicht die immernoch OfficeXP-2007 einsetzen wenn es eine kostenlose Alternative in OpenOffice gibt.
Und warum - ja warum soll ich mit jedem neuen Rechner ein vorinstalliertes Betriebssystem kaufen die ich jetzt 9fach vorliegen habe???
Was für eine Verschwendung von Geld.
Was Linux angeht schön und gut ich setze es als Server nun beinahe 7 Jahre ein aber als Desktop ist es nur schön anzusehen.
Solange nicht wenigstens Adobe oder eine andere FIRMA ein Produkt dafür entwickelt wird es ein Nischenprodukt bleiben für alle Zeiten. Ich lehre nun meine Schüler seid 15 Jahren in ihrer Firma ein möglichst heterogenes Netz aufzubauen um Leistung, Preis und Sicherheit unter einen Hut zu bringen.
Also bitte wenn einpaar Jugendliche sich die Zeit um die Ohren schlagen um gegen 4 Uhr Nachts die neueste KDE version zu kompilieren dann läuft doch am Grundgedanken Opensource etwas schief oder nicht???!!!
Also nichts für ungut.
Fröhliche Weihnachten euch allen Linux, Windows, Apple etc. Usern.
Also ich verstehe dein Posting jetzt leider nicht. Auch weiß ich nicht, was es mit dem Vorredner zu tun hat.
Also bitte wenn einpaar Jugendliche sich die Zeit um die Ohren schlagen um gegen 4 Uhr Nachts die neueste KDE version zu kompilieren dann läuft doch am Grundgedanken Opensource etwas schief oder nicht???!!!
Was meinst du mit dieser Aussage? Warum sollte dabei etwas mit dem Grundgedanken schief laufen? Fragen über Fragen...
Danke und ebenfalls ein frohes Fest!
Alex
Ich schon. Du glaubst gar nicht, wie viele VBA-Anwendungen in Unternehmen existieren, angefangen von gescripteten Word-Vorlagen bis hin zu kompletten Access-Anwendungen. Das muss alles portiert oder neu geschrieben werden, bevor man daran denken kann, OpenOffice.org einzusetzen.
Außerdem ist nur die Writer-Komponente eine ernstzunehmende Konkurrenz zu MS Office. Excel kann einiges mehr als Calc und ist wesentlich schneller. Für das Öffnen einer Excel-Arbeitsmappe mit tausenden Formeln braucht Calc locker 10 Minuten, bei jeder Änderung einer Zahl wiederholt sich das, da die Berechnungen neu durchgeführt werden. Excel braucht da nur wenige Sekunden. Da ist Calc ein echter Produktivitätskiller.
also aus betriebswirtschaftlicher Sicht macht es Sinn, weil große Unternehmen und Behörden pro MS-Lizenz nur wenige Euro ausgeben müssen und daher kaum durch Lizenzkosten Nachteile haben. Die sind eher in einer Schulung von OpenOffice zu suchen: mehr Supportbedarf, Ausfallzeiten von MAs durch Schulung und die Schulungskosten selbst sind u.a. Kostenfaktoren. Auf Dauer wird sich aber sicherlich OpenOffice durchsetzen, wenn es sich im privaten Bereich durchsetzen kann und so in die Firmen hineinschwappt (da dann auch weniger Support und Schulung benötigt werden).
Solange Firmen Ihre Produkte nicht auf Linux übertragen, solange wird Linux sich auf Firmendesktops nur für klar abgegrenzte Bereiche eignen. Wo ist da eigentlich die EU, die doch die Industrie zu allem möglichen zwingen möchte, um die Gesellschaft und die Entwicklung voranzutreiben? Es wurde doch schon der betriebsystemlose Rechnerverkauf gefordert, nun am besten noch, dass jeder Hardwarehersteller seine Produkte mit vollfunkionalen Linuxtreibern herausbringen und Softwarehersteller betriebsystemübergreifende Produkte erstellen müssen. Ok letzteres kommt wohl nie und das ist auch verständlich, aber die erstgenannten Punkte könnte die EU mal angehen
Du lehrst deinen Schülern heterogene Netze aufzubauen? Das spart aber keine Kosten, sondern erfordert doch mehr Spezialisten... Optimal dürfte doch ein homogenes Netz sein oder irre ich mich da?
Wenn Schüler Nachts Open Source kompilieren so ist das doch im Sinne von Open Source: Release Early, Release Often. Nur so können Fehler gefunden und behoben werden...
Dir und allen anderen hier auch frohe Weihnachten und dass der Standarddesktop unter Linux bald KDE sein wird!
Das sehen die Nicht Freak Normalo Home User bei denen ich es installiert habe (Sidux) ganz anders, das was sie vorher mit XP gemacht haben geht dort auch und noch viel mehr als sie benötigen.
Und mir als Home Desktop KlickBunti User reicht es auch mehr als aus, es gibt und geht viel mehr als ich benötige.
Wenn Desktop zwingend Photoshop oder Data Becker Gartenplaner bedeutet dann natürlich nicht.
> Alternative in OpenOffice gibt.
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht würde Dir der Netzwerkeffekt in den Sinn kommen. Gestern erst gehabt: Kundin ruft an: "Ich hab' eine Bewerbung bekommen, Endung 'WPS' [damit ist sie schon viel weiter als andere]. Mein Office [OpenOffice, von uns mitsamt dem Netzwerk gestellt] kann damit nichts anfangen." Tja, so war's dann auch. Öffnen konnte nur ich es, und zwar mit MS Office. Ich habe ihr dann PDFs draus gemacht und zurück geschickt.
Und das ist nicht einmal etwas, was vom Kunden kommt, eine Spezifikation oder ähnliches, es ist eine ganz normale Bewerbung, geschrieben von jemandem, der auf seinem Rechner eben ein OEM-"Office" (Works) installiert hat.
lg
Erik
Wo genau steht das Ubuntu bzw. Canonical dafür verantwortlich ist? Soweit ich es sehe war es eine Entscheidung Riddells und des Kubuntu Teams. Dieses trifft seine Entscheidungen jedoch wiederum ausdrücklich unabhängig von Ubuntu/Canonical!
Grüße
Sascha